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	<title>Georg Fleischmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ichigonokonoha am 2. Februar 2026 um 19:39 Uhr</title>
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		<updated>2026-02-02T19:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Jobst Ernst Johann Fleischmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Juli]] [[1906]] in [[Kołobrzeg|Kolberg (Hinterpommern)]]; † [[31. Dezember]] [[1970]] in [[Erlangen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Sterberegister des Standesamtes Erlangen Nr. 8/1971.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Kriminalpolizei|Kriminalpolizist]]. 1963 kam der Verdacht auf, er habe sich in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] der [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] bzw. [[Täter (Strafrecht)#Mittäter|Mittäterschaft]] an organisierten [[Mord]]taten, deren Opfer hauptsächlich [[Juden]] waren, schuldig gemacht. Er starb während des sich über Jahre hinziehenden [[Strafprozessrecht#Verfahrenstypen|Strafverfahrens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
1928 legte Fleischmann in seiner [[Provinz Pommern|pommerschen]] Geburtsstadt Kolberg das Abitur ab. Er studierte [[Rechtswissenschaft]] an der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] und war seit Wintersemester 1928/29 Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Erlanger Burschenschaft Frankonia]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 86. Jg. (1971), H. 3, S. 67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er schloss das Studium 1932 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] ab. Im Juli 1933 trat er in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] (Ostpreußen) als Kriminalkommissaranwärter in den Polizeidienst ein, im Dezember desselben Jahres wurde er Kriminalkommissar auf Probe, später [[Dienstverhältnis#Beamtenverhältnis auf Lebenszeit|Beamter auf Lebenszeit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rheinpfalz_1963-12-06&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=„Personalunterlagen waren überprüft“ |Sammelwerk=[[Die Rheinpfalz]] |Ort=Ludwigshafen, |Datum=1963-12-06 |Kommentar=von www.polizei.rlp.de abgerufen am 25. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;polizei.rlp&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.polizei.rlp.de/internet/med/f52/f52309bf-dd4f-c001-44b9-4615af5711f8,22222222-2222-2222-2222-222222222222,isDownload.pdf |titel=„Befehl ist Befehl“? – Karrieren mit braunem Schatten |hrsg=Polizei Rheinland-Pfalz |format=PDF |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150225150054/http://www.polizei.rlp.de/internet/med/f52/f52309bf-dd4f-c001-44b9-4615af5711f8,22222222-2222-2222-2222-222222222222,isDownload.pdf |archiv-datum=2015-02-25 |abruf=2011-09-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeit des Nationalsozialismus ==&lt;br /&gt;
Während seines Studiums trat Fleischmann zum 1. Oktober 1930 der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 332.884).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/9090769&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Oktober 1931 bis September 1938 war er Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]], von November 1938 bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 310.191). Zunächst fungierte er als [[NS-Ranggefüge|SS-Obersturmführer]] im [[SD-Hauptamt]], während seiner Teilnahme am [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Krieg gegen die Sowjetunion]] als stellvertretender Leiter der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] im Stab der [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppe B]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;polizei.rlp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Indem Fleischmann seine NS-Vergangenheit verheimlichte, erreichte er nach dem Zweiten Weltkrieg im [[Entnazifizierung]]sverfahren seine Einstufung als sogenannter [[Mitläufer]]. Im August 1955 wurde er als [[Polizeioberkommissar|Kriminaloberkommissar]] in den Kriminaldienst des Landes [[Rheinland-Pfalz]] übernommen, im Dezember 1956 wurde ihm die Leitung der Kriminalpolizei Ludwigshafen übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polizei.rlp&amp;quot; /&amp;gt; In dieser Funktion koordinierte er im Frühjahr 1961 die [[Pfalz (Region)|pfalzweite]] Großfahndung nach dem Gewalttäter [[Bernhard Kimmel]] und der nach diesem benannten Bande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1963 wurde Fleischmann verhaftet und von seinem Amt [[Freistellung (Arbeitsrecht)|suspendiert]], weil der dringende Verdacht aufgekommen war, er habe sich im Zweiten Weltkrieg bei [[Smolensk]] (Russland) an der Erschießung von zehn bis zwölf Juden beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;pvz_1963-12-05&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ludwigshafener Kripochef in Haft |Sammelwerk=Pfälzische Volkszeitung |Ort=Kaiserslautern, |Datum=1963-12-05 |Kommentar=von www.polizei.rlp.de abgerufen am 25. September 2011}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er im Dezember 1963 ein [[Geständnis|Teilgeständnis]] abgelegt hatte, wurde die [[Untersuchungshaft]] im September 1964 gegen [[Meldepflicht#Besondere Meldepflichten|Meldeauflagen]] außer Vollzug gesetzt. Nach weiteren Ermittlungen beantragte die [[Staatsanwaltschaft]] in [[Kiel]] im Februar 1967 die [[Ermittlungsrichter|gerichtliche Voruntersuchung]] gegen Fleischmann wegen Beihilfe zum Mord in 17.000 Fällen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polizei.rlp&amp;quot; /&amp;gt; Während des dann angelaufenen Strafverfahrens erkrankte Fleischmann 1969 schwer, seine [[Geschäftsfähigkeit|Geschäfts-]] und Vernehmungsunfähigkeit wurde festgestellt. Im Dezember 1970 starb er, ohne dass das Verfahren zu einem Ergebnis gekommen war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;polizei.rlp&amp;quot; /&amp;gt; Daraufhin wurde gemäß $&amp;amp;nbsp;206&amp;amp;nbsp;a [[Strafprozessordnung (Deutschland)|StPO]] das [[Einstellung des Strafverfahrens (Deutschland)|Verfahren eingestellt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn war der Regisseur [[Peter Fleischmann (Regisseur)|Peter Fleischmann]] (1937–2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-12-06}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fleischmann, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fleischmann, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fleischmann, Georg Jobst Ernst Johann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Kriminalpolizeibeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Juli 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kołobrzeg|Kolberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Dezember 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erlangen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ichigonokonoha</name></author>
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