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	<title>Georg Ernst Levin von Wintzingerode - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Ernst_Levin_von_Wintzingerode&amp;diff=522083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-04T16:40:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Ernst Levin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (seit 1794 Reichsgraf) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Wintzingerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. November]] [[1752]] in [[Walsrode]]; † [[24. Oktober]] [[1834]] in [[Stuttgart]]) war ein [[Württemberg|württembergischer]] Staatsminister, Erb- und Gerichtsherr zu [[Burg Bodenstein|Bodenstein]] im Eichsfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und Jugend ==&lt;br /&gt;
[[Datei:0702246987 bodenstein.jpg|mini|Glasfenster (Glasmalerei) mit dem Bild Georg Ernst Levin von Wintzingerode in der Kapelle der [[Burg Bodenstein]]]]&lt;br /&gt;
Wintzingerode war der Sohn des 1758 gefallenen hannoverschen Offiziers Achaz Philipp von [[Wintzingerode (Adelsgeschlecht)|Wintzingerode]]-Bodenstein (1722–1758). Seine Mutter Marie Eleonore, geb. von Wintzingerode-Adelsborn (1733–1780), war Oberhofmeisterin am hessischen Hof in Kassel, wo er 1768 in den Dienst Landgraf [[Friedrich II. (Hessen-Kassel)|Friedrichs II.]] eintrat. Sein Großvater war der [[Kurmainz]]er Generalmajor [[Wasmuth Levin von Wintzingerode]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Philippine von Hessen-Kassel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PhilippineSchwedtKassel.jpg|mini|[[Philippine von Brandenburg-Schwedt]], Landgräfin von Hessen-Kassel]]&lt;br /&gt;
Bei dessen Tod 1785 war er Kammerherr und Rittmeister. 1786 wurde er zum Oberhofmeister der Landgräfinwitwe [[Philippine von Brandenburg-Schwedt|Philippine]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] (1745–1800), geb. Prinzessin von [[Brandenburg-Schwedt]] berufen. Auf deren Betreiben wurde er 1794 in den Reichsgrafenstand erhoben und heiratete die Landgräfin in zweiter Ehe. 1800 wurde er ihr Alleinerbe. Er hatte mit ihr einen illegitimen Sohn &amp;#039;&amp;#039;Georg Philippson&amp;#039;&amp;#039; (* 1. März 1777; † 8. Oktober 1834).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Württembergischer Staatsmann ==&lt;br /&gt;
1801 berief ihn sein Freund, Herzog [[Friedrich I. (Württemberg, König)|Friedrich von Württemberg]], ein Neffe seiner zweiten Frau, zum Präsidenten des Geheimen Rats und Minister des Auswärtigen. Im Reichsdeputationshauptschluss 1803 erhielt [[Württemberg]] große Gebiete im Zuge der Säkularisation und Mediatisierung als Entschädigung für seine verlorenen linksrheinischen Besitzungen. 1805 riet er dem jetzigen Kurfürsten Friedrich, der feindlichen Besetzung Württembergs durch Frankreich durch ein Bündnis zuvorzukommen und handelte den entsprechenden Vertrag mit [[Napoléon Bonaparte|Napoleon I.]] aus. 1806 nahm Friedrich von Württemberg die Königswürde an. Wintzingerode stürzte die alte landständische Verfassung und errichtete aus Alt- und Neuwürttemberg einen absolutistischen Zentralstaat, der von einem kollegial geführten [[Mitglieder des württembergischen Staatsministeriums (1806–1816)|Staatsministerium]] verwaltet wurde, dem der Staatsminister des Auswärtigen als Kabinettsminister vorstand. 1806 und 1807 war Wintzingerode in verschiedenen Missionen in Paris und im Hauptquartier Napoleons, wobei er das besondere Vertrauen und die Hochachtung des Kaisers gewann. [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord|Talleyrand]] nannte ihn in diesen Jahren „un géant dans un entresol“. Er handelte damals auch die Ehe zwischen Prinzessin Katharina von Württemberg und [[Jérôme Bonaparte]] aus, der 1807 [[Königreich Westphalen|König von Westphalen]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Dienst Jérôme Bonapartes ==&lt;br /&gt;
Ende 1807 kam es zum Bruch mit König [[Friedrich I. (Württemberg, König)|Friedrich I.]] von [[Königreich Württemberg|Württemberg]]. Wintzingerode zog sich zunächst auf sein Schloss Bodenstein im [[Eichsfeld]] zurück, wurde jedoch von Napoleon auf den [[Erfurter Fürstentag|Fürstentag nach Erfurt]] gebeten. Dort lehnte er das ihm angebotene westphälische Innenministerium zwar ab, nahm jedoch den Posten des Gesandten Jérômes in Paris an, auch aufgrund der ungewöhnlich hohen Vergütung mit 100.000 Francs jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rückkehr ins Ministeramt und Lebensabend ==&lt;br /&gt;
1814 kehrte er nach Württemberg zurück, versöhnte sich auf Vermittlung seines Sohnes mit König Friedrich und wurde erneut Kabinettsminister. Er vertrat das Königreich auf dem [[Wiener Kongress]] und führte 1815 und 1816 als Chef des königlichen Verfassungskomitees die Verhandlungen mit der wiedereinberufenen Ständeversammlung über die neue Verfassung Württembergs, die König Friedrich dem Land gewähren wollte. Mit dem Tod des Königs trat er zurück und wurde Oberhofmeister der neuen Königin [[Katharina Pawlowna]]. Nach deren Tod war er noch bis 1825 [[Liste der württembergischen Gesandten in Preußen|württembergischer Gesandter in Berlin]], Hannover, Kassel und Dresden und bis an sein Lebensende Großkanzler der württembergischen Orden. Danach lebte er auf seinen Gütern um die [[Burg Bodenstein]], zeitweise auch in [[Gotha]] und ab 1832 wieder in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete 1777 &amp;#039;&amp;#039;Juliane von [[Fabrice (Adelsgeschlecht)|Fabrice-Westerfeld]]&amp;#039;&amp;#039; (1762–1794).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geneall.net/de/name/1871217/juliane-von-fabrice-westerfeld/ Juliane von Fabrice-Westerfeld] bei geneall.net&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein einziger Sohn [[Heinrich Levin von Wintzingerode|Carl Friedrich Heinrich Levin]] (1778–1856) war gleichfalls württembergischer Diplomat und Staatsminister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Graf von Wintzingerode wurde 1801 in den „Herzoglich Württembergischen Orden“ aufgenommen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-gesellschaft-fuer-ordenskunde.de/DGOWP/wp-content/uploads/2013/11/Verleihungsliste_w%C3%BCrtt_Jagdorden_Raff.pdf |titel=Die Ritter des herzoglich württembergischen Ritterordens von der Jagd (1702–1806) |werk=[[Deutsche Gesellschaft für Ordenskunde]] |datum=2013-11-02 |seiten=7 |abruf=2024-02-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der 1807 in den [[Orden des Goldenen Adlers]] umgewandelt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1808&amp;#039;&amp;#039;, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr wurde er [[Großkreuz]] des [[Zivilverdienstorden (Württemberg)|Württembergischen Zivilverdienstordens]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1808&amp;#039;&amp;#039;, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;, der mit dem Orden des Goldenen Adlers 1818 zum [[Orden der Württembergischen Krone]] vereinigt wurde, dessen Großkreuz Wintzingerode ebenfalls erhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Königlich Württembergisches Hof- und Staatshandbuch 1828&amp;#039;&amp;#039;, S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1806 bis zu seinem Tod war er Großkanzler der württembergischen Orden, neben den genannten also auch des [[Militärverdienstorden (Württemberg)|Militärverdienstordens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wintzingerode war weiterhin:&lt;br /&gt;
* [[Komtur (Amt)|Kommendator]] des [[Johanniterorden]]s&lt;br /&gt;
* Großkreuz des habsburgischen [[K.u. Sankt-Stephans-Orden|Sankt-Stephans-Ordens]]&lt;br /&gt;
* Ritter des polnischen [[Orden des Weißen Adlers (Polen)|Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
* Großkreuz des polnischen [[Sankt-Stanislaus-Orden]]s&lt;br /&gt;
* [[Großkreuz|Großkommandeur]] des [[Orden der Westphälischen Krone|Ordens der Westphälischen Krone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Paul Sauer (Archivar)|Paul Sauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Napoleons Adler über Württemberg, Baden und Hohenzollern – Südwestdeutschland in der Rheinbundzeit&amp;#039;&amp;#039;. Kohlhammer, Stuttgart 1987, ISBN 3-17-009595-1.&lt;br /&gt;
* Eberhard von Wintzingerode: &amp;#039;&amp;#039;Stammbaum der Familie von Wintzingerode. Mit biographischen Erläuterungen aufgestellt&amp;#039;&amp;#039;. Dieterich, Göttingen 1848.&lt;br /&gt;
* Heinrich Jobst Graf von Wintzingerode: &amp;#039;&amp;#039;Recht tun behält sein Preis allzeit. Die Geschichte der Familie Wintzingerode und der Burg Bodenstein&amp;#039;&amp;#039;. Galerie in der Burg, Großbodungen 2004, ISBN 3-00-013996-6.&lt;br /&gt;
* Heinrich Jobst Graf von Wintzingerode: &amp;#039;&amp;#039;Würtembergs Weg zum Königreich und die beiden Minister Wintzingerode&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. 66, 2007, {{ISSN|0044-3786}}, S. 239–248.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, S. 900ff [https://books.google.de/books?id=iucSAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA900&amp;amp;hl=de Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|16|681|spezialkapitel=Wintzingerode|kapiteltext=Wintzingerode, 1) Georg Ernst Levin}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|117411469}}&lt;br /&gt;
* {{Kalliope|Person|117411469}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=www.wintzingerode.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=133&amp;amp;Itemid=79 | wayback=20070928055855 | text=Georg Ernst Levin von Wintzingerode in wintzingerode.de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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|Navigationsleiste Außenminister des Königreichs Württemberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste multi|AMT=Chef des württembergischen Ministeriums (Departements) der auswärtigen Angelegenheiten|ZEIT=1806–1807|VORGÄNGER=Ministerium am 1. Januar 1806 errichtet|NACHFOLGER=[[Ludwig von Taube]]&lt;br /&gt;
|AMT2=Chef des württembergischen Ministeriums (Departements) der auswärtigen Angelegenheiten|ZEIT2=1814–1816|VORGÄNGER2=[[Ferdinand Ludwig von Zeppelin]]|NACHFOLGER2=[[Ferdinand Ludwig von Zeppelin]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117411469|VIAF=62325747}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wintzingerode, Georg Ernst Levin von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Wintzingerode|Georg Ernst Levin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titulargraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kommendator (Johanniterorden)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Ordens der Westphälischen Krone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Württembergischen Krone (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Württembergischen Jagdordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Zivilverdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des k.u. Sankt Stephans-Ordens (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1752]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wintzingerode, Georg Ernst Levin von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Levin, Georg Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=württembergischer Staatsminister, Erb- und Gerichtsherr zu Bodenstein im Eichsfeld&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. November 1752&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Walsrode]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. Oktober 1834&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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