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	<title>Georg Engelbert Graf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: Normdaten ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-27T20:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:GrafGeorgEngelbert.jpg|mini|Georg Engelbert Graf]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Engelbert Graf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juli]] [[1881]] in [[Bobstadt (Bürstadt)|Bobstadt]], Hessen; † [[3. Dezember]] [[1952]] in [[Berlin]]) war ein [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|sozialdemokratischer]] [[Politiker]], [[Dozent]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Graf – Sohn eines Lehrers – begann nach dem Abitur in [[Bensheim]] ein Hochschulstudium in Berlin. Das Studium brach er 1905 ohne Abschluss ab. In den folgenden Jahren arbeitete er als besoldeter Generalsekretär des Vereins zur Förderung der Kunst in Berlin. Im Jahr 1908 trat er der SPD bei. Hoffmann bis 1912 als [[Wanderlehrer]] des Zentralbildungsausschusses der Partei tätig. Im Jahr 1913 nahm er in [[Zürich]] erneut ein Studium auf, dass er aber 1914 wieder abbrach. Im Jahr 1914 wurde Graf dienstverpflichtet und arbeitete als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter von 1917 bis 1919 als Abteilungsleiter im Kriegsministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1917 trat Graf der [[Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands|USPD]] bei und war nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] Redakteur verschiedener Jugendzeitschriften (Freie Jugend, Proletarier Jugend) der Partei. Außerdem war er von 1919 bis 1921 Lehrer der sozialistischen [[Heimvolkshochschule Tinz]] bei [[Gera]]. Im Jahr 1922 wurde er wieder Mitglied der SPD. Von 1921 bis 1933 war Graf Leiter des Bildungswesens des [[Deutscher Metallarbeiterverband|Metallarbeiterverbandes]]. Daneben lehrte er an zahlreichen Volkshochschulen, gewerkschaftlichen Bildungseinrichtungen, Universitäten sowie der [[Akademie der Arbeit]] in [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf war Herausgeber von Schriftenreihen für die [[Jusos|Jungsozialisten]]. Innerhalb der Jungsozialisten gehörte er dem [[Marxismus|marxistischen]] Flügel an, positionierte sich gegen den nationalistischen [[Hofgeismarer Kreis (Jungsozialisten)|Hofgeismarer Kreis]] und fungierte von 1925 bis zur Auflösung des Verbandes 1931 als Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;Jungsozialistischen Blätter&amp;#039;&amp;#039; und als Herausgeber der &amp;#039;&amp;#039;Jungsozialistischen Schriftenreihe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chronik der deutschen Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 148 sowie Hanno Drechsler: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD). Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan 1965, S. 24ff und S. 74&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1920er und frühen 1930er Jahren zählte Graf zum linken Flügel der SPD. Er war an der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Klassenkampf – Marxistische Blätter&amp;#039;&amp;#039; beteiligt und gehörte zum „harten Kern“ von neun SPD-Reichstagsabgeordneten um [[Max Seydewitz]] und [[Kurt Rosenfeld]], welche des Öfteren gegen die Fraktionsdisziplin verstießen. Er entging aber einem Parteiausschluss und wechselte auch nicht zur [[Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (1931)|SAP]] über, sondern gehörte zum Kreis der in der SPD verbliebenen marxistischen Linken um die von [[Arkadij Gurland]] geleitete Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Marxistische Tribüne&amp;#039;&amp;#039; und gab die kurzlebige Monatszeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Sozialistische Jugend&amp;#039;&amp;#039; heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Chronik der deutschen Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 241 sowie Hanno Drechsler: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAPD). Ein Beitrag zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung am Ende der Weimarer Republik&amp;#039;&amp;#039;. Meisenheim am Glan 1965, S. 21, 67 und 122ff&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitglied des [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstages]] war Graf zwischen 1928 und 1933. Bereits seit der [[Weimarer Republik]] war Graf in unterschiedlichsten Bereichen als [[Autor]] und [[Herausgeber]] tätig. So schrieb er neben politischen und wissenschaftlichen Werken auch Kinderbücher. Während der Zeit des Nationalsozialismus war er als freier Schriftsteller tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://library.fes.de/fulltext/sozmit/1945-077.htm#P286_74323 Sozialistische Mitteilungen 77/78 1945]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er zunächst Schulreferent der Provinzialregierung in Brandenburg. In den Jahren 1946 und 1947 war er Dozent für [[Sozialgeographie]] an der [[Universität Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1947 trat Graf aus der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] aus, wurde erneut Mitglied der SPD und zog nach Berlin. Von 1948 bis zu seinem Tod leitete er die [[Volkshochschule]] in Wilmersdorf und war zugleich Dozent an verschiedenen Universitäten, Hochschulen und Akademien in Berlin. Im Jahr 1948 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er an der Freien Universität in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Osterroth]] und Dieter Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der deutschen Sozialdemokratie.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Beginn der Weimarer Republik bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges&amp;#039;&amp;#039;. Bonn und Berlin 1975.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120578042}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||70570}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bis.uni-oldenburg.de/retrodig/buch.php?id=&amp;#039;0415&amp;#039; Georg Engelbert Graf: Ins Leben hinein. Für die Jugend zusammengestellt. Berlin: „Freiheit“, 1920] (aus dem DFG-Projekt Digitalisierte historische Kinderbücher)&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|120578042}}&lt;br /&gt;
* Briefwechsel und transkribierter Radiokommentar zu Georg Engelbert Grafs Roman „Das Winzerfest“ (1943) auf [https://joseph-stoll.de/georg_engelbert_graf_1881-1952 joseph-stoll.de]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=120578042|titel=Graf, Georg Engelbert|datum=2024-02-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120578042|LCCN=no2024084920|VIAF=20515486}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graf, Georg Engelbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:USPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graf, Georg Engelbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dozent und Politiker (USPD, SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bobstadt (Bürstadt)|Bobstadt]], Hessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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