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	<title>Georg Draheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Draheim&amp;diff=686064&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-13T00:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Draheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Oktober]] [[1903]] in [[Berlin]]; † [[24. August]] [[1972]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Bankmanager, Präsident der Deutschen Genossenschaftskasse und Professor für [[Wirtschaftswissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
Draheim widmete sein gesamtes berufliches Leben den deutschen Genossenschaften. Er gilt als bedeutendster Spitzenvertreter und Reformer der deutschen Kreditgenossenschaften des 20. Jahrhunderts. 1922 begann er eine Banklehre bei der Preußischen Zentralgenossenschaftskasse in Berlin. Nach seinem Studium, das er 1929 an der Berliner Wirtschaftshochschule mit der Promotion abschloss, kehrte er als Mitarbeiter an das mittlerweile als &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Zentralgenossenschaftskasse&amp;#039;&amp;#039; firmierende genossenschaftliche Spitzeninstitut zurück. Zwei Jahre später wurde er deren Generalbevollmächtigter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draheim beantragte am 20. November 1937 die Aufnahme in die [[NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 5.771.024),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/6780535&amp;lt;/ref&amp;gt; er war auch Mitglied des [[Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps|NSKK]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Mantel: &amp;#039;&amp;#039;Betriebswirtschaftslehre und Nationalsozialismus: Eine institutionen- und personengeschichtliche Studie&amp;#039;&amp;#039;. Wiesbaden : Gabler, 2010, ISBN 978-3-8349-8515-6, S. 674.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 trat als Direktor und Vorstandsvertreter in das Leitungsgremium der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse ein. Im gleichen Jahr nahm er einen Lehrauftrag an der Wirtschaftshochschule Berlin und an der Technischen Hochschule Hannover an. In Hannover wurde er 1952 zum Honorarprofessor ernannt. Später kamen Honorarprofessuren an den  Universitäten [[Universität Göttingen|Göttingen]] und [[Universität Marburg|Marburg]] hinzu. Als Bankpraktiker und als Wirtschaftstheoretiker vertrat Draheim die Auffassung, dass Genossenschaften, insbesondere Kreditgenossenschaften nur im Wettbewerb bestehen können, wenn sie sich zu größeren lokalen Einheiten zusammenschließen. Außerdem war er der Auffassung, dass komplexe genossenschaftliche Strukturen vereinfacht werden müssten. Seine Vorstellungen sind vor allem im kreditgenossenschaftlichen Sektor zum Leitbild geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 plante und leitete Draheim die abenteuerliche Evakuierung von Teilen der Deutschen Zentralgenossenschaftskasse nach Gotha und später nach Marburg. Als feststand, dass die amerikanischen Besatzungsbehörden das genossenschaftliche Spitzeninstitut nicht anerkennen würden, flüchtete Draheim in die britische Besatzungszone. 1948 wurde er Vorstandsmitglied der Landesgenossenschaftsbank Hannover. 1964 trat er als Präsident an die Spitze der Deutsche Genossenschaftskasse, des Zentralinstituts der deutschen Genossenschaften, insbesondere der Volksbanken und Raiffeisenbanken. 1968 wurde Draheim von der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität]] in [[Münster]] die Ehrendoktorwürde verliehen. Eine weitere Auszeichnung erhielt er von der Bundesrepublik Deutschland mit der Verleihung des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuzes mit Stern]]. Aus der Deutschen Genossenschaftskasse entstand die DG Bank mit Sitz Frankfurt am Main, die später durch Fusionen mit genossenschaftlichen Zentralbanken zur jetzigen [[DZ Bank]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spitzenorganisationen im genossenschaftlichen Kreditwesen – systematische Untersuchung über das Problem der Gestaltung, insbesondere der Vereinheitlichung&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, Berlin 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Genossenschaft als Unternehmungstyp&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Ökonomisierung der Genossenschaften&amp;#039;&amp;#039;, 1967&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christopher Kopper: &amp;#039;&amp;#039;Georg Draheim (1903–1972).&amp;#039;&amp;#039; In: Institut für bankhistorische Forschung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sozialreformer, Modernisierer, Bankmanager.&amp;#039;&amp;#039; S. 289–304. Verlag C. H. Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-68357-2.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Leffson]]: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilung – In memoriam Georg Draheim&amp;#039;&amp;#039;. In [[ZfbF]] 1973, S. 341–342.&lt;br /&gt;
* Peter Gleber: &amp;#039;&amp;#039;Ein Macher des Machbaren. Georg Draheim – Genossenschaftlicher Wirtschaftsführer und Hochschullehrer.&amp;#039;&amp;#039; In: Bankinformation, 4, 2006, S. 75–77.&lt;br /&gt;
* Regine Kreitz: &amp;#039;&amp;#039;Georg Draheim (1903–1972).&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Pohl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bankiers des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main 2008, S. 79–96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.giz.bvr.de/giz/giz2006.nsf/11A28B60A21439CDC125715700407F08/$FILE/BI_Draheim.pdf PDF-Datei über Draheim] (557 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.giz.bvr.de/giz/giz2006.nsf/index.html?ReadForm&amp;amp;main=40 Recherche über Georg Draheim in GenoFinder]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118527193|titel=Draheim, Georg|datum=2021-04-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118527193|LCCN=n84019577|VIAF=15560781}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Draheim, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSKK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Draheim, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ökonom, Professor für Wirtschaftswissenschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Oktober 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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