<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Christian_Oeder</id>
	<title>Georg Christian Oeder - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Georg_Christian_Oeder"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Christian_Oeder&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T19:42:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Christian_Oeder&amp;diff=919305&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Christian_Oeder&amp;diff=919305&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-10T16:32:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg Christian Oeder (1).jpg|mini|Edler v. Oeder (1728–91)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Galium palustre.jpg|mini|Aus der &amp;#039;&amp;#039;Flora Danica&amp;#039;&amp;#039;; handkolorierter Kupferstich, [[Buchformat|Folio]]-Format]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedergrave.JPG|mini|Grabstein auf dem [[Gertrudenfriedhof (Oldenburg)|Gertrudenfriedhof]] in Oldenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Christian Oeder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1789 &amp;#039;&amp;#039;Georg Christian (Edler) von Oeder&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;von Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;, (* [[3. Februar]] [[1728]] in [[Ansbach]]; † [[28. Januar]] [[1791]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]) war ein deutscher [[Botaniker]], [[Arzt]] und Sozialreformer. Besonders bekannt wurde er als Herausgeber der [[Flora Danica]]. Sein offizielles [[Autorenkürzel der Botaniker und Mykologen|botanisches Autorenkürzel]] lautet „{{Person|Oeder}}“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Oeder war der Sohn des Ansbacher Rektors und späteren Pfarrers in [[Feuchtwangen]] [[Georg Ludwig Oeder]] (1694–1760) und der Margarete Sibylle geb. Hänlein. Sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits stammte er aus bekannten fränkischen Theologenfamilien. Seine Geschwister waren [[Georg Wilhelm Oeder]] (1721–1751), [[Bibliothekar]] und [[Pädagoge]], [[Johann Ludwig Oeder]] (1722–1776), [[Hofrat]] und Professor am [[Collegium Carolinum (Braunschweig)|Collegium Carolinum]] in [[Braunschweig]] sowie der Rat [[Johann Friedrich Oeder]] (1729–1772).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 16. April 1746 studierte er Medizin an der [[Georg-August-Universität Göttingen|Universität Göttingen]] und hörte unter anderem auch Vorlesungen des [[Schweiz]]er [[Universalgelehrter|Universalgelehrten]] [[Albrecht von Haller]]. Nach seiner [[Promotion (Doktor)|Promotion]] vom 11. Oktober 1749 ebenfalls in [[Göttingen]] ließ sich Oeder zunächst als Arzt in [[Schleswig]], der [[Residenzstadt]] des dänisch regierten [[Herzogtum Schleswig|Herzogtums Schleswig]], nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintritt als Botaniker in dänische Dienste ===&lt;br /&gt;
Als 23-Jähriger wurde er durch [[Johann Hartwig Ernst von Bernstorff]] nach [[Kopenhagen]] berufen, um in den dänischen Staatsdienst zu treten. Eine Anstellung an der Universität scheiterte am Widerstand der Professoren, da Oeder sich in seiner [[Disputation]] am 9. Februar 1752 an seine moderne naturwissenschaftlich-experimentelle Ausbildung hielt, während die [[Universität Kopenhagen]] der [[Scholastik|scholastischen]] Tradition folgte. Weiterhin lässt sich seine deutsche Herkunft als Grund für die Ablehnung vermuten und auch Oeders mangelnde [[Latein]]kenntnisse wurden ihm angelastet. So erhielt Oeder zunächst eine &amp;#039;&amp;#039;königliche Professur&amp;#039;&amp;#039; und leitete ab 1752 den von ihm aus den Mitteln der königlichen Partikularkasse angelegten neuen [[Botanisk Have|Botanischen Garten]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Es handelte sich um den zweiten von vier [[Botanischer Garten|botanischen Gärten]] der [[Universität Kopenhagen]] in Folge bis heute, nördlich des Frederikshospitals und geteilt durch die Straße Amaliegade. Der erste Botanische Garten in Kopenhagen ging auf das Jahr 1600 zurück.&amp;lt;/ref&amp;gt; in dem Nutz- und Heilpflanzen angebaut werden sollten, unter anderem für die Apotheke des Frederikshospitals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wurde Oeder beauftragt, im Sinne des erst spät nach Dänemark gekommenen [[Merkantilismus]] zusammen mit anderen Naturwissenschaftlern die natürlichen Reichtümer des Landes zu erforschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1752 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Göttinger [[Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1753 begann er mit dem Projekt der &amp;#039;&amp;#039;Flora Danica&amp;#039;&amp;#039;, einem monumentalen botanischen Atlas der [[Pflanzenwelt|Flora]] Dänemarks, [[Norwegen]]s und [[Island]]s, mit dessen Herausgabe er 1761 begann. Vorbild war die von [[Carl von Linné]] bereits 1745 herausgegebene &amp;#039;&amp;#039;Flora Suecica&amp;#039;&amp;#039;. Motivation und Zweck dieses Werkes war es, die Bedeutung des von ihm angelegten [[Botanischer Garten|Botanischen Gartens]] herauszustellen und zu unterstreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://botanik.snm.ku.dk/english/Ombhm/Havens_historie/andenhave/ |wayback=20141129052440 |text=Website des Botanisk Have zur Geschichte des Gartens |archiv-bot=2023-05-10 03:43:28 InternetArchiveBot }} (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit hohen Subventionen finanziert erschien das Werk in Form aufeinanderfolgender Hefte in dänischer, deutscher und lateinischer Sprache und enthielt auch Kupferstiche der Pflanzenwelt [[Dänemark-Norwegen]]s, der Herzogtümer Schleswig und [[Herzogtum Holstein|Holstein]] und der [[Grafschaft Oldenburg|Grafschaften Oldenburg]] und [[Grafschaft Delmenhorst|Delmenhorst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Mai 1754 erhielt Oeder den Titel &amp;#039;&amp;#039;Königlicher Professor Botanices&amp;#039;&amp;#039; und war damit offiziell den Universitätsprofessoren gleichgestellt. Insofern ist auch sein botanische Garten als Alternative zu dem Garten der Universität zu sehen. Seine dort gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollten allen Interessierten zugänglich sein und auch zur Hebung der Wirtschaftskraft des Landes beitragen. In den folgenden Jahren reiste Oeder durch Deutschland, Frankreich, England und die Niederlande, um Studien für den neuen botanischen Garten zu betreiben und um Pflanzen einzukaufen. Danach besuchte er die dänischen Provinzen und [[Norwegen]]. 1759 erhielt er den Auftrag für einen global anzulegenden botanischen Garten, verbunden mit öffentlichen Vorlesungen für ein breiteres Publikum mit dazugehörigen Exkursionen. Ferner sollte er auch eine allgemein zugängliche botanische und naturwissenschaftliche Bibliothek einrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Tätigkeit in Dänemark ===&lt;br /&gt;
Hatte Oeder Anfangs seine Forschungen zur Förderung des Wohlstandes des Staates auf die Botanik beschränkt, wandte er sich Ende der sechziger Jahre auch anderen Themen zu, die er unter [[Klassische Nationalökonomie|nationalökonomischen]] Gesichtspunkten erforschte. Seine erste dahingehende Publikation war bereits 1756 mit Vorschlägen zur Förderung des Seetransports von Landwirtschaftsprodukten erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insofern war Oeder nicht nur als Botaniker aktiv. Seine sozialreformerische Schrift: &amp;#039;&amp;#039;Bedenken über die Frage: Wie dem Bauernstande Freyheit und Eigenthum in den Ländern, wo ihm beydes fehlet, verschaffet werden könne?&amp;#039;&amp;#039; von 1769 wurde zu einem Meilenstein der [[Bauernbefreiung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Christian Oeder: &amp;#039;&amp;#039;Bedenken über die Frage: Wie dem Bauernstande Freyheit und Eigenthum in den Ländern, wo ihm beydes fehlet, verschaffet werden könne?&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt und Leipzig 1769 ([https://books.google.de/books?id=77BGAAAAcAAJ Digitalisat]); zur Umsetzung im [[Herzogtum Schleswig]]: [[Hieronymus Kamphövener]]: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der bereits vollführten Niederlegungen Königl. Domainen Güter in den Herzogthümern Schleswig und Holstein&amp;#039;&amp;#039;, Kopenhagen 1787.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk erregte nicht nur in Dänemark Aufsehen, doch während er von König [[Christian VII. (Dänemark und Norwegen)|Christian VII.]] eine besondere Belobigung erhielt, wurden Oeders Vorschläge nach kleineren Höfen, die ohne Frondienste bewirtschaftet werden konnten, in den Kreisen der Großgrundbesitzer abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1770 wurde der königliche botanische Garten an die Universität übergeben und Oeder behielt bei gleichen Bezügen die Herausgeberschaft der &amp;#039;&amp;#039;Flora Danica&amp;#039;&amp;#039;. In den folgenden Jahren wurde er mit einer Reihe von Sonderaufgaben, wie etwa mit der Durchführung von Impfversuchen gegen die [[Rinderpest]], der Auswertung der ersten dänischen [[Volkszählung]] von 1769, der Mitarbeit in einer Agrarreformkommission und der Planung einer Witwenkasse beauftragt. Am 4. Januar 1771 wurde er zum Finanzrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen war die politische Führung in Dänemark allmählich von dem psychisch labilen Christian VII. an seinen deutschen königlichen [[Leibarzt]] und Geheimen [[Kabinett (Politik)|Kabinettsminister]] [[Johann Friedrich Struensee]] übergegangen. Dieser wollte das Land im Sinne der [[Aufklärung]] durch [[Liberalisierung]] und Humanisierung der Gesellschaft verändern und holte er sich öfter auch bei Oeder Ratschläge, so etwa bei der Neugliederung der Rentkammer, bei einigen Sozialreformen und bei einem Entwurf zur Universitätsreform. Die Epoche Struensee endete allerdings abrupt am 17. Januar 1772, als dieser wegen Machterschleichung und Ehebruch mit der Königin [[Caroline Mathilde]] beschuldigt und hingerichtet wurde. Auch Struensees Mitarbeiter und Vertrauten wurden verhaftet oder aus ihren Ämtern gedrängt und so verlor auch Oeder im Juli 1772 sein Amt als Finanzrat. Stattdessen bot man ihm die Position eines [[Amtmann|Stiftsamtmanns]] in [[Bergen (Norwegen)|Bergen]] an. Diese lehnte er ab und akzeptierte schließlich die Stellung als Stiftsamtmann von [[Trondheim]], erfuhr jedoch noch vor seinem Amtsantritt durch eine Zeitungsnotiz, dass diese Stelle bereits besetzt worden war. Im September 1773 wurde ihm dann die bescheidene Stelle eines [[Landvogt]]s in der zu Grafschaft Oldenburg angeboten. Da die [[Rechtswissenschaft]] ihm fremd war, wollte er die Stelle, die einer Stellung als [[Richter]] eines Untergerichts gleichkam, ablehnen, siedelte sich aber doch widerstrebend in Oldenburg an. Seine &amp;#039;&amp;#039;Flora Danica&amp;#039;&amp;#039; wurde von anderen Herausgebern weitergeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Dienste Oldenburgs ===&lt;br /&gt;
Als Oeder im Herbst 1773 in Oldenburg eintraf, war zeitgleich bereits der [[Vertrag von Zarskoje Selo]] in Kraft getreten und die Grafschaft schied durch Konstitution des [[Dänischer Gesamtstaat|Dänischen Gesamtstaats]] aus dem dänischen Staat aus. Oeder wurde von [[Herzog]] [[Friedrich August (Oldenburg)|Friedrich August]] in den Dienst des neuen [[Herzogtum Oldenburg|Herzogtums Oldenburg]] übernommen. Zur Bewältigung seiner Aufgaben in der Jurisprudenz holte sich Oeder häufig bei [[Gerhard Anton von Halem]] Rat, der sein enger Freund wurde. Nebenher griff Oeder auch Themen auf, die ihm aus seiner Zeit in Kopenhagen bekannt waren, so etwa die Themen Schutzimpfung, Volkszählung und Witwenversorgung. Mit seinen versicherungsmathematischen Berechnungen für den Aufbau der oldenburgischen Witwenkasse betrat er wissenschaftliches Neuland. Seine Ergebnisse veröffentlichte er in wissenschaftlichen Artikeln, die er zu verkaufen versuchte. In [[Hamburg]] wurde nach Planungen Oeders 1778 eine allgemeine Versorgungsanstalt (mit einer „Ersparungskasse“) gegründet und in Oldenburg übernahm er 1779 bei der von ihm eingerichteten Witwenkasse ein Direktorenamt. Oeders Ideen dürften auch auf die Gründung der &amp;quot;Ersparungscasse im Herzogthum Oldenburg&amp;quot; Einfluss genommen haben, die 1786 nach Hamburger Vorbild entstand und seit 1913 als [[Landessparkasse zu Oldenburg]] firmiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lb-oldenburg.de/oldenburger-geistesblitze/personen/oeder1.htm Forscher, Erfinder und Gelehrte im Oldenburger Land], abgerufen am 17. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gilt heute als älteste noch bestehende Sparkasse der Welt. Aufgrund seiner schon in Kopenhagen erworbenen Kenntnisse über das [[Triangulation (Geodäsie)|astronomisch-trigonometrische]] Verfahren zur Landesvermessung, regte Oeder die Neuvermessung des Herzogtums Oldenburg an, die dann zwischen 1782 und 1785 von dem aus Kopenhagen berufenen [[Caspar Wessel]] unter seiner Leitung durchgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner späten Lebensphase deckten Oeders Interessen eine breite Themenpalette ab. So beschäftigte er sich unter anderem mit der schon damals diskutierten Frage nach einem Kanal zwischen [[Nordsee|Nord-]] und [[Ostsee]], zu dem währungspolitischen Problem der Einführung von [[Banknote|Papiergeld]] sowie zum Verhältnis zwischen Militär und Staat. Er unterhielt weiterhin gute Beziehungen nach Dänemark und wurde von dort auch zu politischen Themen befragt, so etwa 1788, als der spätere Außenminister Dänemarks [[Christian Detlev von Reventlow (1748–1827)|Christian Detlev von Reventlow]] Oeder um Kommentare zu einem Entwurf für eine Verordnung zur Aufhebung der Frondienste bat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre vor seinem Tod erwarb er von Kaiser [[Joseph II.]] ein [[Adelsbrief|Adelspatent]]. Oeders Grabspruch in [[Alexandriner]]n auf dem [[Gertrudenkapelle (Oldenburg)|Gertrudenfriedhof]] in Oldenburg fasst seine Tätigkeitsbereiche zusammen:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Daniens Blumen und Kräuter sammelt&amp;#039; und flocht er zum dauernden Kranz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;Sichre Pflege danken die Witwen ihm. Ihn segnet der dänische Landmann,&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; welchem sein kühner Ruf erster Bote der Freiheit ward.&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach ADB 24, S.&amp;amp;nbsp;149.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er heiratete 1755 &amp;#039;&amp;#039;Charlotte Hedwig Ericius&amp;#039;&amp;#039; (1728–1776), eine Tochter des königlich dänischen wie auch hochfürstlich glücksburgischen Justizrats &amp;#039;&amp;#039;Mauritius Christian Ericius&amp;#039;&amp;#039; (1700–1753&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Mauritius Ericius |Titel=Familiennachrichten aus der Familie Ericius von 1672-1858 |Hrsg=Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek |Sammelwerk=Chronik |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Kiel |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Anna Magdalena Jonas (1699–1734&amp;lt;ref&amp;gt;The Danish National Archives, Hadersleben Amt,&amp;amp;nbsp;Aastrup Sogn Hovedministerialbog 1574-2003, Mischbuch 1675-1726, Seite 272.&amp;lt;/ref&amp;gt;)&amp;#039;&amp;#039;. Die Ehe blieb kinderlos. Nach ihrem Tod 1776 heiratete er noch im selben Jahr &amp;#039;&amp;#039;Catharina Gertrud Matthiesen&amp;#039;&amp;#039; (1755–1807), sie war die Tochter des Großkaufmanns und dänischen Justizrats &amp;#039;&amp;#039;Conrad Matthiesen&amp;#039;&amp;#039; (1723–1789) und dessen Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Agneta Gertrud Fleischer&amp;#039;&amp;#039; (1728–1795). Das Paar hatte zwei Söhne und eine Tochter. Der spätere oldenburgische Landvogt [[Conrad Johann von Oeder]] (1779–1836) war sein Sohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dedikationsnamen ==&lt;br /&gt;
Die Pflanzengattung &amp;#039;&amp;#039;[[Oedera]]&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}} aus der Familie der [[Korbblütler]] (Asteraceae) wurde nach ihm benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Zander]]: &amp;#039;&amp;#039;Zander Handwörterbuch der Pflanzennamen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Fritz Joseph Encke|Fritz Encke]], Günther Buchheim, [[Siegmund Seybold]]. 13., neubearbeitete und erweiterte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner wurden mehrere Pflanzenarten nach ihm benannt: Ihm zu Ehren erhielt das [[Buntes Läusekraut|Bunte Läusekraut]] von [[Martin Vahl]] den wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Pedicularis oederi&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Carex oederi&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet eine [[Gelb-Seggen]]-Art, &amp;#039;&amp;#039;Bartramia oederi&amp;#039;&amp;#039; eine Art der Moosfamilie [[Bartramiaceae]] und &amp;#039;&amp;#039;Plagiopus oederi&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Krummfußmoos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachricht von der Ausgabe eines Werkes, Flora Danica genannt, mit einer Probe-Platte von der Pflanze: Rubus Chamæmorus.&amp;#039;&amp;#039; Philibert, Kopenhagen 1761.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elementa botanicae.&amp;#039;&amp;#039;/ &amp;#039;&amp;#039;Einleitung zu der Kräuterkenntniss.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Teilbände in einem Band. Philibert, Kopenhagen 1764–66. Mit 14 Kupfertafeln.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nomenclator botanicus zum Gebrauche bey der Flora Danica.&amp;#039;&amp;#039; Heineck und Faber, Kopenhagen 1769.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis zu der Flora Danica gehörigen, in den Königreichen Dännemark und Norwegen, in den Herzogthümern Schleswig und Holstein, und in den Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst wildwachsenden Kräuter.&amp;#039;&amp;#039; Kopenhagen 1770.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bedenken über die Frage: Wie dem Bauernstande Freyheit und Eigenthum in den Ländern, wo ihm beydes fehlet, verschaffet werden könne?&amp;#039;&amp;#039; Leipzig und Frankfurt 1769.&lt;br /&gt;
dazu:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bedenken und Zusätze; von neuem aufgelegt sammt Zulagen.&amp;#039;&amp;#039; Altona 1786.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Raisonnemens über Wittwen-Cassen.&amp;#039;&amp;#039; Stein, Kopenhagen 1771.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Antwort auf [[Johann Christian Fabricius|J. C. Fabricius]] Zudringlichkeit in seiner Schrift über die Volks-Vermehrung in Dännemark.&amp;#039;&amp;#039; 1781.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Appell an das dänische Publicum. Oct. 1786.&amp;#039;&amp;#039; 1786.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Anton von Halem]]: &amp;#039;&amp;#039;Andenken an Oeder.&amp;#039;&amp;#039; Altona 1793&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Meusel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller.&amp;#039;&amp;#039; Gerhard Fleischer d. J., Leipzig, 1810, Bd. 10, S. 152–156, ([http://books.google.com/books?id=sLcDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online])&lt;br /&gt;
* {{ADB|24|147|149|Oeder, Christian von|August Mutzenbecher|ADB:Oeder, Christian von|117097152}}&lt;br /&gt;
* Thomas Stettner: &amp;#039;&amp;#039;Georg Christian Oeder: Botaniker und Staatsmann geboren zu Ansbach 1728&amp;#039;&amp;#039;. Ansbach [s.n.] 1930&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|425|426|Oeder, Christian von|Friedl, Hans|117097152}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 28, [http://books.google.de/books?id=GvpQAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA959 Digitalisat] Nekrolog von Conrad Johann von Oeder&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oeder, Georg Christian von.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 529–533 ([http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/o.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IPNI|Oeder}}&lt;br /&gt;
* [http://www.kb.dk/en/tema/floradanica/index.html Flora Danica Online] – Kompletter Scan der Tafeln durch die [[Dänische Königliche Bibliothek]] und Informationen zum Werk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt_2018&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition.&amp;#039;&amp;#039; Teil I und II. [[Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem|Botanic Garden and Botanical Museum Berlin]], [[Freie Universität Berlin]], Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 [[doi:10.3372/epolist2018]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117097152|LCCN=n/86/816953|VIAF=13076003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Oeder, Georg Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialreformer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Kopenhagen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Georg-August-Universität Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Namensgeber für eine Pflanzengattung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vogt (Amt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1728]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1791]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oeder, Georg Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Oeder, Georg Christian von; Oeder, Georg Christian Edler von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-dänischer Botaniker, Arzt und Sozialreformer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Februar 1728&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Januar 1791&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>