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	<title>Georg Christian Maternus de Cilano - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T18:26:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Christian_Maternus_de_Cilano&amp;diff=908863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2024-08-21T14:42:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PPN663954363 Bildnis von Georg Christian Maternus von Cilano.jpg|miniatur|hochkant|[[Johann Christian Gottfried Fritzsch]]: Georg Christian Maternus de Cilano, mit dem Wappen seiner lombardischen Familie. Kupferstich, 1775]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schulpr.chr.1740.einladung.jpg|miniatur|hochkant|Einladung zu einer Vorlesung Matern de Cilanos, Altona 1740]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Christian Matern de Cilano&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1696]] in [[Bratislava|Pressburg]]; † [[9. Juli]] [[1773]] in [[Hamburg-Altona|Altona]]) war [[Stadtphysikus]], Professor der Altertümer, königlich-dänischer Justizrat, Schriftsteller und Bibliothekar in Altona.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Georg Christian Maternus de Cilano war der Sohn eines Pressburger Senators. Sein Großvater, Jakob Matern, war aus religiösen Gründen aus der [[Lombardei]] nach Pressburg eingewandert; die Familie habe, wie es heißt, zu einem alten italienischen Adelsgeschlecht gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Hartz (1938) habe Maternus de Cilano als Bibliothekar das große Gemälde dieses Wappens in seinem Büchersaal in Altona hängen gehabt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herkunft des Namenszusatzes &amp;#039;&amp;#039;de Cilano&amp;#039;&amp;#039; ist unbekannt. Vor 1719 ging Maternus de Cilano nach [[Halle (Saale)|Halle]] und studierte dort Theologie und die &amp;#039;&amp;#039;schönen Wissenschaften&amp;#039;&amp;#039;. Nach einigen Jahren wandte er sich den Naturwissenschaften zu, nunmehr in [[Helmstedt]], wo er 1724 die Doktorwürde erlangte.&amp;lt;ref&amp;gt;Bei &amp;#039;&amp;#039;Hartz&amp;#039;&amp;#039; (1938) ein Zahlendreher (1742), der hier erstmals korrigiert ist.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Aufenthalt in [[Halberstadt]] ließ Maternus de Cilano sich in Altona nieder, dort wurde er kurz nach 1737 zum [[Stadtphysikus]] ernannt; das Amt führte er bis 1750 erfolgreich aus. Seit dem 22. Dezember 1738 war er am neu gegründeten königlich-dänischen &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium Academicum&amp;#039;&amp;#039; zu Altona auch als Professor der &amp;#039;&amp;#039;Arznei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Physik&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Griechischen und Römischen Alterthümer&amp;#039;&amp;#039; tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Datierung der Einstellung ins Gymnasium Academicum differieren in den genannten Quellen (&amp;#039;&amp;#039;Adelung&amp;#039;&amp;#039; nennt 1746); die Darstellung folgt der bei &amp;#039;&amp;#039;Meusel&amp;#039;&amp;#039;, da seit 1739 Vorlesungen zu naturwissenschaftlichen Themen am Gymnasiums belegt sind.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1743 wurde er der erste Bibliothekar der Anstalt, die bereits bei ihrer Gründung 1738 über einen wertvollen Buchbestand verfügt hatte, der sich in den folgenden Jahrzehnten unter seiner Leitung schnell vermehrte. Eine seiner besonderen Leistungen als Bibliothekar des &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium Academicum&amp;#039;&amp;#039; bestand in der bibliographischen Erfassung des &amp;#039;&amp;#039;Donum Kohlianum&amp;#039;&amp;#039;, der wertvollen Buchsammlung des [[Johann Peter Kohl]], die der Anstalt im Jahre 1768 zugegangen war; Cilanos handschriftlicher Katalog erlaubte die vom Donator gewünschte gesonderte Aufstellung der Kollektion und deren Erhalt im Rahmen einer schnell wachsenden Anstaltsbibliothek in den folgenden zwei Jahrhunderten. Im Jahr 1745 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Gymnasium 1744 nach seinem Gründer, dem dänischen König [[Christian VI.]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Christianeum]]&amp;#039;&amp;#039; erhalten hatte, wechselte die Direktion der Anstalt rotierend; Maternus de Cilano amtierte zweimal als Direktor. Infolge der [[Privileg]]ien des Gymnasiums bekleidete er zudem das Amt eines Justizrats. Mit der politischen Neuordnung durch die ab 1770 in Kopenhagen von [[Johann Friedrich Struensee]] –&amp;amp;nbsp;der von 1757 bis 1768 gleichfalls als Altonaer Stadtphysikus gearbeitet hatte&amp;amp;nbsp;– erlassenen Reformen, die auch das dänische Altona betrafen, verlor Maternus de Cilano seine Ämter und ging 1771 in Pension; bis zu seinem Tode blieb er jedoch der Bibliothekar des Christianeums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachleben ==&lt;br /&gt;
Maternus de Cilano besaß eine eigene wertvolle Büchersammlung, deren Bestände sich heute in der historischen Bibliothek des Christianeums und in der [[Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg|Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek]] befinden. Von seinen vielfältigen Veröffentlichungen als Schriftsteller gilt die postum 1775 erschienene &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung der römischen Alterthümer&amp;#039;&amp;#039; als die bekannteste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kupferstich aus den &amp;#039;&amp;#039;Alterthümern&amp;#039;&amp;#039; war eine nach einem Lebendabguss gestaltete Wachsbüste Maternus de Cilanos erhalten, die im [[Altonaer Museum]] aufbewahrt wurde; diese war zunächst dem Christianeum 1799 von [[Johann Christoph Unzer]] (1746–1809), von 1775 bis 1792 dortselbst Professor, aus dem Nachlass seines Onkels, des 1799 verstorbenen Arztes [[Johann August Unzer]], übereignet worden. Da auf dem Wachskopf die Zahl „1744“ eingeritzt war, wurde angenommen, dass es sich um einen von Unzer selbst angefertigten (Gips-)Abguss gehandelt haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Hartz (1938) S. 129, Fußnote&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wachsbüste ist nicht erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Ansichtspostkarte mit dem Schwarzweiß-Foto der Wachsbüste befindet sich im Archiv des Christianeums; aus urheberrechtlichen Gründen ist eine Abbildung hier nicht möglich. Das Foto der Büste zeigt, dass der hier abgebildete Kupferstich, der nach der Büste gefertigt worden sein dürfte, in Physiognomie und Ausdruck der Wirklichkeit wohl recht nahekam.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Schulprogramm (historisch)|Programma]] de praestantia philosophiae naturalis&amp;#039;&amp;#039;. Altona, 1739 (Antrittsvorlesung Maternus de Cilanos am neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Gymnasium Academicum&amp;#039;&amp;#039; in Altona)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Commentatio de aqua virgine, ingenti aedilitatis opere Marci Agrippae&amp;#039;&amp;#039;. Altona 1754&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Programma de Saturnalium origine et celebrandi ritu apud Romanos&amp;#039;&amp;#039;. Altona, 1759&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Abhandlung der Römischen Alterthümer. 3 Theile. In Ordnung gebracht und herausgegeben von [[Georg Christian Adler]]&amp;#039;&amp;#039;. Altona, 1775&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Christoph Adelung]]: &amp;#039;&amp;#039;Fortsetzung und Ergänzungen zu [[Christian Gottlieb Jöcher]]s allgemeinen Gelehrten-Lexico [...]&amp;#039;&amp;#039;. Zweyter Band. C bis J. Leipzig, 1787; S. 334 f.&lt;br /&gt;
* Otto Hartz: &amp;#039;&amp;#039;Maternus de Cilano&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre Christianeum zu Altona. 1738–1938&amp;#039;&amp;#039;. Hamburg, 1938; S. 125–129.&lt;br /&gt;
*Hans Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Matern(us) (de Cilano), Georg Christian.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon für Schleswig-Holstein und Lübeck|Schleswig-Holsteinisches Biographisches Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Wachholtz Neumünster 1970, S. 200–202.&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Meusel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen teutschen Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;. Zweyter Band. Leipzig, 1803; [https://books.google.de/books?id=DQI_AAAAcAAJ&amp;amp;dq=Lexikon+der+vom+Jahr+1750+bis+1800+verstorbenen+teutschen+schriftsteller&amp;amp;q=cilano&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q=de%20cilano&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;128 f.]&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Matern de Cilano, Georg Christian|17|101|102|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Weblinks ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115588248|LCCN=n/2004/119327|VIAF=121964650}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maternus De Cilano, Georg Christian}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtphysicus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrer am Christianeum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altphilologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Altona)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Adliger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1696]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1773]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maternus de Cilano, Georg Christian&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Matern de Cilano, Georg Christian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Altphilologe, Physikus, Professor, Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1696&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bratislava|Pressburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1773&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg-Altona|Altona]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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