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	<title>Georg Burghart - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dmicha: WL</title>
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		<updated>2025-05-31T09:46:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WL&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Georg Burghart.jpg|mini|Georg Burghart]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Agendenko1928.JPG|mini|Agendenkommission im Jahr 1928 (sitzend von links nach rechts: [[Wilhelm Zoellner|Zoellner]], [[Walther Wolff (Theologe)|Wolff]], Burghart, [[Julius Smend|Smend]], [[Karl Eger (Theologe)|Eger]] stehend von links nach rechts: Brandt, Haendler, [[Ulrich Altmann|Altmann]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hermann Georg Burghart&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1865]] in [[Berlin]]; † [[3. März]] [[1954]] in Berlin) war ein [[evangelisch]]er [[Theologe]], Berliner [[Generalsuperintendent]], Mitglied der Kirchenleitung der [[Kirche der Altpreußischen Union|altpreußischen Landeskirche]], [[Domprediger|Oberdomprediger]] und als [[Ephorus]] Leiter des [[Domkandidatenstift (Berlin)|Domkandidatenstifts Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Geheimen Finanzrates geboren studierte Georg Burghart an den Universitäten [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]] und [[Universität Marburg|Marburg]] [[Evangelische Theologie]]. Im Jahre 1891 wurde er Hilfsprediger am [[Berliner Dom]] und Inspektor am Domkandidatenstift, einer Ausbildungsstätte für angehende Geistliche.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Breitscheidplatz (Charl) Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.jpg|mini|links|[[Gedenktafel]] an der [[Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche]], [[Breitscheidplatz]], [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
Von 1893 bis 1897 wirkte Burghart als Gemeindepfarrer einer unierten Kirchengemeinde in [[Düsseldorf]] in der rheinischen [[Kirchenprovinz]], wechselte dann auf eine lutherische Pfarrstelle in [[Oberbarmen#Wupperfeld|Wupperfeld]] und kehrte 1917 in seine Heimatstadt Berlin zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier war Georg Burghart als Geheimer Kirchenrat in den [[Evangelischer Oberkirchenrat (Preußen)|Evangelischen Oberkirchenrat]], die Kirchenverwaltung der [[Evangelische Landeskirche der älteren Provinzen Preußens|Evangelischen Landeskirche der älteren Provinzen Preußens]] berufen worden. Nach vier Jahren Amtszeit in der Kirchenbehörde wurde er zum Generalsuperintendenten für die Stadt Berlin in der Kirchenprovinz Brandenburg der Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union bestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1927 schließlich erhielt Burghart die Berufung zum Geistlichen Vizepräsident des Evangelischen Oberkirchenrates der Altpreußischen Unionskirche, und diese Tätigkeit trug ihm den Dienst als Oberdomprediger ein und herkömmlich auch – in Nachfolge von [[Paul Conrad (Theologe)|Paul Conrad]] – das Amt des Ephorus des Domkandidatenstifts. Diese Ämter übte Burghart mit großem Engagement aus, hatte dadurch starken Einfluss auf das kirchliche Leben und auch auf die Ausbildung der Kandidaten der Theologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Antritt der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] an die Regierung zog sich Burghart aus seinem beruflichen Leben zurück und emeritierte. Auch im Ruhestand war er noch ein sehr gefragter Ratgeber besonders der jungen Geistlichen, die sich weniger mit den [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] als vielmehr in der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] engagierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kirchenhistoriker Kurt Meier bezeichnet Burghart zusammen mit [[Otto Dibelius]] und dem Kirchenausschusspräsidenten [[Hermann Kapler]] als Befürworter des reichsweiten [[Judenboykott]]s vom 1. April 1933, der mit etlichen Morden einherging.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Meier: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Judentum. Die Haltung der evangelischen Kirche zur Judenpolitik des Dritten Reiches.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstein Domkirchhof Berlin, Domprediger.jpg|mini|hochkant|Gedenkstein auf dem Berliner [[Domfriedhof (Berlin)|Domfriedhof]] II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Tätigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Kirchensenat der [[Kirche der Altpreußischen Union|Altpreußischen Union]] berief ihn 1927 in der Nachfolge von Paul Conrad in eine seit 1926 bestehende Kommission, die in der Zeit von 1926 bis 1930 eine einheitliche [[Agende]] erarbeitete. Der Entwurf dafür wurde 1931 der Provinzialsynode vorgelegt und zur Prüfung in der Praxis freigegeben, aber nicht mehr verabschiedet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1928 bis 1949 war Georg Burghart Leiter der Preußischen Hauptbibelgesellschaft in Berlin und danach deren Ehrenpräsident. Viele Jahre war er Vorsitzender der neutestamentlichen Kommission für die Textrevision 1956 der deutschen [[Lutherbibel]], deren Abschluss er allerdings nicht mehr erlebte. Auf ökumenischen Weg führte ihn seine Präsidentschaft beim deutschen Zweig des [[Weltbund für Freundschaftsarbeit der Kirchen|Weltbundes für Freundschaftsarbeit der Kirchen]], die er 1929 übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20050415034006/http://www.bautz.de/bbkl/b/burghart_g.shtml |band=1|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|spalte=819}}&lt;br /&gt;
* [[Albert Rosenkranz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Evangelische Rheinland. Ein rheinisches Gemeinde- und Pfarrerbuch&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe des Vereins für Rheinische Kirchengeschichte Nr. 7). 2 Bände, Düsseldorf 1958&lt;br /&gt;
* [[Bruno Doehring]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Domkandidatenstift zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1954&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notizen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz#Generalsuperintendenten|Generalsuperintendent für Berlin Stadt]] &lt;br /&gt;
|ZEIT=[[1921]]–[[1927]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Christoph Friedrich Lahusen (1851–1927)|Christoph Friedrich Lahusen]] &lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Emil Karow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117641391|VIAF=30318893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burghart, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalsuperintendent (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geheimer Kirchenrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberdomprediger (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Wuppertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burghart, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Burghart, Hermann Georg&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe, Berliner Generalsuperintendent und Oberdomprediger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. März 1954&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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