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	<title>Georg Bruchmüller - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:27:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Itti: Änderungen von ~2026-15217-10 (Diskussion) auf die letzte Version von Aka zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-03-10T19:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-15217-10&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-15217-10&quot;&gt;~2026-15217-10&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-15217-10&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-15217-10 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Aka&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oberst Bruchmueller.jpg|mini|Oberst Bruchmüller]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Bruchmüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1863]] in [[Berlin]]; † [[26. Januar]] [[1948]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]), genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Durchbruchmüller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[Artillerietruppe (Deutsches Kaiserreich)|deutscher Artillerieoffizier]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und gilt als Begründer des modernen und systematischen Schießens der [[Artillerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Bruchmüller entstammte der Mittelschicht und trat am 8. August 1883 als [[Fahnenjunker]] in das [[Fußartillerie-Regiment „von Linger“ (Ostpreußisches) Nr. 1]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] ein. Bereits einen Monat später erfolgte seine Versetzung nach [[Metz]] in das [[Rheinisches Fußartillerie-Regiment Nr. 8|Rheinische Fußartillerie-Regiment Nr. 8]]. Dort ernannte man ihn am 13. März 1884 zum [[Fähnrich]] und beförderte ihn in der Folgezeit am 14. Februar 1885 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] sowie am 14. September 1893 zum [[Premierleutnant]]. Mit seiner Versetzung in das [[Fußartillerie-Regiment „General-Feldzeugmeister“ (Brandenburgisches) Nr. 3]] am 18. August 1896 wurde Bruchmüller [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und [[Batteriechef]]. Für drei Jahre war er im Anschluss bis 16. März 1905 in gleicher Funktion im Lehr-Bataillon der Fußartillerie-Schießschule in [[Jüterbog]]. Anschließend setzte man ihn bis 15. Februar 1907 als Batteriechef im [[Hohenzollernsches Fußartillerie-Regiment Nr. 13|Hohenzollernschen Fußartillerie-Regiment Nr. 13]] ein, und er wurde dann Lehrer an der Oberfeuerwerker-Schule in Berlin. Als [[Major]] (seit 18. Oktober 1908) folgte am 20. April 1909 die Versetzung als Artillerie-Offizier vom Platz der Oberrhein-Befestigungen. Kurz darauf ernannte man Bruchmüller am 14. September zum Kommandeur des II. Bataillons des [[Fußartillerie-Regiment „von Hindersin“ (1. Pommersches) Nr. 2|Fußartillerie-Regiments „von Hindersin“ (1. Pommersches) Nr. 2]]. Dieses Kommando gab er am 30. September 1912 ab und fungierte dann als Lehrer an der Fußartillerie-Schießschule. Aufgrund gesundheitlicher Probleme ([[Diabetes mellitus|Diabetes]]) stellte man ihn ein Jahr später zur [[Z. D. (Militärsprache)|Disposition]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurde er reaktiviert und als Artilleriekommandeur zur [[86. Infanterie-Division (Deutsches Kaiserreich)|86. Infanterie-Division]] an die [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] versetzt. Bruchmüller erkannte recht schnell die Ineffektivität langandauernden Artilleriebeschusses bei der Vorbereitung von Offensiven. Das damalige Verfahren sah einen mehrtägigen bzw. mehrwöchigen Beschuss, das sogenannte [[Trommelfeuer]], zur Vernichtung der Verteidiger vor. Die praktischen Folgen dieses Verfahrens waren der enorme Munitionsverbrauch, der exorbitante Verschleiß an Geschützmaterial, das Verwandeln des Angriffsgeländes in eine unpassierbare [[Mondlandschaft]], die Mensch und Tier nur unter größten Schwierigkeiten überwinden konnten, und nicht zuletzt der taktisch bedeutsame Verlust des Überraschungsmomentes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruchmüller ging bei seinen Überlegungen davon aus, dass die eigentliche Aufgabe des Artilleriefeuers darin bestand, den Gegner niederzuhalten, bis die Infanterie dessen Stellungen erobert hatte. Dies könnte man mit einer möglichst hohen Feuergeschwindigkeit erreichen, bei der in kurzer Zeit ein Maximum an Explosivstoffen punktgenau und konzentriert auf den (eingegrabenen) Gegner und auf dessen Artilleriestellungen geschossen wird. Um die Effektivität zu steigern, unterteilte er die Artillerie nach Kalibergrößen und Reichweite in Fernkampfartillerie, Infanteriekampfartillerie und schwerstes Flachfeuer zur Bekämpfung der feindlichen Artillerie und der Reserven, schweres Flachfeuer und leichtes Flachfeuer zum Beschuss der vorderen Linien. Diese Arten wurden aufgrund der schlechten Nachrichtenverbindungen minutiös in einem exakten Zeitplan eingearbeitet. Die Verbindung aller Feuerarten ergab die sogenannte [[Feuerwalze (Militär)|Feuerwalze]], bei der das Geschützfeuer auf einen der angreifenden Infanterie unmittelbar vorausschreitenden Geländeabschnitt konzentriert wurde. Entsprechend einem vorher festgelegten Schema wurde von der Artillerie ein breiter Streifen wenige Minuten beschossen, dann „sprang“ der Beschuss meist ca. 100 Meter in Feindrichtung, während die Infanterie – möglichst nahe folgend – in den zuvor beschossenen Abschnitt aufrückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruchmüller wandte diese Taktik erstmals im April 1916 bei der [[Schlacht am Naratsch-See]] an, wobei damit große Erfolge erzielt wurden. Ausgebaut wurde dieses Verfahren im September 1917 bei der [[Schlacht um Riga (1917)|Schlacht um Riga]]. Hier wurden erstmals die teilweise noch heute gültigen Regeln des Artilleriekampfes angewandt. Dazu gehörte in erster Linie die Aufklärung des Gefechtsfeldes mittels [[Luftbildfotografie]] und das Übertragen dieser Ergebnisse in Karten, um das Einschießen der Geschütze überflüssig zu machen, sowie die Aufstellung eines komplexen Zeitplans für den Artillerieeinsatz, bestehend aus Feuerwirkung, Feuerwalze und [[Buntschießen]] zum Niederhalten der feindlichen Artillerie, und die zeitliche Kürze des Feuers. Der durchschlagende Erfolg, d.&amp;amp;nbsp;h. der russische Brückenkopf von Riga wurde innerhalb weniger Tage eingedrückt und die Stadt erobert, gab ihm recht. Zug um Zug begann der weitere Ausbau dieser Taktik zur Anwendung bei großen Angriffsvorhaben. Bruchmüller kombinierte sein Verfahren mit der Taktik der &amp;#039;&amp;#039;[[Sturmbataillon|Sturmtruppen]]&amp;#039;&amp;#039; und brachte weitere Neuerungen ein: Dazu zählte die Verwendung von Gefechtsfeldartillerie. Das waren insbesondere die leichter und von Mannschaften zu transportierenden [[Minenwerfer]] bzw. besondere Infanteriebegleitgeschütze (&amp;#039;&amp;#039;Sturmkanonen&amp;#039;&amp;#039;), die der Infanterie im Gefecht folgen konnten, um Widerstandsnester im direkten Beschuss bekämpfen zu können. Das taktische Konzept der vorn angreifenden Sturmtruppen wurde dementsprechend modifiziert, dass sie Widerstandsnester nicht erobern, sondern zu umgehen und die Bekämpfung folgenden regulären Infanterie-Einheiten zu überlassen habe und sich damit voll auf den Durchbruch konzentrieren könne. Er wurde wegen seiner buchstäblich durchschlagenden Erfolge „Durchbruchmüller“ genannt. In den letzten deutschen Offensiven (siehe [[Schlacht von Karfreit]] 1917 und [[Deutsche Frühjahrsoffensive 1918|Frühjahrsoffensive]] 1918) wurde sein Verfahren äußerst wirkungsvoll und mit vollem Erfolg eingesetzt. Neu war bei beiden Schlachten der Einsatz einer doppelten Feuerwalze: Die erste Walze, die flüchtige Reizstoffe ([[Nasen- und Rachenkampfstoff|Blaukreuz]]) und tödliche Lungenkampfstoffe ([[Grünkreuz]]) beim sogenannten Buntschießen zum [[Maskenbrecher|Maskenbrechen]] auf die gegnerischen Artilleriestellungen verfeuerte, hatte ein Verhältnis von 30 % Sprenggranaten zu 70 % Gasgranaten. Die zweite Walze bestand nur aus Sprenggranaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste erhielt Bruchmüller u.&amp;amp;nbsp;a. am 1. Mai 1917 den Orden [[Pour le Mérite]] sowie am 26. März 1918 das Eichenlaub. Sein Chef, General [[Erich Ludendorff]], schrieb 1919 rückblickend über ihn:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Sein großes Wissen und Können, seine Hingebung an den Beruf und an seine Waffe, sein warmes Soldatenblut machten ihn zu einem der hervorragendsten Soldaten dieses Kriegs.“&amp;lt;ref&amp;gt;Ludendorff: &amp;#039;&amp;#039;Meine Kriegserinnerungen,&amp;#039;&amp;#039; 1919. S. 487&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;Nach dem Krieg verblieb er zunächst als Artillerie-General zbV der [[Oberste Heeresleitung|OHL]] und Chef der schweren Artillerie an der Westfront in seinem Amt. Die Aufhebung seiner Mobilmachungsbestimmung erfolgte am 18. Januar 1919, und Bruchmüller wurde mit diesem Tage in den Ruhestand versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruchmüller erhielt am 27. August 1939, dem sogenannten [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Tannenbergtag]], den [[Charakter (Titel)|Charakter]] als [[Generalmajor]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1938 und 2022 trug die [[Rittersturz-Kaserne]] in [[Lahnstein]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Deines-Bruchmüller-Kaserne&amp;#039;&amp;#039; nach Bruchmüller und [[Adolf von Deines (General, 1852)|Adolf von Deines]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Artillerie in den Durchbruchschlachten des Weltkrieges.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1921, {{DNB|57253728X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Artillerie beim Angriff im Stellungskrieg.&amp;#039;&amp;#039; Verlag „Offene Worte“, Berlin/Charlottenburg 1926, {{DNB|579260917}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sippen meiner Ahnen und ihre engere Heimat.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1938.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Linnenkohl: &amp;#039;&amp;#039;Vom Einzelschuss zur Feuerwalze. Der Wettlauf zwischen Technik und Taktik im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe, Bonn 2001, ISBN 3-7637-5966-2.&lt;br /&gt;
* David T. Zabecki: &amp;#039;&amp;#039;Steel wind: Colonel Georg Bruchmüller and the birth of modern artillery.&amp;#039;&amp;#039; Westport, Conn.: Praeger 1994, ISBN 0-275-94749-1&lt;br /&gt;
* Karl-Friedrich Hildebrand, Christian Zweng: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter des Ordens Pour le Mérite des I. Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–G.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2505-7, S. 208–210.&lt;br /&gt;
* Hanns Möller: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Ritter des Ordens pour le mérite im Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Verlag Bernard &amp;amp; Graefe, Berlin 1935, S. 159–162.&lt;br /&gt;
* {{NDB|2|643||Bruchmüller, Georg Heinrich|Ernst Demmler|119393735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119393735}}&lt;br /&gt;
* [http://usacac.army.mil/cac2/cgsc/carl/download/csipubs/lupfer.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Dynamics of Doctrine. The Changes in German Tactical Doctrine During the First World War&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 2,4 MB)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://members.fortunecity.com/mikaelxii/Germany/Commanders/bruchmuller.html |text=Kurzbiographie auf Englisch mit Bild |wayback=20040124235601}}&lt;br /&gt;
* [http://www.firstworldwar.com/bio/bruchmuller.htm Biographie mit Bild]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/4ff27e3f-6b6a-4d27-b5e2-ed94585eb71d/ Nachlass Bundesarchiv N 275]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119393735|LCCN=n89668004|VIAF=40187351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruchmuller, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor, Charakter (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Ordens Pour le Mérite mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1863]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bruchmüller, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Durchbruchmüller&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalmajor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1863&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Januar 1948&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
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