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	<title>Georg Berndt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T18:51:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Berndt&amp;diff=1580589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke am 29. Dezember 2021 um 13:37 Uhr</title>
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		<updated>2021-12-29T13:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wilhelm Berndt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1880]] in [[Grabowo (Stettin)|Grabow]]; † [[2. Juli]] [[1972]] in [[Dresden]]) war ein deutscher [[Messtechnik]]er, [[Physiker]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Georg Berndt war der Sohn eines Schlossermeisters. Er besuchte zunächst die Volksschule und dann von 1886 bis 1898 das Schiller-Realgymnasium in [[Stettin]]. Anschließend studierte er an der [[Universität Halle]] Mathematik und Physik. Im Jahre 1901 schloss er sein Studium mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] und der Prüfung für das &amp;#039;&amp;#039;höhere Lehramt&amp;#039;&amp;#039; ab. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich zwei Jahre später an der [[Universität Breslau]] mit der Schrift &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Gasspektra&amp;#039;&amp;#039; als Physiker. 1904 wurde er [[Dozent]] für Physik am [[Friedrichs-Polytechnikum]] in [[Köthen]]. 1909 wurde er [[Professor]] des Physikalischen Instituts des &amp;#039;&amp;#039;Instituto Nacional del Profesorado Secundario&amp;#039;&amp;#039; in [[Buenos Aires]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1913 kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete zunächst in Berlin für die [[Optische Anstalt C. P. Goerz]], ab 1919 für die [[Ludwig Loewe &amp;amp; Co.|Werkzeugmaschinenfabrik Ludwig Loewe]]. Daneben lehrte er an der [[Technische Universität Berlin|TH Berlin-Charlottenburg]], ab 1922 als &amp;#039;&amp;#039;ao. Professor&amp;#039;&amp;#039;. Zu dieser Zeit galt er bereits als Spezialist auf dem Gebiet der Herstellung und Kontrolle von Messzeugen und der Normung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berndt-Bau.JPG|miniatur|BERNDT-BAU der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1924 wurde er als planmäßiger ao. Professor für Messtechnik und wissenschaftliche Grundlagen des Austauschbaus an die [[TH Dresden]] berufen. Er errichtete das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Messtechnik und wissenschaftliche Grundlagen des Austauschbaus&amp;#039;&amp;#039;. Dieses leitete er seit 1946 als &amp;#039;&amp;#039;ordentlicher Professor&amp;#039;&amp;#039; bis zu seiner [[Emeritierung]] im Jahre 1955. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 war er Mitglied des Deutschen Normenausschusses. Er unterzeichnete im November 1933 das [[Bekenntnis der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler]]. 1942 wurde er für seine Arbeiten über Gewichtstoleranzen mit dem &amp;#039;&amp;#039;DIN-Ehrenring&amp;#039;&amp;#039; des Deutschen Normenausschusses ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich nach 1945 aktiv für den Neuaufbau der teilzerstörten TH Dresden. Im Jahr 1953 wurde das Gebäude des Instituts für Messtechnik und wissenschaftliche Grundlagen des Austauschbaus offiziell in BERNDT-BAU umbenannt. Ebenfalls 1953 wurde ihm der [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis III. Klasse für Wissenschaft und Technik]] verliehen, 1960 der Ehrentitel [[Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Berndt starb 1972 in Dresden, sein Grab befindet sich auf dem dortigen [[Trinitatisfriedhof (Dresden)|Trinitatisfriedhof]]. Ein Teil des Nachlasses von Georg Berndt wird vom Archiv der TU Dresden verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Georg Berndt geht die „[[Goldene Regel der Messtechnik|Goldene Regel der Feinmeßtechnik]]“ zurück. Sie besagt, dass „die Meßunsicherheit beim Nachprüfen einer Toleranz T nur ein Zehntel bis ein Fünftel von T betragen soll“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Georg Berndt&amp;#039;&amp;#039;. In &amp;#039;&amp;#039;Gebäude und Namen&amp;#039;&amp;#039;. Technische Universität Dresden, Dresden 1978, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt; Berndt hatte diese Regel in den 1920er-Jahren als Faustformel aufgestellt und schließlich im Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Funktionstoleranz und Meßunsicherheit&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1968 wissenschaftlich untermauert.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Berndt, Erasmus Hultzsch, Herbert Weinhold: &amp;#039;&amp;#039;Funktionstoleranz und Meßunsicherheit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Universität Dresden&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 17, Heft 2, 1968, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Georg Berndt verfasste 16 wissenschaftliche Schriften und veröffentlichte 440 Artikel in Fachzeitschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physikalisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039; (1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Radioaktive Leuchtfarben&amp;#039;&amp;#039; (1920)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elektrometer: unter besonderer Berücksichtigung der Konstruktionen für luftelektrische und radioaktive Messungen&amp;#039;&amp;#039; (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hilfseinrichtungen für den Gebrauch von Elektrometern&amp;#039;&amp;#039; (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Geräte technischer Längenmessungen&amp;#039;&amp;#039; (1921)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Technische Winkelmessungen&amp;#039;&amp;#039; (1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zahnrad-Messungen&amp;#039;&amp;#039; (1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Prüfverfahren für gerade Zahnräder mit Evolventenverzahnung&amp;#039;&amp;#039; (1934)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen für die Messung von Stirnrädern mit gerader Evolventenverzahnung&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Messtechnik und wissenschaftliche Grundlagen des Austauschbaues&amp;#039;&amp;#039; (5 Bände, 1954)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die optische Messung von Außengewinden&amp;#039;&amp;#039; (1954)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Nachlass im [[Universitätsarchiv der Technischen Universität Dresden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dorit Petschel]]: &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre TU Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Professoren der TU Dresden 1828–2003.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.&amp;amp;nbsp;V. von [[Reiner Pommerin]], Böhlau, Köln u.&amp;amp;nbsp;a. 2003, ISBN 3-412-02503-8, S. 81–83.&lt;br /&gt;
* Technische Universität Dresden: &amp;#039;&amp;#039;Gebäude und Namen&amp;#039;&amp;#039;. Technische Universität Dresden, Dresden 1997, S. 8f.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=georg-wilhelm-berndt|lemma=Berndt, Georg Wilhelm|autor=|band=1|idNum=236}}&lt;br /&gt;
* Eckhard Wendt: &amp;#039;&amp;#039;Stettiner Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der [[Historische Kommission für Pommern|Historischen Kommission für Pommern]].&amp;#039;&amp;#039; Reihe V, Band 40). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2004, ISBN 3-412-09404-8, S. 62–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117588970}}&lt;br /&gt;
* [http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_maschinenwesen/geschichte/georg_berndt Porträt von Georg Berndt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117588970|LCCN=n/87/949733|VIAF=85572415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berndt, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Buenos Aires)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berndt, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berndt, Georg Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Physiker, Messtechniker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Grabowo (Stettin)|Grabow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Juli 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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