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	<title>Georg Benjamin Mendelssohn - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:34:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Benjamin_Mendelssohn&amp;diff=2464069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Familie */ zu großen Zeilenabstand entfernt</title>
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		<updated>2025-10-27T16:44:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Familie: &lt;/span&gt; zu großen Zeilenabstand entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Benjamin Mendelssohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. November]] [[1794]] in [[Berlin]]; † [[24. August]] [[1874]] in [[Koblenz-Horchheim|Horchheim]]) war ein deutscher [[Hochschullehrer]], [[Geograph]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Benjamin Mendelssohn stammte aus dem berühmten Berliner Zweig der jüdischen [[Mendelssohn (Familie)|Familie Mendelssohn]]. Er wurde zunächst von [[Hauslehrer]]n unterrichtet und bestand sein Abitur auf dem Hamburger Gymnasium. 1811 [[Immatrikulation|immatrikulierte]] er sich an der [[Humboldt-Universität Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] für Medizin, betrieb aber hauptsächlich [[naturwissenschaft]]liche Studien, besonders [[Geologie]] und [[Mineralogie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beginn der [[Befreiungskriege]] gegen [[Napoleon Bonaparte]] meldete er sich im Frühjahr 1813 als [[Kriegsfreiwilliger]] und nahm im [[Husaren-Regiment „Graf Goetzen“ (2. Schlesisches) Nr. 6]]&amp;lt;!--vermutlich, nicht belegt--&amp;gt; am ersten Feldzug in [[Schlesien]], [[Sachsen]] und [[Frankreich]] teil. Er wurde [[Offizier]] und diente bis Oktober 1815 im Hauptquartier [[Gebhard Leberecht von Blücher]]s, bevor er als [[Leutnant|Secondeleutnant]] seinen Abschied nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Georg Benjamin Mendelssohn.jpg|mini|hochkant=0.6|Grabstätte auf dem [[Alter Friedhof Bonn|Alten Friedhof Bonn]]]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende setzte er seine Studien zunächst in Berlin privat fort. Er lernte [[Carl Ritter]] kennen, der sein wichtigster Lehrer wurde. 1821 ging er an die [[Christian-Albrechts-Universität Kiel]], wo sein Studienfreund [[August Twesten]] als Professor der Theologie und Philosophie arbeitete. Unter seinem Einfluss ließ er sich am 28. Mai 1821 in Schleswig als &amp;#039;&amp;#039;Georg Benjamin&amp;#039;&amp;#039; evangelisch [[taufe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hielt sich vor allem auf dem Weingut seines Vaters in [[Koblenz-Horchheim|Horchheim]] auf, wo er ein offenes Haus führte. Von hier aus bildete er sich durch Privatstudien und zahlreiche Wanderungen und Reisen durch Deutschland, die Schweiz (1820) und Italien (1824) zum Geographen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1828 wurde er in Kiel zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Observationes geologico-geographicae de naturalibus soli in Germania formis&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn]] für das Fach Geographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Hochschullehrer]] war er nicht erfolgreich, dafür aber als [[Autor]]. Sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Das germanische Europa. Zur geschichtlichen Erdkunde&amp;#039;&amp;#039; (Berlin 1836) beschreibt das historische [[Europa]] und folgt dem Paradigma des [[Geodeterminismus]]. Das Buch zählt noch heute zu den Klassikern der Geographie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Universität Bonn berief ihn 1835 als [[Extraordinarius]] und 1847 als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Geographie und Statistik. In beiden Fällen erfolgte die Berufung durch den Kultusminister gegen den Widerstand der Universitätsgremien. Neben antisemitischen Ressentiments führten sie an, dass Mendelssohn weder in der Lehre noch in der Forschung genügend produktiv sei für eine Professur. Mendelssohn, der ohnehin kein Gehalt erhielt, zog sich daraufhin aus der [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] zurück und ließ sich 1857 aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft beurlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war der Bankier [[Joseph Mendelssohn]], seine Mutter &amp;#039;&amp;#039;Henriette geb. Meyer&amp;#039;&amp;#039; (1776–1862).&lt;br /&gt;
Sein Bruder war der Bankier [[Alexander Mendelssohn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1827 heiratete Georg Benjamin Mendelssohn in Berlin &amp;#039;&amp;#039;Rosamunde Ernestine Pauline Richter&amp;#039;&amp;#039; (1804–1883), die natürliche Tochter des Diplomaten [[Christian Heinrich Curt von Haugwitz|Grafen Christian Haugwitz]] und der &amp;#039;&amp;#039;Rosa Richter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Das Paar [[Adoption|adoptierte]] &amp;#039;&amp;#039;Betzy Thormann&amp;#039;&amp;#039; (1830–1905). Alle drei ruhen auf dem [[Alter Friedhof Bonn|Alten Friedhof Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Blick auf Großbritannien&amp;#039;&amp;#039;. [[Historisch-politische Zeitschrift]] 2 (1833/1835), S. 305–336.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das germanische Europa. Zur geschichtlichen Erdkunde&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1835/36.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moses Mendelssohn&amp;#039;s gesammelte Schriften. Nach Originaldrucken und Handschriften&amp;#039;&amp;#039;, hg. v. Georg Benjamin Mendelssohn, Bd. 1–7. Leipzig 1843–1845.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ständische Institution im monarchischen Staat&amp;#039;&amp;#039;. Bonn 1846.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|50|52|Mendelssohn, Georg Benjamin|Ingeborg Stolzenberg|116877146}}&lt;br /&gt;
* Joseph Hohmann: &amp;#039;&amp;#039;Georg Benjamin Mendelssohn 1794-1874.&amp;#039;&amp;#039; Geographie 23 (1968), S. 161–164.&lt;br /&gt;
* Felix Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Georg Benjamin Mendelssohn und Karl Mendelssohn Bartholdy. Zwei Professoren aus dem 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Mendelssohn-Studien 2 (1975), S. 183–201.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.panwitz.net/person/mendel/benjamin.htm Eintrag in der Mendelssohn-Enzyklopädie Herausgegeben von Sebastian Panwitz mit Bild]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116877146|LCCN=n86032768|VIAF=77079114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mendelssohn, Georg Benjamin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berliner Familie Mendelssohn|Georg Benjamin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Preuße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1794]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1874]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Koalitionskriegen (Preußen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mendelssohn, Georg Benjamin&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mendelssohn, Benjamin&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph, Hochschullehrer und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. November 1794&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1874&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koblenz-Horchheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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