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	<title>Georg Bachmayer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T06:21:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-17T15:44:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 192-099, KZ Mauthausen, Georg Bachmayer mit SS-Mann.jpg|mini|hochkant=0.9|Georg Bachmayer (links) mit SS-Mann auf dem Appellplatz des KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Bachmayer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Mai]] [[1913]] in [[Fridolfing]] ([[Bayern]]); † [[8. Mai]] [[1945]] bei [[Münzbach]], [[Österreich]]) war ein deutscher [[SS-Hauptsturmführer]] und der [[Schutzhaftlagerführung|I. Schutzhaftlagerführer]] des [[KZ Mauthausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Georg Bachmayer wurde am 12. Mai 1913 im Fridolfing geboren. Nach dem Besuch von sieben Klassen Volksschule begann er als Hilfsarbeiter in einer Ziegelei zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Mai 1933 trat er der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 3.204.530).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/990602&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. April 1933 wurde er Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 69.535). Am 20. April 1933 wurde er in die [[München]]er 34. SS-Standarte aufgenommen. Am 20. Januar 1934 kam Bachmayer zur Wachtruppe Oberbayern des [[KZ Dachau]]. Am 23. Mai 1936 wurde er in die [[SS-Totenkopfverbände|SS-Totenkopfstandarte]] „Oberbayern“ übernommen, wo er ab 10. September 1938 als Zugführer einer Kompanie fungierte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1937 hatte Bachmayer als Kanonier eines Flak-Regiments an einer zweimonatigen Reserveübung des Reichsheeres teilgenommen und beteiligte sich sowohl am [[Anschluss Österreichs|Einmarsch in Österreich]] im März 1938 auch in [[Sudetenland]] im Herbst 1938, wo er als Angehöriger des Sudetendeutschen Freikorps, auch als „Freikorps Henlein“ bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1939 trat Bachmayer seinen Dienst im KZ Mauthausen an. Ab März 1940 war Bachmayer Schutzhaftlagerführer im KZ Mauthausen. Bachmayer war dort für sämtliche Häftlinge sowie für den Teil der SS-Mannschaft verantwortlich, der zur Verwaltung und innerhalb des Lagers der Bewachung der Häftlinge diente. Es gehörte ebenfalls zu Bachmayers Aufgaben, die zu Mauthausen gehörenden Außenlager zu inspizieren. Im November 1943 war Bachmayer kurzzeitig Kommandoführer beim Aufbau des Außenlagers [[KZ Ebensee|Ebensee]], wurde jedoch nach wenigen Wochen von [[Alfons Bentele]] abgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bachmayer blieb danach bis zum Mai 1945 Schutzhaftlagerführer des KZ Mauthausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bachmayer galt als extrem sadistisch und war aufgrund seiner Brutalität bei den Häftlingen gefürchtet. Er besaß zwei abgerichtete doggenartige Bluthunde, die er auf Gefangene hetzte und diese zerfleischten, was in der KZ-Sprache als „am Kuss des Hundes gestorben“ bezeichnet wurde. Es gibt eine Vielzahl von Einzelberichten, nach denen Bachmayer eigenhändig Personen umgebracht oder gequält hat. Er soll neu angekommenen Häftlingen beim Eintreffen im Lager mitgeteilt haben, dass Mauthausen noch niemals jemand lebend verlassen habe und dass der einzige Weg von dort nur durch den Kamin führe. Man täte besser daran, gleich „in die Drähte“ zu gehen, womit er die mit Starkstrom abgesicherten Zäune um das Konzentrationslager meinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Mai 1945 floh Bachmayer wie das gesamte Führungspersonal des KZ Mauthausen und suchte auf einem Bauernhof in Priehetsberg bei Münzbach Unterschlupf, wo seine Ehefrau, die sich als Flüchtling ausgegeben hatte, mit den beiden gemeinsamen Töchtern auf ihn wartete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;Gregor Holzinger: &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;, Wien, 2016, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 8. Mai 1945 tötete Bachmayer seine Frau und seine beiden Kinder und verübte [[Suizid]]. Am 23. Mai 1945 wurde Bachmayers Leiche von einer Kommission der [[US Army]] exhumiert, um eine Identifizierung durchzuführen und dies fotografisch festzuhalten. Im Jahr 1948 wurde seine Leiche erneut exhumiert und mitsamt seiner von ihm ermordeten Familie auf dem Ostfriedhof Münzbach beigesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gregor Holzinger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Reihe: Täterbiografien aus dem Konzentrationslager Mauthausen&amp;#039;&amp;#039;. new academic press, Wien, 2016, ISBN 978-3-7003-1978-8&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]: Wer war was vor und nach 1945:&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, 2. Auflage, Juni 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.mauthausen-memorial.at/db/admin/de/show_article.php?cbereich=1&amp;amp;cthema=367&amp;amp;carticle=55&amp;amp;fromlist=1 | archive-is=20130114201736 | text=mauthausen-memorial: I. Schutzhaftlagerführer Georg Bachmayer}}&lt;br /&gt;
* [http://mm.braintrust.at/db/admin/de/ia_element_list.php?aufl=3&amp;amp;cbereich=5&amp;amp;cthema=188&amp;amp;pgCPage=28&amp;amp;stext=&amp;amp;sort=&amp;amp;sortdir=&amp;amp;status=&amp;amp;search=&amp;amp;char= Foto Georg Bachmayers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bachmayer, Georg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1913]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bachmayer, Georg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Hauptsturmführer und Schutzhaftlagerführer im KZ Mauthausen&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Mai 1913&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Fridolfing]] (Bayern)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Mai 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=bei [[Münzbach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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