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	<title>Georg August Wagner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:17:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_August_Wagner&amp;diff=2081565&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HorstKMahler: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2021-11-19T03:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Mediziner Georg August Wagner. Zum Pädagogen &amp;#039;&amp;#039;Georg August Wagner&amp;#039;&amp;#039; siehe [[Georg Wagner (Pädagoge)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg August Wagner.jpg|thumb|[[Edith Barakovich]]: Georg August Wagner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg August Wagner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[23. September]] [[1873]] in [[Prag]]; † [[15. August]] [[1947]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scopeq.cc.univie.ac.at/query/deskriptordetail.aspx?ID=67491 Wagner, Georg August] im Archiv der [[Universität Wien]].&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Wagner begann sein [[Studium der Medizin]] in Prag und übersiedelte auf Wunsch seiner Eltern nach Graz, um dort sein Studium fortzusetzen. Wagner war, wie auch zuvor schon in Prag als Mitglied des dortigen Vereines  vom neuen Fußballspiel, welches mit den dort festgelegten Regeln aus England kam, sehr begeistert und gründete die ersten Fußballvereinigung in Graz, dessen Kapitän er bis zum Abschluss seines Studiums war.&amp;lt;ref&amp;gt;KLINOPTIKUM, Ausgabe 10, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese organisierte das erste Fußballspiel in Österreich, welches am 18. März 1894 auf einer Wiese im Grazer Stadtpark stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg August Wagner wurde am 18. März 1901&amp;lt;ref&amp;gt;KLINOPTIKUM, Ausgabe 10, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Dr. med. [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Als Operationszögling und Assistenzarzt war er an der I. Chirurgischen Universitäts-Klinik in Wien, 1904 als Assistent an der Heidelberger Universitäts-Frauenklinik und ab 1905 in Wien tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen III (I–Z).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2003, S. 269–305, hier: S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine akademischen Lehrer waren [[Ernst Wertheim]] und [[Rudolf Chrobak]]. Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1913 an der [[Universität Wien]] für Gynäkologie und Geburtshilfe. 1917 wurde Wagner als ordentlicher Professor der Gynäkologie an die [[Karl-Ferdinands-Universität]] Prag berufen und übernahm das Direktorat der Frauenklinik. 1923 wechselte er an die [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] und wurde 1928&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstzeugnisse, Erinnerungen, Tagebücher und Briefe deutschsprachiger Ärzte. Nachträge und Ergänzungen III (I–Z).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Mitteilungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 22, 2003, S. 269–305, hier: S. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; Direktor der [[Charité]]-Frauenklinik. Mit einem Brief samt Verzeichnis der wissenschaftlichen Arbeiten vom 31. Januar 1931 bewarb sich Georg August Wagner um die Nachfolge des verstorbenen [[Heinrich von Peham]] an der Universität Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://scopeq.cc.univie.ac.at/query/detail.aspx?ID=67488 Verzeichnis der Unterlagen zur Neubesetzung der Stelle nach dem Ableben Heinrich von Pehams] im Archiv der [[Universität Wien]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde jedoch abgelehnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden an Wagners Klinik [[Kastration|Röntgen- und Radiumkastrationen]] durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sigurd Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Die Charité in der Nazizeit.&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://www.sopos.org/aufsaetze/48bea4dc24bf1/1.phtml |wayback=20130403032920 |text=online  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wagner selbst war unter anderem behandelnder Arzt von [[Albert Speer#Familie|Margret Speer]], sowie der Frauen von [[Theo Morell]] und [[Rüdiger von der Goltz (Jurist)|Rüdiger von der Goltz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Henrik Eberle, Rossiĭskiĭ gosudarstvennyĭ voennyĭ arkhiv: &amp;#039;&amp;#039;Briefe an Hitler: ein Volk schreibt seinem Führer: unbekannte Dokumente aus Moskauer Archiven zum ersten Mal veröffentlicht.&amp;#039;&amp;#039; BASTEI LÜBBE, 2007, ISBN 3785723105.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 1935 bis 1937 war er Präsident der [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe|Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie]] und organisierte deren Kongress 1937 in Berlin. Die Gesellschaft ernannte ihn später zum Ehrenmitglied. 1936 wurde Georg August Wagner Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]]. Im Jahr 1943 erhielt er die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg August Wagner leitete die II. Universitäts-Frauenklinik in [[Berlin]] bis zu seiner Emeritierung 1945. Danach wurde sie kommissarisch von [[Carl Kaufmann (Mediziner)|Carl Kaufmann]] geleitet. Wagner zog nach Süddeutschland und starb 1947 im Alter von 73 Jahren in Garmisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Georg August Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Frage der Herkunft des Fruchtwassers: Aus der II. K. K. Univ.-Frauenklinik in Wien. Mit pathologisch-anatomischen, experimentellen und klinischen Untersuchungen über die Funktion der fötalen Nieren.&amp;#039;&amp;#039; Deuticke, Leipzig-Wien 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Ludwig (Mediziner)|Hans Ludwig]], [[Walter Jonat]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe&amp;amp;nbsp;– Vom Programm zur Botschaft. A short history (1886–2008) of the German Society of Gynecology and Obstetrics reviewing its 57 congresses.&amp;#039;&amp;#039; 2.&amp;amp;nbsp;Auflage 2008. [[Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]], ISBN 3-00-009676-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.sammlungen.hu-berlin.de/dokumente/16696/ Biografie, Georg August Wagner] im Katalog der wissenschaftlichen Sammlungen der [[Humboldt-Universität zu Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121413950|VIAF=306136866}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wagner, Georg August}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Karl-Ferdinands-Universität Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wagner, Georg August&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gynäkologe und Geburtshelfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=23. September 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HorstKMahler</name></author>
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