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	<title>Georg Albrecht Jhering - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:47:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg_Albrecht_Jhering&amp;diff=2724916&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-02-09T15:57:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Albrecht Jhering&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Juni]] [[1779]] in [[Aurich]]; † [[14. November]] [[1825]] Ebenda) war ein ostfriesischer Jurist, erster Sekretär der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]] und Direktor der Mühlenbrandsozietät in [[Aurich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Jhering entstammt einer alten Juristenfamilie. Sein Vater [[Caspar Rudolph Jhering]] (* 12. Januar 1740;† 12. Mai 1809) war ein königlich preußischer Anwalt und Notar, der die Mühlenbrandsozietät gegründet hatte. Die Mutter &amp;#039;&amp;#039;Adelheid Katharina [[Bacmeister (Gelehrtenfamilie)|Bacmeister]]&amp;#039;&amp;#039; (* 15. August 1745; † 14. August 1785) war eine Tochter des Regierungsrats &amp;#039;&amp;#039;Georg Albrecht Bacmeister&amp;#039;&amp;#039; (1702–1785) aus Aurich und Mutterschwester der Frau von [[Gebhard Leberecht von Blücher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jhering begann seine Ausbildung am [[Gymnasium Ulricianum]] in Aurich. Dort fiel er dem Direktor &amp;#039;&amp;#039;Hecht&amp;#039;&amp;#039; auf, der ihn weiter förderte. So konnte er bereits Ostern 1796 ein Studium an der [[Universität Erlangen]] beginnen, wo er sich den Erlanger Westfalen anschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Peter Hümmer: &amp;#039;&amp;#039;Die Stammbücher der Erlanger Westfalen Davidis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Einst und Jetzt&amp;#039;&amp;#039;, Band 46, 2001, S. 108–109&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort machte er bereits nach nur zwei Jahren seinen Abschluss. Sein Vater wollte ihn danach auf eine Reise durch Deutschland schicken; er ging aber lieber für sechs Monate nach [[Weimar]], wo er das dortige Leben kennenlernte. 1799 kehrte er nach [[Ostfriesland]] zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostfriesischelandschaft&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Jhering_Georg.pdf Ostfriesische Landschaft: Georg Jhering] (PDF; 47&amp;amp;nbsp;kB), abgerufen am 26. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde Kalkulator und Gehilfssekretär bei den Ostfriesischen Ständen und arbeitete dort unter [[Tileman Dothias Wiarda]]. Von 1804 bis 1811 war er zudem Referendar am [[Amtsgericht Aurich]]. Er erkannte, dass sich sein Vater bei der Verwaltung von [[Jheringsfehn]] verspekuliert hatte, und übernahm die Verwaltung vom Vater, die er ab da sehr erfolgreich weiterführen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostfriesischelandschaft&amp;quot; /&amp;gt; Zu seinen Maßnahmen zählte der Ausbau der Fehnkanäle zwischen 1804 und 1819, durch die der abgebaute [[Torf]] schneller vermarktet werden konnte. Sein Erfolg spiegelte sich in der Einwohnerentwicklung von Jheringsfehn wider: Waren es 1788 noch 133 Einwohner, so waren es im Jahr 1813 schon 398. Der Ort bekam in seiner Verwaltungszeit sogar eine Windmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem verlorenen Krieg von 1806 kam es im preußischen Ostfriesland zu großen Umwälzungen. Das Land wurde dem [[Königreich Holland]] zugeschlagen, und das holländische Steuersystem wurde eingeführt. Da niemand [[Niederländische Sprache|Holländisch]] sprach, machte er sich daran, die Gesetze zu übersetzen, und veröffentlichte seine Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Kurze Uebersicht der sämmtlich im Königreich Holland bestehend Abgaben&amp;#039;&amp;#039; (Aurich, 1808, S. 272). Er promovierte mit der Abhandlung an der juristischen Fakultät der Universität Erlangen zum [[Dr. jur.]] 1809 wurde er Direktor der Abteilung für Erbschaftssteuer in Ostfriesland. Nach dem Tod seines Vaters wurde er 1809 zum Direktor der Mühlenbrandsozietät gewählt. 1810 wurde er zudem noch Rechnungsführer (Rendant) der [[Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse|Brandkasse für Stadt und Land]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostfriesischelandschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ostfriesland französisch wurde, schlug man ihn zum Präsidenten des [[Ems-Oriental|Kantons Aurich]] vor, was er aber ablehnte und stattdessen Präsident des Kantons [[Timmel]] wurde, zu dem auch Jheringsfehn gehörte. Er war ein geschickter Verwalter und konnte trotz der Wirren für die Mühlensozietät sogar eine [[Rendite]] erwirtschaften. 1813 erfolgte zunächst die Rückgabe von Ostfriesland an das [[Königreich Preußen|Preußen]]. Die Tribunale und Friedensgerichte wurden wieder eingerichtet, und Jhering wurde zum Justizkommissar ernannt. Als Ostfriesland 1815 zum [[Königreich Hannover]] kam, wurde er Auditor des Leibkürassier-Regiments. Nachdem sich 1819 auch die Stände wieder konstituiert hatten, wurde er der erste Sekretär der Ostfriesischen Landschaft und Nachfolger von Wiarda. Zudem wählte ihn die Landschaft 1820 als Vertreter in die allgemeine [[Ständeversammlung des Königreichs Hannover]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostfriesischelandschaft&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er im Mai 1825 aus Hannover zurückkehrte, erkrankte er schwer. Am 13.&amp;amp;nbsp;November 1825 erlitt er zudem einen [[Schlaganfall]] und verstarb am nächsten Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Er war seit dem 18. Mai 1811 mit &amp;#039;&amp;#039;Anna Maria Schwers&amp;#039;&amp;#039; (* 29. April 1792; † 21. Februar 1861) verheiratet. Sie war die jüngste Tochter des landwirtschaftlichen Receptors &amp;#039;&amp;#039;Heiko Georg Schwers&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://gw.geneanet.org/uboes?lang=de&amp;amp;pz=ursula&amp;amp;nz=arntholz&amp;amp;ocz=0&amp;amp;p=anna+maria&amp;amp;n=schwers |wayback=20160211161228 |text=gw.geneanet.org }}, abgerufen am 27. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Leer. Er hatte mit ihr die Kinder:&lt;br /&gt;
* Heiko Georg Albrecht (* 16. April 1812; † 12. Januar 1882)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grabsteine-ostfriesland.de/friedhof/Aurich-Stadt/ Friedhof Aurich-Stadt (Gemeinde Aurich, Landkreis Aurich)], abgerufen am 27. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adelheid Henriette Charlotte (* 1815)&lt;br /&gt;
* [[Rudolf von Jhering|Caspar Rudolf]] (1818–1892)&lt;br /&gt;
* Heinrich Friedrich Wilhelm (* 26. Juli 1820: † 25. September 1885)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/2007/Wilhelm-Jhering--Aurich-Stadt Grabstätte Wilhelm Jhering], abgerufen am 27. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hermann Friedrich († 1844)&lt;br /&gt;
* Marie (* 15. Mai 1825 in Aurich; † 23. März 1881)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/2010/Marie-Jhering--Aurich-Stadt Grabstätte Marie Jhering], abgerufen am 27. März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Dichterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Biographisches Lexikon für Ostfriesland]], Band III, S. 221–222, [http://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/php/side.php?news_id=967&amp;amp;part_id=0&amp;amp;navi=11 Digitalisat]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August Schmidt (Lexikograf)|Friedrich August Schmidt]], [[Bernhard Friedrich Voigt]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Neuer Nekrolog der Deutschen]].&amp;#039;&amp;#039; Teil 2, S. 1147f, [http://books.google.de/books?id=nnoDAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA1147 Digitalisat].&lt;br /&gt;
* Johann Samuel Ersch,&amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste&amp;#039;&amp;#039; S. 90, [http://books.google.de/books?id=tW8qAAAAMAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA90 Digitalisat]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=101448988|VIAF=10214350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Jhering, Georg Albrecht}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ostfriese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Versicherungswirtschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Finanzverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtswissenschaftler (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1779]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Jhering, Georg Albrecht&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ihering, Georg Albrecht&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Sekretär der Ostfriesischen Landschaft, zweiter Direktor der Mühlenbrandsozietät&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juni 1779&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aurich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. November 1825&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Aurich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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