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	<title>Georg-Forster-Station - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Georg-Forster-Station&amp;diff=447678&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Faktendetektiv: /* Beschreibung */ Bedeutung</title>
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		<updated>2026-05-01T06:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Bedeutung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georg-Forster-Station 2.jpg|mini|hochkant=1.3|Georg-Forster-Station]]&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=-70.777500|EW=11.850833|type=city|maptype=relief|region=AQ|map=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Georg-Forster-Station 3.jpg|mini|Zugang zur Station nach dem Winterhalbjahr]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg-Forster-Station&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die erste deutsche [[Forschungsstationen in der Antarktis|Antarktisstation]]. Sie wurde am 21.&amp;amp;nbsp;April 1976 von der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) in Betrieb genommen. Die ganzjährig besetzte Station war zunächst ein [[Annexbau]] der in der Nähe gelegenen [[Sowjetunion|sowjetischen]] [[Nowolasarewskaja-Station]] in der [[Schirmacher-Oase]] in [[Neuschwabenland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hartwig Gernandt, Saad El Dine El Naggar, Jürgen Janneck, Thomas Matz, Cord Drücker |Titel=From Georg Forster Station to Neumayer Station III - a Sustainable Replacement at Atka Bay for Future |Sammelwerk=[[Polarforschung (Zeitschrift)|Polarforschung]] |Band=76 |Nummer=1/2 |Datum=2007 |ISSN=0032-2490 |Seiten=61 |Online=https://epic.awi.de/id/eprint/28579/ |Abruf=2026-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die offizielle Eröffnung als eigenständige Antarktisforschungsstation „Georg-Forster“ – benannt nach [[Georg Forster]], dem deutschen Reisebegleiter [[James Cook]]s – am 25. Oktober 1987 erlangte die DDR Konsultativstatus im Rahmen des [[Antarktis-Vertrag]]ssystems.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paech1992&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Jürgen Paech |Titel=Die DDR-Antarktisforschung – eine Retrospektive |Sammelwerk=[[Polarforschung (Zeitschrift)|Polarforschung]] |Band=60 |Nummer=3 |Datum=1992 |ISSN=0032-2490 |Seiten=202 |Online=https://epic.awi.de/id/eprint/28303/ |Abruf=2026-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Aufgaben ==&lt;br /&gt;
Zunächst wurde in der Station hauptsächlich die [[Hochatmosphäre]] erforscht. Ab 1985 lag der Schwerpunkt der Forschungsarbeit auf der Untersuchung des [[Ozonloch]]s, unter anderem durch wöchentliche [[ballon]]getragene Ozonsondierungen, mit denen erstmals die vertikale Struktur des antarktischen Ozonlochs über der Schirmacher-Oase hochaufgelöst erfasst wurde. Die an der Georg-Forster-Station begonnene Ozonmessreihe wurde 1992 an der [[Neumayer-Station II|Neumayer-Station]] des [[Alfred-Wegener-Institut]]s fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=G. König-Langlo, H. Gernandt |Titel=Compilation of ozonesonde profiles from the Antarctic Georg-Forster-Station from 1985 to 1992 |Sammelwerk=Earth System Science Data |Band=1 |Nummer=1 |Datum=2009-01-12 |ISSN=1866-3516 |DOI=10.5194/essd-1-1-2009 |Seiten=1–5 |Online=https://essd.copernicus.org/articles/1/1/2009/ |Abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://epic.awi.de/57182/1/PM_30091994_Ozon.pdf |titel=Ozonmessungen in der Antarktis – Fortsetzung der Meßreihe der Georg-Forster-Station an der Neumayer-Station |hrsg=[[Alfred-Wegener-Institut]] |datum=1994-09-30 |format=PDF; 646 KB |abruf=2026-04-30 |kommentar=Presseinformation}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gert Lange |Titel=Die vertikale Verteilung des Ozons über der Antarktis |Sammelwerk=[[Spektrum der Wissenschaft]] |Nummer=6 |Datum=1994 |Seiten=119 |Online=https://www.spektrum.de/magazin/die-vertikale-verteilung-des-ozons-ueber-der-antarktis/821623}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit der Station wurde im Februar 1993 eingestellt. Der letzte „Überwinterer“ der Station war 1991/92 Günter Stoof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://awi-test.eprints-hosting.org/id/eprint/57140/1/PM_18021993_Potsdam.pdf |titel=Potsdamer Polarforscher auf dem Weg in die Antarktis |hrsg=[[Alfred-Wegener-Institut]] |datum=1993 |format=PDF; 994 KB |abruf=2026-05-01 |kommentar=Pressemitteilung}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1993 bis 1996 wurde die Station in drei Schritten abgebaut und das Gebiet von Müll und Schrott befreit. Im Rahmen eines deutsch-russischen Entsorgungsprojekts wurden dabei rund 1.000 Tonnen Altmaterial aus der Schirmacher-Oase abtransportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://antarktis.ch/2000/01/01/ruckbau-georg-forster-station/ |titel=Rückbau Georg Forster Station |werk=antarktis.ch |datum=2000-01-01 |sprache= |abruf=2026-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Teile wurden vollständig demontiert und per Schiff abtransportiert. In dieser Zeit intensivierte sich die enge Zusammenarbeit mit den russischen Kollegen der Station Nowolasarewskaja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Station bestand aus zehn Arbeits- und Wohncontainern, einer [[Stromerzeugungsaggregat|Dieselgeneratorstation]] mit je zwei Aggregaten zu 45 [[Voltampere|kVA]] und 38 kVA, der Funkstation Y3ZA mit einem 1-[[Watt (Einheit)|kW]]-Kurzwellensender vom Typ RFT KSG1300 und einer geomagnetischen Registrierstation. In der Basis konnten in der Sommersaison bis zu 15 Wissenschaftler und Techniker Platz finden. Die Station diente als logistische Basis für geo-, kryo- und atmosphärenphysikalische Untersuchungen im zentralen [[Königin-Maud-Land]] und war zugleich Voraussetzung dafür, dass die DDR im Rahmen des Antarktisvertrags Konsultativstatus erlangte und damit aktiv an der Entwicklung des internationalen Antarktisregimes mitwirken konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Paech1992&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenken ==&lt;br /&gt;
Seit 1998 erinnert eine von ostdeutschen Expeditionsteilnehmern initiierte Bronzetafel am ehemaligen Standort an die Station. Sie steht seit 2013 als Denkmal [[Historische Stätten und Denkmäler in der Antarktis|HSM-87]] unter dem Schutz des Antarktis-Vertragssystems.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://idw-online.de/de/news869551 |titel=50 Jahre Georg-Forster-Station |werk=[[Informationsdienst Wissenschaft|idw]] |datum=2026-04-21 |abruf=2026-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR-Postverwaltung gab 1988 eine Sonderbriefmarke mit der Abbildung der Station heraus und die dortigen Wissenschaftler führten einen Sonderstempel. Zum 50.&amp;amp;nbsp;Jahrestag der Inbetriebnahme erschien 2026 zudem eine deutsche Sonderbriefmarke „50 Jahre Georg-Forster-Station“ des [[Bundesfinanzministerium]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Bilderstrecken/Sondermarken/Programm_2026/April-2026.html |titel=Briefmarken April 2026 (Ausgabetag: 2. April) |hrsg=[[Bundesfinanzministerium]] |sprache= |abruf=2026-05-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Georg-Forster-Station 4.jpg|Das Gelände der Georg-Forster-Station: Aus Brandschutzgründen wurden die Container nicht direkt nebeneinander aufgestellt.&lt;br /&gt;
Georg-Forster-Station teslabar.png|Die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;teslabar&amp;#039;&amp;#039; stand etwas abseits der übrigen Container und diente Magnetfeldmessungen.&lt;br /&gt;
Georg-Forster-Station teslabar inside.png|Der Forscher Steffen Wagner in der &amp;#039;&amp;#039;teslabar&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Georg-Forster-Station Wegweiser.png|An der Station hatten die Forscher Wegweiser aufgestellt, die in ihren jeweiligen Heimatort zeigten.&lt;br /&gt;
Georg-Forster-Station Panzer.png|Zu Transportzwecken kamen rot umlackierte Schützenpanzerwagen zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gert Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bewährung in Antarktika. Antarktisforschung der DDR.&amp;#039;&amp;#039; F. A. Brockhaus Verlag Leipzig 1982&lt;br /&gt;
* Gert Lange: &amp;#039;&amp;#039;Sonne, Sturm und weiße Finsternis. Die Chronik der ostdeutschen Antarktisforschung.&amp;#039;&amp;#039; (= Schriften des Deutschen Schifffahrtsmuseums, Band 43) Ernst Kabel Verlag Hamburg 1996, ISBN 3-8225-0334-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georg-Forster-Station}}&lt;br /&gt;
* G. König-Langlo, H. Gernandt: &amp;#039;&amp;#039;426 ozonesonde profiles from Georg-Forster-Station.&amp;#039;&amp;#039; Alfred Wegener Institute, Bremerhaven 2008 [[doi:10.1594/PANGAEA.547983]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Hans-Jürgen Paech |url=https://epic.awi.de/id/eprint/28303/1/Polarforsch1990_3_3.pdf |titel=Die DDR-Antarktisforschung – eine Retrospektive |werk=Polarforschung |hrsg=60 |datum=1992 |seiten=197–218 |format=pdf; 1,6&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2022-11-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Margarete Pauls]] |url=https://idw-online.de/de/news33157 |titel=Vor 25 Jahren: Eröffnung der ersten deutschen Antarktisstation |hrsg=Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung |datum=2001-04-20 |abruf=2022-11-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://antarktis.ch/2000/01/01/ruckbau-georg-forster-station/ |titel=Rückbau Georg Forster Station |werk=PolarJournal antarktis.ch |datum=2000-01-01 |abruf=2021-02-03 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Marc von Lüpke |url=https://www.spiegel.de/geschichte/letzte-ddr-antarktisexpedition-wiedervereinigung-am-suedpol-a-1055460.html |titel= Wiedervereinigung in der Antarktis: „Wir sind hier erst mal kaltgestellt“ |werk=[[Der Spiegel (online)|spiegel.de]] |datum=2015-10-03 |kommentar=Mauerfall, Wiedervereinigung und alles während der dritten Expedition |abruf=2021-02-03 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Anna Schmidt |url=https://odattachmentmdr-a.akamaihd.net/mp4audiomobil/f/digas-f8a9590e-5dd7-46a2-b85f-b3916fa4c570-0a15de5e5053_f8.mp3 |titel=Antarktis – Wende im Eis |werk=[[MDR Kultur|MDR-Kultur]]-Sendung „Feature &amp;amp; Essay“ |datum=2020 |format=mp3-Audio; 27&amp;amp;nbsp;MB; 29:35&amp;amp;nbsp;Minuten |kommentar=Mauerfall, Wiedervereinigung und alles während der dritten Expedition |abruf=2024-11-02 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutscher Forschungsstationen in der Antarktis und der Arktis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsstation in der Antarktis|Georg Forster-Station]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaft (DDR)|Georg Forster-Station]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schirmacher-Oase]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georg Forster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
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