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	<title>Geopark Westerwald-Lahn-Taunus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T23:24:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geopark_Westerwald-Lahn-Taunus&amp;diff=2784029&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hinnerk11: /* Stationen */</title>
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		<updated>2025-09-18T17:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stationen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Logo GEOPARK W-L-T.gif|mini|hochkant=0.6|Geopark Westerwald-Lahn-Taunus Logo]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nationale GeoPark Westerwald-Lahn-Taunus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinschaftsinitiative der [[Landkreis Altenkirchen|Landkreise Altenkirchen]], [[Lahn-Dill-Kreis|Lahn-Dill]], [[Landkreis Limburg-Weilburg|Limburg-Weilburg]], [[Westerwaldkreis|Westerwald]] und [[Marburg-Biedenkopf]].&amp;lt;!--Diez im Rhein-Lahn-Kreis wird weiter unten genannt--&amp;gt; Das 3.846 km² umfassende Gebiet erstreckt sich in den Bundesländern Hessen sowie Rheinland-Pfalz und liegt vollständig in der naturräumlichen Einheit der [[Deutsche Mittelgebirgsschwelle|deutschen Mittelgebirgsschwelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geopark ist in erster Linie ein „Geopark der Rohstoffe“. Von der frühgeschichtlichen Zeit bis in die Gegenwart spielen Abbau und Verarbeitung von Rohstoffen eine bedeutende Rolle für die Menschen der Region. Die Arbeit mit [[Marmor]], Stein und Eisen sowie Ton ist die Grundlage für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung und der rote Faden, der den gesamten Geopark durchzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geopark Westerwald-Lahn-Taunus ist seit dem 8. November 2012 als „[[Geopark|Nationaler GeoPark]] in Deutschland“ zertifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Mit Teilen von Westerwald und Taunus wird der Geopark aus zwei Mittelgebirgslandschaften des [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirges]] mit im deutschen Vergleich mittleren Höhenlagen bis zu 656 m über [[Normalnull|NN]]&amp;lt;!--historische, nicht mehr gebräuchliche Einheit, seit 1993 bundesweit durch Normalhöhennull (NHN) ersetzt--&amp;gt; ([[Fuchskaute]] im Hohen Westerwald) gebildet, wobei die höchste Erhebung eine unbenannte Stelle des [[Rothaargebirge|Rothaargebirgs]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;hauptkammes&amp;lt;/nowiki&amp;gt; auf dem Gebiet der Gemeinde [[Dietzhölztal]] mit 673 m&amp;lt;!--historisches NN?--&amp;gt; ist. Die die beiden Mittelgebirge trennende [[Lahn]] und die (unweit der [[Lahnquelle]] entspringende&amp;lt;!--diese Quellen liegen außerhalb im Rothaargebirge--&amp;gt;) [[Sieg (Fluss)|Sieg]] sowie einige Nebenflüsse wie [[Dill (Fluss)|Dill]] und [[Weil (Lahn)|Weil]] &amp;#039;&amp;#039;(beide zur Lahn)&amp;#039;&amp;#039; bilden Flusslandschaften mit teilweise tief in das Relief eingeschnittenen Tälern, die gleichzeitig die Hauptsiedlungsachsen mit Städten wie [[Wetzlar]], [[Betzdorf]], [[Dillenburg]] und [[Weilburg]] darstellen. Abseits der großen Täler gibt es einige weitere Siedlungsschwerpunkte wie z. B. [[Montabaur]], [[Westerburg]], [[Rennerod]] und [[Hachenburg]]. Insgesamt leben im Geopark 820.480 Einwohner (2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Gliederung ==&lt;br /&gt;
Der GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus liegt vollständig in der naturräumlichen Einheit der [[Deutsche Mittelgebirgsschwelle|deutschen Mittelgebirgsschwelle]] und umfasst im [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]] den größten Teil der Landschaft [[Westerwald]], das [[Gladenbacher Bergland]], das [[Lahntal]] mit dem [[Limburger Becken]] und Teile des [[Hintertaunus]] und des [[Rothaargebirge]]s. Im äußersten Osten ist ein kleiner Teil der naturräumlichen Einheit des Westhessischen Berglandes um Wetzlar herum involviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentliche Untereinheiten im Westerwald sind die Landschaften [[Kroppacher Schweiz]], [[Hoher Westerwald]] und die Wirtschaftslandschaft [[Kannenbäckerland]]. Ebenfalls zum Geopark gehört das nördlich des Flusses Sieg liegende Wildenburgische Land. Das Gladenbacher Bergland nebst Schelderwald und Hörre sowie die Struth und Teile des Rothaargebirges (vom Südosthang der Kalteiche bis zur Sackpfeife) liegen im [[Naturpark Lahn-Dill-Bergland]]. Im Taunus zählt unter anderem der [[Goldener Grund|Goldene Grund]] zum Geopark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Abandoned limestone quarry Unica 2010.jpg|mini|Nationales Geotop: UNICA Marmor-Bruch Villmar]]&lt;br /&gt;
Das 3.800 Quadratkilometer große Gebiet des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus gehört zum rechtsrheinischen Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Den Geopark selbst prägen zwei großräumige geologische Strukturen: die [[Lahn-Dill-Mulde]] sowie der Westerwald. Die beiden geologischen Baueinheiten weisen ihre ganz eigene geologische Entwicklungslinie auf und unterscheiden sich in ihrem Landschaftsbild stark voneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rheinische Schiefergebirge besteht aus Sedimentgesteinen des [[Erdaltertum]]s (Paläozoikum). Insbesondere während des [[Devon (Geologie)|Devons]] und [[Unterkarbon]]s lagerten sich im Schelfbereich eines sich damals in der Region befindlichen Ozeans [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]] ab und bildeten eine mächtige Ablagerungsschicht. Noch heute zeugen zahlreiche Fossilienfundstätten im Geopark von der mannigfaltigen Flora und Fauna des damaligen Devon-Meeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sedimente sind durchsetzt von [[Magmatisches Gestein|magmatischen Gesteinen]], deren Entstehung an intensive vulkanische Aktivitäten während des Devons gebunden war. Diese Gesteine vulkanischen Ursprungs aus dem Erdaltertum findet man insbesondere in der Lahn-Dill-Mulde. Im Gegensatz zu den jüngeren Vulkaniten des Westerwaldes wurde die paläozoischen vulkanischen Gesteine im Laufe der [[Variszische Gebirgsbildung|variszischen Gebirgsbildung]] metamorph überprägt. Zu diesen Gesteinen, die durch ihre Grünfärbung auffallen, gehören [[Keratophyr]]e, [[Diabas]]e und [[Diabastuff]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Phase des devonischen Vulkanismus entstanden die [[Roteisenstein]]lager, deren Abbau über viele Jahrhunderte die wirtschaftliche Entwicklung der Region geprägt hat. Die Erze bildeten sich durch chemische Prozesse in den [[Vulkanit]]en, in deren Rahmen Eisen, Calcium und Silizium freigesetzt wurde. Als Erzschlamm lagerten sie sich auf dem Meeresboden in Nestern ab und bildeten die Eisenerzlagerstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Variszischen Gebirgsbildung, die durch die Kollision der Großkontinente [[Gondwana]] und [[Laurussia]] hervorgerufen wurde und die im Gebiet des Geoparks im Karbon einsetzte, durchliefen die auf dem Meeresboden abgelagerten Sedimente eine Metamorphose. Sie wurden aufgefaltet und verschiefert und es bildeten sich Schiefer und Quarzite. Das Gebiet des Geoparks wurde im Rahmen der Gebirgsbildung gehoben und seit dieser Zeit nicht mehr vom Meer überflutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Tertiär]]s herrschten im Gebiet des Geoparks tropische bis subtropische Klimaverhältnisse. Die Region wies eine reiche Tier- und Pflanzenwelt auf, wie fossile Funde belegen. Berühmt wurde die [[Stöffelmaus]], ein mausähnlicher Kleinsäuger mit Flughäuten, der vor 25 Millionen Jahren lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das warme und feuchte Klima führte zu intensiven chemischen Verwitterungsprozessen in den Kalkablagerungen der devonischen Riffkalke. Es bildeten sich zahlreiche [[Karst]]phänomene wie die Höhlen in Breitscheid und Kubach oder die Kegelkarste im Steinbruch Schneelsberg.&lt;br /&gt;
[[Datei:Druidenstein.JPG|mini|Nationales Geotop: die Basaltsäulen des „[[Druidenstein]]“ bei [[Herkersdorf|Herkersdorf (Sieg)]]]]&lt;br /&gt;
Infolge tektonischer Schollenbewegungen, die im Jung[[tertiär]] einsetzten, bildeten sich Störungszonen, in denen magmatische Schmelzen aus dem Erdinneren an die Oberfläche aufsteigen konnten. Intensive vulkanische Aktivitäten waren die Folge. Die so entstandenen magmatischen Gesteine bilden heute die geologische und landschaftsprägende Struktur des Westerwaldes. Da diese Gesteine – meist Basalte oder basaltähnliche Vulkanite – in der Regel härter als ihr Umgebungsgestein sind, wurden sie im Laufe der Jahrmillionen aus dem Untergrund herausmodelliert und bilden heute beeindruckende geologische Formen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Landschaftsbild entstand nach geologische Zeitmaßstäben erst in jüngster Zeit. Während des [[Quartär (Geologie)|Quartärs]] wechselten sich Kalt- und Warmzeiten ab. Auch wenn das Gebiet des Geoparks keine Vergletscherung erfuhr, so führten die starken klimatischen Schwankungen doch zu intensiven Verwitterungs- und Abtragungsprozessen. Insbesondere die Flusssysteme setzten umfangreiche Abtragungskräfte frei, die bis heute andauern. Schwächt sich die Transportkraft des Flusses ab, wird das lose Gesteinsmaterial an anderer Stelle abgelagert. Die Auswirkungen der Warm- und Kaltzeiten auf die [[Fluvial|fluviatile]] Erosion von Lahn und Dill und ihren Nebengewässern führten zur Bildung einer Folge von Flussterrassen im Geopark, die auch heute noch sichtbar sind. Die Talauen entstanden erst nach der letzten Eiszeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stationen ==&lt;br /&gt;
In den so genannten Geoinformationszentren werden geschichtliche und geologische Informationen präsentiert sowie paläontologische und archäologische Funde aus der Region zugänglich gemacht. Insgesamt existieren zehn Geoinformationszentren im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt 16 Routen führen durch das Gebiet. Eine der bekanntesten Routen ist der [[Druidensteig]]. Drei Routen, Ulmtalradweg, Montanroute und die Bahnroute sind als Radtouren ausgelegt; letztere mit über 93 Kilometern als Rundkurs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geopark-wlt.de/georouten |titel=GeoRouten |hrsg=Nationaler Geopark Westerwald-Lahn-Taunus |abruf=2024-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem existieren eine Reihe von Geopunkten, die weitere interessante Stationen markieren. Dazu gehören:&lt;br /&gt;
* Der [[Alvenslebenstollen]],&lt;br /&gt;
* der [[Basaltpark (Bad Marienberg)|Basaltpark]] in [[Bad Marienberg (Westerwald)|Bad Marienberg]],&lt;br /&gt;
* das [[Nanzenbach|Bergbaudorf Nanzenbach]],&lt;br /&gt;
* das [[Bergbau- und Stadtmuseum Stadt Weilburg an der Lahn|Bergbau- und Stadtmuseum Weilburg]],&lt;br /&gt;
* die [[Burg Freienfels|Burgruine Freienfels]] in [[Weinbach]],&lt;br /&gt;
* die [[Burg Runkel]],&lt;br /&gt;
* die [[Dachschiefergrube Assberg]] in [[Limbach (Westerwald)]],&lt;br /&gt;
* der [[Devon-Platz Epgert]],&lt;br /&gt;
* das [[Ewiges Eis (Dornburg)|Ewige Eis]],&lt;br /&gt;
* das [[Freilichtmuseum Hauberg]] in [[Offdilln|Haiger-Offdilln]],&lt;br /&gt;
* der [[Grube Georg|Förderturm der Grube Georg]] in der [[Verbandsgemeinde Flammersfeld]],&lt;br /&gt;
* das [[Glasmuseum Hadamar]],&lt;br /&gt;
* die [[Burg Greifenstein (Hessen)#Glockensammlung|Glockenwelt Burg Greifenstein]],&lt;br /&gt;
* die [[Grube Ypsilanta]],&lt;br /&gt;
* die [[Hausertorstollen]] in [[Wetzlar]],&lt;br /&gt;
* das [[Heimatmuseum der Stadt Aßlar]] im [[Schloss Werdorf]],&lt;br /&gt;
* die [[Heimatstuben Bad Marienberg]],&lt;br /&gt;
* das [[Hüttenwäldchen|Hüttenwäldchen Stollen Dermbach]],&lt;br /&gt;
* die [[St. Peter und Paul (Bad Camberg)|Katholische Kirche St. Peter und Paul Bad Camberg]],&lt;br /&gt;
* das [[Kloster Altenberg]] in [[Solms|Solms-Oberbiel]],&lt;br /&gt;
* die [[Mittelalterliche Schmiede Wissenbach]],&lt;br /&gt;
* das [[Römisches Forum Lahnau-Waldgirmes|Römische Forum Lahnau-Waldgirmes]],&lt;br /&gt;
* der [[Schieferstollen Josefsglück]] in [[Brachbach]],&lt;br /&gt;
* das [[Schloss Braunfels]],&lt;br /&gt;
* das [[Selterswassermuseum]] (siehe auch: [[Selterswasser]]) in [[Niederselters]],&lt;br /&gt;
* das [[Stein-Starkes Erlebnis Solms]],&lt;br /&gt;
* das [[Töpfermuseum Breitscheid|Töpfer- und Häfnermuseum]] in [[Breitscheid (Hessen)|Breitscheid]],&lt;br /&gt;
* die [[Villa Grün]] in [[Dillenburg]].&lt;br /&gt;
* die [[Wilhelmsteine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Geopark Westerwald-Lahn-Taunus}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|1049338022}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geopark-wlt.de/ Geopark Westerwald-Lahn-Taunus]&lt;br /&gt;
* [http://www.geopark.360plus.eu/ Geopark Westerwald-Lahn-Taunus VR Touren]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geoinformationszentren im Geopark Westerwald-Lahn-Taunus}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Nationale Geoparks in Deutschland}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1049338022|VIAF=307310155}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopark in Deutschland|Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopark in Europa|Westerwald]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hinnerk11</name></author>
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