<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geographie_Omans</id>
	<title>Geographie Omans - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geographie_Omans"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Omans&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T13:51:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Omans&amp;diff=236233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MeyerAx: Überarbeitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Omans&amp;diff=236233&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-06T20:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Überarbeitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oman.PNG|mini|400px|Karte von Oman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geographie Omans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Beschreibung der physischen Beschaffenheit des Staatsgebietes des Sultanats [[Oman]] sowie der hierdurch bedingten Wechselwirkung zwischen diesem Lebensraum und seinen Bewohnern. Ursprünglich bezeichnet Oman eine Region im Südosten der arabischen Halbinsel, welche auch die [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emirate]] mit einschließt, nicht jedoch die heute zum Sultanat gehörende Region [[Dhofar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physische Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Die Nordküste Omans ===&lt;br /&gt;
==== Die Hauptstadtregion ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Oman Muscat Muttrah.jpg|mini|links|Der Hafen von Maskat]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Muscat Capital Area}}&lt;br /&gt;
[[Maskat]] ist die Hauptstadt Omans, obwohl sie nicht den Raum bietet alle Funktionen einer Hauptstadt aufzunehmen, diese verteilen sich auf die umliegenden, teilweise aus dem Nichts entstandenen Orte der „Capital Area“. [[Sultan]] [[Qabus ibn Said]] hat hier einen seiner Paläste, aber die auffälligsten Gebäude der Stadt sind die zwei Festungen aus der portugiesischen Besatzungszeit, &amp;#039;&amp;#039;Mirani&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Fort Al Jalali|Jalali]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Matrah]] ist einer der wichtigsten Orte, auch schon früher als Handelsplatz der Karawanen. Trotz vieler Shopping Malls in umliegenden Stadtteilen erfüllt der alte Markt noch seine zentrale Versorgungsrolle und dürfte auch nach der Renovierung 2005 seine Atmosphäre behalten. Der Hafen Matrahs ist der wichtigste des Landes. [[Ruwi]] ist ein wegen Platzmangel nach 1970 aus dem „Matrah Business District“ neu entstandener Stadtteil und Geschäftszentrum. Maskats zentraler Busbahnhof befindet sich hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kap [[Ras al-Hamra]] finden sich frühgeschichtliche Ausgrabungen aus dem fünften Jahrtausend v. Chr. Einen Kilometer östlich davon liegt der moderne Ölhafen [[Mina al-Fahal]], und vier Kilometer nördlich vor der Küste die Insel [[Al Fahal]], westlich an der Küste die reicheren Stadtteile [[Qurum]], [[Medinat Qaboos]] und [[Al-Khuwair]] mit Villen, Botschaften, Banken und Ministerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bawschar|Bawshar]] hat alte, relativ ursprüngliche Ortsteile im [[Wadi]]. In grünen Gärten und Palmenhainen steht das Wohnfort &amp;#039;&amp;#039;Bait Maqham&amp;#039;&amp;#039;. Bis vor einigen Jahren war [[Sib (Oman)|Sib]] am Westrand der &amp;#039;&amp;#039;Capital Area&amp;#039;&amp;#039; ein Fischerdorf, nun steht dort der internationale Flughafen und es entwickelte sich zur Großstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Küstenebene Al-Batina ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Al-Batina]] erstreckt sich über 400 Kilometer westlich bis zu den [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emiraten]] zwischen dem [[Hadschar-Gebirge]] und dem [[Golf von Oman]]. Durch die Wadis wird so viel Wasser herangeführt, dass in der fruchtbaren Ebene Zitrusfrüchte, Mangos, Tomaten und viel anderes Obst und Gemüse gedeihen. In früheren Jahrhunderten kamen immer wieder Eroberer, gegen die sich mit Forts, Stadtmauern und anderen Anlagen verteidigt wurde. Manche wurden auch von erfolgreichen Eroberern errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barka (Oman)|Barka]] ist die erste Stadt jenseits der &amp;#039;&amp;#039;Capital Area&amp;#039;&amp;#039; mit einer mächtigen Festungsanlage und einer Stierkampfarena. Am Kap [[Ras as-Sawadi]] an attraktivem Strand entsteht ein Tourismuskomplex. Der Landspitze unmittelbar vorgelagert sind die [[Sawadi-Inseln]]. Die einige Kilometer weiter nordöstlich gelegenen [[Ad-Dimaniyat-Inseln|Daimaniyyat-Inseln]] sind ein unbewohntes Naturschutzgebiet. [[as-Suwaiq]] war früher als Hafen wichtig und ist heute ein Paradebeispiel für omanische Stadtentwicklung: Das alte Zentrum um das Fort mit dem [[Suq]] verliert die Bedeutung als Handelsort an neu entstandene Einkaufsstraßen und die Gegend ist weitgehend zersiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historisch bedeutsame [[Suhar]] hatte als Handelshafen seine Blütezeit vor über tausend Jahren, als arabische Seefahrer bis nach China segelten. Angeblich stammt [[Sindbad]] aus dieser Stadt. Zeugnisse aus frühen Epochen kann man im Museum sehen, die Festung ist eine der größten des Landes. Heute beginnt Suhar sich zur Industriestadt zu verwandeln. Im Hafen von [[Schinas (Oman)|Schinas]] stehen noch einige [[Dau|Dhaus]]. 35 Kilometer weiter erreicht man schon das Emirat [[Fudschaira (Emirat)|Fudschaira]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Bergwelt Omans ===&lt;br /&gt;
==== Die Halbinsel Musandam mit dem nördlichen Hadschar-Gebirge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Exklave [[Musandam]] im Norden Omans liegt in der nördlichen Region des [[Hadschar-Gebirge]]s mit Bergen bis zu einer Höhe von 2087&amp;amp;nbsp;Metern ([[Jebel al Harim]]). Sie ragt weit in den [[Persischer Golf|Persischen Golf]] hinein. Dadurch bildet sich die [[Straße von Hormus]], durch die Tanker einen großen Teil des Erdöls der Welt befördern. Durch die [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emirate]] ist Musandam vom restlichen Staatsgebiet Omans getrennt. [[Al-Chasab|Chasab]] ist die Hauptstadt der von zerklüfteten Fjorden und spektakulären Berglandschaften geprägten Region. [[Kumzar]] ist der nördlichste Ort Omans direkt an der Straße von Hormus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dibba]] al-Baya ist im Süden Musandams eine Stadt, die sowohl in Oman als auch in den Emiraten [[Schardscha (Emirat)|Schardscha]] und [[Fudschaira (Emirat)|Fudschaira]] liegt. [[Madha]] ist eine weitere, noch kleinere Enklave innerhalb der Vereinigten Arabischen Emirate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oman Telegraph Island.jpg|mini|[[Telegrapheninsel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Chaur-asch-Scham&amp;#039;&amp;#039;-Fjord liegt auch die [[Telegrapheninsel]], ein 160 Meter langes Eiland, auf dem die Briten Mitte des 19. Jahrhunderts im Zuge der Verlegung eines Telegraphenkabels von Basra im Irak nach Indien eine Telegraphenstation errichteten. Von den offenbar gelangweilten Bewohnern auf der Insel stammte auch das Idiom „Going ‘round the bend“. Heute wird die Insel nur noch von Touristen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das zentrale Hadschar-Gebirge ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Hadschar-Gebirge]] (manchmal auch Omangebirge genannt) bildet im gesamten Nordoman das Rückgrat südlich der Küste. Für Geologen ist es sehr attraktiv, es treten Gesteinsschichten an die Oberfläche, die sonst viele Kilometer tief lagern. Es regnet relativ viel, das Wasser wird in [[Faladsch|Falaj]]-Kanälen eingefangen, die die Bergoasen versorgen. In den Bergen hatten Imame die religiöse Macht, wogegen die politische Macht meist in den Händen des Sultans an der Küste konzentriert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Orte von &amp;#039;&amp;#039;Nachl&amp;#039;&amp;#039; bis nach &amp;#039;&amp;#039;al-Hazm&amp;#039;&amp;#039; sind eher von der &amp;#039;&amp;#039;Batina&amp;#039;&amp;#039; erreichbar, liegen aber schon in den Bergen. Das Fort von [[Nachl]] liegt besonders exponiert auf einem Felsen, [[Dattelpalmen]] gaben dem Ort seinen Namen. Spektakuläre Wadis, die Wasser aus den hohen Bergen an die Küste bringen, prägen das Landschaftsbild, das &amp;#039;&amp;#039;weiße&amp;#039;&amp;#039; Wadi [[Wadi Abyad]] beeindruckt durch blaue oder milchige Teiche. [[Bilad Sait]] im schluchtigen Wadi Bani Auf ist eine schöne abgelegene Bergoase. Die größte Stadt dieser Region [[Rustaq (Oman)|Rustaq]] war religiöses Zentrum und oft Sitz der [[Imam]]e, die in der großen Festungsanlage wohnten. In [[al-Hazm]] steht die jüngste der großen Festungen (aus dem Jahr 1708) mit beeindruckenden Toren mit Holzschnitzereien und einem Kanal, der im Inneren für Kühle sorgt. Verwinkelte Gänge und Treppen verwirren den Besucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fandscha]] und [[Bidbid]] am unteren Ende des Wadi [[Suma&amp;#039;il]], dem tiefen Einschnitt zwischen dem zentralen und dem südöstlichen &amp;#039;&amp;#039;Hadschar&amp;#039;&amp;#039;, sind strategisch wichtige Orte für den Zugang von der Küste zum Gebirge gewesen. [[Izki]], eine Oase, deren Existenz schon seit 2700 Jahren belegt ist, besteht aus zwei aus Lehm gebauten Orten zweier miteinander verfeindeter Stämme. Im saftig grünen [[Birkat al-Mauz]] (&amp;#039;&amp;#039;Bananensee&amp;#039;&amp;#039;) steht ein prächtiges Wohnfort, &amp;#039;&amp;#039;Bait ar-Rudaida&amp;#039;&amp;#039;. Hier zweigt die Zugangsstraße zum [[Al-Dschabal al-Achdar (Oman)|Dschabal al-Achdar]] (&amp;#039;&amp;#039;grüner Berg&amp;#039;&amp;#039;) ab, dem höchsten Areal des Hadschar-Gebirges mit dem 3018&amp;amp;nbsp;m hohen [[Dschabal Schams]], dem höchsten Berg des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nizwa]] gilt als die heimliche Hauptstadt und ist auch heute der religiöse Mittelpunkt des Landes. Auf dem Souk gibt es Vieh, Obst und Gemüse, aber auch Silberschmiedekunst, z.&amp;amp;nbsp;B. die Krummdolche &amp;#039;&amp;#039;Khandjar&amp;#039;&amp;#039;. Das Faszinierende an [[Mana (Oman)|Mana]] ist die verfallende Ruinenstadt aus Lehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Tanuf]] beherbergt die Quelle des omanischen Mineralwassers. Der alte Ort wurde 1959 in den Kämpfen zwischen Imam und Sultan bombardiert, eine bizarre Lehmruinenlandschaft blieb übrig. Dahinter beginnt das enge &amp;#039;&amp;#039;Wadi Tanuf&amp;#039;&amp;#039; mit einem Stausee. [[Al-Hamra]] ist eine der vielen interessanten Oasen mit einem alten Lehmteil mit roten Häusern auf Steinfundamenten und einem modernen Betonteil. Der Ortsteil &amp;#039;&amp;#039;Misfah&amp;#039;&amp;#039; liegt ungewöhnlich am steilen Berghang. Bei der Karsthöhle [[Al-Huta-Höhle|Al Hoota Cave]] wurde 2005 ein Besucherzentrum mit Geologiemuseum errichtet. Das [[Wadi Ghul]] ist der Zugang zum Dschabal Schams. In der Umgebung sind Täler sehr tief eingeschnitten, z.&amp;amp;nbsp;B. der &amp;#039;&amp;#039;Grand Canyon&amp;#039;&amp;#039; Omans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bahla]] wird von einer 13 Kilometer langen Stadtmauer umgeben. Bekannt ist die in die UNESCO-Liste der Kulturdenkmäler aufgenommene Lehmfestung [[Bahla|Hisn Tamah]]. [[Dschabrin]] ist als Stadt mit dem schönsten Palast berühmt. Er wurde nach langer Zeit des Vergessens in den 90er Jahren restauriert. Hinter der Stadt beginnt die Wüste [[Hamra ad-Duru]], die heute durch Ölbohrungen genutzt wird. In den Bergen gibt es viele prähistorische Fundstätten, am beeindruckendsten die erst in den 70er Jahren wiedergefundene, mehr als 4000 Jahre alte Nekropole von [[Bat (Oman)|Bat]], die auch als Weltkulturerbe geschützt ist. Sehenswert sind die [[Bienenkorbgräber von al-Ain|Bienenkorbgräber bei al-Ain]], ebenfalls von der UNESCO geschützt. Die moderne Marktstadt [[Ibri]] hat einen alten, verlassenen Stadtteil aus Lehm &amp;#039;&amp;#039;as-Sulaif&amp;#039;&amp;#039;. In [[Yanqul (Oman)|Yanqul]] gibt es eines der wenigen noch nicht restaurierten mächtigen Forts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die riesige Oase [[Buraimi]] liegt zum großen Teil im Emirat [[Abu Dhabi]] ([[al-Ain]]). Es gibt eine lange Geschichte, die sich u.&amp;amp;nbsp;a. in archäologischen Funden dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Herausforderung für Bergsteiger stellt die nahezu 1000 Meter hohen Südostwand des [[Dschabal Mischt]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das südöstliche Hadschar-Gebirge ====&lt;br /&gt;
Das südöstliche Hadschar-Gebirge, das den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hadschar asch-Scharqi&amp;#039;&amp;#039; trägt, erreicht seine höchste Höhe im [[Jebel Khadar]] (2211&amp;amp;nbsp;m). Die Berge sind hier nicht weniger schroff als in der zentralen Gebirgsregion. Auf dem Hochplateau gibt es 1.000 Jahre alte Grabtürme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hawiyat Najm Dabab Sinkhole 2.JPG|mini|[[Hawiyyat Nadschm]] (Dabab Sinkhole), eine [[Doline]] an der Küste, südlich von [[Quriat]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Küste zwischen [[Quriat]] und Sur befindet sich das [[Hawiyyat Nadschm]] (englisch Dabab Sinkhole). Hier ist ein Teil einer Höhle eingebrochen und bildet heute eine [[Doline]], die zum Teil mit Wasser gefüllt ist und eine Verbindung zum etwa 500 Meter entfernten Meer hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Küste münden viele Wadis, von denen manche das ganze Jahr Wasser führen. Die Stadt Quriat war bis 1507, dem Beginn der portugiesischen Besetzung, ein wichtiger Hafen und ist heute recht beschaulich. Einen echten Fluss bildet das [[Wadi Dhaiqa]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Teufelsschlucht&amp;#039;&amp;#039;. Auch die folgenden Täler [[Wadi Schab]] und Tiwi gelten als landschaftlich ausgesprochen schön in ihrer Kombination aus üppigem Grün und schroffen Felsen. Kurz vor &amp;#039;&amp;#039;Sur&amp;#039;&amp;#039; erreicht man die Ruinen von [[Qalhat]], einer Stadt, die im 12. und 13. Jahrhundert ein wichtiger Handelsplatz war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sur (Oman)|Sur]] hat eine lange Geschichte als Hafenstadt mit Handelsbeziehungen nach Ostafrika und auch heute werden hier [[Dau|Dhaus]] an der Lagune gebaut. Früher bildete Oman mit [[Sansibar]] einen Staat, was sich noch heute im Aussehen der Menschen zeigt. Bis 1960 war Sur die größte Stadt Omans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ibra (Stadt)|Ibra]] wurde wie manche andere Stadt von verfeindeten Stämmen bewohnt, heute ist aber ihr Mittwochsmarkt, auf dem ursprünglich nur Frauen zugelassen waren, bedeutsamer. Von [[al-Mudairib]] sieht man als erstes die vielen Türme, im Detail sind die Holztüren ebenfalls beachtenswert. Die Oase [[al-Qabil]] trocknete Mitte des 19. Jahrhunderts aus, die Bewohner wanderten vielfach nach Sansibar aus. 100 Jahre später kehrten viele Sansibaris mit omanischem Ursprung zurück. Das Fort von [[al-Mintirib]] wurde statt mit Holz mit Gewölben erbaut. Die Gärten wurden tiefer gelegt, um an das kostbare Wasser besser heranzukommen. [[al-Hawaiya]] ist eine ähnliche Oase, die von den sie umgebenden Sanddünen der Wüste [[Rimal Al Wahiba|Ramlat al-Wahiba]] auch von oben betrachtet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wadi Bani Chalid]] hinter bunten Bergen ist ein üppig grünes Tal im harten Kontrast zur umliegenden Wüstenlandschaft. Die aufgestauten Pools von &amp;#039;&amp;#039;Mukal&amp;#039;&amp;#039; gehören zu den schönsten Orten des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:PoolWadiBaniKhalid.JPG|mini|Pool im Wadi Bani Khalid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dscha&amp;#039;alan ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östlichste Abschnitt des Hadschar-Gebirges heißt [[Dscha&amp;#039;alan]]. Die Küste östlich von &amp;#039;&amp;#039;Sur&amp;#039;&amp;#039; ist weiterhin schön und von weit ins Landesinnere hineinragenden Lagunen bestimmt. Den östlichsten Punkt der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] bildet das Kap [[Ras al-Hadd]]. Etwas südlich liegt das Naturschutzgebiet am Steilküstenkap [[Ras al-Dschinz]], an dem Schildkröten nachts ihre Eier ablegen. Südlich davon liegen mehrere große, aber arme Fischerorte. Das 108&amp;amp;nbsp;km lange [[Wadi Batha]] bildet die Grenze zur südwestlich gelegenen Wahiba-Wüste, die früher verfeindeten Oasen [[Bani Bu Ali]] und [[Bani Bu Hasan]] liegen an seinem Rand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Mitte und der Süden des Sultanats Oman ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flächenmäßig bestimmt die große Wüste [[Rub al-Chali]] den Süden, an der Küste jedoch liegen abwechslungsreiche Landschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Ostküste ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg an die einsame Ostküste passiert man das [[Wadi Samad]] mit Gräbern aus der Eisenzeit und die Oasen [[Al-Mudhaibi]] und [[Sanau]], die wie viele andere aus einem (fast) verlassenen alten Ortskern und Neubaustadtteilen bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wüste [[Rimal Al Wahiba|Ramlat al-Wahiba]] erstreckt sich über mehr als 200&amp;amp;nbsp;km südwärts und reicht mit einer Breite von etwa 80&amp;amp;nbsp;km bis an die Küste. Über versteinerten alten Sanddünen erstreckt sich eine schier endlose Dünenlandschaft: im Norden rötlich, gerade und bis 200&amp;amp;nbsp;m hoch, im Südteil kleiner, sichelförmig und honigfarben. Im Inneren gibt es sandfreie Gebiete mit vielfältiger Vegetation und Tierwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Küstenstreifen ist langgezogen und schlecht erreichbar, aber abwechslungsreich. Sandstrände wie bei [[al-Chaluf]] oder [[Ras al-Duqm]], unwegsame Gebirge wie am [[Ras Madraka]] und Buchten und Wadis wie in [[Shuwaymiyah]] wechseln sich ab. Modernität hält in Form von [[Meerwasserentsalzung]]sanlagen Einzug. Die in freier Wildbahn schon ausgerotteten [[Oryxantilopen]] hatten in einem 25.000 km² großen [[Wildschutzgebiet der Arabischen Oryx|Schutzgebiet]] eine neue Heimat gefunden, sie wurden von Beduinen betreut. Zwischen 1996 und 2007 ging die Zahl der Tiere jedoch von 450 auf 65 zurück, das Schutzgebiet wurde zugunsten der Ölförderung um 90 % verkleinert. Der Titel des [[UNESCO-Welterbe|Weltnaturerbe]] wurde deshalb 2007 von der [[UNESCO]] gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel [[Masira]] liegt 10&amp;amp;nbsp;km vom Festland entfernt. Sie ist 80&amp;amp;nbsp;km lang, aber fast nur an der Nordspitze besiedelt. Die [[Churiya-Muriya-Inseln|Kuria-Muria-Inseln]] &amp;#039;&amp;#039;Dschuzur al-Hallaniyyat&amp;#039;&amp;#039; sind dünn besiedelt und schwer erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das „Leere Viertel“ Rub al-Chali ====&lt;br /&gt;
Die fast menschenleere [[Rub al-Chali]] liegt zum größten Teil im Nachbarstaat [[Saudi-Arabien]], aber auch mehr als die Hälfte des Sultanats Oman wird von ihr bestimmt. Es gibt sowohl Sanddünen als auch Kieswüsten. Auf der Straße in den Süden ist [[Adam (Oman)|Adam]] die letzte große Oase. Das Besondere dieser Stadt ist die Lehmarchitektur mit einem verwirrenden Grundriss. Bei [[Haima (Ort)|Haima]] kann man kaum von einer Stadt sprechen, aber die Läden bilden einen zentralen Anlaufpunkt für nomadische Beduinen. Bei der Siedlung [[Schisr]] mitten in der Wüste glaubt man das legendär reiche [[Ubar]] wiedergefunden zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dhofar ====&lt;br /&gt;
Die Region [[Dhofar]] im Süden des Sultanats Oman beginnt schon in der hunderte Kilometer langen Kiesebene, wird dann aber sehr abwechslungsreich. Die Landschaft steigt zur Küste hin auf bis 1800&amp;amp;nbsp;m an in den Berggebieten &amp;#039;&amp;#039;Dschabal Qamar&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Dschabal Qara&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dschabal Samhan&amp;#039;&amp;#039;. An der Wasserlinie säumen Palmen die Sandstrände. Von Juni bis September verwandelt der nieselige und neblige [[Charif]] die Region in ein grünes Paradies. Hier wächst auch das früher sehr wichtige Handelsgut, der [[Weihrauch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Nordrand des &amp;#039;&amp;#039;Dschabal Qara&amp;#039;&amp;#039; liegt der große Ort [[Thumrait]]. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Nadschd]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Streifen am Nordrand des Dhofar-Gebirges, wachsen die nicht kultivierbaren knorrigen Weihrauchbäume. Der Süden des [[Dschabal Qara]] ist im Sommer und Herbst sehr grün, sonst eher braun. Die [[Schlucht von Ayun]] und einige Quellengebiete sind sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Salalah.jpg|mini|[[Salala]] und die Bergkette [[Dschabal Qarar]] auf einem Satellitenfoto (Foto: NASA)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Salala]] ist Hauptstadt des Dhofar und damit des Südens des Landes. Durch das schnelle Wachstum blieb nicht viel von der alten Bausubstanz. Grüne Plantagen lassen die Stadt angenehm erscheinen. Im Stadtteil &amp;#039;&amp;#039;al-Hafa&amp;#039;&amp;#039; stehen noch einige der typischen Häuser aus Kalksteinblöcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Fischerort [[Taqa]] steht ein kleines Wohnfort des [[Wālī|Wali]]. Bei der Lagune [[Khor Rori]] stehen Überreste des antiken Weihrauchhafens des Königreichs Hadramaut [[Samhuram]], auch UNESCO-Weltkulturerbe. Die Mauern der Ruinen sind auch heute noch imponierend. Der noch recht ursprüngliche Ort [[Mirbat]] war ein im 17. und 18. Jahrhundert wichtiges Handelszentrum, großen Handelshäusern sieht man noch den früheren Reichtum an. Wie die anderen Gebirge des Sultanats ist auch der [[Dschabal Samhan]] spektakulär, es finden sich große [[Doline]]n, Karsthöhlen, deren Decken eingestürzt sind. Weiter östlich stößt das Gebirge direkt an die Küstenlinie, das &amp;#039;&amp;#039;Wadi Raikut&amp;#039;&amp;#039; ist extrem tief eingeschnitten und so unerreichbar, dass hier noch [[Leopard]]en leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Küste des Dhofar liegen in der Churiya-Muriya-Bucht die [[Churiya-Muriya-Inseln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Westen in Richtung [[Jemen]] erreicht man den zwischen Lagunen liegenden Ort [[Mughsail]]. Eine spektakulär gebaute Serpentinenstraße führt auf das Plateau des zerklüfteten [[Dschabal Qamar]] mit tief eingeschnittenen Wadis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Humangeographie ==&lt;br /&gt;
=== Politische Geographie ===&lt;br /&gt;
==== Staatsgebiet ====&lt;br /&gt;
Oman liegt an der südöstlichen Küste der [[Arabische Halbinsel|Arabischen Halbinsel]] zwischen 26°25′ und 16°36′″ nördlicher Breite und 52°00′ und 59°51′ östlicher Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sultanat Oman hat eine offizielle Landesfläche von etwa 309.500 km². Ältere Angaben, die das Staatsgebiet mit nur 212.000 km² (82.000 sqm) angeben, datieren aus den frühen 1950er Jahren und berücksichtigen nicht die aktuellen, auf Grenzverträgen mit den Nachbarländern beruhenden Staatsgrenzen. Die angrenzenden Staaten sind der [[Jemen]] mit einer gemeinsamen Grenze von 288&amp;amp;nbsp;km, die [[Vereinigte Arabische Emirate|Vereinigten Arabischen Emirate]] mit 410&amp;amp;nbsp;km und [[Saudi-Arabien]] mit 676&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Tourismus in Oman]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Farouk El-Baz: &amp;#039;&amp;#039;Wadis of Oman – Satellite Image Atlas.&amp;#039;&amp;#039; Stacey International, London 2002, ISBN 1-900988-56-9.&lt;br /&gt;
* Peter Franzisky, Kirstin Kabasci: &amp;#039;&amp;#039;Oman.&amp;#039;&amp;#039; Reise-Know-How-Verlag Rump, Bielefeld 2002, ISBN 3-8317-1059-7.&lt;br /&gt;
* Lorenz Töpperwien, Julietta Baums: &amp;#039;&amp;#039;Oman. Unterwegs zwischen Muscat und Salalah&amp;#039;&amp;#039; Trescher Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-89794-235-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/mu.html The World Factbook: Oman]&lt;br /&gt;
* [http://www.oman.de/ Oman.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.omantourism.de/das-sultanat-oman.html Omantourismus: Das Sultanat Oman]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geographie nach Staat/Asien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Oman)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MeyerAx</name></author>
	</entry>
</feed>