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	<title>Geographie Islands - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:12:02Z</updated>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Islands&amp;diff=118201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Literatur */ wl.</title>
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		<updated>2025-03-26T09:20:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wl.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Satellite image of Iceland in September.jpeg|mini|Island im September]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iceland satellite.jpg|mini|Island im Winter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NQ-27-28.jpg|mini|Topographische Karte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Islands height model.jpg|mini|Exaktes Höhenmodell Islands]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Island&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine große Insel im [[Nordatlantik]]. Sie liegt auf dem &amp;#039;&amp;#039;Reykjanesrücken&amp;#039;&amp;#039; genannten, nordöstlichen Teil des [[Mittelatlantischer Rücken|Mittelatlantischen Rückens]] und übersteigt als einziger größerer Teil dieses Meeresrückens den Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel befindet sich knapp südlich des [[Polarkreis|Nördlichen Polarkreises]] etwa 250&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Grönland]]. Die Fläche der Insel beträgt 103.125&amp;amp;nbsp;km², davon Landfläche 100.329&amp;amp;nbsp;km², Wasserfläche 2.796&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Punkt der Insel ist der [[Hvannadalshnúkur]] mit 2110&amp;amp;nbsp;m. Die längsten Flüsse sind die [[Þjórsá]] mit 230&amp;amp;nbsp;km und die [[Jökulsá á Fjöllum]] mit 206&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Island ist aus geologischer Sicht eines der interessantesten Gebiete der Erde, da auf der Insel mehrere geologische Phänomene gleichzeitig und sich gegenseitig beeinflussend auftreten und sie damit ein einzigartiges Forschungsgebiet für vulkanische plattentektonische Vorgänge bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Plattentektonik ===&lt;br /&gt;
==== Der Mittelatlantische Rücken ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Iceland Mid-Atlantic Ridge map-de.svg|mini|Die heutzutage vulkanisch aktive Zone, gleichzeitig Plattengrenze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:IcelandicRiftZones.png|mini|Derzeitige und frühere Riftzonen von Island. 1v: Westliche Riftzone, 1n: Nördliche Riftzone, 2: die ehemalige Snæfellsnes-Skagi-Riftzone, 3: die ehemalige Westfjorde-Riftzone, 4: Östliche Vulkanzone – höchstwahrscheinlich eine zukünftige Riftzone.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rift.jpg|mini|Rift (Almannagjá in Þingvellir)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cracks in Mývatn region (2).jpg|mini|links|Erdbebenspalten beim Mývatn in Nordisland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Island ist mit einem Alter von ca. 17 bis 20 Millionen Jahren vergleichsweise jung. Dies ist durch die Lage auf dem [[Mittelatlantischer Rücken|Mittelatlantischen Rücken]] bedingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Mittelozeanischer Rücken|Mittelozeanische Rücken]] (kurz: MOR), zu denen auch der Mittelatlantische Rücken zählt, sind Orte, an denen sich der Ozeanboden regelmäßig erneuert. Durch [[Konvektion]]svorgänge in der [[Asthenosphäre]] entsteht eine [[Plattentektonik#Konstruktive (Divergierende) Plattengrenzen|divergente]] Krafteinwirkung auf den Ozeanboden, in dessen Folge er „aufreißt“ und der entstandene Riss durch nachfließendes [[Magma]] ausgefüllt wird (so genanntes „[[Ozeanbodenspreizung|sea-floor-spreading]]“). Hierbei entsteht mit der Zeit ein unterseeisches Gebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Phänomen wurde durch magnetische Messungen bestätigt, welche vom MOR ausgehende, parallel zu diesem ausgerichtete und beidseitig weitgehend symmetrische Streifen Ozeanbodens mit wechselnder [[Magnetismus|Polarität]] erkennen ließen.&lt;br /&gt;
Diese abwechselnd invers und normal ausgerichtete Polarität des Bodens rührt vom Phänomen des [[Polsprung]]es her, durch welchen ca. alle 500&amp;amp;nbsp;Tausend bis 750&amp;amp;nbsp;Tausend Jahre die Polarität des [[Erdmagnetfeld]]es vertauscht wird. Die genauen Ursachen, welche zum Polsprung führen sind noch nicht erforscht.&lt;br /&gt;
Das aus oben genannten Gründen regelmäßig geförderte [[basalt]]ische Magma enthält Mineralpartikel, die beim Erkalten zu [[Lava|Laven]] in ihrer magnetischen Ausrichtung das jeweilige Erdmagnetfeld abbilden. Beim schnellen Abkühlen durch den Kontakt des Magmas mit Wasser entstehen auffällige Formen wie beispielsweise [[Kissenlava|Kissenlaven]] und [[Lavaröhre]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den erwähnten Prozessen folgt, dass das Alter des Ozeanbodens mit zunehmender Nähe zum MOR abnimmt.&lt;br /&gt;
Die gleiche chronologische und magnetische Struktur des Bodens ist auch auf Island festzustellen, das heißt, Island ist ein Teil des Mittelatlantischen Rückens, welcher die Plattengrenze der [[Eurasische Platte|Eurasischen]] mit der [[Nordamerikanische Platte|Nordamerikanischen Platte]] darstellt. Die in der Mitte eines MOR auftretende Kamm – oder Zentralspalte (auch „rift“ genannt) ist auf Island teilweise auch an Land zu sehen, beispielsweise im [[Þingvellir]]-Nationalpark, wo sie mit der &amp;#039;&amp;#039;Almannagjá&amp;#039;&amp;#039; sogar eine Art natürliches [[Amphitheater]] geschaffen hat. Auch die wechselnde Polarität des Bodens ist teilweise schon mit einem einfachen [[Kompass]] feststellbar.&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu beispielsweise [[Madagaskar]], einem so genannten „[[Mikrokontinent]]“, ist Island also nicht aus kontinentalem Krustenmaterial, sondern rein ozeanischen Ursprunges. Dies zeigt sich auch in der [[Petrologie|petrologischen]] Zusammensetzung des Inselgesteins, welches hauptsächlich aus Basalten besteht. Die aufdringenden Magmen sind meist [[Magma|mafisch]] bis [[Magma|intermediär]] mit einem [[Siliciumdioxid|SiO&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gehalt]] von 40 bis 65 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter der Gesteine ist dem Verlauf des Mittelatlantischen Rückens folgend von West nach Ost gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet des westlichen und nordwestlichen Teils der Insel besteht aus [[Tertiär (Geologie)|tertiären]] Basaltformationen und ist größtenteils älter als 3 Millionen Jahre. Eine Ausnahme bildet [[Snæfellsnes]], wo die vulkanische Aktivität vor 7&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren erst stoppte, dann aber vor 2 Millionen Jahren erneut einsetzte. Die letzten Ausbrüche fanden in diesem Gebiet zur [[Kolonisation|Landnahmezeit]] um 900 statt (im [[Ljósufjöll#Das Hnappadalur|Hnappadalur]]). Es gibt dort immer noch drei aktive Vulkansysteme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran schließen sich östlich mit ca. 700&amp;amp;nbsp;Tausend bis 3&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren die [[Pleistozän|altpleistozänen]] Gesteine der erloschenen Vulkanzone an. Die Gesteine des vulkanisch aktiven Mittelatlantischen Rückens sind jünger als 700&amp;amp;nbsp;Tausend Jahre und erneuern sich laufend. Östlich der vulkanisch aktiven Zone befindet sich der östliche Teil der erloschenen Vulkanzone, auch „[[Graue Basaltformation]]“ genannt. Daran anschließend existiert wieder ein tertiärer Bereich, jedoch in geringerer Ausdehnung als im Westen der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der stetigen vulkanischen Aktivität infolge der Spreizungstendenzen des Mittelatlantischen Rückens wächst Island um ca. 2&amp;amp;nbsp;cm pro Jahr in Ost-West-Richtung.&amp;lt;ref&amp;gt;Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Classic Geology in Europe.&amp;#039;&amp;#039; 3). Terra Publishing, Harpenden 2002, ISBN 1-903544-06-8, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Wachstum in westlicher Richtung ist jedoch deutlich stärker als das nach Osten gerichtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Island-Plume ====&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Island-Plume}}&lt;br /&gt;
[[Datei:N-Atlantic-grav.png|mini|200px|Freiluft-Schwereanomalien im Nordatlantik um Island. Zur besseren Darstellung ist die Farbskala auf Anomalien bis +80 mgal beschränkt.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich gibt es nur wenige Inseln, die Teil des 15.000&amp;amp;nbsp;km langen Mittelatlantischen Rückens sind: die [[Azoren]], die Inseln [[Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen|St. Peter und St. Paul]], [[Ascension]], [[Tristan da Cunha]], die [[Gough-Insel|Gough-]] und [[Bouvetinsel|Bouvet-Insel]] und im Norden von Island [[Jan Mayen]]. Island ist jedoch die flächenbezogen mit Abstand größte Erhebung eines [[Mittelozeanischer Rücken|MOR]] weltweit.&lt;br /&gt;
Diese außergewöhnliche Stellung Islands wird durch den so genannten [[Island-Plume]] (auch: [[Plume (Geologie)|Manteldiapir]]) erklärt. Dies ist eine besonders starke und heiße Konvektionsströmung in der Asthenosphäre unterhalb der Insel. Sein Ursprung liegt vermutlich an der Grenze zwischen [[Erdkern]] und [[Erdmantel]] in ca. 2880&amp;amp;nbsp;km Tiefe. Er existiert jedoch schon deutlich länger als Island, es wird vermutet, dass der Plume während der Öffnung des [[Nordatlantik]]s vor ca. 60&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren gegen Ende des [[Paläozän]]s unter [[Grönland]] entstand. Dieser Mantel-Diapir führt in der Region um Island durch seine aufstrebenden Kräfte zu einer Anhebung des umgebenden Ozeanbodens und somit zu einer Erhebung der Insel über den Meeresspiegel. Außerdem kommt es infolge des heißeren und stärkeren Magmastromes zu einer erhöhten vulkanischen Aktivität, welche das Wachstum der Insel begünstigt bzw. beschleunigt.&lt;br /&gt;
Dies wird durch [[Geoid]]anomalien bestätigt, in deren Zentrum Island liegt: Die Region um die Insel erhebt sich ca. 70&amp;amp;nbsp;Meter über das [[Geodäsie|geodätische]] [[Referenzellipsoid]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine alternative, umstrittene Theorie erklärt die Anomalie durch das Vorkommen einer größeren Menge [[Eklogit]] im oberen Erdmantel, der bei einer gegebenen Temperatur mehr Schmelze produziert als das Hauptmantelgestein [[Peridotit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Seismische Aktivität ====&lt;br /&gt;
Durch das stetige Wachstum der Insel in westlicher und östlicher Richtung und dadurch entstehende Spannungen kommt es zu zahlreichen [[Erdbeben]]. Während es eine große Anzahl so genannter [[Mikroerdbeben]] gibt (auf der Halbinsel [[Reykjanesskagi|Reykjanes]] im Südwesten Islands bis zu zwei Dutzend täglich), kommen sehr starke Erdbeben seltener vor. Das stärkste bisher ermittelte Beben auf Island ereignete sich am 14.&amp;amp;nbsp;August 1784 im Südwesten der Insel und hatte eine Stärke von 8,0 auf der [[Richter-Skala]]. Dadurch kamen Berghänge ins Rutschen und neue [[Geysir]]e entstanden. Etwa 500 Bauernhöfe wurden zerstört oder schwer beschädigt, einige Menschen sind ums Leben gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffallend ist, dass die [[Epizentrum|Epizentren]] der Erdbeben hauptsächlich im südwestlichen und nördlichen Teil der Insel zu finden sind. Diese Häufung wird durch Transform-Störungen bzw. [[Transformstörung|Blattverschiebungen]] des Mittelatlantischen Rückens erklärt, die sich in diesen Gebieten befinden. Dies sind durch [[Scherung (Mechanik)|Scherkräfte]] entstandene Dislokationen des MOR, d.&amp;amp;nbsp;h. eine Verschiebung von Teilen des MOR, welche den Rücken meist senkrecht gegenüber dem [[Streichen (Geologie)|Streichen]] zerteilen. Solche Zonen sind als seismisch aktive Regionen bekannt und kommen nicht sehr häufig vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vulkanismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Volcanic system of Iceland-Map-en.svg|mini|Aktive Vulkanzone und Vulkansysteme in Island]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Island ist eines der [[vulkan]]isch aktivsten Gebiete der Erde und hat deshalb einen reichen vulkanischen Formenschatz. Dies liegt einerseits an der Lage auf dem Mittelatlantischen Rücken, zum anderen am Island-Plume, der sich unter Island befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aktive Vulkanzone ====&lt;br /&gt;
Die aktive Vulkanzone Islands konzentriert sich entlang des Verlaufes der Plattengrenze bzw. der Zentralspalte des Mittelatlantischen Rückens, da hier frisches Magma aufquillt. Aktive Vulkane befinden sich in einer nur wenige Dutzend Kilometer breiten neovulkanischen Zone (mit Ausnahme der Vulkane auf [[Snæfellsnes]]), die in der Südhälfte aus zwei Ästen, in der Nordhälfte aus einem Streifen besteht. Alle drei Zonen laufen im Bereich des [[Vatnajökull]] zusammen.&lt;br /&gt;
Die alten Basaltfelder im Westen und Osten der Insel sind auf den [[Tertiär|tertiären]] Vulkanismus zurückzuführen. Durch das Wachstum Islands in Ost-West-Richtung wurden die dort existierenden Vulkane nach und nach von der Zentralspalte des MOR abgeschnitten und aufgrund der fehlenden Magmaförderung inaktiv. Das Gleiche gilt für die Graue Basaltformation der inaktiven Vulkanzone des Altpleistozäns.&lt;br /&gt;
Die ältesten Basalte des Pleistozäns sind den tertiären noch sehr ähnlich. Sie enthalten jedoch mehr [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimente]], [[Palagonit]]e sowie moränenartige Einlagerungen ([[Tillit]]e), welche die glaziale Aktivität auf Island dokumentieren.&lt;br /&gt;
[[Datei:VestmannaeyjarEyjafjallajoekull.jpg|mini|Der vergletscherte Vulkan Eyjafjallajökull gesehen von den ebenfalls  vulkanischen [[Vestmannaeyjar|Westmännerinseln]]]]&lt;br /&gt;
Die meisten aktiven Vulkane liegen im unbewohnten [[Isländisches Hochland|Isländischen Hochland]]. Gegenden, in denen man die vulkanische Aktivität besonders gut beobachten kann, sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Landmannalaugar]] im Süden oder die [[Krafla]]-Caldera im Norden der Insel. Viele der Vulkane haben vergletscherte Gipfel, so die folgenden (mit den [[Gletscher]]oberflächen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Vatnajökull]] (8100&amp;amp;nbsp;km²)&lt;br /&gt;
# [[Langjökull]] (953&amp;amp;nbsp;km²)&lt;br /&gt;
# [[Hofsjökull]] (930&amp;amp;nbsp;km²)&lt;br /&gt;
# [[Mýrdalsjökull]] (595&amp;amp;nbsp;km²)&lt;br /&gt;
# [[Drangajökull]] (199&amp;amp;nbsp;km²)&lt;br /&gt;
# [[Eyjafjallajökull]] (107&amp;amp;nbsp;km²)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Insel vorgelagert sind weitere Vulkaninseln ([[Heimaey]], [[Surtsey]] u.&amp;amp;nbsp;a.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bisher letzten Vulkaneruptionen fanden in den Jahren 2000 ([[Hekla]]), 2004 ([[Grímsvötn]]), 2010 ([[Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010|Eyjafjallajökull]]), 2011 (Grímsvötn), 2014 ([[Bárðarbunga]]) und 2021 (Fagradalsfjall / [[Krýsuvík]]) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Lavafeldern befinden sich viele [[Höhle]]n und zwar sowohl in den [[Blocklava]]feldern als auch in den [[Pahoehoe-Lava|Fladenlavafeldern]], die auf Isländisch &amp;#039;&amp;#039;Hellishraun&amp;#039;&amp;#039; genannt werden, zu deutsch die Höhlenlava, was aber keine wissenschaftliche Bedeutung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Pillowlaven, Schildvulkane und Tafelberge ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Skjaldbreidur Herbst 2004.jpg|mini|links|Skjaldbreiður]]&lt;br /&gt;
Während der [[Kaltzeit]]en, als mehrere hundert Meter mächtige [[Gletscher]] Island unter sich begruben, bildete sich eine Sonderform des Vulkanismus aus. Dabei kam es meist zu effusiver Förderung von Magma, wobei durch die Hitze der Gletscher im Austrittsbereich des Magmas angeschmolzen wurde. Durch den hohen Druck des Eises und die schnelle Abkühlung durch den Wasserkontakt kam es zur Bildung von [[Kissenlava|Kissenlaven]] (Pillowlava). Die entstehenden Pillowrücken sind heute beispielsweise an [[Sigalda]] in Südisland zu sehen. Setzte sich die Magmaförderung fort, verringerte sich der Druck nach und nach, und es entstand sogenannter [[Palagonit]][[tuff]] infolge von Ascheeruptionen. Durchbrach der Vulkan den Gletscher, entstand durch Effusivförderung ein [[Schildvulkan]] oberhalb des Eises. Schildvulkane fördern dünnflüssige Laven, welche sich großflächig verteilen. Schildvulkane haben deshalb eine Hangneigung von nur ca. 8° (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Kjalhraun]]). Durchbrach die Lava den Eispanzer des Gletschers, so bildeten sich [[Basaltplateau]]s. Nach Abschmelzen des Gletschers blieb dann ein sogenannter [[Tafelvulkan]] mit seinen charakteristischen Steilwänden zurück (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Herðubreið]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Eldgja.jpg|mini|Eldgjá]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Spalteneruptionen und Kraterreihen ====&lt;br /&gt;
Auf Island sind jedoch auch viele andere Vulkanarten vertreten. Häufig sind unter anderem die [[Spalteneruption]]en. Dabei wird entlang einer bis zu etlichen Kilometer langen Spalte Magma ausgeworfen. Dies geschah so z.&amp;amp;nbsp;B. bei der 30&amp;amp;nbsp;km langen Vulkanspalte [[Eldgjá]] im Jahre [[930]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach konzentriert sich die Auswurftätigkeit meist auf bestimmte Stellen. Hier bilden sich kleine Kegel, die in der Folge ganze Ketten von Vulkanen bilden, sogenannte Kraterreihen, wie beispielsweise die [[Laki-Krater|Lakispalte]] im Süden Islands, wo im Jahre 1783 auf einer Länge von ca. 25&amp;amp;nbsp;km eine Kraterkette mit über hundert Schloten entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Vulkanarten ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Hekla hraun.jpg|mini|links|Hekla]]&lt;br /&gt;
[[Stratovulkan]]e existieren auf Island nur in sehr kleiner Zahl. Sie fördern große Mengen rhyolitischer Aschen und haben eine typische Kegelform (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Snæfellsjökull]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vulkan [[Hekla]] hat eine einzigartige Form und gilt als Mischung zwischen einem Spaltenvulkan und einem Stratovulkan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Tuffring]]e sind auf Island zu finden. Sie entstanden durch ein einmaliges Ausbruchsereignis, einer [[Phreatomagmatische Explosion|phreatomagmatischen Explosion]], bei der Lava mit Wasser in Kontakt kam. Das berühmteste Beispiel dieser Kraterart ist der [[Hverfjall]] am See [[Mývatn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf Isländisch so genannten &amp;#039;&amp;#039;Eldborgir&amp;#039;&amp;#039; (Feuerburg) sind [[Schweißschlackenkegel]], die manchmal einzeln, wie der [[Eldborg]] í Hnappadal, aber auch häufig in Reihen zusammen mit [[Schlackenkegel]]n auf einer Vulkanspalte stehen, wie in dem vulkanischen Gebirgszug der [[Bláfjöll (Südwestisland)|Bláfjöll]] bei [[Reykjavík]], bei den Kratern der [[Veiðivötn]] oder den [[Laki-Krater]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geysire ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Strokkur geyser eruption, close-up view.jpg|mini|Strokkureruption]]&lt;br /&gt;
Ein weiteres Phänomen der vulkanischen Aktivität auf Island sind die [[Geysir]]e und heißen Quellen. Auf Island gibt es ca. 600 größere heiße Quellen.&lt;br /&gt;
Springquellen, die Geysire genannt werden (isländisch: geysa – wirbeln, strömen), entstehen, wenn sie einen verhältnismäßig engen Eruptionskanal haben. Durch Magma aufgeheiztes Sickerwasser wird aufgrund des Drucks der Wassersäule im Eruptionskanal auf weit über 100&amp;amp;nbsp;°C aufgeheizt. Einzelne Blasen steigen auf, und pressen einen Teil des Wassers heraus. Dadurch fällt der Druck ab und das überhitzte Wasser verwandelt sich schlagartig in Wasserdampf. Die folgende Eruption kann das Wasser bis weit über hundert Meter in die Luft schleudern. Solche hohen Ausbrüche sind jedoch selten. Geysire existieren meist nicht über längere Zeit, da der Eruptionskanal durch Erdrutsche oder Erdbeben leicht verschüttet werden kann oder durch die Eruptionstätigkeit der Kanal verbreitert wird und deshalb nicht mehr genügend Druck aufgebaut werden kann. Der Geysir wird dann zu einer heißen Quelle. Andererseits entstehen sie oft auch durch Erdbebentätigkeit und Aufbrechen neuer Spalten.&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Geysire Islands sind der [[Strokkur]]-Geysir und der [[Großer Geysir|Große Geysir]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Einfluss des Wassers ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vidgelmir-01.jpg|mini|hochkant|links|Die Höhle Viðgelmir im Lavafeld [[Hallmundarhraun]], [[Arnarvatnsheiði]], Westisland]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innri-Emstruá.jpg|mini|Innri-Emstruá in Südisland]]&lt;br /&gt;
==== Gletscher ====&lt;br /&gt;
Island wird immer wieder die Insel aus Feuer und Eis genannt. Nicht zu Unrecht, denn neben den 33 aktiven Vulkansystemen sind es verschiedenste Formen von Wasser und darunter nicht zuletzt die [[Gletscher Islands|Gletscher der Insel]], die diese geprägt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Kälte- und Wärmeperioden =====&lt;br /&gt;
[[Datei:Jökulsarlon022.jpg|mini|Breiðamerkurjökull mit Jökulsárlón]]&lt;br /&gt;
Die Gletscher der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]] ruhten bis vor 10.000 Jahren auf Island. Allerdings gab es auch da schon beträchtliche Klimaschwankungen, so dass sich die Gletscher in den [[Kaltzeit]]en ausdehnten, in den [[Warmzeit]]en hingegen schmolzen. Während der Kaltzeiten war das ganze Land mit Eisschichten bedeckt, die bis zu 2000&amp;amp;nbsp;m dick waren. Von vor etwa 10.000 bis vor 2.500 Jahren war das Klima dann recht milde, wärmer als gegenwärtig, und die Eisschicht schmolz. Dann wurde es aber relativ schnell wieder kälter und die heutigen Inlandseisschilde wie der Vatnajökull entstanden.&lt;br /&gt;
Während der [[Landnahme Islands|Kolonisierung]] des Landes im 9. und 10. Jahrhundert war es wiederum etwas wärmer als heute. Danach gab es wieder eine Kälteperiode vom 13. bis Ende des 19. Jahrhunderts, die man heute als [[Kleine Eiszeit]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gletschererosion =====&lt;br /&gt;
Die Gletscher sind immer in Bewegung. Sie schreiten und fließen vorwärts und dabei schaben sie unablässig am Gestein unter sich. Sie [[Erosion (Geologie)|erodieren]] Berge auf diese Weise und schufen so etwa die [[Trogtal|Trogtäler]] in der Gegend von [[Akureyri]] oder die [[Kar (Talform)|Kare]] in den Wänden der [[Vestfirðir|Westfjorde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Täler schmaler Seen wie des [[Skorradalsvatn]] und die der Fjorde wurden von den Gletschern geformt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fjorde sind immer Richtung Landinneres tiefer, weil hier die Gletscher länger und schwerer ruhten und daher ihre Erosionskraft stärker wirken konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Gegenwärtige Situation =====&lt;br /&gt;
Derzeit sind ca. 8 % des Landes von Gletschern bedeckt, deren Oberfläche aufgrund der [[Globale Erwärmung|globalen Erwärmung]] schrumpft, so wie viele Gletscher auf der Welt. Zum Beispiel verlor der größte isländische Gletscher Vatnajökull mehr als 10 % seines Volumens in den letzten 100&amp;amp;nbsp;Jahren. Man vermutet, dass dies stärkere vulkanische Aktivität zur Folge haben könnte, weil die Eisdecke auf den Vulkanen dünner wird und sich das Land hebt, wobei neue Spalten und Öffnungen entstehen, durch die Magma hochsteigen kann. Ähnliche Erscheinungen sind vom Ende der Eiszeit – in Island vor ca. 10.000 Jahren – bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.agu.org/pubs/crossref/2008/2008GL033510.shtml |wayback=20121021213952 |text=Univ.v.Island (engl.) |archiv-bot=2025-03-25 17:00:00 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flüsse ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Djúpalónssandur.JPG|mini|Djúpalónssandur auf Snæfellsnes]]&lt;br /&gt;
Auch die Flüsse haben Island geprägt, denn auch sie erodieren durch die Kraft des strömenden und reißenden Wassers die Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zeigt sich etwa an Wasserfällen wie dem [[Gullfoss]], der sich in Spalten, die durch die tektonischen Bewegungen entstanden waren, regelrecht hineingefressen und sie erweitert und beträchtlich vertieft hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man unterscheidet bei den Flüssen drei Grundarten: die &amp;#039;&amp;#039;Quellflüsse&amp;#039;&amp;#039;, deren Wasserspiegel mehr oder weniger gleichmäßig hoch ist, wie bei der [[Hvítá (Borgarfjörður)|Hvítá]] im [[Borgarfjörður (westisländischer Fjord)|Borgarfjörður]]; die &amp;#039;&amp;#039;Gletscherflüsse&amp;#039;&amp;#039; wie die [[Skeiðará]], deren Wasserspiegel sehr starken Schwankungen unterworfen ist, besonders im Sommer, aber auch aufgrund vulkanischer Einflüsse; die &amp;#039;&amp;#039;[[Sammelfluss|Sammelflüsse]]&amp;#039;&amp;#039;, die vor allem das Wasser anderer Bäche und Flüsse aufnehmen und besonders bei Tauwetter stark anschwellen können, wie etwa [[Norðurá (Mýrar)|Norðurá]] im Borgarfjörður.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders starke Erosionskraft haben die Gletscherflüsse. So transportierte die [[Skeiðará]] bei dem bekannten [[Gletscherlauf]] 1996 auch riesige Mengen an Geröll mit sich und verschob die Küstenlinie hinaus ins Meer. Flüsse tragen so nicht nur ab, sie bauen auch auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Meer ====&lt;br /&gt;
Der [[Nordatlantik]] rund um Island hat eine gewaltige Kraft. Wellen können sich vor der Südküste bis zu 20&amp;amp;nbsp;m hoch auftürmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann man etwa bei [[Dyrhólaey]] beobachten, wie die Felsen des Kaps von Jahr zu Jahr mehr vom Meer angenagt und abgeschliffen werden. Das Meer hat Küstenlinien in die Berge geprägt: Im Süden des Landes sieht man allenthalben ehemalige Kaps. Die Flussablagerungen jedoch haben die Küstenlinie dann später wieder in die entgegengesetzte Richtung verschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch das Meer baut nicht nur ab, sondern auf. Gut beobachten lässt sich dies etwa an den vielen Eyri genannten Halbinseln in den Westfjorden. Dort wurden Sandbänke angeschwemmt, auf denen heute eine Vielzahl von Orten wie [[Ísafjarðarbær|Þingeyri]] oder [[Ísafjarðarbær|Flateyri]] stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winderosion in Island ===&lt;br /&gt;
Die Lage der Insel Island im Nordatlantik bedingt besondere klimatische Verhältnisse. Das bedeutet, dass das Land auch speziell von Stürmen geprägt wird und wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kämpft hier gegen ständige [[Bodenerosion]], wobei der Sturm so stark werden kann, dass er sogar den Asphalt auf den Straßen regelrecht hochklappt oder, zu kleinsten Partikeln zermahlen, hinwegfegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders in Gegenden, wo die Böden und der Bewuchs durch Überweidung oder Einfluss von Wasser und Vulkanismus ohnehin schon angegriffen sind, haben die Winde leichtes Spiel. Sie trugen und tragen zum wüstenhaften Aussehen weiter Landstriche vor allem im Inselinneren bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht das etwa, wenn man die Insel von Norden nach Süden auf einer der Hochlandpisten wie der [[Sprengisandur]] durchquert, aber auch auf der [[Ringstraße]] im [[Isländisches Hochland|Hochland]] bei [[Möðrudalur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aeolian sediment transport iceland 2003.jpg|mini|Sandsturm]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iceland Landscape 4584.JPG|mini|Wüstenhafter Landstrich – Folge der Erosion]]&lt;br /&gt;
Am bedeutendsten ist die Winderosion auf den Sanderebenen, wo die Gletscherflüsse wie etwa die [[Skeiðará]], der [[Kúðafljót]] oder die [[Jökulsá á Fjöllum]] ständig Ablagerungen nachliefern. In längeren Trockenperioden kann es daher z.&amp;amp;nbsp;B. auf dem [[Mýrdalssandur]] oder in der Wüste [[Möðrudalsöræfi]] zu Sandstürmen kommen. Der Sand wird manchmal dabei Hunderte von Kilometern durch die Luft getragen und kann etwa im [[Borgarfjörður (westisländischer Fjord)|Borgarfjörður]] plötzlich zu recht diesiger Luft beitragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Winderosion kann allerdings auch vor allem [[Palagonit]]felsen zu recht interessanten Formen verhelfen wie man z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Þórsmörk]] sehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dünen gibt es in Island kaum, höchstens an Stränden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein auffallendes Merkmal der Winderosion und damit der Zerstörung fruchtbaren Bodens sind in Island die sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Rofaborð&amp;#039;&amp;#039; (isl. &amp;#039;&amp;#039;rof&amp;#039;&amp;#039; „Erosion“, &amp;#039;&amp;#039;rofaborð&amp;#039;&amp;#039; „Erosionstisch“). Hier wurde bereits (aufgrund anderer Erosionseinflüsse) brüchiger Boden vom Wind noch weiter ausgehöhlt. Das Ergebnis ist eine wie angefressen aussehende Bodenwelle, die nur ganz oben noch etwas Gras trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der äußersten Punkte Islands]]&lt;br /&gt;
* [[Vulkane in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Hochebenen und Bergpässe in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Flüsse in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Fjorden in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Städte in Island]]&lt;br /&gt;
* [[Liste isländischer Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Þorleifur Einarsson: &amp;#039;&amp;#039;Geologie von Island. Gesteine und Landschaften.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Verlag Mál og Menning, Reykjavík 1994, ISBN 9979-3-0690-4.&lt;br /&gt;
* Ewald Gläßer, [[Achim Schnütgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Island&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Länderkunden.&amp;#039;&amp;#039; Band 28). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1986, ISBN 3-534-01225-9.&lt;br /&gt;
* [[Ari Trausti Guðmundsson]], Halldór Kjartansson: &amp;#039;&amp;#039;Land im Werden. Ein Abriß der Geologie Islands&amp;#039;&amp;#039;. Vaka-Helgafell, Reykjavík 1996, ISBN 9979-2-0347-1.&lt;br /&gt;
* Ari Trausti Guðmundsson: &amp;#039;&amp;#039;Volcanoes in Iceland. 10.000 Years of Volcanic History&amp;#039;&amp;#039;. Vaka-Helgafell, Reykjavík 1996, ISBN 9979-2-0348-X.&lt;br /&gt;
* Ari Trausti Guðmundsson: &amp;#039;&amp;#039;Lebende Erde. Facetten der Geologie Islands&amp;#039;&amp;#039;. Mál og Menning, Reykjavík 2007, ISBN 978-9979-3-2778-3.&lt;br /&gt;
* Chris Hug-Fleck: &amp;#039;&amp;#039;Islands Naturwunder, Portrait einer außergewöhnlichen Vulkaninsel&amp;#039;&amp;#039;. Au 2010, ISBN 978-3-00-030427-9.&lt;br /&gt;
* R. Schönenberger, J. Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Geologie Europas.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Rombach Wissenschaft, Freiburg 1987.&lt;br /&gt;
* W. Schutzbach: &amp;#039;&amp;#039;Island. Feuerinsel am Polarkreis.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Ferd. Dümmlers Verlag, Bonn 1976.&lt;br /&gt;
* R. A. Sonder: &amp;#039;&amp;#039;Studien über heisse Quellen und Tektonik in Island&amp;#039;&amp;#039;. Schweizer-Spiegel-Verlag, Zürich 1941.&lt;br /&gt;
* Thor Thordarson, Armann Hoskuldsson: &amp;#039;&amp;#039;Iceland.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Classic Geology in Europe.&amp;#039;&amp;#039; 3). Terra Publishing, Harpenden 2002, ISBN 1-903544-06-8.&lt;br /&gt;
* H. Zepp: &amp;#039;&amp;#039;Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;UTB.&amp;#039;&amp;#039; 2164). 3. Auflage. Schöningh, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
; Fotos und Videos&lt;br /&gt;
* [https://www1.nams.is/jardfraedi/eldfjoll2.php?id=380 Film &amp;#039;&amp;#039;Það er ei nema eldur og ís&amp;#039;&amp;#039; (dt. &amp;#039;&amp;#039;Da ist nichts als Feuer und Eis&amp;#039;&amp;#039;): Film über Vulkanismus in Island, besonders Gjálp/Grímsvötn 1996 und Kraflaeldur 1975–1984, Video mit isländischem Kommentar]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Wissenschaftliche Beiträge&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zum Vulkanismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://jgs.lyellcollection.org/content/167/2/417/F1.expansion.html Übersicht über die Vulkansysteme Islands] (englisch)&lt;br /&gt;
* Temperaturmessungen von Erdschichten in Island, wiss. Art. [[doi:10.1016/j.tecto.2006.02.027]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.whoi.edu/science/GG/geodynamics/2004/images/Foulger_Iceland_Cool.pdf Zur Herkunft des Vulkanismus in Island, wiss. Art.] (englisch, PDF-Datei; 1,73&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.volcano.si.edu/world/region.cfm?rnum=17 Informationen zu einzelnen isländischen Vulkanen, Smithsonian Institute] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.vedur.is/um-vi/frettir/2009/bigimg/1556?ListID=0 Übersicht über die Erdbebensituation im März 2009, Isl. Wetteramt, deutlich erkennbar sind die Vulkanzonen und Vulkansysteme, die roten Punkte stehen für Erdbeben; die Vulkanzone auf Snæfellsnes ist nicht gelb markiert]&lt;br /&gt;
* [http://www.geokem.com/OIB-volcanic-iceland.html Magmatypen in Island, (englisch)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.iavcei2008.hi.is/Apps/WebObjects/HI.woa/swdocument/1013922/Field+Guide+-+Hekla.pdf |text=Übersicht über die Entwicklung der Vulkanzonen |wayback=20130719073440}} (S. 3, englisch; PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* [http://www.raunvis.hi.is/~geirf/skyrsla.96/skyrsla-96.html Leó Kristjánsson and Geirfinnur Jónsson: &amp;#039;&amp;#039;Aeromagnetic surveys off South and West Iceland in 1990–1992,&amp;#039;&amp;#039; Science Institute, University of Iceland] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.gvc.gu.se/Personal/Personal/Sturkell_Erik/Current_Projects/impact-on-crustal-deformation/ Erik Sturkell (Univ. Göteborg): &amp;#039;&amp;#039;Impact on crustal deformation. Magmatic and tectonic processes of glacier thinning due to climate change.&amp;#039;&amp;#039;] (Zusammenhang zwischen Gletscherschmelze, Aktivität einzelner großer Vulkansysteme und deren Einwirken auf weitere) (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.mantleplumes.org/WebpagePDFs/Iceland1.pdf G. R. Foulger: &amp;#039;&amp;#039;Iceland and the North Atlantic igneous province&amp;#039;&amp;#039;, Dept. Geological Sciences, University of Durham, Durham DH1 3LE, U.K., last updated 8th feb. 2005] (PDF-Datei, englisch; 289&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.annualreviews.org/doi/pdf/10.1146/annurev.earth.28.1.107 Agust Gudmundsson: &amp;#039;&amp;#039;DYNAMICS OF VOLCANIC SYSTEMS IN ICELAND: Example of Tectonism and Volcanism at Juxtaposed Hot Spot and Mid-Ocean Ridge Systems&amp;#039;&amp;#039;, Annu. Rev. Earth Planet. Sci. 2000. 28:107–40] (PDF-Datei, englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zu den Erdbeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://en.vedur.is/earthquakes-and-volcanism/earthquakes/ Aktuelle Erdbebenlage] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1365-246X.2010.04565.x/pdf Judicael Decriem: &amp;#039;&amp;#039;The 2008 May 29 earthquake doublet in SW Iceland&amp;#039;&amp;#039;, Geophysical Journal International, 181, Issue 2, March 22, 2010 (PDF-Datei)]&lt;br /&gt;
* [https://www.vedur.is/um-vi/frettir/2009/bigimg/1556?ListID=0 Übersicht über die Erdbebensituation im März 2009, Isl. Wetteramt, deutlich erkennbar sind die Vulkanzonen und Vulkansysteme, die roten Punkte stehen für Erdbeben; die Vulkanzone auf Snæfellsnes ist nicht gelb markiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Glaziologie]] und [[isostatischer Ausgleich]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.raunvis.hi.is/~sg/ce-glaciers-eabstr.pdf Univ. Island: Entwicklung der Gletscher in Zusammenhang mit Klimaveränderungen] (englisch, PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* Björn Lund, Peter Schmidt, Þóra Arnadóttir: [http://hraun.vedur.is/ja/jsr_2009/abstracts/pdf/bjorn_lund.pdf &amp;#039;&amp;#039;How may Glacial Rebound influence seismic activity in Iceland?&amp;#039;&amp;#039;] (Abstract) (englisch, PDF-Datei; 17&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Ólafur Ingólfsson u. a.: [http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1502-3885.1995.tb00777.x/abstract &amp;#039;&amp;#039;Rapid isostatic rebound in southwestern Iceland at the end of the last glaciation&amp;#039;&amp;#039;] (Abstract) (englisch, PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* B. Lund, Th. Arnadottir: [https://meetingorganizer.copernicus.org/EGU2009/EGU2009-7803.pdf &amp;#039;&amp;#039;Current glazial isostatic adjustment in Iceland.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Geophysical Research Abstracts.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 11, EGU 2009-7803, 2009. (Abstract, englisch, PDF-Datei; 117&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Guðmundur E. Sigvaldason: &amp;#039;&amp;#039;Volcanic and tectonic processes coinciding with glaciation and crustal rebound: an early Holocene rhyolitic eruption in the Dyngjufjöll volcanic centre and the formation of the Askja caldera, north Iceland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin of Volcanology.&amp;#039;&amp;#039; Band 64, 2002, S. 192–205. (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Andere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.raunvis.hi.is/~leo/greinar/thysk_exp.pdf Univ. Island: Deutsche wiss. Expeditionen nach Island, 1819–1970] (englisch, PDF-Datei; 293&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geographie nach Staat/Europa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Island)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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