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	<title>Geographie Irans - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Irans&amp;diff=1858312&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Naturräume */ Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-18T19:19:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Naturräume: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Iran map.png|miniatur|Übersichtskarte]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geographie Irans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befasst sich mit der Oberfläche bzw. der [[Geographie]] des Landes [[Iran]]. Iran liegt von Europa aus gesehen in [[Vorderasien]] im großen euro-asiatischen Hochgebirgsgürtel, der sich von der [[Iberische Halbinsel|iberischen Halbinsel]] über [[Alpen]], [[Karpaten]], [[Balkangebirge|Balkan]], [[Taurusgebirge|Taurus]] und [[Pontisches Gebirge|Pontus]] in den beiden iranischen Randgebirgen [[Elburs-Gebirge|Alborz]] und [[Zagros-Gebirge|Zagros]] fortsetzt und an die sich im Osten der zentralasiatische [[Hindukusch]] und der [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]] anschließen sowie der ebenfalls zum [[Alpidischer Gebirgsgürtel|alpidischen Gebirgsgürtel]] gehörende [[Himalaya]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gehört Iran dem Trockengürtel der nördlichen [[Passatzone]] an, der im Westen über die [[Arabische Halbinsel]] auf der [[Arabische Platte|Arabischen Platte]] und die [[Wüste]] [[Sahara]] bis an den [[Atlantischer Ozean|Atlantik]] reicht und im Osten in die nördlich des [[Wendekreis (Breitenkreis)|Wendekreises]] liegenden Binnenwüsten [[Zentralasien]]s übergeht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maps.lib.utexas.edu/maps/middle_east_and_asia/iran_pol01.pdf Detaillierte Iran-Karte.] (PDF; 269&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;UT Libraries&amp;#039; Map Collection,&amp;#039;&amp;#039; The University of Texas at Austin (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Staatsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Iran topo.jpg|mini|Topografie]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Night lights of Iran.jpg|mini|Iran bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dasht-e Kavir.jpg|mini|[[Dascht-e Kawir]] Wüste: Satelliten-Foto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Staatsgebiet von Iran (seit 1979 amtlich Islamische Republik Iran) erstreckt sich von 25° bis 40° nördlicher Breite sowie 44° bis 64° östliche Länge. Die Hauptstadt ist [[Teheran]]. Die Stadt liegt auf demselben Breitengrad wie Kreta oder Gibraltar. Mit einer Fläche von 1.648.195&amp;amp;nbsp;km² ist Iran rund viereinhalb mal so groß wie Deutschland. Der Zeitunterschied Irans zur [[Mitteleuropäische Zeit|MEZ]] beträgt: MEZ + 2,5&amp;amp;nbsp;Stunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden grenzt Iran an den [[Golf von Oman]] und den [[Persischer Golf|Persischen Golf]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maps.lib.utexas.edu/maps/middle_east_and_asia/persian_gulf_region.jpg &amp;#039;&amp;#039;Persian Gulf Region.&amp;#039;&amp;#039;] Karte. In: &amp;#039;&amp;#039;UT Libraries&amp;#039; Map Collection,&amp;#039;&amp;#039; The University of Texas at Austin (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die iranische Küste wartet nicht mit gegliederten Küstenstrukturen auf. Stattdessen sind etliche Inseln vorgelagert, denen teilweise erhebliche strategische Bedeutung zukommt. Die [[Sonderwirtschaftszone|Freihandelszone]] [[Qeschm]] ist die größte dieser Inseln und bekannt für seine umfangreiche [[Wassergewinnung|Trinkwasserherstellung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.biochem.icbm.de/bilder/TextQueshm.pdf |titel=Queshm Trinkwasser |hrsg=Institut für Chemie und Biologie des Meeres |sprache=de |format=PDF |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111210124557/http://www.biochem.icbm.de/bilder/TextQueshm.pdf |archiv-datum=2011-12-10 |abruf=2023-10-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Historisch erlangte die Insel ebenfalls bereits erhebliche Bedeutung, weil viele Reiche des Landes von dort ihre Stellungen bezogen. So beispielsweise das alte Reich [[Elam (Altertum)|Elam]] aus dem Westen (den heutigen Provinzen [[Chuzestan]] und [[Luristan|Lorestan]]), die Kalifendynastie der [[Umayyaden]], die haschemitischen [[Abbasiden-Kalifat|Abbasiden]], letztlich die Briten und Portugiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hums.ac.ir/english/qeshm_island.htm |text=&amp;#039;&amp;#039;Portugiesisches Fort von Qeschm&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20090925160013}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu nennen sind auch die Insel [[Hormus (Insel)|Hormus]], gelegen an einer der bis heute&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/politik/strasse-von-hormus-iran-droht-mit-schliessung-1.193630 &amp;#039;&amp;#039;Straße von Hromus: Iran droht mit Schliessung der Strasse von Hormuz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; wichtigsten Meerengen der Welt, der [[Straße von Hormus]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://maps.lib.utexas.edu/maps/middle_east_and_asia/iran_strait_of_hormuz_2009.jpg &amp;#039;&amp;#039;Strait of Hormuz.&amp;#039;&amp;#039;] Karte. In: &amp;#039;&amp;#039;UT Libraries&amp;#039; Map Collection,&amp;#039;&amp;#039; The University of Texas at Austin (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; die Insel [[Larak]], von der aus im [[Erster Golfkrieg|Ersten Golfkrieg]] zwischen Iran und dem Irak die überlebensnotwendigen Öllieferungen ausgingen, oder die für den [[Tourismus]] das als Erholungsinsel bedeutsame Eiland [[Kisch (Insel)|Kisch]] oder letztlich [[Charg]], ebenfalls im ersten Golfkrieg berühmt geworden, als nicht immer umweltgerechte Erdölverladestation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Beate Steffens |url=http://www.greenpeace.de/themen/frieden/irakkrieg/artikel/krieg_gegen_die_umwelt/ |titel=Krieg gegen die Umwelt. Das Beispiel Irak |hrsg=Greenpeace |datum=2005-05-20 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101203124744/http://www.greenpeace.de/themen/frieden/irakkrieg/artikel/krieg_gegen_die_umwelt/ |archiv-datum=2010-12-03 |sprache=de |abruf=2023-10-30 |offline=ja |archiv-bot=2025-03-25 16:58:33 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen grenzt Iran an den [[Irak]]: Vom [[Persischer Golf|persischen Golf]] aus folgt der Grenzverlauf zunächst dem [[Liste von Grenzflüssen|Grenzfluss]] [[Schatt al-Arab]], einem Zusammenflussgebiet von [[Euphrat]] und [[Tigris]]. Der genaue Grenzverlauf ist hier bereits seit geraumer Zeit strittig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Henner Fürtig]] |Titel=Kleine Geschichte des Irak. Von der Gründung 1921 bis zur Gegenwart |Verlag=Beck |Ort=München |Datum=2003 |ISBN=3-406-49464-1 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Westlich der heutigen Provinz [[Kermanschah (Provinz)|Kermanschah]] verläuft die Grenze Richtung Norden, durchquert das [[Mesopotamien|mesopotamische Tiefland]], folgt dem Fuß des [[Zagros-Gebirge]]s und tritt bei [[Qasr-e Schirin]] in es ein. Die Grenze zieht sich fort durch schwer zugängliches [[Kurdistan|kurdisches]] Bergland, folgt als [[Grenze zwischen dem Iran und der Türkei|Grenze zur Türkei]] und Westgrenze der Provinz [[West-Aserbaidschan]] teils der [[Wasserscheide]] zwischen den großen [[Steppensee]]n [[Vansee|Van]] und [[Urmiasee|Urmia]], um nordöstlich des Berges [[Ararat]] um mehr als 90° Richtung Südosten abzuknicken und am Fluss [[Aras (Fluss)|Aras]] die Grenze zur [[Aserbaidschan|aserbaidschanischen]] [[Exklave]] [[Autonome Republik Nachitschewan|Nachitschewan]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An deren Südostende erreicht sie die Südgrenze der Nation zur Republik [[Armenien]], um dann wieder Richtung Nordosten die Grenze zu Aserbeidschan zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Stadt [[Parsabad]] im hohen Norden des Landes an der Grenze zu Aserbaidschan knickt die Grenzlinie nach Südosten ab und verläuft durch das Bergland von [[Talisch]] in das [[gilan]]ische [[Astara (Iran)|Astara]] am Ufer des [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meeres]]. Die Stadt liegt 28&amp;amp;nbsp;m unter dem Spiegel dieses Weltmeeres. Die Grenze folgt nun dem Südufer des Kaspischen Meeres, dann dem Fluss [[Atrak]] und der Nordabdachung des [[Kopet-Dag]]-Gebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der zweitwichtigsten Pilgerstadt Irans, [[Maschhad]], schwenkt die Grenze streng nach Süden und verläuft entlang des aus dem [[Hindukusch]] kommenden Flusses [[Harirud]], der die Trinkwasserversorgung der Region von Maschhad sicherstellt, durch eine Beckenzone in der Provinz [[Chorasan]], in der sich mehrere aus Afghanistan einströmende Flüsse verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40&amp;amp;nbsp;km von der an der Grenze zu Pakistan liegenden Stadt [[Zahedan]] entfernt, liegt auf dem Gipfel des &amp;#039;&amp;#039;Kuh-e Malek Siyah&amp;#039;&amp;#039; das &amp;#039;&amp;#039;Dreiländereck Afghanistan-Pakistan-Iran&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.atlapedia.com/online/maps/political/Afghan_etc.htm Karte von Afghanistan und Pakistan / Ostanrainer.] Atlapedia online (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; von dem aus die Grenze in einem nach Osten ausgreifenden Bogen durch das unwirtliche Bergland von [[Belutschistan]] nach Süden verläuft und schließlich 100&amp;amp;nbsp;km östlich der Hafenstadt [[Tschahbahar]] den [[Golf von Oman]] erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 5440&amp;amp;nbsp;km Landesgrenze entfallen der Länge nach geordnet auf den [[Irak]], [[Turkmenistan]], [[Afghanistan]], [[Pakistan]], [[Aserbaidschan]], die [[Türkei]] und [[Armenien]]. 2440&amp;amp;nbsp;km Küstengrenze entfallen auf den [[Persischer Golf|Persischen Golf]] bzw. den [[Indischer Ozean|Indik]] und 740&amp;amp;nbsp;km auf das Kaspische Meer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flächennutzung in Iran teilt sich wie folgt auf: Wald 10,9 %, Landwirtschaft 35,7 %, Wasser 0,7 % und Wüste 50,0 % (Stand: 1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräume ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mazandaran kullar.jpg|miniatur|Landschaft in [[Mazandaran]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Damavand from dizin.jpg|miniatur|Schneebedeckter [[Damawand]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Masjed-e-Sheikh lotfollah serré.jpg|miniatur|Isfahan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HafezOct2009.JPG|miniatur|Schiras]]&lt;br /&gt;
[[Datei:House of Tabatabai, Kashan.jpg|miniatur|Kaschan]]&lt;br /&gt;
Aufgrund des gebirgigen Charakters und des ariden Klimas besitzt Iran nur sehr beschränkt landwirtschaftlich nutzbare Gebiete. Von der Gesamtfläche Irans sind 53,4 % Wüste und unfruchtbares Gebiet, 26,7 % Weideflächen, 10,9 % Wälder und nur die restlichen 9 % sind Ackergebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Küstentiefland am Kaspischen Meer mit den Provinzen [[Gilan]] im Westen und [[Mazandaran]] im Osten hat Jahresniederschlagmengen von bis zu 2000&amp;amp;nbsp;mm, weit mehr als alle anderen Regionen. Es ist deshalb das wichtigste landwirtschaftliche Produktionsgebiet im Iran. Bekannt sind die [[Reis#Reisanbau|Reisfelder]] von [[Rascht]] und die Teeplantagen von [[Lahidschan]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andrea Wehmeyer: [https://www.iran-erlebnis.de/von-andrea-wehmeyer &amp;#039;&amp;#039;grüne berge, reisfelder und lagune – iran? Reisebericht zur Iranreise „nordwest &amp;amp; kaspisches meer“.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;iran-erlebnis,&amp;#039;&amp;#039; Abbas Shirazi, Christina Thum.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Östlich davon in der Provinz [[Mazandaran]] gibt es bedeutende Baumwollgebiete. Der Norden entlang des Kaspischen Meeres ist regnerisch und fruchtbar. An den Abhängen der Gebirge gibt es noch ausgedehnte Laub- und Mischwälder. Die Holzbestände der Provinzen Gilan und Mazandaran werden von den holzverarbeitenden Betrieben in [[Asalem]] und [[Nekā]] genutzt. Neben Reis, Tee und Baumwolle werden Tabak und Zitrusfrüchte kultiviert, und an der Küste wird Fisch gefangen, besonders [[Störe|Stör]], der den berühmten [[Kaviar]] liefert.&lt;br /&gt;
* Nach Süden steigt das Tiefland abrupt zum Randgebirge des [[Elburs]] an, das sich im Westen im &amp;#039;&amp;#039;[[Talysch-Gebirge]]&amp;#039;&amp;#039; und im Osten im &amp;#039;&amp;#039;Bergland von Chorasan&amp;#039;&amp;#039; fortsetzt. Die Gipfel der zentralen Gebietsteile des Alborz erreichen mehrfach Höhen von über 4000&amp;amp;nbsp;m, mit dem Vulkankegel des [[Damawand]] sogar {{Höhe|5671}}. Damawand und [[Alam-Kuh]] sind vergletscherte Berge. Die den Winden des Kaspischen Meeres ausgesetzten Nordhänge des Alborz-Gebirgszuges sind feucht und mit dichten Bergwäldern bedeckt. Die Südseite ist trocken und waldlos bemerkbar. Hier domoniert der steppen- bzw. wüstenhafte Charakter des inneriranischen Hochlandes.&lt;br /&gt;
* Am Übergang vom Alborz zum zentralasiatischen Hochplateau erstrecken sich weite Fußflächen des Gebirges. Da nur dort genügend Wasser zur Verfügung steht, liegen alle größeren Städte des Hochlands an dessen Rand. Das Wasser wird dort zumeist über bis zu 250&amp;amp;nbsp;km lange unterirdische Kanäle, die sogenannten [[Qanat]]e&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://abenteuerforschung.zdf.de/ZDFde/inhalt/12/0,1872,7609228,00.html |wayback=20090916011834 |text=&amp;#039;&amp;#039;Alte und neue Wüstenstädte.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-03-25 16:58:33 InternetArchiveBot }} In: &amp;#039;&amp;#039;zdf.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; aus den Gebirgen zugeführt.&lt;br /&gt;
* Das [[Iranisches Hochland|inneriranische Hochland]] erstreckt sich über 1200&amp;amp;nbsp;km von Nordwesten nach Südosten. Es ist durch Gebirgszüge und Schwellen in mehrere [[Becken (Geomorphologie)|Becken]] gegliedert, die bisweilen in zahlreiche kleinere [[Senke (Geowissenschaften)|Senken]] zerfallen. Die größten Becken liegen jenseits der heiligen Hauptstadt [[Ghom]]. Dabei handelt es sich um die [[Dascht-e Kawir|Kawir]] und die [[Dascht-e Lut|Lut]]. Soweit inneriranische Gebirgszüge über 2500&amp;amp;nbsp;m hoch aufragen, nimmt die Höhe der Becken nach Südosten hin ab. Die tiefsten Stellen der Becken von Ghom und der großen Kawir liegen um 800&amp;amp;nbsp;m, die des Lutbeckens nur noch knapp über 200&amp;amp;nbsp;m hoch. Iranische Wüsten sind fast nie [[Sandwüste]]n, sondern zumeist [[Kieswüste|Kies-]] oder [[Salztonebene|Salzwüsten]]. Die Salzwüsten können sich während der feuchten Jahreszeit in gefährliche Sümpfe verwandeln.&lt;br /&gt;
* Westlich und südlich des Hochlandes liegt das Randgebirge [[Zagros]]. Es geht von den Gebirgsknoten in Ostanatolien und Nordwest-Iran aus und zieht nach Südosten. Im Gegensatz zum Alborz-Gebirge besteht der Zagros aus zahlreichen hintereinander gestaffelten Gebirgsketten, die nach Osten auslaufen. Seine höchsten Gipfel ragen weit über 4000&amp;amp;nbsp;m auf, sind jedoch nicht vergletschert. Die den feuchten Westwinden ausgesetzten Südwesthänge des Gebirges tragen Reste des ursprünglichen Eichenbuschwaldes. Zwischen den parallel verlaufenden Gebirgsketten liegen die Becken von Bachtaran, [[Hamadan (Provinz)|Hamadan]], [[Isfahan]] und [[Schiras]].&lt;br /&gt;
* Am Persischen Golf erstreckt sich das Küstentiefland. In seinem Zentrum bildet es zwar nur einen schmalen Streifen, in [[Chuzestan]] im Westen und an der Makranküste [[Belutschistan]]s im Osten nimmt es jedoch deutlich breiteren Raum ein. Chusestan war seit jeher ein wichtiges und fruchtbares Agrargebiet. Die Siedlungen dort, ebenso die Ölraffinerien wurden durch den ersten Golfkrieg allerdings weitgehend zerstört. Im mittleren und im zu Belutschistan gehörenden Küstenbereich leben wegen der hohen Luftfeuchtigkeit und der sehr hohen Temperaturen relativ wenige Menschen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste iranischer Nationalparks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physische Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Regionen / Hauptstädte ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Verwaltungsgliederung Irans}}&lt;br /&gt;
* [[Alborz (Provinz)|Alborz]]-Ostan / [[Karadsch]]&lt;br /&gt;
* [[Ardabil (Provinz)|Ardebil]]-Ostan / [[Ardabil (Stadt)|Ardebil]]&lt;br /&gt;
* [[Buschehr (Provinz)|Buschehr]]-Ostan / [[Buschehr]]&lt;br /&gt;
* [[Chuzestan]]-Ostan / [[Ahvaz]]&lt;br /&gt;
* [[Fars]]-Ostan / [[Schiras]]&lt;br /&gt;
* [[Gilan]]-Ostan / [[Rascht]]&lt;br /&gt;
* [[Golestan (Provinz)|Golestan]]-Ostan / [[Gorgan]]&lt;br /&gt;
* [[Hamadan (Provinz)|Hamadan]]-Ostan / [[Hamadan]]&lt;br /&gt;
* Hormozgan Ostan / [[Bandar Abbas]]&lt;br /&gt;
* [[Ilam (Provinz)|Elam]]-Ostan / [[Ilam (Stadt)|Ilam]]&lt;br /&gt;
* [[Isfahan (Provinz)|Isfahan]]-Ostan / [[Isfahan]]&lt;br /&gt;
* [[Kerman (Provinz)|Kerman]]-Ostan / [[Kerman (Iran)|Kerman]]&lt;br /&gt;
* [[Kermanschah (Provinz)|Kermanschah]]-Ostan / [[Kermanschah]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Kohgiluye und Boyer Ahmad]] / [[Yasudsch]]&lt;br /&gt;
* [[Kurdistan (Provinz)|Kurdistan]]-Ostan / [[Sanandadsch]]&lt;br /&gt;
* [[Luristan|Lorestan]]-Ostan / [[Chorramabad]]&lt;br /&gt;
* [[Markazi]]-Ostan / [[Arak (Stadt)|Arak]]&lt;br /&gt;
* [[Mazandaran]]-Ostan / [[Sari (Stadt)|Sari]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Nord-Chorasan]] / [[Bodschnurd]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Ost-Aserbaidschan]] / [[Täbris]]&lt;br /&gt;
* [[Qazvin (Provinz)|Qazvin]]-Ostan / [[Qazvin]]&lt;br /&gt;
* [[Ghom (Provinz)|Ghom]]-Ostan / [[Ghom]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Razavi-Chorasan|Chorasan-e Rasawi]] / [[Maschhad]]&lt;br /&gt;
* [[Semnan (Provinz)|Semnan]]-Ostan / [[Semnan (Stadt)|Semnan]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Sistan und Belutschistan]] / [[Zahedan]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Süd-Chorasan]] / [[Birdschand]]&lt;br /&gt;
* [[Teheran (Provinz)|Teheran]]-Ostan / [[Teheran]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[Tschahār Mahāl und Bachtiyāri|Tschaharmahal und Bachtiari]] / [[Schahr-e Kord]]&lt;br /&gt;
* Ostan [[West-Aserbaidschan]] / [[Urmia]]&lt;br /&gt;
* [[Yazd (Provinz)|Yazd]]-Ostan / [[Yazd]]&lt;br /&gt;
* [[Zandschan (Provinz)|Zandschan]]-Ostan / [[Zandschan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städte ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Großstädte in Iran}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Teheran]]&lt;br /&gt;
* [[Maschhad]]&lt;br /&gt;
* [[Isfahan]]&lt;br /&gt;
* [[Täbris]]&lt;br /&gt;
* [[Schiras]]&lt;br /&gt;
* [[Birdschand]]&lt;br /&gt;
* [[Yazd]]&lt;br /&gt;
* [[Kaschan (Stadt)|Kaschan]]&lt;br /&gt;
* [[Nischapur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höchste Berge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sabalan02.JPG|mini|Sabalán 4811&amp;amp;nbsp;m]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial View of Tehran 26.11.2008 04-34-44.JPG|mini|Blick von Süden über Teheran ins [[Elburs-Gebirge]] (Damavand-Region)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Bergen in Iran}}&lt;br /&gt;
* [[Damawand|Damāwand]] {{Höhe|5604}}&lt;br /&gt;
* [[Sabalan|Sabalán]] {{Höhe|4811}}&lt;br /&gt;
* [[Soleiman]] {{Höhe|4805}}&lt;br /&gt;
* [[Zard Kuh|Kûh-e-Zarde]] {{Höhe|4548}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Große Seen ===&lt;br /&gt;
* [[Urmiasee]]&lt;br /&gt;
* [[Namaksee]]&lt;br /&gt;
* Sistan&lt;br /&gt;
* Hamun-e Jaz Múríán&lt;br /&gt;
* [[Hamun-See]]&lt;br /&gt;
* [[Taschksee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutendste Flüsse ===&lt;br /&gt;
* [[Karun]]&lt;br /&gt;
* [[Sefid Rud|Sefid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüsten in Iran ===&lt;br /&gt;
* [[Dascht-e Kawir]]&lt;br /&gt;
* [[Dascht-e Lut]]&lt;br /&gt;
* [[Jaz-Murian-Becken|Jaz Murian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenzländer / Grenzlängen ===&lt;br /&gt;
* [[Afghanistan]] 936&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Armenien]] 35&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Aserbaidschan]] 432&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Autonome Republik Nachitschewan|Aserbaidschan-Naxcivan Exklave]] 179&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Irak]] 1458&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Pakistan]] 909&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
* [[Türkei]] 499&amp;amp;nbsp;km – [[Grenze zwischen Iran und der Türkei]]&lt;br /&gt;
* [[Turkmenistan]] 992&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkanismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mount Damavand and birds.jpg|mini|Der Vulkankegel des Damawand]]&lt;br /&gt;
Durch Gebirgsfaltungen entstanden [[Schwächezone]]n in der [[Erdkruste]]. In diesen Zonen können vulkanische [[Magma|Magmen]] aufsteigen. Vulkanische Aktivität trat vor allem im Grenzbereich von Faltengebirgen und dem starren zentral-iranischen Kern auf. Dort entstanden große Vulkankegel, die zu den landschaftlichen Wahrzeichen Irans gehören, zum Beispiel der [[Sabalan]] ({{Höhe|4811}}) bei Ardabil, der &amp;#039;&amp;#039;[[Kuh-e Sahand]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|3710}}) bei Täbris, der Damawand ({{Höhe|5671}}), der &amp;#039;&amp;#039;[[Taftan (Vulkan)|Kuh-e Taftan]]&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|4030}}) und weitere im Südosten des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erdkruste ist in Bewegung; [[Liste von Erdbeben in Iran|viele Erdbeben im Land]] beweisen dies. Durch sie starben tausende Menschen. Ein [[Erdbeben von Bam 2003|Erdbeben am 26. Dezember 2003]] zerstörte die alte Kulturstadt [[Bam (Iran)|Bam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohstoffe ==&lt;br /&gt;
Iran ist reich an mineralischen Rohstoffen. Insbesondere zählen dazu [[Kohle]], Eisen, Kupfer, Chrom, Blei, Zink und [[Uran]]. Der Rohstoff schlechthin jedoch ist [[Erdöl]]. Den Bewohnern Chusestans waren Erdöl und Erdgas schon in der Antike bekannt. Nach dem Erdölboom in den USA Ende des 19. Jahrhunderts richtete sich das Interesse der Geologen auch auf andere Länder. 1901 wurden im Auftrag der Briten die ersten Erdölkonzessionen erteilt, 1908 dann das erste Ölfeld erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans Berger |Titel=Iran. Reise-Handbuch |Auflage=5 |Verlag=Conrad Stein |Ort=Struckum |Datum=2001 |ISBN=3-89392-273-3}}&lt;br /&gt;
* Achim Bräuning, Klaus Geiselhart: &amp;#039;&amp;#039;Geographie Irans.&amp;#039;&amp;#039; In: Ludwig Paul (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Iranistik.&amp;#039;&amp;#039; Reichert, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-89500-918-1, S. 87–94.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Bernard Hourcade, Hubert Mazurek, Mohammad-Hosseyn Papoli-Yazdi, Mahmoud Taleghani |Titel=Atlas d’Iran |Verlag= |Ort=Paris |Datum=1997 |Sprache=fr |ISBN=2-11-004047-5}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Heinz Rechinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Flora Iranica. Flora des Iranischen Hochlandes und der umrahmenden Gebirge: Persien, Afghanistan, Teile von West-Pakistan, Nord-Iraq, Azerbaidjan, Turkmenistan.&amp;#039;&amp;#039; 181 Faszikel, Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1963–2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Geography of Iran|Geographie Irans}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Navigationsleiste Geographie nach Staat/Asien}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geographie (Iran)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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