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	<title>Geographie Asiens - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T04:20:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Asiens&amp;diff=2900818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jakob Grünschauer: Die Inseln gehören nicht zur kontinentalen Landmasse.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Asiens&amp;diff=2900818&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-24T16:04:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Inseln gehören nicht zur kontinentalen Landmasse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Asia satellite orthographic.jpg|mini|hochkant=1.5|Satellitenbild Asiens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel beschäftigt sich mit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geographie Asiens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Asien]] ist der größte Kontinent der Erde. Mit ca. 44,614 Millionen Quadratkilometer Fläche (ohne Russland 31,7 Millionen Quadratkilometer) umfasst er rund ein Drittel der gesamten Landmasse. Gemeinsam mit [[Europa]] wird Asien auch als Teil des Großkontinents [[Eurasien]] betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kontinentale Landmasse liegt ganz in der östlichen [[Erdoberfläche|Hemisphäre]] und nördlich des [[Äquator]]s mit Ausnahme der [[Tschuktschen-Halbinsel]] in [[Ostsibirien]], die östlich der Datumsgrenze liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung ==&lt;br /&gt;
Asien wird im Norden vom [[Arktischer Ozean|Arktischen Ozean]], im Osten vom [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozean]] und im Süden vom [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Asien hat im Westen gegenüber [[Europa]] keine eindeutige geographische oder geologische [[Eurasien#Innereurasische Grenze|Grenze]]. Die häufigste Definition der Grenze zu Europa von Nord nach Süd: [[Ural]]-Gebirge, [[Ural (Fluss)|Ural]]-Fluss, [[Kaspisches Meer]] bzw. [[Manytschniederung]], [[Kaukasus]], Südküste des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meeres]] sowie [[Bosporus]], [[Marmarameer]] und [[Dardanellen]]. Von der [[Barentssee]] im Norden bis zum [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meer]] im Süden ist diese Grenze rund 2700&amp;amp;nbsp;km lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Afrika]] ist Asien nördlich des [[Rotes Meer|Roten Meeres]] über die Halbinsel [[Sinai-Halbinsel|Sinai]] (Landenge von [[Sues]], 145&amp;amp;nbsp;km breit) verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten liegen die Festlandmassen von Asien und [[Nordamerika]] an der [[Beringstraße]] etwas mehr als 80&amp;amp;nbsp;km voneinander entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Südosten bildet der Malaiische Archipel die Verbindung zu [[Australien (Kontinent)|Australien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Küstenlänge]] Asiens beträgt etwa 82.300&amp;amp;nbsp;km, davon entfallen auf den Arktischen Ozean 15.900&amp;amp;nbsp;km, auf den Pazifischen Ozean 27.300&amp;amp;nbsp;km, auf den Indischen Ozean 33.600&amp;amp;nbsp;km und auf das [[Mittelmeer]] und das Schwarze Meer zusammen rund 5500&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuva Kyzyl Center of Asia 200107260179.jpg|mini|Der geographische „Mittelpunkt Asiens“ in [[Kysyl]], Russland]]&lt;br /&gt;
* Der geografische Mittelpunkt Asiens liegt nach Berechnung des britischen Geografen Douglas Carruthers&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unknown Mongolia: A Record of Travel and Exploration in North-West Mongolia and Dzungaria&amp;#039;&amp;#039;; Douglas Carruthers; Hutchinson &amp;amp; Co., 1914, ISBN 81-206-0857-7&amp;lt;/ref&amp;gt; aus dem frühen 20. Jahrhundert bei [[Kysyl]] in der autonomen russischen Republik [[Tuwa]] in [[Sibirien|Südsibirien]] am Zusammenfluss von großem und kleinem [[Jenissei]].&lt;br /&gt;
* Nördlichster Punkt der Landmasse ist das [[Kap Tscheljuskin]] (77° 40′ nördliche Breite) auf der [[Taimyrhalbinsel]] in [[Sibirien]].&lt;br /&gt;
* Südlichster Punkt der Landmasse ist der Bundesstaat [[Johor]] an der Spitze der [[Malaiische Halbinsel|Malaiischen Halbinsel]], die südöstlichsten Inseln im Malaiischen Archipel befinden sich sogar auf der Südhalbkugel der Erde.&lt;br /&gt;
* Westlichster Punkt ist das [[Kap Baba]] in [[Kleinasien]] (26° 4′ östliche Länge).&lt;br /&gt;
* Östlichster Punkt ist auf [[Kap Deschnjow]] (169° 44′ westliche Länge) auf der Tschuktschen-Halbinsel in Ostsibirien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der riesigen Landmasse sind zahlreiche größere [[Insel]]n und [[Halbinsel]]n vorgelagert.&lt;br /&gt;
* Im westlichen Teil: [[Kleinasien]] ([[Kleinasien|Anatolien]]) ist der Teil der [[Eurasische Platte|Eurasischen Platte]].&lt;br /&gt;
* Im Südwesten die [[Arabische Halbinsel]] zwischen dem [[Rotes Meer|Roten Meer]] und dem [[Persischer Golf|Persischen Golf]] zählt geologisch zur [[Arabische Platte|Arabischen Platte]].&lt;br /&gt;
* [[Indien]] zwischen dem Persischen Golf und dem [[Golf von Bengalen]], mit der vorgelagerten Insel [[Sri Lanka]], zählt geologisch zur [[Indisch-Australische Platte|Indisch-Australischen Platte]].&lt;br /&gt;
* Im Südosten: [[Hinterindien]] mit [[Indochina]], [[Malaysia]] und [[Indonesien]] zwischen dem Golf von Bengalen und dem [[Chinesisches Meer|Chinesischen Meer]].&lt;br /&gt;
* An der Ostküste Asiens befinden sich mehrere südwärts gerichtete Halbinseln mit vorgelagerten Inselreihen: die [[Koreanische Halbinsel]], [[Kamtschatka]] mit den [[Kurilen]], [[Sachalin]] und die Inseln [[Japan]]s ([[Hokkaidō]], [[Honshū]], [[Shikoku]] und [[Kyūshū]]) sowie die [[Philippinen]].&lt;br /&gt;
* Im Norden ist die sibirische Küste, neben der [[Taimyrhalbinsel|Taimyr-]] und der [[Jamal-Halbinsel]], durch die Mündungen mächtiger [[Strom (Gewässerart)|Ströme]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Location-Asia-UNsubregions.png|mini|Regionen Asiens:{{Farblegende|#0000E0|Nordasien}}{{Farblegende|#E000E0|Zentralasien}}{{Farblegende|#00E000|Vorderasien (Westasien)}}{{Farblegende|#E00000|Südasien}}{{Farblegende|#FFFF20|Ostasien}}{{Farblegende|#FFC000|Südostasien}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung ==&lt;br /&gt;
Die folgende Unterteilung Asiens in Regionen&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [[Regionale Gliederungen]]&amp;lt;/ref&amp;gt; wird neben anderen von der UN-Statistikbehörde [[UNSD]] verwendet:&lt;br /&gt;
* [[Nordasien]], von der UN nicht kategorisiert&lt;br /&gt;
* [[Zentralasien]], UN-Regionalcode 143&lt;br /&gt;
* [[Vorderasien]] (Westasien), UN-Regionalcode 145&lt;br /&gt;
* [[Südasien]], UN-Regionalcode 034&lt;br /&gt;
* [[Ostasien]], UN-Regionalcode 030&lt;br /&gt;
* [[Südostasien]], UN-Regionalcode 035&lt;br /&gt;
In mancher Veröffentlichung werden diese Grenzen variiert, je nach Ziel, Thema und Hintergrund, für die eine Aufteilung verwendet wird. Früher war Afghanistan Zentralasien zugeordnet, jetzt zu Südasien.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es auch alternative bzw. zusätzliche Unterteilungen, beispielsweise für [[Nordostasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flüsse ==&lt;br /&gt;
=== Flüsse, die in das Polarmeer münden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Inclined plane at Krasnoyarsk, on the Yenisie River.jpg|mini|Schiffshebewerk am Jenissei bei Diwnogorsk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Flüsse in Sibirien verlaufen von Süden nach Norden in den Arktischen Ozean. Dies erschwerte die Erschließung von Sibirien, da keine West-Ost-Verbindung auf dem Wasser möglich ist und die Flüsse nur im Sommer schiffbar sind. Trotzdem besitzen die Flüsse eine große wirtschaftliche Bedeutung zur Versorgung der nördlich der Transsibirischen Eisenbahn gelegenen Gebiete. Von West nach Ost sind die wichtigsten Flüsse Sibiriens: [[Ob]], [[Jenissei]], [[Lena (Arktischer Ozean)|Lena]] und [[Kolyma]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ob]] entsteht durch die Vereinigung der beiden Flüsse [[Bija]] und [[Katun]] im [[Südsibirische Gebirge|südsibirischen Gebirge]] nahe der Stadt [[Bijsk]]. Der 3650&amp;amp;nbsp;km lange Strom fließt im [[Westsibirisches Tiefland|Westsibirischen Tiefland]] entlang des Urals. Sein Mündungsbereich, der &amp;#039;&amp;#039;Obbusen&amp;#039;&amp;#039;, ist ein 1000&amp;amp;nbsp;km langes und bis zu 60&amp;amp;nbsp;km breites [[Ästuar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Quellen des [[Jenissei]] liegen im [[Sajangebirge]] in [[Tuwa]]. Der Große Jenissei (605&amp;amp;nbsp;km lang) und der Kleine Jenissei (680&amp;amp;nbsp;km lang) vereinigen sich am Ostrand der Stadt [[Kysyl]] zum Jenissei. Dann fließt der Jenissei an den Großstädten [[Abakan (Stadt)|Abakan]], [[Krasnojarsk]] vorbei, vereinigt sich mit dem Abfluss des [[Baikalsee]]s, der [[Angara]] und fließt am wichtigen Hafen [[Dudinka]] vorbei in die [[Karasee]]. Der Fluss besitzt eine Länge von 4092&amp;amp;nbsp;km, ein Einzugsgebiet von 2.554.482&amp;amp;nbsp;km² und führt etwa 19.600 m³ Wasser pro Sekunde an der Mündung und gilt damit als der wasserreichste Fluss Sibiriens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lena (Arktischer Ozean)|Lena]] gehört mit einer Länge von über 4400&amp;amp;nbsp;km zu den längsten Flüssen der Erde. Die Flussquelle liegt nur wenige Kilometer vom [[Baikalsee]] entfernt, trotzdem mündet der Fluss tausende Kilometer vom Jenissei entfernt in die [[Laptewsee]]. Das Einzugsgebiet der Lena beträgt 2.460.000&amp;amp;nbsp;km² und führt zu einer Wassermenge von etwa 16.440 m³ Wasser pro Sekunde (Jahresdurchschnitt 1994) an der Mündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte der vier großen Flüsse ist die [[Kolyma]] mit einer Länge von 2513&amp;amp;nbsp;km und einem Einzugsgebiet von 526.000&amp;amp;nbsp;km² und führt zu einer Wassermenge etwa 2728 m³ Wasser pro Sekunde (Jahresdurchschnitt 1994) an der Mündung. Im [[Kolymagebirge]] und dem dort befindlichen Ufer der Kolyma wurde bis ins Jahr 1987 nach Gold geschürft. Die Arbeiter waren zumeist Verbrecher sowie Strafgefangene des Zweiten Weltkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüsse, die in den Pazifik münden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lanzhou-rio-amarillo-d01.jpg|mini|Gelber Fluss in Lanzhou]]&lt;br /&gt;
[[Datei:YangtzeInThreeGorges.jpg|mini|[[Drei Schluchten]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mekong.jpg|mini|Mekonglandschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Amur]] ist ein 2824&amp;amp;nbsp;km langer Strom in China und Russland, der in den nördlichen Pazifik mündet. Der Fluss entsteht rund 65&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Mohe]] durch den Zusammenfluss des [[Argun (Amur)|Argun]] und der [[Schilka (Fluss)|Schilka]]. Der Amur ist der Grenzfluss von Russland und China.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gelber Fluss|Gelbe Fluss]], auf Chinesisch &amp;#039;&amp;#039;Huang He&amp;#039;&amp;#039; (alte deutsche Schreibung Hoangho) bezeichnet, ist ein Fluss im Norden der Volksrepublik China und besitzt eine Länge von 5464&amp;amp;nbsp;km. Somit ist er Chinas zweitlängster Fluss. Sein Einzugsgebiet beträgt 945.065&amp;amp;nbsp;km². Die Quelle des Gelben Flusses liegt im [[Hochland von Tibet]], etwa 200&amp;amp;nbsp;km nördlich der halben Luftlinie zwischen [[Lhasa]] und [[Xining]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jangtsekiang]] ist mit einer Länge von 6380&amp;amp;nbsp;km der längste Fluss Asiens und nach dem [[Nil]] und dem [[Amazonas]] der drittlängste Strom der Welt. 2800&amp;amp;nbsp;km können mit Schiffen befahren werden. Der Jangtsekiang besitzt ein Einzugsgebiet von 1.722.155&amp;amp;nbsp;km² und führt an der Mündung etwa 31.900 m³ Wasser pro Sekunde. Die Quelle des Flusses liegt auf 5405 m Höhe im tibetischen Tangula Shan und sein Mündungsgebiet in der Nähe der Stadt [[Shanghai]]. Auf seinem Weg passiert er zahlreiche Schluchten und Großstädte. Die „Drei Schluchten“ mit dem lange Zeit umstrittenen [[Drei-Schluchten-Talsperre]] sind davon die berühmtesten. Die wichtigsten Großstädte sind [[Panzhihua]], [[Yibin]], [[Luzhou]], [[Chongqing]], [[Yichang]], [[Jiangling (Jingzhou)|Jiangling]], [[Shishou]], [[Yueyang]], [[Xianning]], [[Wuhan]], [[Ezhou]], [[Huangshi]], [[Jiujiang]], [[Anqing]], [[Tongling]], [[Wuhu]], [[Ma’anshan]], [[Nanjing]], [[Yangzhou]], [[Zhenjiang]] und [[Nantong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Mekong]] ist ein Fluss in Südostasien. Weder seine Quelle noch seine Länge wurden bisher genau bestimmt. Die Angaben zu seiner Länge variieren von 4350&amp;amp;nbsp;km bis zu 4909&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
Ein einzigartiges Naturphänomen kann beim See [[Tonle Sap (See)|Tonle Sap]] jedes Jahr im Juni beobachtet werden. Der Mekong führt im Juni auf Grund der Monsunregenfälle und durch das Schmelzwasser aus dem Himalaya bis zu viermal mehr Wasser als in den trockenen Monaten. Dadurch drängt das Wasser des Mekong in den [[Tonle Sap (Fluss)|Tonle-Sap-Fluss]], und dieser wechselt die Fließrichtung. Die Wassermassen drängen zurück in das Becken des Tonle Sap und füllen den See.&lt;br /&gt;
Der See Tonle Sap bildet gemeinsam mit den Flüssen Tonle Sap, Mekong und [[Bassac (Fluss)|Bassac]] ein einzigartiges Ökosystem das nicht nur den Artenreichtum (rund 300 Fischarten, Vögel, …) im Wasser und im Umland ermöglichte, sondern auch entscheidend für die Entwicklung der in diesem Gebiet ansässigen Menschen und ihrer [[Khmer (Volk)|Khmer]]-Kultur war mit der bekannten Tempelanlage von [[Angkor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüsse, die in den Indischen Ozean münden ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Myanmar Irrawaddy Minguin 200302130104.jpg|mini|Irrawaddy bei Minguin-Tempel in Myanmar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Indus near Skardu.jpg|mini|Flussbett des Indus bei Skardu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 2092&amp;amp;nbsp;km lange [[Irrawaddy|Ayeyarwady (Irawadi)]] ist ein Fluss bzw. Strom in Südostasien. Er entspringt im äußersten Südosten Tibets und mündet 150 bis 180&amp;amp;nbsp;km südwestlich von [[Rangun]], einer Stadt in [[Myanmar]], in einem etwa 40.000&amp;amp;nbsp;km² großen Mündungsdelta, das vor allem als Reisanbaugebiet genutzt und durch die Sedimentablagerungen pro Jahr bis zu 60 m in die [[Andamanensee]] hinausgeschoben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss [[Ganges]] hat eine Länge von 2511&amp;amp;nbsp;km. Er fließt durch Indien und [[Bangladesch]]. Nach Durchfließen eines gewaltigen Mündungsdeltas mündet er wie auch der 2998&amp;amp;nbsp;km lange [[Brahmaputra]] in den Golf von Bengalen und damit in den Indischen Ozean. Er entspringt im Südwesten des Himalayagebirges und wird von den [[Hinduismus|Hindus]] als heiliger Fluss verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Indus]] ist mit 3180&amp;amp;nbsp;km der längste Fluss auf dem indischen Subkontinent und wichtigster Strom Pakistans. Er entsteht in Tibet und mündet in das Arabische Meer. Die Bezeichnung für das Land [[Indien]] wurde von dem Namen dieses Flusses abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet um die Flüsse [[Euphrat]] und [[Tigris]] in Südost-Anatolien ([[Türkei]]), [[Syrien]] und im [[Irak]] wird als [[Mesopotamien|Zweistromland]] oder auch [[Mesopotamien]] bezeichnet. Der Euphrat entspringt im armenischen Hochland im Osten der Türkei, durchfließt Syrien und den Irak in südöstlicher Richtung und vereinigt sich dort mit dem Tigris zum [[Schatt al-Arab]], der in den [[Persischer Golf|Persischen Golf]] mündet. Der Euphrat ist der größte Strom Vorderasiens und besitzt eine Länge von 2736&amp;amp;nbsp;km, der Tigris hat eine Länge von 1899&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Seen ==&lt;br /&gt;
=== Abflusslose Seen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Aral zee krimping.jpg|mini|Veränderung der Uferlinie des Aralsees von 1973 bis 2000]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Aralsee]] ist ein abflussloser [[Salzsee]], der je zur Hälfte in Kasachstan und in Usbekistan liegt. Er liegt in Zentralasien inmitten von großen Wüsten und Steppen. Der Aralsee war einst mit etwa 66.900&amp;amp;nbsp;km² der viertgrößte See der Welt. Seit einigen Jahrzehnten erreicht aber nur noch wenig Wasser vom Dach der Welt über die Flüsse [[Amudarja]] (usbekisch: Amudaryo) und [[Syrdarja|Syr-Darja]] den See, da es abgezweigt wird, um aus den Wüsten Äcker zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Balchaschsee]], was zu Deutsch „Sumpf-See“ heißt, ist ein abflussloser See, der in der wüstenhaften Steppe des östlichen [[Kasachstan]]s (Asien) liegt. Der bis zu 18.428&amp;amp;nbsp;km² große See liegt in einem Becken zwischen der Kasachischen Schwelle und dem Siebenstromland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Totes Meer|Tote Meer]] bildet einen rund 600&amp;amp;nbsp;km² großen, abflusslosen Salzsee, der in einer Depression liegt. Diese ist Teil des Jordangrabens, der die nördliche Fortsetzung des so genannten [[Großer Afrikanischer Grabenbruch|Großen Afrikanischen Grabenbruchs]] darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Yssykköl]] in [[Kirgisistan]] ([[Zentralasien]]) ist nach dem südamerikanischen [[Titicaca-See]] mit 6236&amp;amp;nbsp;km² Fläche der zweitgrößte Gebirgssee der Erde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Vansee]] ist der größte See der [[Türkei]] und liegt im äußersten Osten des Landes. Das Wasser des Sees ist stark [[Alkalische Lösung|alkalisch]], da der einstige Abfluss des Sees durch den [[Vulkan]] [[Nemrut Dağı (Bitlis)|Nemrut]] (am Westufer) versperrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Urmiasee]] (zur Zeit der Pahlavi-Dynastie Rizaiyeh-See genannt) ist der größte Binnensee des [[Iran]]s. Sein Wasserspiegel liegt auf 1280 m über dem Meer. Der Salzgehalt beträgt 30 %, also etwa wie im Toten Meer, und erlaubt damit weder Tiere noch Pflanzenwachstum. Der See hat keinen Abfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Qinghai-See]] ist einer der größten Salzseen der Erde. Der See befindet sich in der chinesischen Provinz Qinghai. Er liegt 3195 m über dem Meeresspiegel und hat eine Fläche von 5694&amp;amp;nbsp;km². Seit 1959 ist der Wasserspiegel des Sees ständig gefallen. Durch diesen Vorgang haben sich vorher zum See gehörende Wasserflächen zu eigenständigen Seen entwickelt, weil die Verbindungen zum Qinghai-See trockengefallen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[See Genezareth]] liegt in Nordisrael im nördlichen Jordangraben, der die nördliche Fortsetzung des Großen Afrikanischen Grabenbruchs darstellt. Der See ist mit 212 m unter dem Meeresspiegel zwar der tiefstgelegene Süßwassersee der Erde; andere Süßwasserseen sind aber wesentlich tiefer (siehe [[Baikalsee]]). Er ist – je nach Wasserstand – bis zu 21&amp;amp;nbsp;km lang, an seiner breitesten Stelle 12&amp;amp;nbsp;km breit, seine Wasserfläche beträgt 165&amp;amp;nbsp;km², sein Umfang 53&amp;amp;nbsp;km und an der tiefsten Stelle misst er 46 m. Sein Abfluss, der [[Jordan]], mündet in das [[Totes Meer|Tote Meer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seen mit Verbindung zu den Ozeanen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Olchon prom.jpg|mini|Die größte Insel [[Olchon]] (&amp;#039;&amp;#039;Ol&amp;#039;chon&amp;#039;&amp;#039;) auf dem Baikalsee]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Baitou Mountain Tianchi.jpg|mini|„Himmelsteich“ am [[Paektu-san]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Baikalsee]] ist der volumenmäßig größte, [[Erde/Daten und Zahlen#Die tiefsten Seen|tiefste]] und älteste Süßwassersee der Erde. Der einzige Abfluss des Sees, die [[Angara]], mündet in den [[Jenissei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Kaspisches Meer|Kaspische Meer]] ist der flächenmäßig größte See der Erde und liegt in der großen Aral-Kaspi-Senke. Das Kaspische Meer besitzt heutzutage keine natürliche Verbindung zu den Ozeanen mehr. Über die Wolga, den Wolga-Don-Kanal und den Don besteht aber eine schiffbare Verbindung zum [[Asowsches Meer|Asowschen Meer]] und damit auch zum Schwarzen Meer und [[Mittelmeer]] sowie zum [[Atlantischer Ozean|Atlantik]]. Deswegen ist es ein See und trägt die Bezeichnung „Meer“ nur aufgrund seiner enormen Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 4560&amp;amp;nbsp;km² große [[Taimyrsee]] ist ein See, der sich im bis zu 1500&amp;amp;nbsp;m hohen Byrrangagebirge auf der [[Taimyrhalbinsel]] im äußersten Norden von [[Russland]] (Asien) befindet. Er liegt knapp 900&amp;amp;nbsp;km nördlich des Polarkreises. Er wird von der [[Taimyra]] durchflossen, die in die [[Karasee]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chankasee]] ist einer der größten Seen in Asien. Er liegt im Grenzgebiet zwischen China und dem östlichen Sibirien. Der See hat eine Länge von etwa 80 Kilometern und eine Fläche von annähernd 4400&amp;amp;nbsp;km². Der Grenzfluss Tura fungiert als Zulauf, der Fluss Sungatschi als Abfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chöwsgöl Nuur]] liegt im Nordwesten der [[Mongolei]], nur wenige Kilometer südlich der russischen Grenze am Südost-Ende des [[Sajangebirge|Ostsajans]]. Der See ist 136&amp;amp;nbsp;km lang, zwischen 20 und 40&amp;amp;nbsp;km breit und maximal 262&amp;amp;nbsp;m tief. Sein mittlerer Wasserspiegel liegt auf 1624&amp;amp;nbsp;m. Der Abfluss vom Chöwsgöl Nuur befindet sich am Südende und verläuft in Richtung Südosten über den Egiin Gol und Uur zur [[Selenga]], welche in den [[Baikalsee]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 2315&amp;amp;nbsp;km² ist der [[Hulun-See]] der größte See der Inneren [[Mongolei]] und der fünftgrößte Chinas. Der – je nach Niederschlagsmenge – nur bis 6–9&amp;amp;nbsp;m tiefe See liegt auf einer Höhe von 539&amp;amp;nbsp;m. Nur bei hohem Wasserpegel im See fließt er in den Fluss Argun ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Saissansee]] ist ein See im Osten Kasachstans bei Saissan am [[Irtysch]], welcher sein Hauptzufluss ist. Er liegt südsüdwestlich des russischen [[Altai]] und nördlich des Tarbagatai-Gebirges auf 420&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Seen ===&lt;br /&gt;
[[Char Us Nuur]];&lt;br /&gt;
[[Dongting-See]];&lt;br /&gt;
[[Ngoring Hu]];&lt;br /&gt;
[[Poyang-See]];&lt;br /&gt;
[[Tschanysee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steppen und Wüsten ==&lt;br /&gt;
* Wüste [[Gobi]] umfasst die Steppe im Süden der Mongolei und im Norden der Inneren Mongolei.&lt;br /&gt;
* Wüste [[Karakum]] nimmt etwa 90 % der Fläche [[Turkmenistan]]s ein und hat eine Größe von über 400.000&amp;amp;nbsp;km². Die extrem wasserarme Region wird im Süden vom etwa 1445&amp;amp;nbsp;km langen [[Karakumkanal]] durchquert, dem vielleicht aufwändigsten Bewässerungsprojekt aller Zeiten.&lt;br /&gt;
* Wüste [[Taklamakan]] ist nach der [[Rub al-Chali]] die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Sie erstreckt sich in Zentralasien im nordwestchinesischen Teil des Tarim-Beckens bis zu der Straße 218. Östlich dieser Straße liegt die&lt;br /&gt;
* [[Wüste Lop Nor]], ein etwa 100.000&amp;amp;nbsp;km² großes Wüstengebiet, das im östlichen Teil des Tarimbeckens an der tiefsten Stelle liegt.&lt;br /&gt;
* Wüste [[Thar]] im Westen Indiens geht auf der pakistanischen Seite in die Cholistan über. Beide Wüstengebiete umfassen zusammen etwa 273.000&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Hochland von Tibet|Mongolei|titel2=mongolische Steppe|Tuwa|titel3=tuwinische Steppe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebirge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zentralasien topo.png|mini|Topografie Zentralasiens]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Everest, Himalayas.jpg|mini|links|[[Mount Everest]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kailash Tibet.jpg|mini|links|[[Kailash]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des [[Indischer Subkontinent|indischen Subkontinents]] erheben sich im Anschluss an den [[Punjab]] und die Ebene des [[Ganges]] die höchsten [[Gebirge]] der Erde, in denen alle [[Liste der Achttausender|vierzehn Achttausender]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Himalaya]] befindet sich mit dem [[Mount Everest]] (8848 m) der höchste Gipfel. Im Westen schließen an den Himalaya das [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]]-Gebirge mit dem zweithöchsten Berg [[K2]] (8611 m) und weiter südöstlich der [[Hindukusch]] ([[Tirich Mir]]: 7699&amp;amp;nbsp;m) sowie nordwestlich der [[Pamir (Gebirge)|Pamir]] ([[Kongur]]: 7649&amp;amp;nbsp;m) an. Das sich nördlich des Himalaya und des [[Transhimalaya]] mit dem „heiligen Berg“ [[Kailash]] (6714&amp;amp;nbsp;m) erstreckende [[Hochland von Tibet]] („Dach der Welt“), die höchstgelegene und größte [[Hochebene]] der Erde, wird im Nordwesten vom [[Kunlun|Kunlun-Shan]]-Gebirge und im Nordosten vom [[Qilian Shan]] umfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden des Kunlun Shan, jenseits der Wüste [[Taklamakan]] und des [[Tarimbecken]]s, erhebt sich im Westen das bis zu 7439&amp;amp;nbsp;m hohe [[Tian Shan|Tian-Shan]]-Gebirge und im Osten der bis zu 4506&amp;amp;nbsp;m hohe [[Altai]]. Daran anschließend erstrecken sich weitläufige Ebenen, [[Steppe]]n und [[Tundra|Tundren]] (vgl. [[Sibirien]]) bis zum Nordpolarmeer, die von einigen [[Mittelgebirge]]n unterbrochen werden, darunter der [[Kasachische Schwelle|kasachischen Schwelle]] (bis 1566&amp;amp;nbsp;m), dem [[Mittelsibirisches Bergland|mittelsibirischen Bergland]] (bis 1701&amp;amp;nbsp;m), den [[Jenisseirücken|Jenisseibergen]] (bis 1104&amp;amp;nbsp;m) und im äußersten Nordosten dem [[Ostsibirisches Bergland|ostsibirische Bergland]] mit seinen Teilgebirgen, an das im Süden das [[südsibirische Gebirge]] anschließt. Im Westen bildet der bis zu 1894&amp;amp;nbsp;m hohe [[Ural]] die Begrenzung des [[Westsibirisches Tiefland|westsibirischen Tieflandes]] und des asiatischen Kontinents.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter südlich, im Südwesten des Kontinents, liegt der [[Kaukasus]] ([[Elbrus]]: 5642&amp;amp;nbsp;m), der verschiedentlich als Teil der innereurasischen Grenze, aber auch als [[Europa|europäisches]] Gebirge betrachtet wird. Im Norden [[Kleinasien]]s, entlang der Küste des [[Schwarzes Meer|Schwarzen Meeres]], liegt das [[Pontisches Gebirge|pontische Gebirge]], im Westen der 2542&amp;amp;nbsp;m hohe [[Uludağ]] und im Osten der 5137&amp;amp;nbsp;m hohe [[Ararat]]. Östlich von [[Mesopotamien]], dem Zweistromland von [[Euphrat]] und [[Tigris]], erhebt sich das bis zu mehr als 4500&amp;amp;nbsp;m hohe [[Zāgros-Gebirge]]. Daran anschließend liegt im Nordosten, zwischen [[Kaspisches Meer|Kaspischem Meer]] und [[Iranisches Hochland|Iranischem Hochland]], das [[Elburs-Gebirge]] ([[Damavand]]: 5671&amp;amp;nbsp;m).&lt;br /&gt;
[[Datei:Rio li Guilin02.jpg|mini|Karstberge am [[Li Jiang|Li-Fluss]]]]&lt;br /&gt;
In Ostasien befinden sich einige weitere kleinere Gebirgszüge wie etwa das [[Changbai-Gebirge]] an der Grenze zwischen China und Nordkorea ([[Paektusan]]: 2750&amp;amp;nbsp;m), die [[Huang Shan|Huang-Shan]]-Berge (Lotosblütengipfel: 1841&amp;amp;nbsp;m) in der [[Administrative Gliederung der Volksrepublik China|chinesischen Provinz]] [[Anhui]] und die [[Karst]]-Gipfel nahe der Stadt [[Guilin]] im [[Autonome Verwaltungseinheiten Chinas|autonomen Gebiet]] [[Guangxi]] am [[Li Jiang|Li-Fluss]]. Daoisten gelten fünf und Buddhisten vier als „[[Heilige Berge in China|heilige Berge Chinas]]“ und sind bedeutende Pilgerorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Ostküste Südostasiens erstrecken sich von Nord nach Süd die [[Truong Son|annamitische Küstenkette]], im Norden Thailands das [[Phetchabun-Gebirge]] und die [[Khorat-Hochebene]] und auf der [[Malaiische Halbinsel|malaiischen Halbinsel]] die Ausläufer der [[Hinterindische Zentralkette|hinterindischen Zentralkette]] ([[Gunung Tahan]]: 2187&amp;amp;nbsp;m). Auf kambodschanischem Gebiet befinden sich das nur rund 600&amp;amp;nbsp;m hohe [[Dongrek-Gebirge|Dangrek-]] und das [[Chuor Phnom Krâvanh|Kardamom-Gebirge]] ([[Phnom Aural]]: 1813 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|:Kategorie:Gebirge in Asien|titel1=Gebirge in Asien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vulkane ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pinatubo91eruption plume.jpg|mini|Ausbruch des [[Pinatubo]] in den Philippinen im Jahre 1991]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuji_Kawaguchi_357.JPG|mini|[[Fuji (Vulkan)|Fujisan]] in Japan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vulkan]]e finden sich in großer Zahl entlang des so genannten „[[Pazifischer Feuerring|pazifischen Feuerrings]]“ – in Asien vor allem auf [[Kamtschatka]] in Russland, auf [[Japan]], auf den [[Philippinen]] und in [[Indonesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der russischen Halbinsel [[Kamtschatka]] liegen allein 160 Vulkane, darunter der 4750&amp;amp;nbsp;m hohe [[Kljutschewskaja Sopka]], von denen 28 aktiv sind, sowie zahlreiche [[Geysir]]e. Auf den Philippinen, deren mehr als 7000 Inseln fast alle vulkanischen Ursprungs sind, sind heute rund 20 Vulkane aktiv, darunter der [[Pinatubo]] (1486&amp;amp;nbsp;m) und der [[Mayon]] (2462&amp;amp;nbsp;m). Unter den rund 240 Vulkanen auf den japanischen Inseln, von denen 40 aktiv sind, nimmt der [[Fuji (Vulkan)|Fujisan]] (3776&amp;amp;nbsp;m; im Westen oft &amp;#039;&amp;#039;Fujiyama&amp;#039;&amp;#039; genannt) eine besondere Position im Glauben (vgl. [[Shintō]]) der Menschen ein. Andere Vulkane auf den japanischen Inseln sind unter anderem der [[Akagi (Vulkan)|Akagi]] (1828&amp;amp;nbsp;m), das Vulkanmassiv des [[Ontake-san (Nagano)|Ontake-san]] (Kengamine: 3067&amp;amp;nbsp;m), der [[Rishiri (Berg)|Rishiri]] (1721&amp;amp;nbsp;m) und die Vulkangruppe [[Bandai (Vulkangruppe)|Bandai]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Vulkane Asiens sind beispielsweise in der Mongolei, in China, auf der Koreanischen Halbinsel, in Vietnam und Myanmar, auf den [[Andamanen]], dem indischen Subkontinent und weiter westlich auf der [[Arabische Halbinsel|arabischen Halbinsel]], in Iran, Syrien, Georgien und der Türkei zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Biogeographie|Biogeographisch]] besteht Asien aus zwei deutlich unterscheidbaren Florenprovinzen, der [[Holarktis]] und der [[Paläotropis]], die jedoch beide auch Gebiete außerhalb Asiens umfassen. Die Grenze zwischen beiden Regionen liegt im Bereich des Himlaya. Im Bezug auf die Fauna wird die Holarktis meist in zwei Regionen unterteilt, von denen eine, die sogenannte [[Paläarktis]] den Norden und Westen Asiens und darüber hinaus Europa und Nordafrika umfasst. Die zweite wichtige Faunenprovinz Asiens ist die [[Orientalis]], die in Südasien liegt und sich mit dem östlichen Teil der Paläotropis deckt. Sie ist im Süden durch Tiefseegräben von der [[Wallace-Linie|Wallacea-Region]] getrennt. Darüber hinaus wird ein kleiner Teil der südlichen Arabischen Halbinsel normalerweise zur [[Afrotropis]] gezählt.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Illies (1972): &amp;#039;&amp;#039;Tiergeographie.&amp;#039;&amp;#039; 2. verbesserte Auflage, (Hrsg.: Edwin Fels, Ernst Weigt und Herbert Wilhelmy; Originalfassung: 1970). Georg Westermann Verlag, Braunschweig, ISBN 3-14-160285-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die gewaltige Ausdehnung des (Teil-)Kontinentes können hier nur die wichtigsten [[Vegetationszone]]n oder [[Ökozone]]n genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tundra in Siberia.jpg|mini| [[Tundra]] im Gebiet der [[Nenzen]] am Unterlauf des [[Jenissei]]]]&lt;br /&gt;
Von Nord nach Süd können folgende Klimazonen und Landschaftszonen unterschieden werden.&lt;br /&gt;
* Baumlose [[Tundra]] nördlich des Polarkreises. Die wichtigsten Tiere für die [[Nomade|nomadisch]] lebenden Bewohner wie diejenigen der [[Nenzen]] sind die [[Ren]]tiere.&lt;br /&gt;
* Wälder der [[Gemäßigte Zone|gemäßigten Zone]], darunter der [[Borealer Nadelwald|boreale Nadelwald]] (Taiga) in Sibirien etwa zwischen [[Polarkreis]] und Verlauf der [[Transsibirische Eisenbahn|Transsibirischen Eisenbahn]] sowie [[Laubwald|Laubwälder]] etwa im [[Ferner Osten|Fernen Osten]] und im Gebiet des Kaspischen Meers. Die vielfältige Fauna hat (historische) Bedeutung für die Jagd, neben Ackerbau und der Viehzucht hat auch die Holznutzung Bedeutung. Hier leben z.&amp;amp;nbsp;B. die seltenen [[Sibirischer Tiger|Amurtiger]] und [[Amurleopard]]en, dazu Hirsche, Wildschweine, Luchse und Bären.&lt;br /&gt;
* Kontinentale Graslandschaften oder [[Steppe]]n. Zu den Tierarten, die diese Steppen natürlicherweise bewohnen, zählen Wildpferde, [[Saiga|Saiga-Antilopen]], [[Mongolische Gazelle|Mongoleigazellen]], Wölfe und [[Ziesel]]. Als Beispiel für die Nutzung können die neun [[Tuwa|tuwinischen]] „Haustiere“ gelten: Rind, Pferd, Rentier, Schaf, Ziege, Kamel, Yak, Hund, Katze.&lt;br /&gt;
* Vegetationsarme, felsige [[Gebirge|Gebirgslandschaften]] und [[Wüste]]nlandschaften. Hochlandklima mit großen Tagestemperaturschwankungen und viel Sonnenschein. Die Gebirge werden von zahlreichen Gebirgsweidetieren wie Steinböcken, [[Gorale]]n, [[Seraue]]n und Wildschafen bevölkert. Der wichtigste Prädator der zentralasiatischen Gebirge ist der Schneeleopard. Die Wüstengebiete sind Heimat von Halbeseln, Wildkamelen, Geparden und Gazellen.&lt;br /&gt;
* Tropische [[Savanne]]ngebiete und Trockenwälder, vorzugsweise auf dem Indischen Subkontinent, aber auch in Südostasien. Charakteristische Großtiere sind Löwen, Hirschziegenantilopen, Nilgauantilopen und verschiedene Hirsche. Der Löwe ist in diesem Bereich heute allerdings auf ein einziges Reservat, den [[Gir-Nationalpark]], beschränkt.&lt;br /&gt;
* [[Tropischer Regenwald|Tropische Regenwälder]]. Nach der Rodung folgt als nächster Zerstörungsschritt häufig der Anbau von Monokulturen wie [[Palmöl]]-Plantagen, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Sabah]] (Malaysia) auf [[Borneo]].&lt;br /&gt;
* Tropische [[Monsun]]gebiete wie das [[Mekongdelta]]: Hier dominieren der Reisanbau und als Nutztiere [[Geflügel]] und Schweine sowie der Fischfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geographie nach Staat/Asien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Asien)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jakob Grünschauer</name></author>
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