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	<title>Geographie Angolas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:54:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geographie_Angolas&amp;diff=601793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Bibliographie */ Zeichensetzung, Form nach LIT</title>
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		<updated>2023-05-04T22:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bibliographie: &lt;/span&gt; Zeichensetzung, Form nach LIT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Angola karte.png|miniatur|Karte von Angola]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angola Map.jpg|miniatur|Reliefkarte]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angola provinces named.png|miniatur|Die angolanischen Provinzen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Angola hydrology.svg|mini|Die wichtigsten Flüsse Angolas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Angola&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt zwischen 4° 22&amp;#039; und 18° 02&amp;#039; südlicher Breite sowie 11° 41&amp;#039; und 24° 05&amp;#039; östlicher Länge. Das Land gliedert sich grob in eine schmale Niederung entlang der Atlantikküste, die  zum Landesinneren hin (Richtung Osten) zum [[Hochland von Bié]], das nach Norden, Osten und Süden von mehreren großen Flüssen entwässert wird, ansteigt. Weiter im Osten erstreckt sich eine ausgedehnte [[Savanne|Trockensavannen]]-Ebene, die nur dünn besiedelt ist. Die Gesamtfläche von Angola beträgt 1.246.700 km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grenzen ==&lt;br /&gt;
Die Landgrenzen [[Angola]]s haben eine Gesamtlänge von 5198 km. Die Exklave [[Provinz Cabinda|Cabinda]] grenzt an die [[Republik Kongo]] (201 km) sowie an die [[Demokratische Republik Kongo]] (225 km). Das restliche Staatsgebiet grenzt im Norden und Nordosten an die DR Kongo (2286 km), im Osten an [[Sambia]] (1110 km) und im Süden an [[Namibia]] (1376 km). Die angolanische Küstenlinie am Atlantischen Ozean hat eine Länge von 1600 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landesnatur ==&lt;br /&gt;
=== Küstenregion ===&lt;br /&gt;
Angola hat nur eine schmale Küstenniederung, die sich über 1400 Kilometer an der Küste des [[Atlantischer Ozean|Atlantischen Ozeans]] erstreckt. An der Küste befinden sich drei der fünf größten Städte des Landes, nämlich die Hauptstadt [[Luanda]] sowie die Großstädte [[Benguela]] und [[Lobito]]. Den nördlichsten Teil des angolanischen Küstengebietes bildet die [[Provinz Cabinda]], welche eine angolanische Exklave darstellt. Sie wird durch die zur [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]] zählende [[Kongo (Fluss)|Kongomündung]] vom angolanischen Staatsgebiet getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kongo (Fluss)|Kongo]] bildet an dieser Stelle über fast 150 Kilometer die Grenze zwischen der DR Kongo und Angola. Südlich schließt sich ein eher dünn besiedeltes Hügelland an, welches von einigen mittelgroßen Flüssen durchzogen wird, die dem Atlantik zuströmen. Dazu zählen unter anderem der [[Mbridge]], welcher bei [[N’Zeto]] mündet, sowie der Loge (Mündung bei [[Ambriz]]) und Dande (Mündung bei [[Barra do Dande]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 350 Kilometer südlich der Kongomündung liegt die angolanische Hauptstadt [[Luanda]], die mit etwa 5 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes und das unumstrittene Wirtschafts- und Handelszentrum Angolas ist. Luanda liegt in einer Schwemmebene zwischen den Mündungen der Flüsse [[Bengo (Fluss)|Bengo]] und [[Cuanza]], die beide aus dem [[Hochland von Bié]] kommen. Der 965 km lange Cuanza ist der wichtigste Fluss Zentralangolas, da er von seiner Mündung aus 200 km flussaufwärts befahrbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Luanda befindet sich der Nationalpark Quiçama. Der flache Küstenstreifen wird nach Süden hin immer schmaler, schließlich reicht das Hochland hier fast bis an die Küste heran. Große Flüsse, die zwischen Luanda und dem 440 km südlich gelegenen [[Benguela]] in den Atlantik münden, sind zum Beispiel [[Longa (Fluss)|Longa]], [[Queve]], [[Cubal (Fluss)|Cubal]], [[Balombo]] und [[Catumbela (Fluss)|Catumbele]]. Benguela selbst liegt an der Mündung des [[Caimbambo]]. Jenseits der drittgrößten Stadt des Landes geht die Vegetation in [[Dornsavanne]] über, die Besiedlungsdichte ist gering. Südlich der [[Serra da Neve]] beginnen die Halbwüstengebiete, welche ab der Stadt [[Moçâmedes]] in die Wüste [[Namib (Wüste)|Namib]] übergehen. Die Flüsse, welche südlich von Benguela in den Atlantik münden, haben keine größere Bedeutung, unter ihnen sind z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hanja]], [[Bentiaba]] und [[Bero (Fluss)|Bero]]. Der äußerste Südwesten Angolas, der bereits zur Wüste Namib zählt, wurde zum [[Iona-Nationalpark|Nationalpark Iona]] erklärt. Der Küstenlinie knapp 10 Kilometer vorgelagert, liegt dort die Insel [[Ilha dos Tigres]]. Der [[Kunene (Fluss)|Cunene]] bildet die Südgrenze zu [[Namibia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Klima der gesamten Küstenregion wird vom kalten [[Benguelastrom]] beeinflusst. Im Zentrum und im Süden der Region gibt es eine kurze [[Regenzeit]] von Februar bis April. Die Winter sind mild, die Sommer heiß und trocken. In Cabinda sowie der nördlichen Küstenregion regnet es über das gesamte Jahr verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochländer ===&lt;br /&gt;
Östlich der Küstenregion schließt sich in Angola ein bis zu 500 km breiter Hochlandgürtel an, der sich von der [[Niederguineaschwelle]] im Norden über fast 1400 km bis zur Flussebene des [[Kunene (Fluss)|Cunene]] erstreckt und dort in die Gebirge Namibias übergeht. Die Hochländer, deren größtes das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hochland von Bié]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist, sind größtenteils von [[Feuchtsavanne]] bzw. in der Provinz [[Cuanza Norte]] von tropischem Höhenwald bedeckt. Sie werden unter anderem zum Anbau von [[Kaffee]] (zwischen [[Caxito]] und [[Uíge]]), [[Mais]] (nördlich von [[Huambo]] im Tal des [[Cutato (Fluss)|Cutato]]) und [[Baumwolle]] (um [[Kwango (Fluss)|Cuango]]) genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Flüsse der Region haben in den Hochländern ihren Ursprung. Sie entwässern sowohl über den [[Kongo (Fluss)|Kongo]] oder direkt zum Atlantik als auch über den [[Sambesi]] zum [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kongo (Fluss)|Flusssystem Kongo]]:&lt;br /&gt;
* [[Kwango (Fluss)|Kwango]] (Cuango) – in Richtung Norden zum Kwilu&lt;br /&gt;
* [[Kwilu (Fluss)|Kwilu]] (Kouilou) – in Richtung Norden zum Kongofluss&lt;br /&gt;
* [[Kasai (Fluss)|Kasaï]] (Cassai) – in Richtung Osten zum Kongofluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sambesi|Flusssystem Sambesi]]&lt;br /&gt;
* [[Luena (Fluss, Angola)|Luena]] – in Richtung Osten zum oberen [[Sambesi]]&lt;br /&gt;
* [[Lungwebungu|Lungé-Bungo]] (Lunguebungu) – in Richtung Südosten zum Sambesi&lt;br /&gt;
* [[Luanginga]] – in Richtung Südosten zum Sambesi&lt;br /&gt;
* [[Cuando]] (Kuando) – in Richtung Südosten zum Sambesi&lt;br /&gt;
* [[Cuito]] – in Richtung Südosten zum Okavango&lt;br /&gt;
* [[Cubango]]/[[Okavango]] – in Richtung Süden/Südosten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flüsse zum [[Atlantik]]:&lt;br /&gt;
* [[Kunene (Fluss)|Kunene]] (Cunene) – in Richtung Südwesten zum Atlantik&lt;br /&gt;
* [[Cuvo-Queve]] – in Richtung Nordwesten zum [[Atlantik]]&lt;br /&gt;
* [[Kwanza (Fluss)|Kwanza]] (Kuanza) – in Richtung Norden zum Atlantik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größte Stadt der gesamten Region ist [[Huambo]], die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und zweitgrößte Stadt des Landes. Über ihre Einwohnerzahl gibt es keine eindeutigen Angaben, es handelt sich aber um mehr als 200.000 Bewohner. In der Provinz Huambo befinden sich auch die höchsten Erhebungen des Hochlandes, unter ihnen der [[Môco]], der mit 2619 m höchste Berg Angolas. Die wasserreichen Flüsse des Hochlandes werden an einigen Stellen auch zur Energiegewinnung genutzt. Wasserkraftwerke existieren am [[Kunene (Fluss)|Cunene]] bei [[Matala (Angola)|Matala]] ([[Talsperre Matala]] – Provinz [[Huíla]]), die [[Talsperre Gove]] (Provinz Huambo) sowie bei [[Calueque]] ([[Calueque-Damm]] – Provinz Cunene); am [[Cuanza]] bei [[Dondo (Angola)|Dondo]] (Provinz Cuanza Norte) und an einigen kleineren Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bedeutendsten Flüsse des Hochlandes sind neben Cunene und Cuanza der [[Kwango (Fluss)|Cuango]], ein linker Nebenfluss des [[Kasai (Fluss)|Kasai]]. Dieser entspringt bei [[Luena (Angola)|Luena]] in der hügeligen [[Trockensavanne]] Ost-Angolas, bildet dann über 300 km die Grenze zwischen der DR Kongo und den angolanischen Provinzen [[Uíge]] und [[Malanje]] und mündet schließlich bei [[Bandundu (Stadt)|Bandundu]] in den Kasai. Östlich von Huambo entspringt der [[Okavango]] (in Angola &amp;#039;&amp;#039;[[Cubango]]&amp;#039;&amp;#039;), der Angola in südöstlicher Richtung verlässt und im wüstenhaften Inneren [[Botswana]]s das [[Okavangobecken]] speist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hochländern dauert die Regenzeit von November bis April, ihr folgt eine kühle [[Trockenzeit]] von Mai bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Östliche Ebene ===&lt;br /&gt;
Im Landesinneren gehen die bis 2600 m hohen Hochländer in größtenteils ebene Savannenregionen über, die sich im Osten bis zum [[Sambesi]] erstrecken. Dieses Gebiet umfasst den größten Teil [[Angola]]s, beherbergt jedoch aufgrund seiner Unwirtlichkeit nur wenige Einwohner. Es liegt auf durchschnittlich 1000 bis 1200 m über NN. Im Nordosten erheben sich die Berge der [[Lundaschwelle]] bis auf 1600 m über NN. Die offene [[Trockensavanne]], die den östlichen Landesteil bedeckt, wird nur an wenigen Stellen durch landwirtschaftliche Nutzflächen unterbrochen. Am Oberlauf des [[Kasai (Fluss)|Kasai]] (in Angola &amp;#039;&amp;#039;Cassai&amp;#039;&amp;#039;) wird um [[Luena (Angola)|Luena]] und [[Dilolo]] ([[Demokratische Republik Kongo|DR Kongo]]) Mais angebaut, bei Canconga in der Provinz [[Moxico]] sowie um [[Saurimo]] (Provinz [[Lunda Sul]]) [[Erdnuss|Erdnüsse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flüsse Ost-Angolas entwässern in alle Himmelsrichtungen, außer in den Westen, wo das Hochland den Weg zum Ozean versperrt. [[Kwango (Fluss)|Cuango]], [[Kwilu (Fluss)|Cuilo]] und [[Kasai (Fluss)|Cassai]] entspringen in den Provinzen [[Lunda Sul]] und Moxico und fließen nach Norden ins [[Kongobecken]]. Der Cassai bildet über fast 400 Kilometer die Ostgrenze Angolas zur DR Kongo. Die Flüsse in den zentralen Regionen Ost-Angolas entwässern meist nach Südosten zum [[Sambesi]], so zum Beispiel [[Luena (Fluss, Angola)|Luena]], [[Lungwebungu]] und [[Cuando]]. Auch der Oberlauf des Sambesi selbst liegt auf etwa 330 km Länge auf angolanischem Territorium. An den [[Chavumafälle|Chavuma-Fällen]] verlässt der Fluss Angola wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebiet zwischen den Flüssen [[Cuando]] und [[Cuito]] ganz im Südosten des Landes ist sehr dünn besiedelt und wurde zu großen Teilen unter Schutz gestellt. Die Flüsse des Südostens entwässern in das wüstenhafte Innere [[Botswana]]s, dazu zählen [[Cubango]] und Cuito.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Savannengebiete im Osten Angolas sind verkehrstechnisch nicht günstig mit den dichter besiedelten Landesteilen im Hochland und an der Küste verbunden. Die Straßenverhältnisse sind eher schlecht, was durch den Wechsel zwischen Trocken- und Regenzeiten noch unterstützt wird. Ebenfalls ist der Osten des Landes jene Region, die der oppositionellen [[União Nacional para a Independência Total de Angola]] (UNITA) über Jahrzehnte als Rückzugsgebiet gedient hat und daher von den Kriegsfolgen stark betroffen wurde – vor allem in dem Sinn, dass jegliche Entwicklung dort blockiert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
* Manfred Kuder: &amp;#039;&amp;#039;Angola: Eine geographische, soziale und wirtschaftliche Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Geographie nach Staat/Afrika}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Angola)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
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