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	<title>Genkonversion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T18:52:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Genkonversion&amp;diff=551877&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RonMeier: /* Literatur */ Kleinkram</title>
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		<updated>2023-04-05T12:18:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genkonversion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man einen nichtreziproken Austausch von [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]]-Sequenzen. Während der [[Meiose]] kann es zwischen gleichen Abschnitten von [[Chromatid]]en durch zweimaliges Überkreuzen und jeweiliges Neuverknüpfen der Doppelstränge (&amp;#039;&amp;#039;[[crossing-over]]&amp;#039;&amp;#039;) zum reziproken Austausch von DNA kommen. Strang 1 bekommt das, was Strang 2 hatte und umgekehrt. Bei der Genkonversion ist dem allerdings nicht so (nichtreziproker Austausch), denn eine Sequenz wird auf den anderen Strang übertragen, jedoch nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind 2 Mechanismen dafür möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. per DNA-[[Heteroduplex]]:&lt;br /&gt;
Anstatt beider DNA-Stränge wird nur ein Strang gekreuzt und neu verknüpft, der andere jedoch geht verloren. Somit kommt es zum Strangverlust in der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Donorsequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und zu Fehlpaarungen in der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Akzeptorsequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Einzelstrangverluste und Fehlpaarungen werden dann durch zelleigene Reparaturmechanismen korrigiert. Beim Fehlpaarungsstrang können die Reparaturenzyme nicht zwischen Original und Kopie unterscheiden und schneiden möglicherweise das Original heraus und ergänzen die Kopie. Dieser Mechanismus ist in [[Säugetiere]]n nachgewiesen worden.&amp;lt;br /&amp;gt;Natürlich kann es auch passieren, dass es beiderseitig zu Fehlpaarungen kommt. Werden dann beide Male die „Originale“ ersetzt, so spricht man von einem aberranten (=irrtümlichen) 2:2 Verhältnis. Werden beide Male Kopien ersetzt, so gab es letztendlich keine Rekombination. Bei den beiden letzten Fällen würde man jedoch nicht von Genkonversion sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. per [[cDNA]]-Intermediat:&lt;br /&gt;
Bei diesem Mechanismus wird eine [[Reverse Transkriptase]] benötigt. Diese kann eine (beliebige) [[mRNA]] in eine [[cDNA]] umschreiben. Die cDNA kann dann über homologes [[Crossing-over]] ins [[Genom]] integrieren und somit ähnliche Gene oder andere Genkopien angleichen. Diesen Weg hat man in der Bäcker-Hefe &amp;#039;&amp;#039;[[Saccharomyces cerevisiae]]&amp;#039;&amp;#039; entdeckt. Eine besondere Bedeutung bei diesem Mechanismus haben auch die [[Transposon|transponiblen]] [[Long interspersed nuclear element|LINE]]-Elemente, die so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Exon]]s von einem Gen in ein anderes kopieren können (sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;exon shuffling&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Genkonversion spielt für die Evolution von [[Genfamilie]]n eine bedeutende Rolle. Sie ermöglicht eine konzertierte (gemeinsame) Evolution von [[Homologie (Genetik)|paralogen]] Genen. Dies passiert, wenn die innerartliche Ähnlichkeit größer ist als die zwischenartliche. Beim cDNA-Mechanismus kann eine konzertierte Genevolution erfolgen, wenn die regulatorischen Bereiche nicht mitverdoppelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich ist Genkonversion somit auch ein Mechanismus zur [[DNA-Reparatur]], der etwa bei Doppelstrangbrüchen Verwendung findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* R. J. Bollag, D. R. Elwood et al.: &amp;#039;&amp;#039;Formation of Heteroduplex DNA during Mammalian Chromosome Gene Conversion.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular and Cellular Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nr. 4, April 1992, S. 1546–1552.&lt;br /&gt;
* C. Melamed, J. Nevo et al.: &amp;#039;&amp;#039;Involvement of cDNA in Homologous Recombination between Ty Elements in Saccharomyces cerevisiae.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Molecular and Cellular Biology.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Nr. 4, April 1992, S. 1613–1620.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RonMeier</name></author>
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