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	<title>Genius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bertramz: lf</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Genius Domitian Musei Capitolini MC1130.jpg|mini|hochkant|Genius des Kaisers [[Domitian]] mit Füllhorn und [[Aigis]]. [[Kapitolinisches Museum]], Rom]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cesena uncle pietro 1.jpg|mini|hochkant|Mauro Benini: Trauergenius (1896)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Plural]] &amp;#039;&amp;#039;Genien&amp;#039;&amp;#039; oder lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Genii&amp;#039;&amp;#039;) war in der [[Römische Religion|römischen Religion]] der persönliche Schutzgeist eines Mannes und Ausdruck seiner Persönlichkeit, seiner Schicksalsbestimmung und insbesondere seiner Zeugungskraft. Mit dem Tod des Mannes erlosch der Genius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Villa di poggio a caiano, sarcofago romano 06.JPG|mini|links|Genien präsentieren das Bildnis eines Verstorbenen; römischer Sarkophag ]]&lt;br /&gt;
Ursprünglich waren die Genien [[Ahnengeister]], die über ihre Nachkommen wachten. Aus diesen entwickelten sich persönliche Schutzgeister, denen man opferte und von denen man sich Hilfe und Inspiration in schwierigen Lebenssituationen erhoffte. Das Fest des Genius war der Geburtstag des Trägers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Genius als eine Art Wirkungsprinzip aufgefasst wurde, konnten auch andere [[Kollektiv]]e wie Truppenteile und Kollegien, aber auch Orte &amp;#039;&amp;#039;([[Genius loci]])&amp;#039;&amp;#039; wie Provinzen, Städte, Märkte und Theater einen Genius haben. Von da bis zum übergreifenden Genius Roms (&amp;#039;&amp;#039;Genius urbis Romae&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Genius populi Romani&amp;#039;&amp;#039;) ist nur ein Schritt. Im [[Kaiserkult]] schließlich wurde der [[Genius Augusti]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Genius entsprach in der [[Aramäische Sprache|aramäischen Sprache]] &amp;#039;&amp;#039;gny’&amp;#039;&amp;#039;, vokalisiert &amp;#039;&amp;#039;ginnaya&amp;#039;&amp;#039; (Plural &amp;#039;&amp;#039;ginnayē&amp;#039;&amp;#039;). Dies waren im nördlichen Arabien vergleichbare Schutzgeister, die als menschliche Wesen gedacht und oft paarweise angesprochen wurden. Zur damaligen Zeit ähnelten sie der [[Arabische Sprache|arabischen]] Vorstellung von den [[Dschinn]]. Beide Begriffe bezeichneten ursprünglich vollwertige Gottheiten, sie wurden als solche oder zumindest als dienende und beschützende [[Engel]] verehrt. Das [[Epitheton|Beiwort]] &amp;#039;&amp;#039;šbb’&amp;#039;&amp;#039; („eng, nahe“) spielt auf die bewachende Funktion der &amp;#039;&amp;#039;ginnayē&amp;#039;&amp;#039; an. Erst unter dem Einfluss des Islams wurden die Dschinn zu Geistern mit eher geringem Nutzen degradiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Javier Teixidor: &amp;#039;&amp;#039;The Pantheon of Palmyra. Études préliminaires aux religions orientales dans l&amp;#039;Émpire romain 79.&amp;#039;&amp;#039; Leiden 1979, S. 77 f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt wurde der Genius meist bärtig (in späterer Zeit auch als Knabe), mit freiem Oberkörper, [[Füllhorn]] und meist einer Opferschale. Der &amp;#039;&amp;#039;[[Genius loci]]&amp;#039;&amp;#039; erscheint oft in Gestalt einer [[Schlangen#Symbolik und Mythologie|Schlange]]. In der römischen Kunst werden Genien auch als geflügelte Wesen dargestellt. Trauergenien waren häufig Elemente antiker und nachantiker Grabskulptur. &amp;lt;!---Dem männlichen Genius entsprach die weibliche [[Juno (Mythologie)|Juno]].Beleg?---&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem römischen Genius entspricht der griechische [[Daimon]]. Auch das [[Daimonion]], die angebliche innere Stimme des [[Sokrates]], wird im Lateinischen als &amp;#039;&amp;#039;Genius&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{KlP|2|741|742|Genius|[[Werner Eisenhut]]}}&lt;br /&gt;
* Hille Kunckel: &amp;#039;&amp;#039;Der römische Genius&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Römische Mitteilungen]].&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsheft 20). Kerle, Heidelberg 1974.&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Friedrich Hermann Reinwald]]: &amp;#039;&amp;#039;Von den Geniis.&amp;#039;&amp;#039; Friedemann Christoph Hartmann, Meiningen 1768.&lt;br /&gt;
* [[Konstanze Sailer]]: &amp;#039;&amp;#039;Genius. Zeichnungen 2006 – 2021.&amp;#039;&amp;#039; White Library Books, Wien 2022, ISBN 978-3-9505042-1-7.&lt;br /&gt;
* [[Wendelin Schmidt-Dengler]]: &amp;#039;&amp;#039;Genius. Zur Wirkungsgeschichte antiker [[Mythologem]]e in der [[Goethezeit]].&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1978, ISBN 3-406-03916-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Genius}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Genius in post-antique art|Genius in nachantiker Kunst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Religion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bertramz</name></author>
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