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	<title>Genexpression - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T02:36:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Genexpression&amp;diff=23573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo, form</title>
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		<updated>2024-04-24T07:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo, form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox GO-Terminus&lt;br /&gt;
| Typ = P&lt;br /&gt;
| GO = 0010467&lt;br /&gt;
| Eltern = [[Makromolekül]]-[[Stoffwechsel]]&lt;br /&gt;
| Kinder = [[Transkription (Biologie)|Transkription]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[RNA-Prozessierung]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Translation (Biologie)|Translation]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Posttranslationale Modifikation|Proteinreifung]]&lt;br /&gt;
}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Genexpression&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Expression&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Exprimierung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;exprimere&amp;#039;&amp;#039; „ausdrücken“), bezeichnet im weiten Sinn, wie ein [[Gen]] (eine bestimmte genetische Information) zum Ausdruck kommt und in Erscheinung tritt. Durch Genexpression wird der [[Genotyp]] eines [[Organismus]] oder einer [[Zelle (Biologie)|Zelle]] als [[Phänotyp]] ausgeprägt. Im engeren Sinn ist Genexpression die [[Biosynthese]] von [[Protein]]en auf Grund spezifischer genetischer Information (siehe [[Proteinbiosynthese]]). Der Begriff umfasst alle dafür nötigen vorangehenden Prozesse, die mit der [[Transkription (Biologie)|Transkription]] eines [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]]-Abschnittes als Synthese von [[Ribonukleinsäure|RNA]] beginnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedliche Genexpression ist bei (genetisch gleichen) eineiigen Zwillingen eine Ursache ihrer geringfügig verschiedenen Phänotypen. Bei genetisch verschiedenen Individuen basieren die Unterschiede im Phänotyp neben der [[Modifikation (Biologie)|Modifikation]] vor allem auf Abweichungen im [[Genom]]. Die zeitlichen und räumlichen Unterschiede der Genexpression werden als [[spatiotemporale Genexpression]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablauf ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Proteinbiosynthese}}&lt;br /&gt;
Die [[Transkription (Biologie)|Transkription]] ist die Synthese von [[Ribonukleinsäure|RNA]] durch [[RNA-Polymerase]]n nach der DNA-Vorlage. Die für Proteine codierenden RNA-Stränge werden [[messenger RNA]] (mRNA) genannt. Bei [[Eukaryoten]] entstehen diese im [[Zellkern]] aus dem [[prä-mRNA|primären nukleären Transkript]] durch [[Prozessierung|RNA-Prozessierung]]. Außer möglicher [[RNA-Interferenz]] und neben eventuellem [[RNA-Editing]] zählt hierzu das [[Spleißen (Biologie)|Spleißen]] sowie das Hinzufügen einer [[Cap-Struktur]] und eines [[Polyadenylierung|Poly(A)-Schwanzes]] vor dem Kernexport. Die folgende [[Translation (Biologie)|Translation]] ist die Synthese eines [[Protein]]s durch [[Ribosomen]] im Cytoplasma anhand der vorliegenden mRNA. Die [[Basensequenz]] der mRNA wird dabei mithilfe von [[transfer RNA]] (tRNA) übersetzt in die codierte [[Aminosäuresequenz]] der erzeugten Polypeptidkette, welche durch [[Proteinfaltung]] die native dreidimensionale [[Proteinstruktur]] gewinnt. In der Regel werden Proteine noch [[Posttranslationale Modifikation|posttranslational modifiziert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine sowie zell- und entwicklungsspezifische an DNA bindende [[Transkriptionsfaktor]]en regulieren die Transkription. Voraussetzung hierfür ist die Zugänglichkeit der [[Genlocus|Loci]]. Da die DNA nicht nackt, sondern verpackt, gewickelt und gefaltet vorliegt, kann infolge dichter [[Chromatin]]-Struktur ein Gen unzugänglich sein ([[Heterochromatin]]) oder durch Veränderung von Chromatinproteinen der Transkription mehr oder weniger entzogen werden. Derart ist eine transkriptionelle Regulation der Genexpression auch [[Epigenetik|epigenetisch]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den posttranskriptionellen Faktoren gehören die Stabilität der mRNA, deren Lokalisation und ihr Abbau, zu den translationalen die Initiation und Elongation an den [[Ribosom]]en sowie die Verfügbarkeit an (beladener) tRNA, während die Stabilität der gebildeten Proteine, deren Wechselwirkungen und eventuelle darüber rückgekoppelte Prozesse die Genexpression dann posttranslational beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regulation ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Genregulation}}&lt;br /&gt;
Generell kann eine Regulation der Genexpression auf verschiedenen Stufen stattfinden. Dabei können – insbesondere bei [[Eukaryoten]] – die genannten [[Prinzip]]ien miteinander in Wechselwirkung treten und so im Zusammenspiel von [[Genetik]] und [[Epigenetik]] noch komplexere [[Genregulation|Regulationsmechanismen]] bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Gene unterliegen keiner derartigen Regulation und werden unabhängig von [[Zelltyp]], [[Zellzyklus|Zellstadium]] und Wachstumsbedingungen dauerhaft gleichmäßig exprimiert. Diese Gene werden &amp;#039;&amp;#039;konstitutiv&amp;#039;&amp;#039; exprimiert, hierzu gehören unter anderem viele [[Haushaltsgen|Housekeeping-Gene]]. Die von ihnen codierten konstitutiven Enzyme halten die grundlegenden Funktionen einer Zelle aufrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Analyse ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Genexpressionsanalyse}}&lt;br /&gt;
Eine Vielzahl molekularbiologischer Experimente erlaubt es, die Expression, also die relative oder absolute RNA-Menge, in einer Zelle, einem Gewebe oder einem Entwicklungsstadium zu untersuchen. Hierzu gehören die [[Northern-Blot]]-Analyse, die quantitative [[Reverse Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion]] (qRT-PCR), der [[Protection Assay|RNase Protection Assay]] und die [[In-situ-Hybridisierung]]. Diese Methoden werden zum Nachweis eines oder weniger Transkripte eingesetzt. Dabei ermöglicht es die In-situ-Hybridisierung mit [[Radioaktivität|radioaktiven]], mit [[Digoxigenin|Digoxigenin-markierten]] oder mit [[Fluoreszenz|fluoreszierenden]] [[antisense-RNA]]-Proben die räumliche Transkriptverteilung zu untersuchen. Beabsichtigt man ein großes Spektrum, oder alle RNAs in einer Probe zu bestimmen, spricht man von [[Transkriptom]]ik. Hierunter fällt die [[DNA-Chip-Technologie]] (synonym [[Microarray|DNA-Microarray]]), mit der eine große Zahl zuvor identifizierter Transkripte parallel quantifiziert werden kann. Mit der seriellen Analyse der Genexpression (SAGE, von engl. &amp;#039;&amp;#039;Serial Analysis of Gene Expression&amp;#039;&amp;#039;) gibt es eine effektive Methode zur Identifizierung von kurzen [[cDNA]]-Fragmenten, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;tags&amp;#039;&amp;#039;, die mittels des [[Enzym]]s [[Reverse Transkriptase]] aus [[mRNA]]-Molekülen gewonnen wurden. Die neueste Alternative ist die &amp;quot;Gesamt-Transkriptom-Shotgun-Sequenzierung&amp;quot;, auch [[RNA-Seq]] genannt, die hohe Ansprüche an die [[Bioinformatik|bioinformatische]] Auswertung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Nachweis der bekannten Proteine benötigt man spezifische [[Antikörper]], die in verschiedenen [[Immunassay]]s eingesetzt werden. So erlaubt die [[Western-Blot]]-Analyse Aussagen über die relative Menge und die Größe der zu untersuchenden Proteine. Für quantitative Untersuchungen eignen sich der [[Enzyme-linked Immunosorbent Assay]] (ELISA) und der [[Radioimmunassay]]. Für den Hochdurchsatz wurden [[Microarray|Protein-Microarrays]], auch [[Biochip]]s genannt, entwickelt. Sie erlauben die parallele Analyse einer Vielzahl von Proteinen in einer geringen Menge biologischen Probenmaterials. Mit [[Immunhistochemie|immunhistochemischen]] und immuncytochemischen Untersuchungen wird die räumliche Verteilung von Proteinen untersucht. Analog zum Transkriptom gibt es auch den Versuch das [[Proteom]] von Zellen darzustellen. Die Herausforderungen an die sich schnell entwickelnde [[Proteomik]] sind aber, auch weil die Zahl der verschiedenen Proteine einer Zelle die der Gene um ein Vielfaches übersteigt, viel größer. Wichtigste Nachweisgeräte sind [[Massenspektrometer]], die immer präziser, [[Empfindlichkeit (Analytik)|sensitiver]] und schneller werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nelson C. Lau, David P. Bartel: &amp;#039;&amp;#039;Zensur in der Zelle&amp;#039;&amp;#039;. Spektrum der Wissenschaft, Oktober 2003, S. 52–59, {{ISSN|0170-2971}}&lt;br /&gt;
* Lubert Stryer: &amp;#039;&amp;#039;Biochemie&amp;#039;&amp;#039;, 4. Auflage, Spektrum, Heidelberg/Berlin/Oxford 1996, ISBN 3-86025-346-8, (&amp;#039;&amp;#039;V. Replikation und Expression der Gene&amp;#039;&amp;#039;, S. 825 ff)&lt;br /&gt;
* Jeremy M. Berg, John L. Tymoczko, [[Lubert Stryer]]: &amp;#039;&amp;#039;Biochemistry.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage. Freeman, New York 2002, ISBN 0-7167-4684-0, [https://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?db=books&amp;amp;doptcmdl=DocSum&amp;amp;term=lipids+AND+stryer%5Bbook%5D &amp;#039;&amp;#039;online verfügbar&amp;#039;&amp;#039;] beim NCBI Bookshelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Transkription (Biologie)]]&lt;br /&gt;
* [[Nukleolus]]&lt;br /&gt;
* [[Balbiani-Ring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/gene-mit-dimmer/ &amp;#039;&amp;#039;Gene mit Dimmer.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft.de&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Juli 2005&lt;br /&gt;
* Peter v. Sengbusch: [https://www1.biologie.uni-hamburg.de/b-online/d21/21d.htm &amp;#039;&amp;#039;Genexpression Information&amp;#039;&amp;#039;]. Uni Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4020136-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genexpression| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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