<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Generative_Semantik</id>
	<title>Generative Semantik - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Generative_Semantik"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Generative_Semantik&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T14:01:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Generative_Semantik&amp;diff=138237&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lustiger seth: /* Vergleich mit der Interpretativen Semantik der Transformationsgrammatik */ Wikipedia ist keine Quelle, siehe WP:BLG</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Generative_Semantik&amp;diff=138237&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-05-15T07:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vergleich mit der Interpretativen Semantik der Transformationsgrammatik: &lt;/span&gt; Wikipedia ist keine Quelle, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:BLG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:BLG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:BLG&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Generative Semantik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Generative Grammatik|generatives Grammatikmodell]], das in den 1960er Jahren von [[George Lakoff]], James D. McCawley, Paul M. Postal und [[John Robert Ross]] entwickelt wurde, als Reaktion auf [[Noam Chomsky]]s Vernachlässigung der [[Semantik]] in der [[Transformationsgrammatik]] (TG). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chomsky hatte die &amp;#039;&amp;#039;Generative Grammatik&amp;#039;&amp;#039; im Zusammenhang mit seiner Kritik am amerikanischen [[taxonomisch]]en [[Strukturalismus]] konzipiert, der nur objektivierbare Phänomene der Grammatik durch Klassifizieren und Segmentieren in die Grundbestandteile analysierte, jedoch nicht das die Sprache organisierende abstrakte Regelsystem ([[Tiefenstruktur]]), aus dem durch verschiedene [[Transformation (Linguistik)|Transformationen]] normalsprachliche Sätze ([[Oberflächenstruktur]]) abgeleitet (&amp;#039;&amp;#039;generiert&amp;#039;&amp;#039;) werden.&lt;br /&gt;
Diesen Prozess wollte Chomsky in seiner TG abbilden, allerdings zuerst ohne die schwer exakt fassbaren Wortbedeutungen. Er erweiterte jedoch sein Modell 1965 mit der [[Interpretative Semantik|Interpretativen Semantik]] und schlug 1970 eine lexikalistische Alternative&amp;lt;ref&amp;gt;[[George A. Miller]]: &amp;#039;&amp;#039;Wörter. Streifzüge durch die Psycholinguistik.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben und aus dem Amerikanischen übersetzt von [[Joachim Grabowski]] und [[Christiane Fellbaum]]. Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg 1993; Lizenzausgabe: Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1995; 2. Auflage ebenda 1996, ISBN 3-86150-115-5, S. 304.&amp;lt;/ref&amp;gt; zur generativen Semantik vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Diskussion um diese &amp;#039;&amp;#039;semantische Komponente&amp;#039;&amp;#039; löste die als &amp;#039;&amp;#039;Linguistics Wars&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Lakoff gegen Chomsky&amp;#039;&amp;#039; bekannt gewordene Auseinandersetzung nordamerikanischer Wissenschaftler aus und führte zur Konzeption der &amp;#039;&amp;#039;Generativen Semantik&amp;#039;&amp;#039;, z. T. mit Rückgriff auf europäische Linguisten (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Louis Hjelmslev]] und Lucien Tesnière). Im Unterschied zu Chomskys TG werden die den Sätzen einer Sprache zugrunde liegenden &amp;#039;&amp;#039;Tiefenstrukturen&amp;#039;&amp;#039; nicht als [[Syntax|syntaktisches]] Regelsystem verstanden, sondern als &amp;#039;&amp;#039;semantische Repräsentationen&amp;#039;&amp;#039; (Prädikat-Argument-Strukturen – wie in der [[Prädikatenlogik]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich mit der &amp;#039;&amp;#039;Interpretativen Semantik&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Transformationsgrammatik&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch: Interpretative Semantik, Vergleich mit der Generativen Semantik (GS) von George Lakoff, [[Linguistik-Kriege]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten von Lakoff setzen auf den Theorien von Chomsky zur generativen [[Transformationsgrammatik]] auf und beschreiten einen semantisch bereicherten Ansatz einer [[Kasusgrammatik]]. Die Erweiterungen von Lakoff wurden im Zusammenhang der Modellstrukturen [[Künstliche Intelligenz|künstlicher Intelligenz]] weiter verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lakoff u.&amp;amp;nbsp;a.  kritisierten, dass sich Chomskys &amp;#039;&amp;#039;Generative Grammatik&amp;#039;&amp;#039; aus zwei unterschiedlichen Regelapparaten zusammensetzt: aus einer [[Syntax|syntaktisch]] generativen [[Tiefenstruktur]] und einer &amp;#039;&amp;#039;Interpretativen Semantik&amp;#039;&amp;#039;, welche die durch die Syntax aufgebauten Strukturen interpretiert.&lt;br /&gt;
Stattdessen geht die &amp;#039;&amp;#039;Generative Semantik&amp;#039;&amp;#039; von  einer semantischen &amp;#039;&amp;#039;Tiefenstruktur&amp;#039;&amp;#039; aus, welcher die syntaktischen Merkmale zugeordnet sind und die unter anderem mit diversen Regelformaten arbeitet: [[Entscheidung|Selektion]]sregeln (&amp;#039;&amp;#039;Wohlgeformtheitsbedingungen&amp;#039;&amp;#039; bzw. Beschränkungen),  [[Implikation|logischen Implikationen]] und von [[Gottlob Frege|Frege]] (&amp;#039;&amp;#039;selbstverständliche Voraussetzung&amp;#039;&amp;#039; für sprachliche Äußerungen) übernommenen [[Präsupposition]]en, die in Chomskys als universal deklarierter &amp;#039;&amp;#039;Transformationsgrammatik&amp;#039;&amp;#039; nicht verwendet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chomsky und seine Mitarbeiter beanstandeten ihrerseits an der &amp;#039;&amp;#039;Generativen Semantik&amp;#039;&amp;#039; (siehe [[Linguistik-Kriege]]), dass sie  bei den semantisch-generativen Ableitungen nicht unterscheidet zwischen Erscheinungen, welche auf [[Sprachhandlung]]swissen aufbauen und solchen, welche sprachsystematischer Natur sind (vgl. Fries 1983).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verfeinerungen der erweiterten &amp;#039;&amp;#039;Standardtheorie&amp;#039;&amp;#039; und Präzisierung des Autonomieprinzips (Autonomie spezieller Regelsysteme für [[Sprachsystem]]e) wurden einige der von der &amp;#039;&amp;#039;Generativen Semantik&amp;#039;&amp;#039; am &amp;#039;&amp;#039;Aspektmodell&amp;#039;&amp;#039; kritisierten Punkte  berücksichtigt (siehe Lakoff gegen Chomsky, Entwicklung der Debatte, siehe [[Linguistik-Kriege]]). Die Debatte um die &amp;#039;&amp;#039;semantischen Komponenten&amp;#039;&amp;#039; beeinflusste auch die Konzeption neuer Sprachtheorien in der [[Pragmatik (Linguistik)|Pragmatik]] und der [[Kognitive Linguistik|kognitiven Linguistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Baumgärtner, Hugo Steger (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Funkkolleg Sprache. Eine Einführung in die moderne Linguistik.&amp;#039;&amp;#039; Beltz, Weinheim 1971, 1972.&lt;br /&gt;
* N. Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Current Issues in Linguistic Theory.&amp;#039;&amp;#039; Muton, Den Haag u.&amp;amp;nbsp;a. 1975.&lt;br /&gt;
* N. Chomsky: &amp;#039;&amp;#039;Aspects of the theory of syntax.&amp;#039;&amp;#039; MIT Press, Cambridge, Mass. 2007, ISBN 978-0-262-03011-3.&lt;br /&gt;
* Lepore: &amp;#039;&amp;#039;The Problem of Adequacy in Linguistics.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Theoretical Linguistics.&amp;#039;&amp;#039; 6, 1979, S. 161–172.&lt;br /&gt;
* W. Abraham, R. I. Binnick (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Generative Syntax.&amp;#039;&amp;#039; 1974.&lt;br /&gt;
* G. Lakoff: &amp;#039;&amp;#039;On Generative Semantics.&amp;#039;&amp;#039; 1972, S. 305–359.&lt;br /&gt;
* F. Newmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Linguistic Theory in America.&amp;#039;&amp;#039; Academic Press, San Diego u.&amp;amp;nbsp;a. 1992, ISBN 0-12-517152-8.&lt;br /&gt;
* N. Fries: &amp;#039;&amp;#039;Syntaktische und semantische Studien zum frei verwendeten Infinitiv und zu verwandten Erscheinungen im Deutschen.&amp;#039;&amp;#039; Narr, Tübingen 1983, ISBN 3-87808-821-3.&lt;br /&gt;
* H. Krenn, K. Müllner: &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie zur generativen Semantik.&amp;#039;&amp;#039; 1970, S. 85–105.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Glück]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Metzler-Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2010, ISBN 978-3-476-02335-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatiktheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Semantik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lustiger seth</name></author>
	</entry>
</feed>