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	<title>Generallandschulreglement - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:44:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Generallandschulreglement&amp;diff=117378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karol Wilk: Hinweis auf ein Edikt zum Thema Schulpflicht, das der Vorläufer des Generallandschulreglements ist.</title>
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		<updated>2025-10-23T08:27:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hinweis auf ein Edikt zum Thema Schulpflicht, das der Vorläufer des Generallandschulreglements ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das preußische &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Generallandschulreglement&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom [[12. August]] [[1763]] wurde unter [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich dem Großen]] verabschiedet und bildete die Grundlage für die Entwicklung des [[Preußen|preußischen]] [[Volksschule|Volksschulwesens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;[[Datei:Frederick II of Prussia.jpg|mini|Friedrich&amp;amp;nbsp;II. von Preußen (der Große)]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbau vor allem des [[städtische Schule|städtischen]] [[Schulwesen]]s in Deutschland seit der [[Reformation]] trat die Entwicklung auch wegen der Verwüstungen des [[Dreißigjähriger Krieg |Dreißigjährigen Krieges]] bis in das 18. Jahrhundert hinein auf der Stelle. Die Pflicht zum Schulbesuch wurde versuchsweise in verschiedenen Regionen eingeführt: in [[Ernst I. (Sachsen-Gotha-Altenburg)|Sachsen-Gotha]] 1642, in [[Eberhard III. (Württemberg, Herzog)|Württemberg]] 1649, auch in [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Brandenburg]] 1662 für Kleve-Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Absolutistischer Staat und Schulwirklichkeit in Brandenburg-Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1985, S. 171, [http://books.google.de/books?id=c8phWEMSJEsC&amp;amp;printsec=frontcover#PPA170,M1 books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch Bildung gehörte nicht zu den Prioritäten, und es fehlte an Geld, um Schulbauten und Lehrer zu bezahlen. Daran scheiterte trotz vieler Schulerrichtungen auch das [[Schuledikt]] vom 28. September 1717 Königs [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelms&amp;amp;nbsp;I.]], der mit den &amp;#039;&amp;#039;Principia regulativa&amp;#039;&amp;#039; vom 30. Juli 1736 noch nachzubessern versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst F. Rupp]]: &amp;#039;&amp;#039;Schule / Schulwesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 30: &amp;#039;&amp;#039;Samuel – Seele&amp;#039;&amp;#039;. 1999, S. 591–627.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste [[Lehrerseminar]]e und kirchliche Initiativen, die [[Johann Friedrich Hähn]] durchführte, bereiteten den Boden für das Generallandschulreglement, das überwiegend der reformorientierte [[Theologe]] und [[Pädagoge]] [[Johann Julius Hecker]] erarbeitete. Hecker stand in der Tradition des [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halleschen]] [[Pietismus]]. Nachdem Hecker in den 1730er Jahren als Prediger und [[Schulinspektor]] des [[Potsdam]]er [[Militärwaisenhaus]]es das Vertrauen von [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] gewonnen hatte, fand er nach seinen Gründungen der ersten praxisorientierten [[Realschule]] im Jahr [[1748]] und des ersten preußischen Lehrerseminars im Jahr [[1749]] großes Gehör und Unterstützung auch bei Friedrich dem Großen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reglement beinhaltete noch nicht expressis verbis eine [[Schulpflicht]], formulierte aber in § 1 den fürstlichen Willen, dass Kinder im Alter von fünf bis vierzehn Jahren zum Schulbesuch geschickt werden sollten und der Androhung von Sanktionen in § 10, falls Eltern oder Vormünder ihre Kinder nicht zur Schule schickten, de facto eine Pflicht: In  § 11 wurde ausgeführt, dass die Lehrer eine Liste von allen Kindern erstellen sollten, die zur Schule geschickt werden &amp;quot;müssen&amp;quot;. Das Generallandschulreglement von 1763 schloss an ein Edikt von König Friedrich Wilhelm I., König in Preußen (&amp;quot;Soldatenkönig&amp;quot;), vom 28. September 1717 an, in dem dieser eine Schulpflicht für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren verordnete, die in der Folgezeit aber noch nicht vollständig durchgesetzt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lehrergehälter blieben bei allen Fortschritten der Regelung in den folgenden Jahren weiterhin spärlich, die staatliche Förderung des Bildungswesens stieg nur unwesentlich und Fortschritte im Schulwesen beruhten weiterhin in der Regel auf privater Initiative von kirchlichen Amtsträgern wie Hecker, Adligen, Kaufleuten oder auch Gutsherren wie dem Brandenburger [[Friedrich Eberhard von Rochow]], der Musterschulen einrichtete. Erst in den folgenden Jahrzehnten erfuhr die Entwicklung des Schulwesens einen deutlich staatlich geprägten &amp;#039;&amp;#039;Fortschritt&amp;#039;&amp;#039;, der auch kritisch gesehen wird, da beispielsweise die Durchsetzung der Schulpflicht das Erziehungsmonopol des Staates festschrieb und aus dem Interesse an gesunden Rekruten entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszug aus dem Generallandschulreglement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zuvörderst wollen Wir, dass alle Unsere Untertanen, es mögen sein Eltern, Vormünder oder Herrschaften, denen die Erziehung der Jugend obliegt, ihre eigenen sowohl als ihrer Pflege anvertrauten Kinder, Knaben oder Mädchen, wo nicht eher, doch höchstens vom fünften Jahre ihres Alters in die Schule schicken, auch damit ordentlich bis ins dreizehnte und vierzehnte Jahr kontinuieren und sie so lange zur Schule halten sollen, bis sie nicht nur das Nötigste vom Christentum gefasst haben und fertig lesen und schreiben, sondern auch von demjenigen Rede und Antwort geben können, was ihnen nach den von Unsern Konsistorien verordneten und approbierten Lehrbüchern beigebracht werden soll.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch:&amp;#039;&amp;#039; [[Pädagogik]], [[Deutsches Bildungssystem]], [[Liste bedeutender Pädagogen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Neugebauer (Historiker, 1953)|Wolfgang Neugebauer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schule und Absolutismus in Preußen, Akten zum preussischen Elementarschulwesen bis 1806&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1992, ISBN 3-11-012304-5&lt;br /&gt;
* [http://www.historisches-centrum.de/einblicke/02/200204.html Brandbrief eines Lehrers, Mai 1812.] In: &amp;#039;&amp;#039;Einblicke&amp;#039;&amp;#039;, Zeitschrift für Regionalgeschichte, Nr. 2/2002&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor= |Titel=Berliner Biographien (H) |ID=lexa |Nr=8 |Jahr=1998 |Seite=98 |Kommentar=kurze Biografie Johann Julius Hecker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Scan der Verordnung in der ULB Sachsen-Anhalt: http://dx.doi.org/10.25673/54672&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung (Preußen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karol Wilk</name></author>
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