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	<title>General Magic - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-21T13:53:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-09T16:08:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|2=Der gesamte Artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;General Magic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Vereinigte Staaten|US-amerikanisches]] Unternehmen, das von [[Bill Atkinson (Programmierer)|Bill Atkinson]], [[Andy Hertzfeld]] und [[Marc Porat]] gegründet wurde und sich mit der Entwicklung von tragbaren Dateneingabegeräten befasste. Das Unternehmen entwickelte den &amp;#039;&amp;#039;personal intelligent communicator&amp;#039;&amp;#039;, einen Vorläufer des [[Personal Digital Assistant|PDA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Projekt begann 1990 bei [[Apple]]. Marc Porat vertrat die Überzeugung, dass die Zukunft der [[EDV]] in der Integration von klassischen Computerfunktionen (Tabellenkalkulation, [[Textverarbeitung]]), Kommunikationssystemen ([[E-Mail]], Mobilfunk) und Unterhaltungselektronik (Fotoapparate, Spielcomputer) liege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich konnte er Apples [[CEO]] [[John Sculley]] für die Idee gewinnen, der die Entwicklung solcher Geräte im Rahmen des so genannten &amp;#039;&amp;#039;Paradigma-Projekts&amp;#039;&amp;#039; genehmigte. Das Projekt lief einige Monate bei Apple; die Geschäftsführung zeigte dafür allerdings nur wenig Interesse und verfolgte das Projekt daher nur mit geringer Priorität. Letztendlich schlugen sie Sculley vor, die Arbeiten in einer separaten Firma [[Outsourcing|auszugründen]], was im Mai 1990 auch geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang des Unternehmens General Magic stand vorläufig hauptsächlich das Schlagen der Werbetrommel. Im Jahr 1992 konnten einige namhafte Unternehmen der Elektronikbranche (zum Beispiel [[Sony]], [[Motorola]], [[Panasonic Corporation|Matsushita]], [[Philips]] und [[AT&amp;amp;T]]) als Partner gewonnen werden, die auch die entsprechende Finanzkraft mitbrachten.&lt;br /&gt;
Ungeachtet dessen begann auch bei Apple wieder die Entwicklung tragbarer Computer, an deren Ende der [[Apple Newton]] stand. Ohne ersichtlichen Grund wurde General Magic von Apple verklagt. Der Prozess verlief zwar im Sande, das Verhältnis zwischen beiden Unternehmen wurde dadurch aber nachhaltig gestört. Im Februar 1995 ging General Magic an die Börse, der Aktienkurs verdoppelte sich noch am selben Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept des General-Magic-Systems bestand darin, die Rechenlast typischer Anwendungen auf mehrere Geräte zu verteilen. Den Entwicklern war klar, dass tragbare Geräte aufgrund ihrer Größe und der Energieversorgung nicht die Leistung normaler [[Personal Computer|PCs]] erreichen konnten. Es war also ausgeschlossen, die Funktionen eines Desktop-PCs einfach 1:1 zu übernehmen. Stattdessen wurden die Geräte nur mit einem Minimal-[[Betriebssystem]] – bezeichnet als &amp;#039;&amp;#039;Magic Cap&amp;#039;&amp;#039; – ausgestattet, in welchem alle notwendigen Grundfunktionen und eine [[Grafische Benutzeroberfläche|Benutzeroberfläche]] integriert waren. Die Gestaltung der Oberfläche orientierte sich nicht an der noch heute gebräuchlichen [[Schreibtischmetapher]], sondern an einer so genannten &amp;#039;&amp;#039;Raum-Metapher&amp;#039;&amp;#039;. Das bedeutete, dass Büroanwendungen wie E-Mail und Adressbuch im „Büro“ zu finden waren, Spiele beispielsweise im „Wohnzimmer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anwendungen wurden im Allgemeinen in [[Objective-C]] programmiert und basierten auf den Programmbibliotheken, die das Magic-Cap-Betriebssystem zur Verfügung stellte. Die Installation der Programme erfolgte in Paketen (&amp;#039;&amp;#039;packages&amp;#039;&amp;#039;), die flexibel aufgespielt und wieder entfernt werden konnten. Damit wurde der möglichst effizienten Nutzung des begrenzten Speicherplatzes Rechnung getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Programmiersprache war &amp;#039;&amp;#039;Telescript&amp;#039;&amp;#039;, deren Schwerpunkt auf Kommunikation lag. Ähnlich wie bei [[Java (Programmiersprache)|Java]] wurden Telescript-Programme in plattformunabhängigen [[Bytecode]] kompiliert. Mittels Telescript wurden das Konzept der Lastverteilung umgesetzt. So wurde beispielsweise auf dem Gerät eine Anwendung aufgerufen, die dann auf einem Server ein weiteres Telescript-Programm startete. Das Server-Programm übernahm die Hauptlast der benötigten [[Rechenleistung]], so dass das Handheld-Gerät im Prinzip nur als [[Terminal (Computer)|Terminal]] fungierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel von General Magic war es, Telescript-Programme flächendeckend verfügbar zu machen. Zunächst sollten vor allem ausgewählten Knotenpunkte (zum Beispiel Server für mobile Telefonie) damit ausgestattet werden, später dann auch Desktop-PCs, die die Anwendungen per [[Internet]] verfügbar machen sollten. Es sollten also flächendeckend [[Software-Agent|mobile Agenten]] zum Einsatz gebracht werden.&lt;br /&gt;
Magic-Cap-Geräte wurden von Sony, AT&amp;amp;T und Motorola 1994 auf den Markt gebracht. Als [[Prozessor]] wurde der Motorola 68300 &amp;#039;&amp;#039;Dragon&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Handheld-Geräten, die um die gleiche Zeit auf den Markt kamen, konnte das Magic-Cap-System keine Handschrifterkennung und geriet daher sehr schnell ins Hintertreffen.&lt;br /&gt;
Des Weiteren war auch die Infrastruktur (d.&amp;amp;nbsp;h. die Telescript-Server) kaum vorhanden. Die Mobilfunkbetreiber hatten bis dahin noch keine einzige Telescript-Anwendung auf ihren System installiert, so dass die eigentlich vorgesehene Nutzungsmöglichkeit entfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei General Magic wurden die Entwicklungen des Computermarktes sehr zutreffend vorhergesehen (zum Beispiel die Verbreitung von E-Mail oder Mobiltelefonen). Der Fehler war allerdings die Annahme, dass all dies auf Basis eines [[proprietär]]en Netzwerks (im Besitz von AT&amp;amp;T/[[NTT DoCoMo]], spöttisch &amp;#039;&amp;#039;the cloud&amp;#039;&amp;#039; – „die Wolke“ genannt) geschehen würde. Das aufstrebende [[World Wide Web]] und der [[NCSA Mosaic|Mosaic-Browser]] – beides frei verfügbar – sorgten letztlich dafür, dass sich die General-Magic-Geräte nicht durchsetzen konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkaufszahlen waren so schlecht, dass die Produktion bald eingestellt wurde. General Magic unternahm noch mehrere Versuche, sein Konzept wiederzubeleben, zuletzt 1999 als Voice-Message-System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:IT-Architektur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personal Digital Assistant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Hardwarehersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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