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	<title>General Electric J79 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T22:48:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=General_Electric_J79&amp;diff=531175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Max-78: kk</title>
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		<updated>2026-03-22T19:51:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:General Electric J79 IIA.jpg|mini|General Electric J79 von vorne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:General Electric J79.jpg|mini|General Electric J79 von hinten]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;J79&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;-Strahltriebwerk ist ein [[Turbojet#Einstrom-Strahltriebwerk (Turbojet)|Turbojet]]-Antrieb von [[GE Aviation|General Electric]]. Es wurde in den 1950er-Jahren entwickelt und in mehreren Kampfflugzeugen eingesetzt. Von 1955 bis 1982 wurden über 19.000 Exemplare von GE und seinen Lizenznehmern (unter anderem [[MTU Aero Engines|MTU in Deutschland]]) hergestellt; es ist damit eines der erfolgreichsten Jet-Triebwerke. Die Konstruktionsleitung hatte der [[Deutschamerikaner]] [[Gerhard Neumann (Ingenieur)|Gerhard Neumann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Das J79 ist ein Einwellentriebwerk mit einem 17-stufigen [[Turbokompressor|Axialverdichter]], einer dreistufigen Turbine, einer kombinierten Rohr-Ring-Brennkammer mit zehn Flammrohren und einem Nachbrenner. Der Verdichter verfügt über verstellbare Statorschaufeln (VSV) und verstellbare Einlassschaufeln (VIGV), die einem Druckverlust im Verdichter beim Anlassen des Triebwerks vorbeugen, indem sie den Luftstrom mit dem richtigen Anstellwinkel auf die Verdichterschaufeln treffen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Electric J79 in a Cowl for the Convair B-58.JPG|mini|J79 in einer Triebwerksverkleidung für die B-58]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;General Electric J79&amp;#039;&amp;#039; wurde für den Überschallbomber [[Convair B-58]] entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Hoveler: &amp;#039;&amp;#039;Convair B-58&amp;#039;&amp;#039; Klassiker der Luftfahrt 6/04&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist die vergrößerte Version des [[General Electric J73]] und wurde zunächst J73-GE-X24A genannt. Der Erstflug erfolgte 1955 in [[Schenectady]] an Bord einer [[North American B-45]]. Das Triebwerk wurde dazu in den Bombenschacht eingebaut. Im Dezember 1955 wurde eine [[Douglas F4D]] mit dem Prototypentriebwerk ausgerüstet (Douglas XF4D) und geflogen. Der Triebwerksprototyp YJ79-GE-3 wurde dann auch in den 17 Vorserien-YF-104 verwendet. Im Mai 1957 wurde das Triebwerk erstmals öffentlich in Washington D.C. ausgestellt.&amp;lt;ref name= &amp;quot;aw_19570527&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:General Electric J79 engine.jpg|mini|J79 Schnittmodell. Der leere Bereich im Vordergrund vor der Auslassdüse ist der Nachbrenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rauchentwicklung ==&lt;br /&gt;
Charakteristisch für das J79 ist die starke Rauchentwicklung bei Trockenschub. Besonders die F-4 Phantom&amp;amp;nbsp;II der Luftwaffe waren schon von weitem zu entdecken, da sie eine intensive Rauchfahne erzeugten. Diese Eigenschaft ist unerwünscht, da sie die Entdeckung des Flugzeuges im Luftkampf erleichtert, so dass bei moderneren Triebwerken Maßnahmen ergriffen wurden, um die Rauchentwicklung zu reduzieren oder ganz zu verhindern. Diese langen Rauchfahnen in Verbindung mit einer gewissen Trägheit in großen Höhen brachten dem Triebwerk den Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Luftverteidigungs-Diesel&amp;#039;&amp;#039; ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine relativ geringe Erhöhung der Verbrennungstemperatur ließe die Abgasfahnen fast verschwinden, erhöhte aber den Verschleiß des Triebwerkes in Friedenszeiten signifikant. Deshalb wurde die Temperatur durch den Triebwerksregler in moderatere Bereiche reduziert. Die Rauchbildung konnte der Pilot beim Einschalten der 1. [[Nachbrenner]]stufe sofort abstellen, allerdings bei deutlich erhöhtem Treibstoffverbrauch. Im [[Krisenfall]] wäre der Regler auf höhere Temperatur, somit weniger Rauch und geringere Lebensdauer schnell umgestellt worden. Ähnliche lebensdauerverlängernde Maßnahmen wurde umgehend nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] mit den [[Klimow RD-33]]-Triebwerken der [[MiG-29]] der ehemaligen [[Nationale Volksarmee|NVA]] durchgeführt. Die Grundüberholungsintervalle und die Gesamtlebensdauer konnten so deutlich verlängert werden. Dies stellt ein gängiges Verfahren dar, um die Kosten zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modifikation MTU J79-J1K ==&lt;br /&gt;
[[Datei:J79 components.jpg|mini|Schnittbild durch ein J79 Triebwerk. (Beschriftung in Englisch)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lizenzbau]]ten des J79-GE-11A für die deutschen [[Lockheed F-104|F-104G]] wurden von der [[MTU Aero Engines|MTU]] weiter stark verbessert. Durch Modifikationen der Brennkammern wurde die Rauchbildung deutlich reduziert. Das Heulen der J79-Triebwerke konnte durch Umgestaltung der verstellbaren [[Nachbrenner]]düse (Nozzle) fast ganz abgestellt werden. Die bei der ursprünglichen Version anfällige Nozzle-Verstellung wurde auf ein neues Hydrauliksystem umgestellt. So konnte der gefürchtete Schubverlust einer in geöffneter Position bleibenden Nachbrennerdüse gänzlich abgestellt werden. Der nach einem Ausfall des Nachbrenners auftretende extreme Schubverlust wegen der noch offenen Nozzle-Düse war in vielen Fällen die Absturzursache des nur einstrahligen Starfighters: Da der [[Querschnittsfläche|Querschnitt]] der offenen Nachbrennerdüse für den Luftdurchsatz im Normalbetrieb zu groß war, sank der Schub unerwartet schnell auf geringe Werte, sodass die Fluggeschwindigkeit abnahm und dann ein [[Strömungsabriss]] erfolgte, der nicht mehr beherrschbar war. Da auch die interne Triebwerkregelung mit verursachend war, wurde im Cockpit der F-104G ein Hebel vorgesehen, der eine einmalige hydraulische Notschließung der Nozzle ermöglichte. Der Pilot konnte nach dessen Betätigung problemlos (allerdings ohne Nachbrenner) noch zum nächsten Flugplatz fliegen. Ab dieser Modifikation war das nun J79-J1K genannte Triebwerk in der F-104G ein zuverlässiger, reaktionsschneller und bei den Piloten geschätzter Antrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;Erläuterung durch einen Triebwerks-Ausbilder der Luftwaffe und Betriebshandbuch des J1K&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treibstoff ===&lt;br /&gt;
Das J79 wurde für die [[NATO]]-Standard-Jet-Treibstoffe ([[Kerosin]]) in den Qualitäten [[JP-4|F-40]] konzipiert und voreingestellt, es war umstellbar auf [[JP-8|F-34]]. Konnte der F-40-Kraftstoff nicht bereitgestellt werden, so konnte das J79-J1K am Triebwerksregler durch einfaches Verstellen einer Einstellschraube durch einen Flugzeugmechaniker auf F-34 umgestellt werden. Die Leistung war dann etwas geringer.&amp;lt;ref&amp;gt;Handbuch des J79-J1K&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeleitete Triebwerkstypen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:General Electric CJ-805-23 mounted to Convair 990.jpg|mini|General Electric CJ-805-23B an einer [[Convair CV-990]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CJ805&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gibt es eine Zivilversion des &amp;#039;&amp;#039;J79&amp;#039;&amp;#039;, die sich hauptsächlich durch den fehlenden Nachbrenner von der militärischen Version unterscheidet und bei der [[Convair CV-880]] verwendet wurde. Diese wurde als CJ805-23 zu einem [[Turbofan]] weiterentwickelt. Es besitzt statt des Nachbrenners eine einstufige Freilaufturbine mit Fan ([[Mantelstromtriebwerk#Aft-Fan|Aft-Fan]]). Diese Anordnung ist einzigartig in der Luftfahrt, weil sie aus einem inneren konzentrischen Ring aus Turbinenblättern im Heißgasstrom des Kerntriebwerkes (= antreibende [[Kraftmaschine]]), umrahmt von einem Kranz aus Fanschaufeln (= [[Arbeitsmaschine]] zur Beschleunigung des [[Mantelstrom]]s) besteht. Die Einheit rotierte in einem Gehäuse, das anstelle des Schubrohres mit Nachbrenner von hinten an das Hochdruckturbinengehäuse des Kerntriebwerks angeflanscht wurde. Es wurde in der Unterversion CJ805-23B bei der [[Convair CV-990]] und testweise bei der [[Sud Aviation Caravelle]] in der Unterversion CJ805-23C verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Versuchstriebwerk &amp;#039;&amp;#039;J79-X275&amp;#039;&amp;#039; wurde im Wesentlichen durch Vergrößern der Durchmesser die Grundlage für das spätere Triebwerk [[General Electric YJ93-GE-3]] der [[North American XB-70]] geschaffen. Diese wiederum war die Grundlage des ebenfalls für Mach-3 konzipierten [[General Electric GE4]] der [[Boeing 2707]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Bekannte Kampfflugzeuge mit dem J79 sind bzw. waren die [[North American A-5]], [[Convair B-58]], [[McDonnell F-4|F-4 Phantom II]], [[Lockheed F-104|F-104 &amp;#039;&amp;#039;Starfighter&amp;#039;&amp;#039;]] sowie die israelische [[IAI Kfir|I.A.I. Kfir]]. Darüber hinaus war es Ende der 1970er-Jahre geplant, [[F-16]] als kostengünstigere Exportversion mit dem J79-Triebwerk auszurüsten, was jedoch nicht geschah. Es blieb hier bei einem Prototyp.&amp;lt;!-- https://www.flightmuseum.com/explore/f-16b/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten (J79-GE-17 der F-4F Phantom II) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:J79 GenElectr BMW-liz 1961 (Starfighter F4) MTU-Museum 20231112 02w.jpg|mini|J79, mit dem schwarzen Druckluftstarter vorne]]&lt;br /&gt;
* Länge 5301 mm&lt;br /&gt;
* Durchmesser 1000 mm&lt;br /&gt;
* Gewicht: 1724 kg&lt;br /&gt;
* Verdichter: 17-stufig axial, mit verstellbarem Stator&lt;br /&gt;
* Turbine: dreistufig axial&lt;br /&gt;
* Verdichtung: 13,5:1&lt;br /&gt;
* Schub: 52,8 kN, 79,6 kN mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
* Luftdurchsatz: 77 kg/s&lt;br /&gt;
* Turbinentemperatur: 1261 K&lt;br /&gt;
* Spezifischer Verbrauch: 200 kg/(h·kN) mit Nachbrenner&lt;br /&gt;
* Drehzahl: 7685 min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtriebwerken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|General Electric J79}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rolfferch.de/F104G/html/j79.html &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche technische Beschreibung des J79-MTU-J1K&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.f104g.de/technik/triebwerk/triebwerk.htm &amp;#039;&amp;#039;Farbiges Schnittbild des J79-J1K mit Erklärungen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=FMh6rVkQ6uA |titel=F-0644 Convair CJ805 Turbofan Engine Video Progress Report #7 |abruf=2020-02-21 |kommentar=Zeitgenössischer Film von GE über die Entwicklung des CJ805}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;tdia_j79-ge-5&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor= Bryan R. Swopes&lt;br /&gt;
| url= https://www.thisdayinaviation.com/tag/general-electric-j79-ge-5/&lt;br /&gt;
| titel= General Electric J79-GE-5 | titelerg= | hrsg=&lt;br /&gt;
| werk= This Day in Aviation | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum=&lt;br /&gt;
| abruf= 2024-02-28&lt;br /&gt;
| sprache= en | format= | kommentar= | zitat= | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name= &amp;quot;tdia_j79-ge-5&amp;quot;/&amp;gt; &lt;br /&gt;
* https://www.nationalmuseum.af.mil/Visit/Museum-Exhibits/Fact-Sheets/Display/Article/195683/general-electric-j79/&lt;br /&gt;
* https://airandspace.si.edu/collection-objects/general-electric-j79-ge-2-turbojet-engine&lt;br /&gt;
* https://www.alternatewars.com/SAC/J79-GE-8,_-8A,_-8B,_-8C_Turbojet_AECS_-_August_1968.pdf&lt;br /&gt;
* https://pdfs.semanticscholar.org/882b/9dad5ac4e393a625d12e747e0d5eb394b20c.pdf&lt;br /&gt;
* https://irl.umsl.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1311&amp;amp;context=thesis&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name= &amp;quot;aw_19570527&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor= J.S. Butz, Jr.&lt;br /&gt;
| url= https://archive.org/details/Aviation_Week_1957-05-27/page/n13/mode/2up&lt;br /&gt;
| titel= Low Lead Time, Lightness Mark J79 | titelerg=&lt;br /&gt;
| werk= Aviation News &lt;br /&gt;
| hrsg= Aviation Week&lt;br /&gt;
| datum= 1957-05-27&lt;br /&gt;
| seiten= 11, 13 | archiv-url= | archiv-datum=&lt;br /&gt;
| abruf= 2024-02-28 | format=&lt;br /&gt;
| sprache= en | kommentar= | zitat= | offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste US-Turbojets&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste General-Electric-Triebwerke&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turbojet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General-Electric-Triebwerk|J79]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Wehrtechnische Studiensammlung Koblenz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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