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	<title>Gempenplateau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alabasterstein: /* Sport */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sport&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gempenplateau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Hochland in der [[Nordwestschweiz]], südöstlich von [[Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gempenplateau mit Aussichtsturm.jpeg|mini|Gempenplateau mit Aussichtsturm]]&lt;br /&gt;
Das Plateau des [[Tafeljura]]s liegt in 600 bis 700 Metern Höhe und gehört zum [[Kanton Solothurn]], der hier am weitesten nach Norden vorstösst. Auf weiten Strecken bilden steile Waldflanken und Fluhreihen (Felswände) die Grenze gegen die zum Kanton [[Basel-Landschaft]] gehörenden tieferen Gebiete. Nach Süden bildet der Seebach (Abfluss des [[Baslerweiher]]s sowie des früheren [[Seewener See]]s) eine natürliche Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch ist das Hochland auf die Gemeinden [[Gempen]] und [[Hochwald SO|Hochwald]] sowie das nördliche Gemeindegebiet von [[Seewen SO|Seewen]] aufgeteilt. Die solothurnischen Gemeinden [[Büren SO|Büren]] und [[Nuglar-St. Pantaleon]] gehören bereits zum [[Oristal]]; [[Dornach SO|Dornach]], das als Hauptort mit den anderen Gemeinden den östlichen Teil des [[Bezirk Dorneck|Bezirks Dorneck]] bildet, gehört zum [[Birstal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Arlesheim-Hoehle.jpg|mini|Höhle beim Karussellplatz in der Ermitage von Arlesheim]]&lt;br /&gt;
Die geschützte Lage am Gempenplateau begünstigte die frühe Besiedlung des Gebietes. In den Höhlen Birseck-Ermitage und Hollenberg 3 wurden Funde des [[Magdalénien]] aus der Zeit um 10.000 v. Chr. entdeckt. Birseck-Ermitage wurde 1910 von Fritz Sartorius-Preiswerk (1862–1935) und Hollenberg 3 von Martin Herkert 1950 entdeckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Höhlen enthielten Spuren von Anhänger aus Schnecken- und Muschelschalen, Feuer und Speerspitzen aus Rentiergeweih. Aus dem späten Paläolithikum zeugen [[Feuerstein]]werkzeuge und &amp;quot;Galets Colori&amp;quot;, rotstreifig bemalte [[Kalkstein]]kiesel.&lt;br /&gt;
Aus dem Mesolithikum (ca. 6000–5000 v. Chr.) wurden in der Birseck-Hermitage-Höhle und am Abri bei Hohlefels, der 1905 von Fritz Sarasin ausgegraben wurde, gefunden. Auch einige Grabbeigaben aus der Übergangszeit zwischen Mesolithikum und Neolithikum (um 5200 v. Chr.) wurden entdeckt. Mehrere Axtklingen wurden im gesamten Gemeindegebiet gefunden, insbesondere in der Dachsenhöhle und der Kleinen Höhle am Hohlefels, die 1952–1954 von Martin Herkert, Bernhard Hesse und Andreas Schwabe ausgegraben wurden. In der Kleinen Höhle fand man zudem Skelettreste von Kindern mit [[Grabbeigabe]]n sowie eine typologische Feuerstein-[[Speer]]spitze. Keramikgefäße der [[Horgener Kultur]] (um 3000 v. Chr.) wurden ebenfalls entdeckt. Aus der [[Bronzezeit]] wurden nur wenige, zumeist generische Objekte gefunden. Bislang wurden keine Funde aus der [[Eisenzeit]] gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Vom Gempenplateau hat man eine umfassende Aussicht in die umliegenden Täler. Deshalb waren in früherer Zeit, als der Kanton Solothurn noch ein selbständiger Staat war, auf der Schartenfluh, der Schauenburgerfluh (östlich des Plateaus, oberhalb von [[Liestal]]) und auf der Anhöhe südöstlich von [[Gempen]] sogenannte [[Hochwacht]]en eingerichtet. In unsicheren Zeiten hielten hier Solothurner Mannschaften Ausschau und hatten nachts durch lodernde, tags durch rauchende Feuer wichtige Mitteilungen von Hochwacht zu Hochwacht weiterzugeben und die Bevölkerung zu alarmieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde das Gempengebiet mit den [[Artilleriestellungen Gempenplateau]] massiv militärisch verstärkt. Hintergrund war das [[Manöver H]], eine für den Fall eines [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutschen]] Angriffs auf die Schweiz geplante französisch-schweizerische Militärkooperation. Dabei eignete sich das Gempenplateau als [[Stellung (Militär)|Verteidigungsstellung]] gegen eine Umgehung der französischen [[Maginot-Linie]] durch [[Wehrmacht|deutsche Truppen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Senn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die operative Bedeutung des Plateaus von Gempen im Zweiten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport]] (Hrsg.): [https://eu.alma.exlibrisgroup.com/view/delivery/41BIG_INST/12341409930001791?language=de &amp;#039;&amp;#039;Militärische Denkmäler in den Kantonen Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;#039;&amp;#039; Inventar der Kampf- und Führungsbauten.&amp;#039;&amp;#039; (pdf, 7,5 MB) S. 12–15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche [[Bunker]] und andere [[Befestigung|Fortifikationen]] haben sich bis heute erhalten. Ein Teil der vorbereiteten Stellungen eignet sich offensichtlich auch für die Benützung durch französische [[Artillerie]].&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Sperrstelle Gempenplateau.&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.ar.admin.ch/internet/armasuisse/de/home/themen/Immobilien/historische.parsys.0007.downloadList.00071.DownloadFile.tmp/denkmalsobsbl.pdf |wayback=20160315172816 }} In: [[Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport]] (Hrsg.): [https://eu.alma.exlibrisgroup.com/view/delivery/41BIG_INST/12341409930001791?language=de &amp;#039;&amp;#039;Militärische Denkmäler in den Kantonen Solothurn, Basel-Stadt und Basel-Landschaft.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;#039;&amp;#039; Inventar der Kampf- und Führungsbauten.&amp;#039;&amp;#039; (pdf, 7,5 MB) S. 30–31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussichtsturm ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial View - Gempen2.jpg|miniatur|Luftbild des Gempenplateaus von Süden]]&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung auf dem Gempenplateau ist der 760 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Scharten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. An dessen höchstem Punkt steht der 1897 erbaute [[Gempenturm]] mit seiner Aussicht über die ganze Region Basel. An klaren Tagen sieht man von dort die Vogesen, den Schwarzwald und manchmal die Schweizer Alpen. Aufgrund seiner unmittelbar südöstlich des Turmes gelegenen [[Fluh]] – der Schartenfluh – ist der Scharten von weither zu sehen. Er wird umgangssprachlich auch als «Gempenstollen» oder schlicht als «der Gempen» bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserarmes Hochland ==&lt;br /&gt;
Das Hochland ist gewellt und in der Mitte von der Mulde von Gempen nach [[Hochwald SO|Hochwald]] durchzogen. Auf dem gesamten Plateau ist kein Bach zu finden und um die Dörfer und trockenen Felder, Wiesen und Weiden ist das Hochland stark bewaldet. Wegen des rauen Klimas regnet es hier zwar eher etwas mehr als in den Gebieten um [[Basel]], aber die [[Geologie]] des Tafelberges ist für die Wasserarmut verantwortlich. Der Untergrund des Plateaus besteht aus [[Kalkstein]] und [[Tonmineral|Ton]]. Die Schichten sind nicht gefaltet, sondern liegen waagrecht. Da der Kalkstein von Wasser aufgelöst wird, ist der Untergrund mit zahlreichen Spalten ([[Karst]]) durchzogen und wasserdurchlässig, so dass das Regenwasser versickert ([[Sickerwasser]]). Der Wassermangel auf dem Berg ist ein grosses Problem und es muss in [[Sodbrunnen]] oder unterhalb des Plateaus gefasst und hochgepumpt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Das Gempenplateau mit allen Gemeinden des östlichen Dornecks befindet sich im [[Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]] (BLN).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorneckberg ==&lt;br /&gt;
Gempenplateau ist ein naturräumlicher Begriff und das Gempenplateau ist nicht klar umgrenzt. Die einheimische Bevölkerung braucht im Allgemeinen die althergebrachte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dorneckberg&amp;#039;&amp;#039;, mundartlich &amp;#039;&amp;#039;Dornechbäärg&amp;#039;&amp;#039;. Dies sind die Berggemeinden des solothurnischen Bezirks Dorneck, und somit gehört die Gemeinde Seewen auch zum Dorneckberg. Es gibt den «Zweckverband Primarstufe Dorneckberg», in Büren ist das «Oberstufenzentrum Dorneckberg» und in Hochwald das «Jugendhaus Dorneckberg». Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gempenplateau&amp;#039;&amp;#039; wurde durch den Schulunterricht populär und wird vor allem von Auswärtigen benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[René Salathé]], Niklaus Starck, Der Gempen, 2021 S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Gasser, Thomas Franz Schneider, Die Flur- und Siedlungsnamen der Amtei Dorneck-Thierstein, 2010 S. 230, 1010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Seit dem Jahr 2025 findet mit dem «Gempen Grinder» Ende September ein zweitägiges [[Gravelrennen]] statt. Neben einem Gravel-Track-Wettkampf auf der Pferderennbahn Muttenz fanden am Sonntag die Hauptrennen über 50 Kilometer mit 1250 Höhenmeter und über 150 Kilometer mit 3750 Höhenmeter statt. An der ersten Austragung 2025 nahmen etwa 500 Radfahrer teil.&amp;lt;ref&amp;gt;CycloWorld: [https://www.cycloworld.cc/en/article/gravel-party-in-basel-the-magic-of-the-gempen-grinder/6068#:~:text=Organization%20with%20passion,music%2C%20and%20a%20goodie%20bag. &amp;#039;&amp;#039;Gravel party in Basel: the magic of the Gempen Grinder&amp;#039;&amp;#039;], Artikel vom 29. September 2025, abgerufen am 24. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürg Sedlmeier: &amp;#039;&amp;#039;Die Hollenberg-Höhle 3: Eine Magdalenien-Fundstelle bei Arlesheim, Kanton Basel-Landschaft&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Basler Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 8 Verlag Schwabe 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Jura]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Kanton Solothurn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunk-Relaisstandort|Gempen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alabasterstein</name></author>
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