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	<title>Gempen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gempen&amp;diff=119677&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helvetixxx: Bevölkerung weg, weil veraltete Daten</title>
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		<updated>2025-11-20T05:20:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bevölkerung weg, weil veraltete Daten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt die Gemeinde Gempen; der gleichnamige Berg ist unter [[Gempenplateau]] zu finden.}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Gempen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Gempen 2007.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Gempen-blason.png&lt;br /&gt;
| BILD = Gempen, Gemeindehaus.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Gemeindehaus (alte Schule von 1834)&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-SO&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Dorneck|Dorneck]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = &lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Dorneck&lt;br /&gt;
| BFS = 2474&lt;br /&gt;
| PLZ = 4145&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.476392&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.659737&lt;br /&gt;
| HÖHE = 676&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 5.97&lt;br /&gt;
| QUELLE = &lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
| ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| KREIS = &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!-- wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STADTPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| STADTAMMANN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENT = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEPRÄSIDENTIN = &lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = &lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.gempen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gempen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (im Dialekt: &amp;#039;&amp;#039;Gämpe&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Dorneck]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Solothurn|Solothurn]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Gempen v. W. aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-004078.tif|mini|Luftbild aus 200&amp;amp;nbsp;m von [[Walter Mittelholzer]] (1924)]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gempen liegt im nördlichen Zipfel des Kantons Solothurn, der hier in den Kanton Basel-Landschaft ragt. Gempen befindet sich auf dem [[Gempenplateau]] auf 676&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M., und rund 80 Meter höher erhebt sich die weitherum sichtbare Schartenfluh, von vielen Gempenstollen genannt, mit dem [[Gempenturm]], einem 28 Meter hohen Aussichtsturm auf 760&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fläche: 597&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]], davon entfielen 2014 52 % auf Landwirtschaft, 41 % auf Wald, 7 % auf Siedlungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden Gempens sind, von Norden beginnend: [[Muttenz|Muttenz BL]], [[Nuglar-St. Pantaleon]], [[Büren SO|Büren]], [[Hochwald SO|Hochwald]], [[Dornach SO|Dornach]], [[Frenkendorf|Frenkendorf BL]], [[Pratteln|Pratteln BL]] und [[Arlesheim|Arlesheim BL]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Auf blauem Untergrund eine zum Schwur erhobene Hand in einem roten Ärmel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gempen hat eine lange und bedeutende Geschichte. In zahlreichen Höhlen wurden Werkzeuge aus Stein und [[Feuerstein]]e sowie Eisen gefunden. Diese reichen zurück in die [[Bronzezeit]] und jüngere [[Eisenzeit]] (etwa 500 v. Chr.). Auf [[Kelten|keltische]] Siedlungen der [[Rauriker]] (500–558 v. Chr.) deuten die Grabhügel, die sogenannten [[Grab#Erdgräber|Brandgräber]], hin.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gempenturm.jpg|miniatur|links|Gempenturm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In römischer Zeit verband eine Passstrasse über das Ramsthal Gempen mit [[Augusta Raurica]] ([[Kaiseraugst]]). Die Ruine Hilzenstein soll ein römischer Wachturm gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 536/537 wurde die nördliche Schweiz in das Frankenreich eingegliedert&amp;lt;ref&amp;gt;Reto Marti, Zwischen Römerzeit und Mittelalter. Forschungen zur frühmittelalterlichen Siedlungsgeschichte der Nordwestschweiz. 2000 S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Die Franken führten schliesslich die Grafschaftsverwaltung ein. Der fränkische [[Augstgau]] wurde später in Frickgau und Sisgau aufgeteilt, und Gempen kam zum [[Sisgau]]. Nach verschiedenen «Handänderungen» kam das Sisgau 1464 zur Stadt [[Basel]]. Im Jahre 1485 kaufte [[Solothurn]] die erste Hälfte der [[Herrschaft Dorneck]] mit dem Dorf Gempen. Während des [[Schwabenkrieg]]es, in welchem das Dorf durch Dorfbrände stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, waren Teile von Gempen noch nicht solothurnisch. 1502 konnte Solothurn von Basel die andere Hälfte mit allen Rechten der hohen [[Gerichtsbarkeit]] erwerben (Gemeindewappen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spannungen zwischen Basel und Solothurn lösten 1531 beinahe den [[Galgenkrieg]] aus. Durch Vermittlung von Bern kam zwischen den beiden Kantonen ein Vertrag zustande, und bis zum Einfall der Franzosen im Jahre 1792 ([[Französische Revolution|franz. Revolution]]) gehörte Gempen zum [[Bistum Basel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] spielte die Gegend um Gempen eine wichtige strategische Rolle innerhalb der Schweiz.&lt;br /&gt;
Es gab sogar eine «Division Gempen» der Schweizer Armee. Einige hundert Soldaten waren während des Zweiten Weltkrieges auf dem [[Gempenplateau]] stationiert. Auf dem Gempenturm befand sich ein Wach-/Horchposten zur Beobachtung der deutschen und französischen Truppenbewegungen. Auch Luftkämpfe über dem Gempen soll es gegeben haben. So wurde ein amerikanischer Bomber angeschossen, der dann bei Aesch BL notlanden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gempen&amp;quot; geht zurück auf lateinisch &amp;#039;&amp;#039;campania&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;Ebene, offenes Gelände&amp;quot;. Die ältesten Belege aus dem 13. Jahrhundert lauten &amp;#039;&amp;#039;Gempenon&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Gempennen&amp;#039;&amp;#039;. Die fränkischen oder alemannischen Siedler haben die abgelegene Anhöhe vermutlich im 8. Jahrhundert erreicht und den Namen von der ansässigen galloromanischen Bevölkerung übernommen. Der Name ist erst nach Abschluss der hochdeutschen Lautverschiebung ins Deutsche übernommen worden, sonst würde er mundartlich &amp;quot;Chämpfe&amp;quot; heissen&amp;lt;ref&amp;gt;Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, Frauenfeld 2005 S. 380f.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Von Gempen bestehen gute Strassenverbindungen über [[Nuglar-St. Pantaleon|Nuglar]] nach [[Liestal]], über [[Hochwald SO|Hochwald]] nach [[Seewen SO|Seewen]] und eine kurvenreiche Strasse hinunter nach [[Dornach SO|Dornach]], wo sich der nächste Anschluss an die [[Hauptstrasse 18|Hochleistungsstrasse H18]] ([[Basel]] – [[La Chaux-de-Fonds]]) befindet. Nebenstrassen führen über die Schönmatt hinunter in die [[Basel-Landschaft|basellandschaftlichen]] Gemeinden [[Arlesheim]], [[Muttenz]], [[Pratteln]], [[Frenkendorf]] und Liestal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den gut ausgebauten [[Postauto]]kurs {{Bahnlinie|B||67||#FFBF00|#FFBF00}}, welcher die Strecke von [[Dornach SO|Dornach]] nach [[Seewen SO|Seewen]] und zeitweise bis [[Büren SO]] bedient, ist das Dorf ausreichend an das Netz des [[Öffentlicher Verkehr|öffentlichen Verkehrs]] angebunden. Die Linie hält auf dem [[Gemarkung|Gemeindegebiet]] regulär nur an einer [[Haltestelle]] (&amp;#039;&amp;#039;Gempen, Dorf&amp;#039;&amp;#039;), es gibt allerdings zwei weitere, nur von einzelnen Kursen bediente Bushaltestellen. &amp;#039;&amp;#039;Gempen, Sonnhalde&amp;#039;&amp;#039; vor der gleichnamigen Behinderteninstitution wird nur in den Hauptverkehrszeiten von je einem Bus angefahren. &amp;#039;&amp;#039;Gempen, Steinacker&amp;#039;&amp;#039; vor der Dorfeinfahrt wird am Abend von drei Postautos nach Dornach statt &amp;#039;&amp;#039;Gempen, Dorf&amp;#039;&amp;#039; angefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Bahnlinie|B||67||#FFBF00|#FFBF00}} [[Dornach SO|Dornach]] – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gempen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – [[Hochwald SO|Hochwald]] – [[Seewen SO]] (– [[Büren SO]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dornach besteht Anschluss an die Linie {{S-Bahn Basel|3}} der [[S-Bahn Basel]] (nach [[Bahnhof Basel SBB|Basel]] – [[Bahnhof Liestal|Liestal]] – [[Bahnhof Olten|Olten]] bzw. [[Laufen BL|Laufen]] – [[Bahnhof Delsberg|Delsberg]] – [[Pruntrut]]) und in Seewen an die Postautolinien {{Bahnlinie|B||111||#FFBF00|#FFBF00}} (nach Liestal bzw. Laufen) und {{Bahnlinie|B||116||#FFBF00|#FFBF00}} (nach Grellingen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Bergstrecke von Dornach nach Gempen wurde zwischen 1911 und 1920 ein bekanntes Bergrennen veranstaltet. 2011, zum hundertsten Jubiläum wurde hier wieder ein [[Bergrennen]], diesmal mit [[Oldtimer|historischen Fahrzeugen]], ausgetragen. Das [[Gempen Memorial]] wurde am 20. September 2014 zum zweiten Mal gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche St. Blasius von 1788. Innenrenovation 1965–1967. Alte Ausstattung entfernt.&lt;br /&gt;
* Aussichtsturm Gempenstollen/Schartenfluh&lt;br /&gt;
* Denkmal «Den Siegern von Dornach 1499», zur Erinnerung an die [[Schlacht bei Dornach]] des [[Schwabenkrieg]]es, ausserhalb des Dorfes. Das 1854 erstellte Denkmal stellt einen Baumstrunk dar, an welchem ein [[Hafer]]sack hängt und hinter ihm eine [[Hellebarde]] steckt.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gempen, Kirche St. Blasius.jpg|mini|links|hochkant=0.7|Kirche St. Blasius]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Gempen, Kirche St. Blasius, Innenansicht.jpg|mini|links|hochkant=1.1|Innenansicht der Kirche]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:B-Gempen-Wohnhaus.jpg|mini|links|hochkant=1.25|Hauptstrasse 30]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottlieb Loertscher: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Solothurn, Band III: Die Bezirke Thal, Thierstein, Dorneck.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 38). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1957, {{DNB|750089342}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://gempen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Gempen]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1099|Gempen|Autor=Lukas Schenker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Dorneck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Helvetixxx</name></author>
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