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	<title>Gemisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gemisch&amp;diff=21109&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cvf-ps: Vorlage wieder rein</title>
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		<updated>2025-07-25T10:46:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlage wieder rein&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert den allgemeinen Begriff, siehe auch [[Gemisch (Verbrennungsmotor)]], [[Zweitaktgemisch]].}}&lt;br /&gt;
{{Schema Einteilung Stoffe}}&lt;br /&gt;
Unter einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stoffgemisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) versteht man einen [[Stoff (Chemie)|Stoff]], der aus mindestens zwei [[Reinstoff]]en besteht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PAC533&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. B. Ewing, T. H. Lilley, G. M. Olofsson, M. T. Ratzsch, G. Somsen |Titel=Standard quantities in chemical thermodynamics. Fugacities, activities and equilibrium constants for pure and mixed phases (IUPAC Recommendations 1994) |Sammelwerk=Pure and Applied Chemistry |Band=66 |Nummer=3 |Datum=1994-01-01 |ISSN=1365-3075 |DOI=10.1351/pac199466030533 |Seiten=533–552 |Online=https://www.degruyter.com/view/journals/pac/66/3/article-p533.xml |Abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Gemisch aus zwei Reinstoffen wird &amp;#039;&amp;#039;binäres Gemisch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;binäres System&amp;#039;&amp;#039; genannt, ein Gemisch aus drei Reinstoffen [[ternäres Gemisch]] oder &amp;#039;&amp;#039;ternäres System&amp;#039;&amp;#039;. Gemische können [[Stoffeigenschaft|physikalische Eigenschaften]] aufweisen, die sich von denen der in ihnen enthaltenen Reinstoffe erheblich unterscheiden. Die physikalischen, [[Mechanik|mechanischen]] und [[Rheologie|rheologischen]] Eigenschaften eines Gemisches hängen dabei in der Regel von der Zusammensetzung des Gemisches ab und sind den entsprechenden Eigenschaften eines der enthaltenen Reinstoffe in der Regel umso ähnlicher, je höher der Gehalt des betreffenden Reinstoffes ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Gemischen ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lassen sich Gemische in zwei Gruppen einteilen:&lt;br /&gt;
* In [[Homogenität (Physik)|homogenen]] Gemischen sind die darin enthaltenen Reinstoffe auf molekularer Ebene vermischt oder im Fall von homogenen Legierungen in gleichförmiger Weise in Kristallstrukturen eingebunden. In einem homogenen Gemisch besitzen dessen Komponenten an jedem Ort innerhalb des Volumens, das das homogene Gemisch einnimmt, dieselbe [[Konzentration (Chemie)|Konzentration]]. In diesem Gemisch sieht man die einzelnen Bestandteile nicht mehr. {{Hauptartikel|Lösung (Chemie)}}&lt;br /&gt;
* [[Heterogenität (Naturwissenschaft)|Heterogene]] Gemische werden als Dispersion bezeichnet. In diesem Gemisch sieht man die einzelnen Bestandteile noch. {{Hauptartikel|Dispersion (Chemie)}}&lt;br /&gt;
:Daneben gibt es in unterschiedlichen Sprachfeldern weitere Bezeichnungen. Wenn von &amp;#039;&amp;#039;Gemenge&amp;#039;&amp;#039; die Rede ist, wird darunter oft ein Gemisch von Schüttgütern verstanden, deren Komponenten ihrerseits heterogen von einem Umweltmedium (Luft) durchsetzt sind. Ein Beispiel hierfür sind Kraftfuttermischungen in der Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
:[[Thermodynamik|Thermodynamisch]] formuliert bestehen heterogene Gemische aus koexistierenden [[Phase (Materie)|Phasen]] unterschiedlicher stofflicher Zusammensetzung. Nach dem Grad ihrer [[Dispersität]] lassen sich heterogene Gemische in grobdisperse und feindisperse heterogene Gemische einteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-07-00564 |Name=Gemenge |Abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline |ID=RD-07-00570 |Name=Gemisch |Abruf=2025-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kompakte grobdisperse heterogene Gemenge werden z. B. im Bergbau als [[Haufwerk]] bezeichnet. In der Geologie sind die Bezeichnungen [[Konglomerat (Gestein)|Konglomerat]] und [[Brekzie]] für Gestein geläufig, dass aus Gesteinskomponenten besteht, die durch eine feinkörnige Matrix verkittet sind. In der Metallurgie wird von inhomogenen Legierungen gesprochen. In diesem generell bereits sehr feindispersen Gemisch liegen je nach Art und Menge der Legierungselemente Kristalle mit teilweise unterschiedlicher Gitterstruktur vor. Insbesondere die mechanischen Eigenschaften der Legierung hängen dabei in höchstem Maße von der Dispersität ab, die hier mit [[Korngröße]] angegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kolloid]]e sind eine Zwischenform homogener und heterogener Gemische. Beispielsweise ist bei einer kolloidalen [[Suspension (Chemie)|Suspension]] der Feststoff in sehr kleinen Teilchen (typischerweise im [[Nanometer]]-Bereich) in der Flüssigkeit verteilt. Deshalb ist das Gemisch heterogen (es enthält mehrere Phasen), es verhält sich aber annähernd wie eine homogene Lösung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für Gemische ==&lt;br /&gt;
Homogene Gemische, aber auch manche heterogenen Gemische haben einen bestimmten Aggregatzustand (fest, flüssig oder gasförmig). Beispielsweise werden unter Lösungen in der Regel Flüssigkeiten verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beispiele für Feststoffgemische in der Natur sind [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] und [[Granit]]. Granit ist ein Gemisch aus [[Quarz]], [[Feldspat]], [[Glimmer]] und [[Hornblende]]. [[Korund]] gilt als besonders wertvoll, wenn darin geringe Mengen Titan- oder Eisenoxid ([[Saphir]]), oder Chromoxid ([[Rubin]]) gelöst sind, also Titan-, Eisen- oder Chromionen in die Kristallstruktur eingebunden sind. Ein grobdisperses Gemisch aus vulkanischen Mineralien und Luft ist [[Bims]]. Auch anderes Vulkangestein besteht aus einem Gemisch unterschiedlicher Mineralien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Getränkeindustrie nennt man Getränkemischungen häufig &amp;#039;&amp;#039;Verschnitt&amp;#039;&amp;#039;, oder [[Cuvée]] (für Wein im deutschen Sprachgebrauch). Blutplasma ist eine wässerige Lösung. Blut enthält darüber hinaus als Kolloid eine Vielzahl von Partikeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das bekannteste gasförmige Gemisch ist die [[Luft]]. Dieses [[Gasgemisch]] besteht im Wesentlichen aus [[Stickstoff]], [[Sauerstoff]] und [[Argon]]. „Verbrauchte“ Luft enthält darüber hinaus auch nennenswerte Mengen an [[Kohlendioxid]] (ab 14 % giftig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele von Stoffgemischen in den drei [[Aggregatzustand|Aggregatzuständen]] (rot = homogen, gelb = heterogen):&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:13%&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:29%&amp;quot;| fest&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:29%&amp;quot;| flüssig&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:29%&amp;quot;| gasförmig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;3&amp;quot;| in fest&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#FFE0E0&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;[[Legierung]]en&amp;#039;&amp;#039; wie [[Bronze]]&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFE0E0&amp;quot;| [[Tonminerale]]&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;| [[Schaumstoff]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039; festes Gemenge&amp;#039;&amp;#039; wie [[Konglomerat (Gestein)|Gesteins-Konglomerate]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;[[Haufwerk]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| in flüssig&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#FFE0E0&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;[[Lösung (Chemie)|Lösungen]]&amp;#039;&amp;#039; wie [[Sole]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#FFE0E0&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;[[Lösung (Chemie)|Lösungen]]&amp;#039;&amp;#039; wie [[Wein]]&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;[[Lösung (Chemie)|Lösungen]]&amp;#039;&amp;#039; wie [[Sodawasser]]&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Suspension (Chemie)|Suspensionen]]&amp;#039;&amp;#039; wie [[Blut]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Emulsion]]en&amp;#039;&amp;#039; wie [[Milch]]&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Schaum]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| in gasförmig&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;[[Aerosol]]&amp;#039;&amp;#039; (Oberbegriff)&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background:#FFE0E0&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;[[Gasgemisch]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFE0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Staub]], [[Rauch]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Zigarettenrauch]])&lt;br /&gt;
| [[Dampf]], [[Nebel]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Maßbegriffe von Gemischen}}Maßbegriffe für die Zusammensetzung von Gemischen ==&lt;br /&gt;
Die Zusammensetzung von Gemischen kann über den relativen [[Gehaltsangabe|Gehalt]] der einzelnen, im Gemisch enthaltenen Komponenten angegeben werden. Übliche Gehaltsangaben sind der [[Massenanteil]], der [[Stoffmengenanteil]] sowie der [[Volumenanteil]]. Ebenso können Gemischzusammensetzungen über volumenbezogene Konzentrationen der im Gemisch vorhandenen Reinstoffe, wie die [[Massenkonzentration]], die [[Stoffmengenkonzentration]] und die [[Volumenkonzentration]], spezifiziert werden. Weiterhin können Gemischzusammensetzungen durch die [[Molalität]]en der im Gemisch vorhandenen Reinstoffe quantifiziert werden. Häufig werden Gemischzusammensetzungen im Hinblick auf bestimmte, im jeweiligen Anwendungskontext relevante Komponenten angegeben. Beispiele hierfür sind die [[Salinität]] und der [[Zuckergehalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Physikalische Chemie ==&lt;br /&gt;
Thermodynamisch kann zwischen idealen und realen Mischungen unterschieden werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PAC533&amp;quot; /&amp;gt; In idealen Mischungen verhalten sich die enthaltenen Reinstoffe so, dass kein Unterschied zwischen ihren Stoffmengenanteilen und ihren thermodynamischen [[Aktivität (Chemie)|Aktivitäten]] besteht. In diesem Fall lassen sich die Gemischeigenschaften auf Basis der Stoffmengenanteile vorhersagen. In realen Gemischen sind die Stoffmengenanteile der Komponenten von den Aktivitäten der Komponenten verschieden. Die Gemischeigenschaften lassen sich nur mittels der Aktivitäten, nicht jedoch mittels der Stoffmengenanteile präzise vorhersagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemische können [[Phasenübergang|Phasenübergänge]] durchlaufen, wobei sich das Phasenverhalten von Gemischen durch [[Phasendiagramm]]e darstellen lässt. So können feste und flüssige Gemische häufig sowohl [[Zustand (Thermodynamik)|thermodynamische Zustände]] einnehmen, in denen sie homogen sind, als auch thermodynamische Zustände, in denen sie heterogen sind und in Form miteinander im thermodynamischen [[Thermodynamisches Gleichgewicht|Gleichgewicht]] stehender koexistierender Phasen existieren. Ein thermodynamischer Zustand ist dabei neben der Gemischzusammensetzung durch einen bestimmten [[Druck (Physik)|Druck]], eine bestimmte [[Temperatur]] und ein bestimmtes [[Volumen|Gemischvolumen]] gekennzeichnet. Ein homogenes Gemisch nimmt in seinem [[Zustandsraum (Thermodynamik)|thermodynamischen Zustandsraum]] einen Zustand ein, in dem es als homogene [[Mischphase]] vorliegt. Durch [[Entmischung (Thermodynamik)|Entmischung]] kann das homogene Gemisch in ein heterogenes Gemisch überführt werden. Dabei wird es durch eine [[Zustandsänderung#Thermodynamik|Zustandsänderung]], wie beispielsweise durch eine Temperatur- oder Druckänderung, in einen Bereich seines Zustandsraumes überführt, in dem dieser eine [[Mischungslücke]] aufweist. Umgekehrt lassen sich koexistierende Phasen durch eine entsprechende Zustandsänderung wieder in eine homogene Mischphase umwandeln. Weiterhin lassen sich viele homogene Gemische durch Phasenübergänge in andere Aggregatzustände überführen. Hierbei wird meist ein Koexistenzgebiet durchlaufen, in dem eine Phase im Ausgangsaggregatzustand und eine Phase des sich neu bildenden Aggregatzustandes, die sich in ihrer stofflichen Zusammensetzung unterscheiden, koexistieren. Ausnahmen hiervon sind [[Azeotrop]]e und [[Eutektikum|Eutektika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahrenstechnik ==&lt;br /&gt;
Die Herstellung von Gemischen durch [[Mischen (Verfahrenstechnik)|Mischen]] ist eine Grundoperation in der [[Mechanische Verfahrenstechnik|mechanischen Verfahrenstechnik]] und in der [[Chemische Reaktionstechnik|chemischen Reaktionstechnik]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marko Zlokarnik |Titel=Mixing, Introduction |Hrsg= |Sammelwerk=Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry |Band=23 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Wiley-VCH Verlag GmbH &amp;amp; Co. KGaA |Ort=Weinheim, Germany |Datum=2000-06-15 |ISBN=978-3-527-30673-2 |DOI=10.1002/14356007.b02_24 |Seiten=385–386}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während Gase sich spontan mischen, spielen bei Gemischen im flüssigen Aggregatzustand [[Mischbarkeit]]en und [[Löslichkeit]]en eine erhebliche Rolle. Eine gebräuchliche Methode zur Herstellung von Gemischen mit zumindest einer flüssigen Komponente ist [[Rührer|Rühren]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marko Zlokarnik |Titel=Stirring |Hrsg= |Sammelwerk=Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry |Band=34 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Wiley-VCH Verlag GmbH &amp;amp; Co. KGaA |Ort=Weinheim, Germany |Datum=2003-01-15 |ISBN=978-3-527-30673-2 |DOI=10.1002/14356007.b02_25 |Seiten=433–471}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vermischen hochviskoser Komponenten erfolgt unter anderem durch Kneten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=David B. Todd |Titel=Mixing of Highly Viscous Media |Hrsg= |Sammelwerk=Ullmann’s Encyclopedia of Industrial Chemistry |Band=23 |Nummer= |Auflage= |Verlag=Wiley-VCH Verlag GmbH &amp;amp; Co. KGaA |Ort=Weinheim, Germany |Datum=2000-06-15 |ISBN=978-3-527-30673-2 |DOI=10.1002/14356007.b02_26 |Seiten=387–402}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Mischen von Stoffen ist thermodynamisch mit einer [[Mischungswärme|Mischungsenthalpie]] verbunden und kann [[Exotherme Reaktion|exotherm]] oder [[Endotherme Reaktion|endotherm]] verlaufen. Daher kann auch das Management von [[Wärmestrom|Wärmeströmen]] einen wichtigen Aspekt für die Planung und Durchführung eines Mischvorganges darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gemischtrennung|Auftrennung von Gemischen]] in deren [[Reinstoff]]e kann mittels diverser technischer [[Trennen (Verfahrenstechnik)|Trennmethoden]] erfolgen. Diese fallen häufig in den Bereich der thermischen Verfahrenstechnik, wie beispielsweise [[Destillation]], [[Rektifikation (Verfahrenstechnik)|Rektifikation]], [[Extraktion (Verfahrenstechnik)|Extraktion]], [[Membrantechnik]] und [[Umkehrosmose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffe in der Gesetzgebung ==&lt;br /&gt;
In der Gesetzgebung zum Gefahrstoffrecht werden für Reinstoffe und Gemische andere Bezeichnungen verwendet als in der Chemie.&lt;br /&gt;
* Der Gesetzgeber verwendet die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Stoff&amp;#039;&amp;#039; für chemische Reinstoffe (Verbindungen oder Elemente), während sie in der Chemie als Oberbegriff für alle Stoffe gilt.&lt;br /&gt;
* In der [[Europäische Union|EU]] war der Begriff &amp;#039;&amp;#039;[[Zubereitung]]&amp;#039;&amp;#039; für das Chemikalien- und damit Gefahrstoffrecht bis 2008 als Oberbegriff für Gemische, Gemenge und Lösungen [[Legaldefinition|definiert]]; diese Bezeichnung war nach Einführung des [[Global harmonisiertes System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien|GHS]] noch bis 1. Juni 2015 erlaubt. Seither wird auch im Gefahrstoffrecht –&amp;amp;nbsp;wie in der Chemie&amp;amp;nbsp;– nur noch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Gemisch&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Im EU-Recht zum [[Pflanzenschutz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel 3 Ziff. 3 [[Verordnung (EG) Nr. 1107/2009]]: Zubereitungen: „Gemische oder Lösungen aus zwei oder mehreren Stoffen, die zur Verwendung als Pflanzenschutzmittel oder Zusatzstoffe bestimmt sind“.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in der Schweizer [[Chemikalienverordnung (Schweiz)|Chemikalienverordnung]] wird weiterhin der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Zubereitung&amp;#039;&amp;#039; verwendet. Es gibt eine Reihe an Grenzfällen, die rechtlich sowohl als Gegenstände als auch als Gemische gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Catalogue of borderline cases between articles and substances/mixtures |Hrsg=[[ECHA]] |Datum=2025 |Online=https://echa.europa.eu/documents/10162/17240/borderline_cases_substances_articles_catalogue_en.pdf/869ddf1b-288c-2265-88ee-b5dffdbdc684}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=3 class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Begriffsdefinition im Gefahrstoffrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| EU-Gefahrstoffkennzeichnung&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;Verwendung erlaubt bis 1. Juni 2015&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| „Stoff“&lt;br /&gt;
| „Zubereitung“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| GHS-Gefahrstoffkennzeichnung&lt;br /&gt;
| „Stoff“&lt;br /&gt;
| „Gemisch“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Umfasst nach chemischer Definition&lt;br /&gt;
| Reinstoffe&amp;lt;br /&amp;gt;(Verbindungen, Elemente)&lt;br /&gt;
| Gemische&amp;lt;br /&amp;gt;(homogene und heterogene)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Verwechslung: Zur Herstellung von Fotoplatten oder Fotopapier wurde ursprünglich eine [[Silbernitrat]]&amp;amp;shy;lösung und [[Kaliumbromid]]&amp;amp;shy;lösung in flüssiger [[Gelatine]] emulgiert auf Glasplatten oder Fotopapier aufgetragen, darum wird diese feste Schicht in der Foto-[[Fachsprache]] fälschlich als &amp;#039;&amp;#039;Emulsion&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Tatsächlich reagieren Silbernitrat und Kaliumbromid in der Emulsion zu wasserunlöslichem lichtempfindlichen [[Silberbromid]], was im &amp;#039;&amp;#039;Flüssig&amp;#039;&amp;#039;- und [[Gel]]&amp;amp;shy;zustand eine &amp;#039;&amp;#039;Suspension&amp;#039;&amp;#039; in Gelatine ergibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bestandteil]], [[Vermischung (Recht)|Vermischung]] – zu den rechtlichen Belangen des Mischens&lt;br /&gt;
* [[Isomerengemisch]] – in der Chemie eine Mischung von mindestens zwei verschiedenen isomeren Stoffen&lt;br /&gt;
* [[Stereoisomerengemisch]] – in der Chemie eine Mischung von zwei oder mehr verschiedenen stereoisomeren Stoffen&lt;br /&gt;
* [[Mischphase]] (Thermodynamik) – eine aus mehreren Stoffen bestehende homogene Phase&lt;br /&gt;
* [[Mischungskreuz]] – ein Rechenschema zur Lösung von Mischungsaufgaben&lt;br /&gt;
* [[Liste individueller Mineralgemenge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Herder-Lexikon Geologie und Mineralogie&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 1972, ISBN 3-451-16452-3.&amp;lt;!--Ein Lehrbuch der Chemie, auch der Mineralogie gibt Aufschluss über die Vielfältigkeit, die Zusammensetzung und die Entstehung solcher Gemische wie [[Lava]], [[Dolomit (Gestein)|Dolomit]] oder Granit.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoffgemisch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4132151-0}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cvf-ps</name></author>
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