<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gemeiner_Schwefel-Ritterling</id>
	<title>Gemeiner Schwefel-Ritterling - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gemeiner_Schwefel-Ritterling"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gemeiner_Schwefel-Ritterling&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T04:40:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gemeiner_Schwefel-Ritterling&amp;diff=2079768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Regi51: Änderungen von 2001:871:25A:B4EE:1082:1B04:1A0A:131F (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.12)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gemeiner_Schwefel-Ritterling&amp;diff=2079768&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-09-09T13:47:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2001:871:25A:B4EE:1082:1B04:1A0A:131F&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2001:871:25A:B4EE:1082:1B04:1A0A:131F&quot;&gt;2001:871:25A:B4EE:1082:1B04:1A0A:131F&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:2001:871:25A:B4EE:1082:1B04:1A0A:131F&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:2001:871:25A:B4EE:1082:1B04:1A0A:131F (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.12)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gemeiner Schwefel-Ritterling&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Tricholoma sulphureum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Jean Baptiste François Bulliard|Bull.]]&amp;lt;!--1783--&amp;gt; : [[Elias Magnus Fries|Fr.]]&amp;lt;!--1821--&amp;gt;) [[Paul Kummer|P. Kumm.]]&amp;lt;!--1871--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ritterlinge&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Tricholoma&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Ritterlingsverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Tricholomataceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Champignonartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Agaricales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Agaricomycetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Agaricomycetes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = 2010-09-17 Tricholoma sulphureum.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gemeine Schwefel-Ritterling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma sulphureum&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Pilze|Pilzart]] aus der Familie der [[Ritterlingsverwandte]]n, die in Laub- und Nadelwäldern Europas, Chinas und Nordamerikas vorkommt. Der bräunlich-gelbe Fruchtkörper wächst von August bis Dezember auf kalkhaltigen Böden. Er ist [[Giftpilz|giftig]] und hat einen unangenehmen Geschmack und Geruch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-09-17 Tricholoma sulphureum 2.jpg|mini|Die Lamellen auf der Hutunterseite des Gemeinen Schwefel-Ritterlings sind querverbunden.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Narcisridderzwam (Tricholoma sulphureum) Locatie, Hortus (Haren, Groningen) 01.JPG|mini|Fruchtkörper des Gemeinen Schwefel-Ritterlings.]]&lt;br /&gt;
=== Makroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Gemeine Schwefel-Ritterling besitzt einen grünlich-gelben bis braunen, 25–70&amp;amp;nbsp;mm breiten [[Hut (Mykologie)|Hut]], der zunächst halbkugelig oder schirmartig ausgebreitet ist. Mit zunehmendem Alter wird er unregelmäßig verbogen, der zunächst eingerollte oder herabgebogene Rand wird zusehends wellig. Auch die Hutfarbe wird im Laufe der Zeit dunkler, vor allem in der Mitte des Hutes. Die Oberfläche fühlt sich bei trockener Witterung samtig oder leicht filzig an. Der Fruchtkörper verfügt über 20–40 entfernt stehende, bis zu 10&amp;amp;nbsp;mm lange und schwefelgelbe [[Lamelle (Mykologie)|Lamellen]], die meist tief eingekerbt sind. Sie sind leicht sichel- bis mandelförmig und am Stiel angewachsen und ausgebuchtet. Zwischen zwei Lamellen befinden sich ein bis fünf [[Lamelle (Mykologie)#Form|Lamellulae]]. Der vollfleischige [[Stiel (Mykologie)|Stiel]] ist 30–70, in Ausnahmefällen 110&amp;amp;nbsp;mm lang, 5–18 mm breit und zylindrisch geformt; selten ist er zur Basis hin verdickt. Am Hutansatz ist er hell gelb, wird aber nach unten hin immer dunkler und hat einen grünlichen Stich. Der untere Teil des Stiels ist meist von dunklen Längsfasern durchzogen, im Alter verfärbt er immer mehr ins Rotbraune. Auffällig ist vor allem der Geruch des Schwefelritterlings, dem der Pilz seinen Namen verdankt: Er ist stark schwefelartig, an frischen Schnittstellen auch leicht mehlig. Ähnliches gilt für den Geschmack, der als mehlig-ranzig, sauer und sehr bitter beschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikroskopische Merkmale ===&lt;br /&gt;
Der Gemeine Schwefel-Ritterling besitzt 8,5–11&amp;amp;nbsp;× 5,0–6,5&amp;amp;nbsp;[[µm]] große Sporen von unregelmäßiger, länglich-ovaler Form mit einem stark ausgebildeten Fortsatz. In der Seitenansicht zeigt sich oft eine starke Krümmung, bei der man fast von einer eckigen Kante sprechen kann. Die [[Basidie]]n messen 39–48&amp;amp;nbsp;× 8,0–10&amp;amp;nbsp;mm und sind 4-, seltener 2-sporig; der Lamellenrand ist fruchtbar. [[Zystide]]n sind nicht vorhanden. Die Pileipellis (Huthaut) ist trichoderm, das heißt, die äußerste Schicht der [[Hyphe]]n steht haarartig nach oben. Diese Hyphen sind 3,0–5,0&amp;amp;nbsp;µm breit und zeichnen sich durch ein verdicktes, keulenförmiges Element von 13–40&amp;amp;nbsp;µm Länge und 4,5–12&amp;amp;nbsp;µm Breite an ihrem Ende aus. Die Subpellis, das heißt die unter der obersten Haut liegende Schicht, besteht aus 18–30&amp;amp;nbsp;× 2,5–7,5&amp;amp;nbsp;µm messenden, rundlichen Hyphenelementen, die einen Übergang zum [[Trama|Hutfleisch]] bilden. Die Pigmente der Hyphen befinden sich in den Zellen und haben einen bräunlich-gelben Farbton. Die Haut des Stiels ist eine Cutis aus parallel liegenden, zylindrischen Hyphensträngen von 2,5–7,5&amp;amp;nbsp;µm Breite mit Übergängen zu einer Trichodermis. Im [[Hymenium]] finden sich nur sehr wenige oder gar keine Hyphen mit [[Schnalle (Mykologie)|Schnallen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artabgrenzung ==&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Art ist der [[Grünling (Pilz)|Grünling]] (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma equestre&amp;#039;&amp;#039;), der früher als [[Speisepilz]] galt, heute jedoch den [[Giftpilz]]en zugerechnet wird. Der Unterschied liegt im eher grünlichen Ton und der schmierigen Huthaut des Grünlings.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchenwald 1.jpg|mini|hochkant|Buchenwälder sind ein häufiger Standort des Gemeinen Schwefel-Ritterlings]]&lt;br /&gt;
Die Fruchtkörper des Gemeinen Schwefel-Ritterlings finden sich von August bis Dezember vor allem unter [[Eichen]] und [[Buchen]], aber auch im Nadelwald unter [[Kiefern]], [[Fichten]] und [[Tannen]], mit denen er [[Mykorrhiza#Ektomykorrhiza|Ektomykorrhiza]] bildet. Der Untergrund besteht meist aus sandigen Böden entlang von Straßen und Wegen, durchsetzt mit etwas Lehm. Im Mittelmeergebiet dominieren hingegen kalkige Böden mit Nadelbäumen als Mykorrhizapartner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Gemeine Schwefel-Ritterling ist in ganz Europa verbreitet, wo er von arktischen Gebieten bis in subtropische Klimazonen, etwa im Mittelmeerraum, vorkommt. Auch in China,&amp;lt;ref name=&amp;quot;comandini&amp;quot;&amp;gt;Ornella Comandini et al.: &amp;#039;&amp;#039;Uniting Tricholoma sulphureum and T. bufonium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mycological Research&amp;#039;&amp;#039; 108/10, Oktober 2004. S. 1162–1171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Florida und im [[Pazifischer Nordwesten|Pazifischen Nordwesten]] ist der Schwefelritterling verbreitet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;arora&amp;quot;&amp;gt;David Arora: &amp;#039;&amp;#039;A Comprehensive Guide to the Fleshy Fungi.&amp;#039;&amp;#039; Ten Speed Press, 1986. ISBN 0-89815-169-4, S. 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; inwieweit das Verbreitungsgebiet noch weitere Gebiete umfasst, ist ungeklärt. Im [[Pleistozän]] war die Art offenbar deutlich häufiger als heute, zudem gibt es im westlichen Mitteleuropa einen Bestandsrückgang seit den 1970er Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bas&amp;quot;&amp;gt;Cornelis Bas, M. E. Nordeloos, E. C. Vellinga (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora Agaricina Neerlandica. Vol. 3: Critical Monographs on Families of Agarics and Boleti Occurring in the Netherlands.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press, 1995. ISBN 90-5410-616-6, S. 146–148.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Innerhalb der [[Ritterlinge]] wird der Gemeine Schwefel-Ritterling in die [[Sektion (Biologie)|Sektion]] &amp;#039;&amp;#039;Inamoena&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Die Pilze dieser Gruppe zeichnen sich durch ihren starken, unangenehmen Geruch und ihre glattsamtige Hutoberfläche aus, ihre Hyphen besitzen nur wenige Schnallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Systematik des Gemeinen Schwefel-Ritterlings ist umstritten. Aus DNA-Analysen ging hervor, dass der Violettbraune Schwefel-Ritterling oder Kröten-Ritterling (&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma bufonium&amp;#039;&amp;#039;) keine eigenständige Art ist, sondern nur eine Variante des Gemeinen Schwefel-Ritterlings darstellt, die zudem nicht notwendigerweise eine [[Varietät (Biologie)|Varietät]] sein muss. Dies zeigt sich auch in den mikroskopischen Merkmalen, in denen sich die beiden Pilze nicht unterscheiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;comandini&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Der Gemeine Schwefel-Ritterling ist schwach giftig und zudem von sehr bitterem, unangenehmem Geschmack; er kommt deshalb nicht als Speisepilz infrage. Beim Verzehr können von Schweißausbrüchen, Magenschmerzen oder Durchfall begleitete Verdauungsbeschwerden auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* David Arora: &amp;#039;&amp;#039;A Comprehensive Guide to the Fleshy Fungi.&amp;#039;&amp;#039; Ten Speed Press, 1986. ISBN 0-89815-169-4, S. 179.&lt;br /&gt;
* Cornelis Bas, M. E. Nordeloos, E. C. Vellinga (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flora Agaricina Neerlandica. Vol. 3: Critical Monographs on Families of Agarics and Boleti Occurring in the Netherlands.&amp;#039;&amp;#039; CRC Press, 1995. ISBN 90-5410-616-6, S. 146–148.&lt;br /&gt;
* Ornella Comandini et al.: &amp;#039;&amp;#039;Uniting Tricholoma sulphureum and T. bufonium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mycological Research&amp;#039;&amp;#039; 108/10, Oktober 2004. S. 1162–1171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Tricholoma sulphureum|&amp;#039;&amp;#039;Tricholoma sulphureum&amp;#039;&amp;#039;}} &lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.funghiitaliani.it/index.php?showtopic=15607 | titel=Tricholoma sulphureum | werk=Funghi in Italia / funghiitaliani.it | zugriff=2014-09-08| sprache=it | kommentar=Fotos vom Gemeinen Schwefel-Ritterling }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritterlinge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Giftpilz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Regi51</name></author>
	</entry>
</feed>