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	<title>Gellu Naum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:17:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gellu_Naum&amp;diff=607821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-03T15:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gellu Naum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1915]] in [[Bukarest]], Rumänien; † [[29. September]] [[2001]]) war einer der bedeutendsten rumänischen Schriftsteller und einer der letzten bedeutenden [[Surrealismus|Surrealisten]] Europas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gellu Naum war der Sohn des Poeten [[Andrei Naum]], der bei der Schlacht in [[Mărășești]] umkam. Im Jahre 1926 begann er im Gymnasium &amp;#039;&amp;#039;[[Dimitrie Cantemir]]&amp;#039;&amp;#039; in Bukarest mit dem Schreiben und dichtete nach einer verlorenen Wette erstmals Verse. Sein Debüt als Schriftsteller erfolgte in Form zweier im &amp;#039;&amp;#039;[[Cuvantul]]&amp;#039;&amp;#039; publizierter Gedichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1933 und 1937 studierte Gellu Naum an der [[Universität Bukarest]] [[Philosophie]]. 1938 ging er auf Anraten seines Freundes [[Victor Brauner]] nach [[Paris]], wo er das Philosophiestudium an der [[Sorbonne]] weiterführte. Seine Doktorarbeit beschäftigte sich mit [[Pierre Abélard]]. In Frankreich trat er, animiert von [[André Breton]], in den Kreis der Surrealisten ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1939 kehrte er zurück nach Rumänien, wo er zur Armee geschickt wurde. 1944 erkrankte er an den Spätfolgen des Aufenthaltes in der Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1941 entstand der Kreis der Surrealisten Rumäniens, bestehend aus Gellu Naum, [[Gherasim Luca]], [[Dolfi Trost]], [[Virgil Teodorescu]] und [[Paul Păun]]. Ihre Aktivität war in den Jahren 1945–1947 besonders intensiv. Breton äußerte dazu: „Das Zentrum der Welt ist nach Bukarest gezogen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des Jahres 1948 wurde die Gruppe der Surrealisten in Rumänien verboten und löste sich auf. Zwischen 1950 und 1953 unterrichtete Naum Philosophie am [[Agronomisches Institut|Agronomischen Institut]], später verdiente er seinen Lebensunterhalt mit Übersetzungen vorwiegend französischer Literatur, darunter [[Denis Diderot]], [[Stendhal]], [[Victor Hugo]] und [[Jules Verne]], aber auch aus dem Deutschen ([[Franz Kafka]]) und Englischen ([[Samuel Beckett]]). Seine eigenen Texte – außer einigen Kinderbüchern – durften zwanzig Jahre lang nicht erscheinen. Der surrealistische Kollege [[Jules Perahim]] illustrierte vier der Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde das Publikationsverbot aufgehoben und er veröffentlichte weitere eigene Gedichtbände, so zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Athanor&amp;#039;&amp;#039; (1968), &amp;#039;&amp;#039;Mein müder Vater&amp;#039;&amp;#039; (1972) &amp;#039;&amp;#039;Poeme Alese&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Gedichte&amp;#039;&amp;#039;) (1974). Aus gesundheitlichen Gründen zog er sich nach [[Comana (Giurgiu)|Comana]] zurück, wo er mit seiner Frau Lyggia (seit 1946 verheiratet) lebte. Sie wurde zur Hauptperson in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;Zenobia&amp;#039;&amp;#039;, das 1985 erschien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1990 wurde er häufig nach Deutschland, Frankreich, Holland und in die Schweiz eingeladen, um dort aus seinen Werken vorzulesen. Gellu Naum war zeitlebens eng mit dem rumänischen Regisseur [[David Esrig]] befreundet. Seine Werke wurden in die wichtigsten Sprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet, u.&amp;amp;nbsp;a. 1999 mit dem [[Preis der Stadt Münster für Europäische Poesie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (auf Deutsch) ==&lt;br /&gt;
* 1956: &amp;#039;&amp;#039;So ist Sanda.&amp;#039;&amp;#039; Ins Deutsche übertragen von [[Else Kornis]]. Jugendverlag, Bukarest 1956, {{DNB|577295292}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Abenteuer des Matei Gulliver.&amp;#039;&amp;#039; Jugendverlag, Bukarest 1958, {{DNB|577295284}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Buch von Apollodor.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Franz Johannes Bulhardt]], Jugendverlag, Bukarest 1963, {{DNB|453540333}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Pinguin Apollodor.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Rumänischen übertragen von Rolf Bossert. Ion-Creangă-Verlag, Bukarest 1982, {{DNB|880975733}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zähne von Worten zermalmt.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von Anemone Latzina. Kriterion-Verlag, Bukarest 1983, {{DNB|880036818}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zenobia.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Georg Aescht]], Nachwort von [[Max Blaeulich]], Wieser, Klagenfurt / Salzburg 1990, ISBN 3-85129-024-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Black Box. Poeme.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Oskar Pastior]] und Georg Aescht. Wieser, Klagenfurt und Salzburg 1993, ISBN 3-85129-102-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rede auf dem Bahndamm an die Steine. Faţa şi suprafaţ. Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; (zweisprachig) Übersetzt und mit einer Nachbemerkung von Oskar Pastior, mit einem Nachwort von [[Ernest Wichner]]. Ammann, Zürich 1998, ISBN 3-250-10358-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pohesie. Sämtliche Gedichte.&amp;#039;&amp;#039; (Deutschsprachige Gellu-Naum-Werkausgabe, Band 1). Übersetzt von Oskar Pastior und Ernest Wichner. Engeler, Basel / Weil am Rhein 2006, ISBN 3-938767-10-3.&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;Streiflicht – Eine Auswahl zeitgenössischer rumänischer Lyrik&amp;#039;&amp;#039; – Übersetzung [[Christian W. Schenk]], Dionysos Verlag 1994, ISBN 3-9803871-1-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oskar Pastior entdeckt Gellu Naum.&amp;#039;&amp;#039; Europa-Verlag, Hamburg / Wien 2001, ISBN 3-203-84302-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119353490}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gellunaum.ro/ www.gellunaum.ro (rumänisch/englisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119353490|LCCN=nr/91/31789|VIAF=17264992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Naum, Gellu}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Rumänisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rumäne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1915]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Naum, Gellu&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=rumänischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1915&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bukarest]], Rumänien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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