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	<title>Geleitzug SC 7 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T20:08:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geleitzug_SC_7&amp;diff=897332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-11T16:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT     = Geleitzug SC 7&lt;br /&gt;
|TEILVON      = [[Zweiter Weltkrieg]]&amp;lt;br/&amp;gt;[[Atlantikschlacht]]&lt;br /&gt;
|BILD         = &lt;br /&gt;
|BILDBREITE   = &lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|DATUM        = 16.&lt;br /&gt;
|DATUMBIS     = 19. Oktober 1940&lt;br /&gt;
|ORT          = [[Nordatlantik]]&lt;br /&gt;
|CASUS        = &lt;br /&gt;
|GEBIETE      = &lt;br /&gt;
|AUSGANG      = Verlust von 79.592 BRT alliiertem Schiffsraum&lt;br /&gt;
|FOLGEN       = &lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS= &lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1  = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2  = {{GBR}}&amp;lt;br/&amp;gt;{{CAN-1921}}&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT3  = &lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1= [[Karl Dönitz]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2= [[Lachlan Donald Ian Mackinnon]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER3= &lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE1= 7 [[U-Boot]]e&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE2= 35 [[Frachtschiff]]e&amp;lt;br/&amp;gt;7 [[Geleitschiff]]e&lt;br /&gt;
|TRUPPENSTÄRKE3= &lt;br /&gt;
|VERLUSTE1   = keine&lt;br /&gt;
|VERLUSTE2   = 20 Frachtschiffe mit 79.592&amp;amp;nbsp;[[Registertonne|BRT]]&lt;br /&gt;
|VERLUSTE3   = &lt;br /&gt;
|NOTIZEN     = &lt;br /&gt;
|ÜBERBLICK   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geleitzug SC&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein aus 35 [[Frachtschiff]]en bestehender [[Geleitzug|Konvoi]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], der am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1940 vom [[Kanada|kanadischen]] [[Sydney (Nova Scotia)|Sydney]] ([[Nova Scotia]]) aus in Richtung [[Liverpool]] und anderer [[Vereinigtes Königreich|britischer]] Häfen auslief. Während seiner [[Atlantischer Ozean|Atlantiküberquerung]] wurde der Konvoi von einem sogenannten [[Rudeltaktik|Wolfsrudel]] ([[Englische Sprache|engl]].: &amp;#039;&amp;#039;Wolfpack&amp;#039;&amp;#039;) [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|deutscher]] [[U-Boot]]e angegriffen und im Verlauf des drei Tage dauernden Angriffs schwer getroffen und dezimiert. Diese Angriffe verdeutlichten das enorme Potential der Rudeltaktik und zugleich die großen Defizite der britischen [[U-Jagd]] dieser Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Schiffe des Konvois ==&lt;br /&gt;
Der langsame Konvoi verließ Sydney am 4.&amp;amp;nbsp;Oktober 1940 in Richtung Liverpool. Eigentlich sollte die Geschwindigkeit acht [[Knoten (Einheit)|Knoten]] betragen; einige der Schiffe waren jedoch etwas langsamer. Die Gruppe bestand aus älteren kleineren Schiffen, die hauptsächlich Massengüter geladen hatten, die zum Großteil von der kanadischen Ostküste stammten, speziell aus Gegenden nördlich und östlich um Sydney. Typische Fracht waren [[Grubenstempel]] aus dem östlichen [[New Brunswick/Nouveau-Brunswick|Neubraunschweig]] für die britischen [[Kohle]][[bergwerk]]e, Bauholz, [[Holzstoff#Holzschliff|Holzschliff]], [[Getreide]], [[Stahl]] und Stahlbarren aus dem Stahlwerk in Sydney und [[Eisenerz]] aus [[Neufundland]] für die großen Stahlwerke in [[Wales]].&lt;br /&gt;
Das größte Schiff des Konvois mit dem Ziel [[Clyde (Fluss)|Clyde]] war mit 9512 Brutto[[registertonne]]n der zur britischen [[Admiralität (Vereinigtes Königreich)|Admiralität]] gehörende, mit Treibstoff für die [[Royal Navy]] beladene Öl[[tanker]] &amp;#039;&amp;#039;Languedoc&amp;#039;&amp;#039;. Ein anderes Schiff, die &amp;#039;&amp;#039;Empire Brigad&amp;#039;&amp;#039;, trug eine große Zahl an [[Lastkraftwagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Angriffe ==&lt;br /&gt;
Die ersten Tage der Überfahrt verliefen ruhig; als der Konvoi sich jedoch am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1940 der Westküste Großbritanniens näherte (speziell dem Bereich zwischen [[Island]] und Großbritannien, siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[GIUK-Lücke]]&amp;#039;&amp;#039;), begann der erste koordinierte Angriff durch sieben deutsche U-Boote. Es handelte sich hierbei um &amp;#039;&amp;#039;[[U 38 (U-Boot, 1938)|U 38]]&amp;#039;&amp;#039; (unter [[Heinrich Liebe]]), &amp;#039;&amp;#039;[[U 46 (U-Boot, 1938)|U 46]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Engelbert Endrass]]), &amp;#039;&amp;#039;[[U 48 (U-Boot, 1939)|U 48]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Heinrich Bleichrodt]]), &amp;#039;&amp;#039;[[U 99 (U-Boot, 1940)|U 99]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Otto Kretschmer (Marineoffizier)|Otto Kretschmer]]), &amp;#039;&amp;#039;[[U 100 (U-Boot, 1940)|U 100]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Joachim Schepke]]), &amp;#039;&amp;#039;[[U 101 (U-Boot, 1940)|U 101]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Fritz Frauenheim]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[U 123 (U-Boot, 1940)|U 123]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Karl-Heinz Moehle]]). Der Angriff wurde vom [[Frankreich|französischen]] [[Lorient]] aus von [[Vizeadmiral]] [[Karl Dönitz]] und seinem Stab koordiniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039; war erst der vierte Konvoi, der von einer U-Bootgruppe nach der Rudeltaktik angegriffen wurde. Die britische [[Sloop#Sloops im 19. und 20. Jahrhundert|Sloop]] &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Scarborough (U25)|Scarborough]]&amp;#039;&amp;#039; war die einzige [[Eskorte]] des Konvois. Die Konvoi-Taktiken waren zu diesem recht frühen Zeitraum des Krieges noch rudimentär, und es ist schwer einzuschätzen, welche Taktik einem einzelnen eher schwachen Geleitschutz für 35 langsame Frachter gegen ein Rudel deutscher U-Boote geholfen hätte, wenn es überhaupt eine erfolgversprechende Taktik gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als erstes Schiff wurde am 16.&amp;amp;nbsp;Oktober die kanadische &amp;#039;&amp;#039;Trevisa&amp;#039;&amp;#039; versenkt, ein kleines mit Bauholz für [[Schottland]] beladenes Schiff von 1813 BRT, das am Ende des Konvois fuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17.&amp;amp;nbsp;Oktober versenkten die U-Boote drei weitere Schiffe, darunter den Tanker &amp;#039;&amp;#039;Languedoc&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Scarborough&amp;#039;&amp;#039; konnte wenig ausrichten, und selbst als am nächsten Tag die Sloop &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Fowey|Fowey]]&amp;#039;&amp;#039; und die [[Korvette]] &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Bluebell (K80)|Bluebell]]&amp;#039;&amp;#039; zur Unterstützung eintrafen, waren die Abwehrmaßnahmen kaum spürbar, da die Eskortschiffe sich auch um die Überlebenden der bereits gesunkenen oder sinkenden Schiffe kümmerten und somit den Rest des Konvois zeitweise ungeschützt ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 18. Oktober wurde noch verlustreicher für den Konvoi. Sieben Schiffe wurden versenkt, darunter die mit Eisenerz beladene und nach [[Cardiff]], Wales, fahrende &amp;#039;&amp;#039;Creekirk&amp;#039;&amp;#039;. Durch das hohe Gewicht ihrer Ladung sank sie besonders schnell und riss dadurch alle 36 Besatzungsmitglieder mit sich. Im Verlauf des Tages stießen die britische Sloop &amp;#039;&amp;#039;[[Galathea (Schiff, 1934)|Leith]]&amp;#039;&amp;#039; und die Korvette &amp;#039;&amp;#039;[[HMS Heartsease|Heartsease]]&amp;#039;&amp;#039; zur Unterstützung zum Konvoi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 19. Oktober war der schwärzeste Tag für die Gruppe. Neun Schiffe, darunter die &amp;#039;&amp;#039;Empire Brigand&amp;#039;&amp;#039; mit ihrer Ladung LKW, wurden versenkt, ebenso wie die &amp;#039;&amp;#039;Fiscus&amp;#039;&amp;#039;, die Stahlbarren geladen hatte. Auch das Schiff des Konvoi-Kommandeurs, die &amp;#039;&amp;#039;[[Fritz (Schiff)|Assyrian]]&amp;#039;&amp;#039;, ging an diesem Tag verloren. Admiral [[Lachlan Donald Ian Mackinnon|Lachlan Mackinnon]] konnte gerettet werden; siebzehn seiner Seeleute fanden den Tod, ebenso wie sechs der &amp;#039;&amp;#039;Empire Brigand&amp;#039;&amp;#039; und achtunddreißig von neununddreißig Mann Besatzung der &amp;#039;&amp;#039;Fiscus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Der Angriff auf den Geleitzug verlief chaotisch und in dem nächtlichen Durcheinander meldeten mehrere Boote jeweils dieselben Schiffe versenkt zu haben. Daher überschätzte die U-Bootführung zunächst die Versenkungszahlen und nahm 30 Schiffe mit etwa 200.000&amp;amp;nbsp;BRT als versenkt an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg, Die Jäger&amp;#039;&amp;#039; Heyne (München), 1999, S. 248.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die tatsächlichen Verluste von &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039; betrugen 20 seiner 35 Schiffe; allein sieben davon wurden von Kretschmers &amp;#039;&amp;#039;U 99&amp;#039;&amp;#039; versenkt. Die verlorene Gesamttonnage belief sich auf 79.592 BRT. Das Zusammenlaufen der Geleitzüge &amp;#039;&amp;#039;SC&amp;amp;nbsp;7&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Geleitzug HX 79|HX&amp;amp;nbsp;79]]&amp;#039;&amp;#039; zerstreute die U-Boote, die im weiteren Verlauf 12 Schiffe von &amp;#039;&amp;#039;HX&amp;amp;nbsp;79&amp;#039;&amp;#039; versenkten. Insgesamt wurden so 32 Schiffe innerhalb von nur fünf Tagen versenkt, wobei keines der angreifenden U-Boote verloren ging.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/40-10.htm 9. – 20.10.1940 Nordatlantik]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zeitgenössischen Propaganda wurde die Geleitzugschlacht gegen &amp;#039;&amp;#039;SC 7&amp;#039;&amp;#039; mit den zwei Tage danach geführten Angriff im gleichen Seegebiet auf &amp;#039;&amp;#039;HX 79&amp;#039;&amp;#039; zusammengefasst. Dadurch entstand der Eindruck einer übermäßig langen Geleitzugschlacht. Die damalige Propagandabezeichnung „[[Nacht der langen Messer]]“ hat sich teilweise bis heute in Publikationen erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Clay Blair: Der U-Boot-Krieg, Die Jäger 1939–1942, [[Heyne Verlag|Wilhelm Heine Verlag]], München 1998, ISBN 3-453-12345-X, S. 249.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Lund und Harry Ludlam: &amp;#039;&amp;#039;Die Nacht der U-Boote.&amp;#039;&amp;#039; [[Heyne Verlag]], ISBN 3-453-01652-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.convoyweb.org.uk/sc/index.html?sc.php?convoy=7!~scmain Schiffsliste] auf &amp;#039;&amp;#039;convoyweb.org.uk&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geleitzug (Zweiter Weltkrieg)|SC #:7]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Marinegeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Militärgeschichte (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinegeschichte (Atlantischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Krieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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