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	<title>Geleitzug GP55 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T16:59:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geleitzug_GP55&amp;diff=1834553&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrunoBoehmler: /* Literatur */ Vor- und Zuname statt umgekehrt</title>
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		<updated>2025-05-20T23:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Vor- und Zuname statt umgekehrt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:USS LST-469 under repair.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;LST-469&amp;#039;&amp;#039; wird nach dem Angriff repariert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:I-68.jpg|mini|alt=A World War II-era submarine in a body of water with a land mass in the background|Japanisches U-Boot &amp;#039;&amp;#039;I-168&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; gehörte der gleichen Klasse an]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geleitzug GP55&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Geleitzug]] alliierter Schiffe, der während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im Juni 1943 von [[Sydney]] nach [[Brisbane]] lief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bestand aus insgesamt zehn Frachtschiffen, drei Landungsschiffen sowie einer Eskorte von fünf [[Korvette]]n. Das japanische U-Boot &amp;#039;&amp;#039;[[I-174]]&amp;#039;&amp;#039; griff den Konvoi am 16. Juni an und versenkte das Transportschiff &amp;#039;&amp;#039;Portmar&amp;#039;&amp;#039; der US Army, während das [[Landungsfahrzeug#Panzerlandungsschiffe|Landungsschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[USS LST-469|LST-469]]&amp;#039;&amp;#039; schwer beschädigt wurde. Zwei der Korvetten erwiderten den Angriff von &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039;, konnten dieses jedoch nur leicht beschädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das australische Militär führte in den nachfolgenden Tagen eine intensive Suche nach &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; nach dem Angriff in dem Irrglauben durch, dass das U-Boot beim Gegenangriff schwer beschädigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Suche war erfolglos und zeigte eklatant die Schwächen in der Kommunikation zwischen der [[Royal Australian Navy]] (RAN) und der [[Royal Australian Air Force]] (RAAF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der stetig schlechter werdenden strategischen Lage Japans war &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; das letzte U-Boot der Kaiserlichen Japanischen Marine, das bis zum Kriegsende 1945 vor der australischen Ostküste operierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
In den Jahren 1942 und 1943 führten japanische Unterseeboote zeitweilig Operationen in den Gewässern um Australien durch. Eine Flottille von [[Kleinst-U-Boot]]en griff [[Port Jackson]] in der Nacht auf den 1. Juni 1942 an. In den folgenden Tagen wurden Handelsschiffe, die an der Westküste Australiens fuhren, angegriffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stevens_AJRP&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |first=David M. |last=Stevens |url=http://ajrp.awm.gov.au/AJRP/AJRP2.nsf/437f72f8ac2c07238525661a00063aa6/225b90b97196e29bca256a1d00130203?OpenDocument |title=Japanese submarine operations against Australia 1942–1944 |work=Australia-Japan Research Project |publisher=Australian War Memorial |archiveurl=https://web.archive.org/web/20170219073454/http://ajrp.awm.gov.au/ajrp/ajrp2.nsf/437f72f8ac2c07238525661a00063aa6/225b90b97196e29bca256a1d00130203?OpenDocument |archivedate=2017-02-19 |offline=yes |accessdate=2009-07-19 |archivebot=2019-09-06 19:18:58 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Angriffe dauerten bis zum November 1942 an, dem Zeitpunkt, an dem die U-Boot-Streitkräfte in andere Gewässer verlegt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 194–95, 201–03.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039;, ein U-Boot der Kaidai-Klasse, patrouillierte im Juli und August 1942 in australischen Gewässern, war jedoch bis dahin an keinem Angriff beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 355.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Antwort auf die anhaltenden japanischen Angriffe ordnete die australische Marine an, dass ab dem 8. Juni 1942 fortan jedes Schiff mit einer Verdrängung von mehr als 1200 ts und einer Höchstgeschwindigkeit unter 12 [[Knoten (Einheit)|Knoten]] in bewaffneten Geleitzügen verkehren sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Eskortstrategie war erfolgreich und minimierte die eigenen Verluste, so dass bis zum Jahresende 1942 kein weiteres Schiff in der Nähe Australiens durch Feindeinwirkung verlorenging.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 205.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1943 nahmen japanische U-Boote ihre Operationen in australischen Gewässern wieder auf. &amp;#039;&amp;#039;I-21&amp;#039;&amp;#039; versenkte auf seiner Patrouillenfahrt im Januar und Februar fünf Schiffe. Zwei andere U-Boote führten im März in der Nähe von Sydney und Brisbane Operationen aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 218–20, 223–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fünf Unterseeboote des japanischen 3.&amp;amp;nbsp;U-Bootgeschwaders griffen danach entlang der gesamten australischen Küste die Flotte der Alliierten mit der Absicht an, die Nachschubwege der Alliierten nach [[Neuguinea]] zu stören. Zu dieser Zeit waren die Aktivitäten japanischer U-Boote im Kampf gegen Australien auf ihrem Höhepunkt angelangt. Acht Schiffe wurden in der Nähe der australischen Westküste im Laufe des Monats versenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 230–31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz zu 1942 endeten diesmal einige Angriffe auf Schiffe in Konvoiverbund erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 253–62.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Angriffe im Jahr 1943 beanspruchten die mit der Konvoiverteidigung an der australischen Westküste beauftragten alliierten Streitkräfte sehr. Die australische Führung war gezwungen, die Zahl der Konvois zu reduzieren, um eine durch die Marineführung vorgegebene Mindestanzahl von vier Schiffen pro Konvoi einzuhalten. Außerdem erhöhte die RAAF die Anzahl der für die Eskorte von Konvois und einzeln fahrenden Schiffen vorgesehenen Flugzeuge. Weitere speziell für den Einsatz gegen U-Boote ausgestattete Schiffe und Flugzeuge wurden ab Mai eingesetzt,&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 236–37.&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings waren diese Kräfte nicht ausreichend, um der Bedrohung durch die japanischen Streitkräfte wirksam entgegentreten zu können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stevens_239&amp;quot;&amp;gt;Stevens (2005), S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versenkung des Hospitalschiffs &amp;#039;&amp;#039;[[Centaur (Schiff, 1924)|Centaur]]&amp;#039;&amp;#039; am 14. Mai 1943, die viele Menschen das Leben kostete, führte dazu, dass das Advisory War Council praktische Lösungen von der RAN und der RAAF forderte, um vor allem das Leben der Schiffsbesatzungen zu schützen. Die RAN stellte zu diesem Zeitpunkt fest, dass die Korvetten der [[Bathurst-Klasse|&amp;#039;&amp;#039;Bathurst&amp;#039;&amp;#039;-Klasse]], die einen Großteil der Eskortkräfte bildeten, eine zu geringe Geschwindigkeit erreichten. Die Marine war jedoch der Meinung, dass die Verluste bei den Konvois nicht höher waren als auf anderen Kriegsschauplätzen. Trotz dieser Feststellung war die Wirkung der australischen Anti-U-Boot-Kräfte aufgrund fehlender Trainingsmöglichkeiten sowie Mängeln bei der Koordinierung zwischen der australischen und der [[United States Navy]] sowie der Luftwaffe beschränkt. Außerdem hielten die Australier bei der Einführung bewährter neuer [[U-Jagd]]-Taktiken der US-Amerikaner und Briten nicht Schritt.&amp;lt;ref&amp;gt;Stevens (2005), S. 239–242.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angriff auf den Konvoi ==&lt;br /&gt;
Am 16. Mai 1943 verließ &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; die japanische Marinebasis auf der Insel [[Chuuk (Atoll)|Truk]]. Der [[Kommandant]] des Bootes war [[Oberleutnant zur See|Chu-i]] Nobukiyo Nanbu. Am 27. Mai erreichte das Boot die Gewässer unweit von Sandy Cape ([[Queensland]]). Es handelte sich um das einzige japanische U-Boot, das zu dieser Zeit Operationen an der Küste Australiens durchführte, alle anderen U-Boote bekämpften alliierten Schiffe im Gebiet der [[Salomonen]]. Am 1. Juni hatte &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal Feindkontakt, die Torpedos verfehlten jedoch die unter der US-Flagge fahrende &amp;#039;&amp;#039;Point San Pedro&amp;#039;&amp;#039;. Drei Tage später war es an einem Artillerieduell mit dem Transporter &amp;#039;&amp;#039;Edward Chambers&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Am 5. Juni gelang es der Eskorte des Geleitzugs PG 53, &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; an einem Angriff auf den Konvoi zu hindern. Am 7. Juni schoss das Boot vier Torpedos auf den amerikanischen [[Liberty-Frachter]] &amp;#039;&amp;#039;John Bartram&amp;#039;&amp;#039;, jedoch verfehlten diese das Ziel. Ein weiterer Konvoi wurde am 13. Juni gesichtet, war jedoch zu weit entfernt, als dass sich ein Angriff gelohnt hätte. Zu dieser Zeit wurde &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; mehrfach von alliierten Schiffe und Flugzeuge angegriffen, blieb aber unbeschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Juni 1943 wurde der Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;GP55&amp;#039;&amp;#039; zusammengestellt, einer von mindestens 69 Seekonvois, welche die Strecke Sydney–Brisbane 1943 befuhren. Er bestand aus zehn Transportschiffen sowie drei Landungsschiffen ([[Landungsfahrzeug#Panzerlandungsschiffe|LST]]). Er wurde von Korvetten der &amp;#039;&amp;#039;Bathurst&amp;#039;&amp;#039;-Klasse begleitet: &amp;#039;&amp;#039;[[Warrnambool (Schiff, 1941)|Warrnambool]]&amp;#039;&amp;#039; (Konvoi-Führungsschiff), &amp;#039;&amp;#039;[[HMAS Bundaberg|Bundaberg]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[HMAS Cootamundra|Cootamundra]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[HMAS Deloraine|Deloraine]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Kalgoorlie (Schiff)|Kalgoorlie]]&amp;#039;&amp;#039;. Nachdem der Geleitzug Sydney am Morgen des 15. Juni um 8:45&amp;amp;nbsp;Uhr verlassen hatte, formierten sich die Schiffe zu fünf Kolonnen mit jeweils fünf Schiffen in den zentralen Kolonnen und jeweils zwei in den äußeren. Vier der Eskorten liefen vor der Formation, während die &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; hinter dem Konvoi lief. Die Luftsicherung des Konvois bestand aus Flugzeugen der RAAF vom Typ [[Avro Anson]] und [[Bristol Beaufort]]. Das amerikanische Transportschiff &amp;#039;&amp;#039;Portmar&amp;#039;&amp;#039;, das beim japanischen Luftangriff auf [[Darwin (Northern Territory)|Darwin]] am 19. Februar 1942 schwer beschädigt worden war, hatte mit dem Halten der Formation große Schwierigkeiten, so dass es langsam aus dem Geleitzug zurückfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; sichtete &amp;#039;&amp;#039;GP55&amp;#039;&amp;#039; um 16:37 Uhr am 16. Juni ungefähr 35 Meilen westlich der Inseln von [[Smoky Cape]]. Es gelang dem U-Boot ohne Probleme, durch die abschirmende Eskorte hindurch in Schussposition zu gelangen. In diesem Moment versuchte die &amp;#039;&amp;#039;Portmar&amp;#039;&amp;#039;, zurück auf die ursprüngliche Position im Konvoi aufzuschließen. Sie befand sich inzwischen unweit des Landungsschiffs &amp;#039;&amp;#039;LST-469&amp;#039;&amp;#039;. Dadurch befanden sich die Schiffe im Augenblick des Überholens in der optimalen Angriffsstellung für Chu-i Nanbu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 17:20 Uhr verließen zwei Torpedos die Rohre von &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039;. Ein Torpedo traf das amerikanische Landungsschiff im Mittelschiff und beschädigte es schwer. Die Explosion tötete 26 Seeleute und verwundete weitere 17. Die &amp;#039;&amp;#039;Portmar&amp;#039;&amp;#039; sichtete den zweiten Torpedo und versuchte ein Ausweichmanöver, das allerdings misslang. Die &amp;#039;&amp;#039;Portmar&amp;#039;&amp;#039; wurde im [[Vorschiff]] getroffen. Die Ladung des Schiffes, hauptsächlich Treibstoffe sowie Munition, fing schnell Feuer, so dass das Schiff innerhalb von zehn Minuten sank. Ein Besatzungsmitglied und ein Passagier starben, 71 überlebten und konnten anschließend von der Korvette &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; gerettet werden. Obwohl &amp;#039;&amp;#039;LST-469&amp;#039;&amp;#039; manövrierunfähig war, blieb es über Wasser und wurde durch die Korvette in Schlepp genommen. Dieser Angriff von &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; auf den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;GP55&amp;#039;&amp;#039; war wahrscheinlich der wirkungsvollste Angriff eines japanischen Schiffes in der Nähe Australiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; auf direktem Weg zu den torpedierten Schiffen lief, unternahmen die verbliebenen vier Korvetten einen Versuch, den Gegner zu lokalisieren. &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; blieb während der Annäherung an den Konvoi unentdeckt. Nach dem Angriff veranlassten die Eskortschiffe einen Kurswechsel, mit dem sie unter Zuhilfenahme des Sonars den Feind aufzuspüren begannen. Dies war die zuletzt aktualisierte Taktik der RAN, die ihre Wirkung in Kämpfen im Atlantik gezeigt hatte. 23 Minuten nach dem Angriff entdeckte die &amp;#039;&amp;#039;Warrnambool&amp;#039;&amp;#039; das U-Boot und führte zusammen mit der &amp;#039;&amp;#039;Kalgoorlie&amp;#039;&amp;#039; vier Angriffe mit Wasserbomben über die Dauer von zwei Stunden auf &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; durch. Danach ging der Sonarkontakt zum U-Boot verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Avro Anson der 71. Squadron eskortierte den Konvoi in dem Moment, als der Angriff erfolgte. Sie musste jedoch aufgrund von Treibstoffmangel kurz nach dem Angriff zurück zu ihrer Basis fliegen. Während die Kommandanten der Eskortschiffe überzeugt waren, dass sie den Feind versenkt hätten, wurde &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; jedoch nur leicht beschädigt und zog sich nach Osten zurück. Dieser Fehlschlag für die Australier resultierte aus unzureichender Erfahrung und der zu geringen Anzahl an Schiffen, die ein adäquates Vorgehen bei einer systematischen Suche ermöglicht hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der Suchaktion schloss sich die &amp;#039;&amp;#039;Warrnambool&amp;#039;&amp;#039; wieder dem Konvoi an, während die &amp;#039;&amp;#039;Kalgoorlie&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; beim Schutz des beschädigten Landungsschiffs half. Schwerer gewordener Seegang führte dazu, dass die Schleppleine zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;LST-469&amp;#039;&amp;#039; riss. Anschließend nahm die &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; Kurs auf den Hafen von [[Coffs Harbour]] mit den Überlebenden der &amp;#039;&amp;#039;Portmar&amp;#039;&amp;#039; sowie den verletzten Mannschaftsangehörigen des Landungsschiffes. Am 16. Juni lief der Schlepper &amp;#039;&amp;#039;Reserve&amp;#039;&amp;#039; aus Brisbane aus, um das beschädigte Landungsschiff nach Sydney zu schleppen. Dort kamen sie zusammen am 20. Juni an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;LST-469&amp;#039;&amp;#039; hatte Soldaten und Nachschub für die [[Operation Chronicle]] an Bord, eine amphibische Landungsoperation, die am 30. Juni auf den Inseln [[Woodlark]] und [[Kiriwina]] erfolgte. Durch die beim Angriff von &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; auf das Landungsschiff verursachen Schäden wurde die Operation erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen des Angriffs ==&lt;br /&gt;
Nach dem Angriff stellte Admiral Sir [[Guy Royle]], der Befehlshaber der australischen Marine (Chief of Naval Staff), fest, dass das für den Angriff verantwortliche U-Boot beim Gegenangriff beschädigt worden sei, und befahl „spezielle Schritte“ einzuleiten, um das U-Boot zu orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die RAAF unternahm in der Nacht vom 16. auf den 17. Juni eine Suchaktion auf einer Fläche von 80 Quadratmeilen westlich von Coffs Harbour, während die &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Kalgoorlie&amp;#039;&amp;#039; sowie der eingetroffene [[Zerstörer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Vendetta (Schiff, 1917)|Vendetta]]&amp;#039;&amp;#039; im Gebiet patrouillierten. Am 17. Juni wurden Flugzeuge vom Typ Anson zur Patrouille der am wahrscheinlichsten erscheinenden Fluchtroute des U-Boots in der Hoffnung eingeteilt, dass dies das Boot zwinge, den Gefechtsrhythmus von Tauchgang am Tag und Lüftung in der Nacht beizubehalten. In der Nacht wurden die Ansons durch die Beauforts abgelöst, die über eine Radarausstattung verfügten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:HMAS Deloraine 1944.jpg|mini|links|Die &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Morgen des 18. Juni griffen zwei Beauforts der 32. Squadron der RAAF mit Bomben und Maschinengewehrfeuer ein Objekt an, das sie für ein aufgetauchtes U-Boot hielten. Die &amp;#039;&amp;#039;Deloraine&amp;#039;&amp;#039; befand sich zu diesem Zeitpunkt keine sechs Seemeilen vom Ort des Geschehens entfernt, antwortete jedoch nicht auf die Versuche der Flugzeuge, sie anzufunken. Die Flugzeuge meldeten, dass sie auf Feindkontakt gestoßen seien. Der Versuch einer erneuten Lokalisierung und Bekämpfung wurde am Tage darauf fortgesetzt. Zwölf Ansons befanden sich auf ständiger Suche über dem Meer, während sechs [[Sturzkampfflugzeug|Sturzkampfbomber]] vom Typ [[Vultee A-31]] Vengeance alarmbereit auf ihren Einsatz warteten. Es wurden allerdings keine Ziele gefunden, also ging man davon aus, dass der Feind, der am Tag zuvor durch ein Flugzeug der 32. Squadron angegriffen worden war, zwar beschädigt werden, jedoch nach dem Angriff entkommen konnte. Bei dem am 18. Juni angegriffenen Ziel konnte es sich jedoch um kein U-Boot gehandelt haben, da sich &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; mindestens 60 Meilen westlich des Ortes, an dem der Angriff erfolgte, befand und zu dieser Zeit kein Angriff im Logbuch von &amp;#039;&amp;#039;I-174&amp;#039;&amp;#039; notiert wurde. Das U-Boot bekam am 20. Juni den Befehl, sich aus australischen Gewässern zu entfernen, und kam am 1. Juli, ohne dass es nach dem Angriff auf den Konvoi Kontakt mit anderen alliierten Einheiten gehabt hätte, wieder in Truk an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angriff auf den Geleitzug &amp;#039;&amp;#039;GP55&amp;#039;&amp;#039; war der letzte Angriff eines japanischen U-Boots in der Nähe der westaustralischen Küste. Zwei weitere U-Boote wurden im Juli 1943 für Patrouillen an der australischen Westküste abkommandiert, änderten ihren Kurs jedoch kurz vor der Ankunft im Zielgebiet und liefen die Salomonen an. Später wurden die U-Boote für die Verteidigung gegen die alliierten Seeoffensiven sowie für den Nachschubtransport zu eingeschlossenen Garnisonen konzentriert. Da die Gefahr für die Schiffsbesatzungen nach der Zeit schwand, stellte die RAN am 7. Dezember 1943 die Bildung von eskortierten Konvois in den Gewässern um die Westküste Australiens ab der Stadt [[Newcastle (New South Wales)|Newcastle]] ([[New South Wales]]) ein, gleiches geschah am 10. Februar 1944 für die Strecke Sydney–Brisbane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=G. Hermon Gill&lt;br /&gt;
   |Titel=Royal Australian Navy 1942–1945&lt;br /&gt;
   |Reihe=[[Australia in the War of 1939–1945]]. Series 2&amp;amp;nbsp;– Navy&lt;br /&gt;
   |Verlag=Australian War Memorial&lt;br /&gt;
   |Ort=Canberra&lt;br /&gt;
   |Datum=1968&lt;br /&gt;
   |Online=[https://www.awm.gov.au/collection/C1417314 Online]}}&lt;br /&gt;
* {{cite web |first=Bob |last=Hackett |coauthors=Sander Kingsepp |url=http://www.combinedfleet.com/I-174.htm |title=HIJMS Submarine I-174: Tabular Record of Movement |publisher=Combinedfleet.com |date=2001 |accessdate=2009-08-10}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Roger Jordan&lt;br /&gt;
   |Titel=The World&amp;#039;s Merchant Fleets, 1939. The Particulars And Wartime Fates of 6,000 Ships&lt;br /&gt;
   |Auflage=Illustrated&lt;br /&gt;
   |Verlag=Naval Institute Press&lt;br /&gt;
   |Ort=Annapolis&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=1-59114-959-2&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch |BuchID=lhac0fSx-rsC |Hervorhebung=Convoy GP55}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=George Odgers&lt;br /&gt;
   |Titel=Air War Against Japan 1943–1945&lt;br /&gt;
   |Reihe=Australia in the War of 1939–1945. Series 3&amp;amp;nbsp;– Air&lt;br /&gt;
   |Verlag=Australian War Memorial&lt;br /&gt;
   |Ort=Canberra&lt;br /&gt;
   |Datum=1968&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachdruck&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.awm.gov.au/histories/second_world_war/volume.asp?levelID=67913 Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=David Stevens&lt;br /&gt;
   |Titel=I-174: The last Japanese submarine off Australia&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Journal of the Australian War Memorial&lt;br /&gt;
   |Nummer=22&lt;br /&gt;
   |Verlag=Australian War Memorial&lt;br /&gt;
   |Ort=Canberra&lt;br /&gt;
   |Datum=1993&lt;br /&gt;
   |ISSN=0729-6274&lt;br /&gt;
   |Sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=David Stevens&lt;br /&gt;
   |Titel=A Critical Vulnerability. The Impact of the Submarine Threat on Australia’s Maritime Defence 1915–1954&lt;br /&gt;
   |Reihe=Papers in Australian Maritime Affairs&lt;br /&gt;
   |NummerReihe=15&lt;br /&gt;
   |Verlag=Sea Power Centre&amp;amp;nbsp;– Australia&lt;br /&gt;
   |Ort=Canberra&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-642-29625-1&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.navy.gov.au/Publication:Papers_in_Australian_Maritime_Affairs_No._15 Online]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=David Joseph Wilson&lt;br /&gt;
   |Titel=The Eagle and the Albatross. Australian Aerial Maritime Operations 1921–1971&lt;br /&gt;
   |Verlag=Australian Defence Force Academy. School of Humanities and Social Sciences (PhD thesis)&lt;br /&gt;
   |Ort=Canberra&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |Online=[http://unsworks.unsw.edu.au/vital/access/manager/Repository/unsworks:3183 Online]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geleitzug Gp55}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geleitzug (Zweiter Weltkrieg)|GP #::55]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Operation im Pazifikkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeschlacht (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australien im Zweiten Weltkrieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrunoBoehmler</name></author>
	</entry>
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