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	<title>Geldwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-05T02:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in einem [[Wirtschaftssystem]] das [[Wirtschaften]] mit [[Geld]] als allgemeinem [[Zahlungsmittel]], das in einer [[Volkswirtschaft]] als [[Geldumlauf]] kursiert. Pendant ist die [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)#Allgemeines|Güterwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu [[Naturalwirtschaft]] und [[Tauschhandel]] ist der Tauschakt in einer Geldwirtschaft in zwei unabhängige [[Kaufvertrag|Kaufakte]], Geld gegen [[Ware]]n und Waren gegen Geld, aufgeteilt. Man spricht auch von [[Kreditwirtschaft]], weil Geld hauptsächlich in Form von [[Kredit]]en, [[Kreditgeld]], fließt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Y8HLBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA551&amp;amp;dq=Geldwirtschaft+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiEwa6apcLpAhUr06YKHav2AIUQ6AEIPjAD#v=onepage&amp;amp;q=Geldwirtschaft%20%20&amp;amp;f=false Verlag Dr. Th. Gabler GmbH (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 293 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bpb.de/wissen/2VQIQY Duden Wirtschaft von A bis Z: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag&amp;#039;&amp;#039;. 5. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2013. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2013.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ökonomisch werden die Kaufakte in einzelne [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktionen]] zerlegt: Während die [[Zahlung|Geldzahlung]] des [[Kaufpreis]]es zum [[Geldmarkt]] gerechnet wird, gehört die Transaktion der [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] oder [[Dienstleistung]]en zum [[Gütermarkt]]. Die hieraus resultierenden [[Zahlungsstrom|Zahlungsströme]] und [[Güterstrom|Güterströme]] bilden zusammen den [[Wirtschaftskreislauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits das [[Römisches Reich|römische Reich]] kannte eine ausgeprägte Geldwirtschaft mit systematischer [[Münzprägung]] und Prägerechten, die auch für den römischen [[Staatshaushalt]] von Bedeutung war.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Wolters: &amp;#039;&amp;#039;Nummi Signati: Untersuchungen zur römischen Münzprägung und Geldwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, Beck, München 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts setzte erstmals im nachantiken Europa eine bedeutende Münzproduktion und das Wirtschaften mit Geld – und nicht mehr der Tausch Ware gegen Ware – ein. Auch Bauern produzierten alsbald für den regionalen Markt und brachten ihre Waren gegen Geld an den Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert begann sich der Wechsel durchzusetzen, zunächst im [[Handel]] der oberitalienischen Städte. Ein [[Schuldner]] verpflichtete sich dabei schriftlich zur Rückzahlung eines [[Darlehen (Deutschland)|Darlehens]] an einem anderen Ort in einer anderen Währung. Somit hatte er die Möglichkeit, „[[Bargeldloser Zahlungsverkehr|bargeldlos]]“ zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wechseltisch ({{itS|banca}}) des lokalen [[Geldwechsler]]s in Oberitalien gab der heutigen [[Bank]] und dem [[Bankier]] den Namen. Die Wechsler waren Experten im Erkennen der verschiedenen einheimischen und fremden [[Währung]]en, die wegen der [[Münzhoheit]], die Städte und [[Fürst]]en in Europa besaßen, sehr zahlreich existierten. Daneben nahmen sie Einlagen auf ein [[Girokonto]] ({{itS|conto corrente}}) an, das Privatleute oder Handelsleute bei ihnen eröffnen konnten. Auf mündliche Anweisungen wurden Gelder von Konto zu Konto oder zu anderen Wechslern überwiesen. So konnte der „Bankier“ schließlich – wie heute – [[Überziehung]]skredite anbieten und Darlehen an [[Kaufleute]], [[Handwerker]] oder den [[Staat]] gewähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso begannen wohlhabende Großbauern sowie Kaufleute, Bauern und Handwerker, Geld auf ihre Äcker oder Häuser zu leihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Neuerung des 16./17. Jahrhunderts waren öffentliche Banken. Durch die Entdeckung neuer Seewege und das wirtschaftliche und militärische Expansion europäischer Staaten nach Asien, Afrika und Amerika wurden seit Ende des 15. Jahrhunderts die meisten Teile der Erde für den Warenaustausch Europas erschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Georg Hofacker, &amp;#039;&amp;#039;Geld und Geldwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 43, 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt ==&lt;br /&gt;
Zur Geldwirtschaft gehört die [[Finanzwirtschaft]] mit ihrem gesamten [[Finanzsystem]] und seinen [[Finanzmarkt|Finanzmärkten]] ([[Börse]]n, [[Devisenmarkt|Devisen-]], [[Geldmarkt|Geld-]] und [[Kapitalmarkt]]). Aber auch die [[Realwirtschaft]] mit ihren [[Gütermärkte]]n ist Teil der Geldwirtschaft, wenn die [[Gut (Wirtschaftswissenschaft)|Güter]] oder [[Dienstleistung]]en durch die [[Nachfrage]]r mit Geld bezahlt werden. Die [[Dichotomie|Dichotomisierung]] von Geld- und Gütermarkt drückt aus, dass eine Geldwirtschaft einer [[Distinktion (Logik)|Distinktion]] von Vermögens- und Gütermarkt bedarf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=rc3Z7MXZLpIC&amp;amp;pg=PA42&amp;amp;dq=Geldwirtschaft+g%C3%BCtermarkt&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjqp6mvqcLpAhWpyqYKHfSGAsIQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=Geldwirtschaft%20g%C3%BCtermarkt&amp;amp;f=false Hajo Riese, &amp;#039;&amp;#039;Theorie der Inflation&amp;#039;&amp;#039;, 1986, S. 42]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Georg Hofacker&lt;br /&gt;
   |Titel=Europa und die Welt um 1500 : Vorgeschichte oder Beginn der Moderne?&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Cornelsen Verlag]]&lt;br /&gt;
   |Ort=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |DNB=966377818}}&lt;br /&gt;
* [[Claus Köhler]]: &amp;#039;&amp;#039;Geldwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Duncker und Humblot, Berlin 2. Aufl. 1977, ISBN 3-428-03901-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4129419-1}}&lt;br /&gt;
* Wirtschaft Menschlich e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): [https://oliver-richters.de/wang/files/geld-und-nachhaltigkeit_de__wachstumszwaenge_in_der_geldwirtschaft.pdf Wachstumszwänge in der Geldwirtschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4129419-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsordnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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