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	<title>Geldlücke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:03:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geldl%C3%BCcke&amp;diff=936372&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-03-22T22:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 0 Archivlink(s) ergänzt und 1 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldlücke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Liquiditätslücke; {{enS|&amp;#039;&amp;#039;money gap&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[volkswirtschaftliche Kennzahl]], die angibt, um wie viel die tatsächliche [[Geldmenge]] in einer [[Volkswirtschaft]] von der mittelfristigen, [[Preisniveaustabilität|preisstabilen]] [[Gleichgewicht (Wirtschaftstheorie)|Gleichgewichtsgeldmenge]] abweicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Gleichgewichtsgeldmenge ist die [[Geldmenge]], die beim herrschenden [[Preisniveau]] nachgefragt würde, wenn [[Gütermarkt|Güter-]] und [[Geldmarkt]] sich im [[Marktgleichgewicht]] befänden.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Tödter, &amp;#039;&amp;#039;Monetäre Indikatoren und geldpolitische Regeln im P-Stern-Modell&amp;#039;&amp;#039;, Volkswirtschaftliches Forschungszentrum der Deutschen Bundesbank, Juni 2002, S. 3&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Geldmarkt befindet sich im Marktgleichgewicht, wenn [[Geldangebot]] und [[Geldnachfrage]] übereinstimmen ([[LM-Funktion]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=RiQpBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA122&amp;amp;dq=Geldmarkt+gleichgewicht+Geldangebot+Geldnachfrage&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjvtr7hleHYAhUIKpoKHZyYCM8Q6AEIOTAD#v=onepage&amp;amp;q=Geldmarkt%20gleichgewicht%20Geldangebot%20Geldnachfrage&amp;amp;f=false Werner Rothengatter/Axel Schaffer, &amp;#039;&amp;#039;Makro kompakt: Grundzüge der Makroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 122]&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Marktgleichgewicht verursacht weder [[Inflation]] noch [[Deflation]]. Deshalb ist der [[Wirtschaftspolitik]], vor allem der [[Geldpolitik]] der [[Zentralbank]]en, daran gelegen, den [[Indikator (Wirtschaft)|Indikator]] der Geldlücke sehr genau zu beachten. Die [[Europäische Zentralbank]] (EZB) beobachtet die Geldlücke im Rahmen ihrer [[Europäische Zentralbank#Die Zwei-Säulen-Strategie|„monetären Säulen“]], und zwar der zweiten monetären Säule.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=bYaeDQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA133&amp;amp;lpg=PA133&amp;amp;dq=geldl%C3%BCcke+monet%C3%A4re+S%C3%A4ule&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=19cBfZPgow&amp;amp;sig=Oq9uyTTQUwoA5A6YUZBH1dF1RbU&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwi9qpKVns3YAhXIKewKHfk9DSsQ6AEINTAC#v=onepage&amp;amp;q=geldl%C3%BCcke%20monet%C3%A4re%20S%C3%A4ule&amp;amp;f=false Hans-Joachim Jarchow, &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 133]&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Säulen bilden die Grundlage der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Ein Ungleichgewicht auf dem Geldmarkt ergibt sich mithin, wenn Geldangebot und Geldnachfrage nicht übereinstimmen; im Falle der Geldlücke gilt:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\text{Geldangebot} &amp;lt; \text{Geldnachfrage}&amp;lt;/math&amp;gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist umgekehrt das Geldangebot größer ist als die Geldnachfrage, liegt ein &amp;#039;&amp;#039;Geldüberhang&amp;#039;&amp;#039; vor. [[Realwirtschaft]]liches Pendant ist die [[Angebotslücke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Zu unterscheiden ist zwischen der nominalen und der realen Geldlücke. Die &amp;#039;&amp;#039;nominale Geldlücke&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;nominal money gap&amp;#039;&amp;#039;}}) ist die kumulierte Differenz zwischen dem Wachstum des [[Geldmengenaggregat]]s [[Geldmenge#Geldmengendefinitionen|M3]] und dem [[Bezugswert]]. Die &amp;#039;&amp;#039;reale Geldlücke&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;real money gap&amp;#039;&amp;#039;}}) berücksichtigt zusätzlich noch die Differenz zwischen der tatsächlichen [[Inflationsrate]] und der definierten Preisstabilität.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=NIg0giAwQRwC&amp;amp;pg=PA539&amp;amp;dq=volkswirtschaft+geldl%C3%BCcke&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjBnLq1l83YAhWJFCwKHa6RAB84ChDoAQg3MAM#v=onepage&amp;amp;q=geldl%C3%BCcke&amp;amp;f=false  Egon Görgens/Karlheinz Ruckriegel/Franz Seitz, &amp;#039;&amp;#039;Europäische Geldpolitik: Theorie - Empirie - Praxis&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 194]&amp;lt;/ref&amp;gt; Liegt die [[HVPI]]-Inflation oberhalb der definierten Preisstabilität, ist die reale Geldlücke kleiner als die nominale.&amp;lt;ref&amp;gt;Egon Görgens/Karlheinz Ruckriegel/Franz Seitz, &amp;#039;&amp;#039;Europäische Geldpolitik: Theorie - Empirie - Praxis&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 194&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass [[Monetäre Basis|Zentralbankgeld]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Liquidität&amp;#039;&amp;#039; genannt – innerhalb des Bankensystems = M0)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsche Bundesbank |url=https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Service/Glossar/_functions/glossar.html?lv2=32040&amp;amp;lv3=62072 |titel=Glossar - Liquidität |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2018-06-10 |sprache=de |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis auf Bargeld nicht Teil des Geldmengenaggregats M3 ist und somit im Gegensatz zu [[Buchgeld|Giralgeld]] nur von geringer Bedeutung bei der Kalkulation der Geldlücke ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem &amp;#039;&amp;#039;Geldüberhang&amp;#039;&amp;#039; werden Geld- und [[Gütermarkt]] betrachtet. Als Geldüberhang wird auch der Überschuss der Geldmenge über das [[Güterangebot]] bei gestauter [[Inflation]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Verlag Dr. Th. Gabler (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Gablers Wirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, 1984, Sp. 1699&amp;lt;/ref&amp;gt; Wird in einer Wirtschaft mit [[Vollbeschäftigung]] die Geldmenge erhöht (etwa zur [[Krieg]]sfinanzierung) und das [[Preisniveau]] durch [[Preisgrenze]]n (wie einem [[Preisstopp]]) konstant gehalten, so kommt es zu einem Geldüberhang, weil das Güterangebot in einer vollbeschäftigten Wirtschaft in Höhe der [[Produktionskapazität]] liegt und kurzfristig nicht mehr ausgedehnt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftliche Auswirkungen ==&lt;br /&gt;
Der relative Unterschied zwischen der aktuellen Geldmenge und der Gleichgewichtsgeldmenge ist die Geldlücke.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3NHpBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PA327&amp;amp;dq=volkswirtschaft+geldl%C3%BCcke&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjBnLq1l83YAhWJFCwKHa6RAB84ChDoAQgmMAA#v=onepage&amp;amp;q=volkswirtschaft%20geldl%C3%BCcke&amp;amp;f=false Ralph Anderegg, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 327]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich ist die Geldmenge auch für die Bestimmung der Wachstumschancen und der Inflationsrisiken der Volkswirtschaft. Ist zu wenig Geld im Umlauf hat dies dämpfende Effekte auf Wirtschaftswachstum und Inflation und umgekehrt. Mögliche Inflations- oder Deflationsrisiken aufgrund einer unzureichenden bzw. einer übermäßigen Geldversorgung der Wirtschaft lassen sich anhand der Geldlücke abschätzen. Diese entspricht der positiven (&amp;#039;&amp;#039;Geldüberhang&amp;#039;&amp;#039;) oder negativen (&amp;#039;&amp;#039;Geldlücke&amp;#039;&amp;#039;) prozentualen Abweichung der Geldmenge M3 von einem Gleichgewichtswert, der anhand des Transaktionsvolumens der Volkswirtschaft und der [[Opportunitätskosten]] der Geldhaltung bestimmt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.snb.ch/de/mmr/reference/quartbul_2010_1_komplett/source Schweizerische Nationalbank, &amp;#039;&amp;#039;Quartalsheft März 1/2010&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 35]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preislücke ==&lt;br /&gt;
Die Preislücke wiederum ist die Differenz zwischen dem langfristigen gleichgewichtigen und dem aktuellen [[Preisniveau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geldlucke}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldpolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldtheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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