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	<title>Geldersatzmittel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:13:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geldersatzmittel&amp;diff=387586&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Louis Wu: /* Geschichte */ Wikilink</title>
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		<updated>2025-07-09T04:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Straßenbahnmünze Solingen.png|mini|Solinger [[Straßenbahnmünze]] als Beispiel für ein Geldersatzmittel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldersatzmittel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geldsurrogate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind im [[Zahlungsverkehr]] alle [[Zahlungsmittel]], die nicht zu den [[gesetzliches Zahlungsmittel|gesetzlichen Zahlungsmitteln]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Nur gesetzliche Zahlungsmittel unterliegen im Falle von [[Geldschuld]]en einem [[Annahmezwang]] durch den [[Gläubiger]]. Will ein [[Schuldner]] seine Geldschulden mit gesetzlichen Zahlungsmitteln begleichen, so ist sein Gläubiger zur Annahme verpflichtet, was zur [[Erfüllung (Recht)|Erfüllung]] der Schuld führt. Bei Geldsurrogaten gibt es weder einen Annahmezwang durch den Gläubiger noch tritt im Falle der Annahme durch den Gläubiger sofortige Erfüllung ein. Verweigert der Gläubiger die Annahme eines Geldersatzmittels, ist die Geldschuld des Schuldners nicht erloschen, und er muss sie mit gesetzlichen Zahlungsmitteln begleichen. Die [[wertpapierrecht]]lichen Geldsurrogate – Kreditkarte, Scheck, Reisescheck oder Wechsel – sind also kein Geld.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Julius von Staudinger]]/[[Dieter Medicus (Rechtswissenschaftler)|Dieter Medicus]], &amp;#039;&amp;#039;Kommentar BGB&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um als Geldersatzmittel dienen zu können, müssen Geldsurrogate folgende Voraussetzungen erfüllen:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Geldtheorie_und_Geldpolitik/uY5dDwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=scheidem%C3%BCnzen+nominalismus&amp;amp;pg=PA20&amp;amp;printsec=frontcover Peter Schaal, &amp;#039;&amp;#039;Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 23]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Allgemeine [[Akzeptanz]] als Zahlungsmittel,&lt;br /&gt;
* angemessener [[Monetarisierung]]sgrad bei der Umwandlung in [[Bargeld|Bar-]] oder [[Buchgeld]],&lt;br /&gt;
* geringes [[Finanzrisiko]] einer [[Wertminderung]] durch [[Disagio]] bei der Monetarisierung und&lt;br /&gt;
* [[Habenzins|Verzinslichkeit]] des Geldsurrogates.&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung dieser drei Kriterien ist im Zahlungsverkehr zu beobachten, dass sich die Geldnähe der Geldsurrogate insbesondere bei sinkendem  Monetarisierungsgrad verringert.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Schaal, &amp;#039;&amp;#039;Geldtheorie und Geldpolitik&amp;#039;&amp;#039;, 1998, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Geldsurrogate waren für [[Jacques Necker]] im Jahre 1790 Zeichen des Wertes, „die man dem Geld an die Seite setzt, in welches sie mit leichter Mühe verwandelt werden können“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jacques Necker: [https://books.google.de/books?id=8W1RAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA101&amp;amp;dq=Geldsurrogate&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=0L3oVLvxB4nXPcSfgaAO&amp;amp;ved=0CEUQ6AEwBzgy#v=onepage&amp;amp;q=Geldsurrogate&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Reflexionen über Ursprung, Natur und Administration der Nationalreichtümer.&amp;#039;&amp;#039;] 1790, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Geldsurrogate sind insbesondere in der [[Volkswirtschaftslehre]] untersucht worden. Die [[Banking-Theorie]] ([[John Stuart Mill]], [[John Fullarton]], [[Thomas Tooke]]) bezog auch Geldsurrogate wie Handelswechsel und Kredite in die für das [[Preisniveau]] maßgeblichen monetären Größen ein. Im Gegensatz dazu hatten die Geldsurrogate als streng proportionale Größe zur [[Geldmenge]] in der [[Currency-Theorie]] ([[David Ricardo]]) keine eigenständige Bedeutung für das Preisniveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für [[Adolph Wagner (Ökonom)|Adolph Wagner]] hatten 1867 Geldsurrogate „nur die Tendenz, das Geld aus der Funktion als Umlaufmittel zu verdrängen, aber sie wollen es samt und sonders ausdrücklich als Preismaß bestehen lassen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Adolph Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Lehre von den Banken.&amp;#039;&amp;#039; 1867, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Georg Simmel]] erkannte schon im Jahre 1900 den Vorteil des bargeldlosen Zahlungsverkehrs: „Indem jene Geldsurrogate (Checks, Wechsel, Giro) an die Stelle der Barzahlung treten, ersparen sie es dem Einzelnen zwar, einen größeren Geldbestand in seiner Kasse zu halten…“&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Simmel: &amp;#039;&amp;#039;[[Philosophie des Geldes]].&amp;#039;&amp;#039; 1900, S. 169.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für [[Ludwig von Mises]] waren 1912 die Geldsurrogate „sofort fällige, sichere Forderungen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig von Mises: &amp;#039;&amp;#039;Theorie des Geldes und der Umlaufsmittel.&amp;#039;&amp;#039; 1912, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehörten die von einer Bank [[Emission (Wirtschaft)|emittierten]] Noten, Scheidemünzen und [[Sichteinlage]]n bei einer Bank, die durch den [[Emittent (Finanzmarkt)|Emittenten]] auf Verlangen gegen [[Bargeld]] umzutauschen waren. In der modernen Volkswirtschaftslehre ist nicht nur die Geldmenge entscheidend für die Umsatzmöglichkeiten in einer Volkswirtschaft, sondern auch die Geldsurrogate, die ebenso wie Geld als Zahlungsmittel dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Borchert: [https://books.google.de/books?id=w2PoBQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT105&amp;amp;dq=Geldsurrogate+reisescheck&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=NMDoVKXqI8fsO-f0gKgI&amp;amp;ved=0CCYQ6AEwAQ#v=onepage&amp;amp;q=Geldsurrogate%20reisescheck&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Geld und Kredit: Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik.&amp;#039;&amp;#039;] 2003, S. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Geldsurrogate sind so genannte Hilfszahlungsmittel, die anstelle von Bargeld als Zahlungsmittel vom Schuldner verwendet werden können. Hierzu gehörten früher [[Reisescheck]], [[Scheck]] und [[Wechsel (Wertpapier)|Wechsel]], heute [[Kreditkarte]], [[Guthabenkarte]] oder sonstige [[Zahlungskarte]]n, im weiteren Sinne auch [[Wertmarke]]n, [[Briefmarke]]n, [[Gutschein]]e, [[Schuldschein]]e oder [[Kreditbrief]]e, sofern sie sich als selbständiges Zahlungsmittel in Umlauf befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=3f9MsJa1g6sC&amp;amp;pg=PA114&amp;amp;dq=Geldsurrogate&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=roPoVNrhL8nWPIr1gAg&amp;amp;ved=0CEkQ6AEwCA#v=onepage&amp;amp;q=Geldsurrogate&amp;amp;f=false Reinhold Adrian, &amp;#039;&amp;#039;Der Bankbetrieb&amp;#039;&amp;#039;, 2000, S. 114]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorausgesetzt wird also, dass diese einen Anspruch auf Geld verbriefenden Papiere sich als Zahlungsmittel in Umlauf befinden. Der Umlauf beginnt mit dem [[Begebungsvertrag]] und der damit verbundenen [[Übergabe (Sachenrecht)|Übergabe]] der [[Urkunde]] vom [[Aussteller (Urkunde)|Aussteller]] an den nächsten [[Inhaber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsweise ==&lt;br /&gt;
Nimmt der Gläubiger von seinem Schuldner beispielsweise einen von diesem ausgestellten Scheck zahlungshalber an, so muss der Gläubiger diesen Scheck zunächst seinem [[Kreditinstitut]] zur [[Kontogutschrift]] einreichen. Die Bank schreibt dem Gläubiger den Scheck jedoch nur „[[Eingang vorbehalten]]“ gut. Diese vorläufige Gutschrift wird erst dann endgültig (und für den Gläubiger verfügbar), wenn die gutschreibende Bank von der Bank des Schuldners eine Einlösungsnachricht wegen des Schecks erhalten hat. Erst mit der endgültigen Kontogutschrift tritt Erfüllung des [[Schuldverhältnis]]ses ein. Im Gegensatz zum gesetzlichen Zahlungsmittel sind also beim Geldsurrogat mehrere Schritte erforderlich, bis Erfüllung eintritt; wird der Scheck nicht eingelöst, ist seine Funktion als Geldsurrogat sogar gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Münze]]&lt;br /&gt;
* [[Papiergeld]]&lt;br /&gt;
* [[Elektronisches Geld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4782376-8}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankwesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldersatzmittel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbarer Zahlungsverkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahlungsverkehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Louis Wu</name></author>
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