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	<title>Gelbhalsmaus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:37:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gelbhalsmaus&amp;diff=316788&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: doppelten Link entfernt, geschütztes Leerzeichen entfernt, Links normiert</title>
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		<updated>2023-02-08T19:44:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelten Link entfernt, geschütztes Leerzeichen entfernt, Links normiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gelbhalsmaus&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Apodemus flavicollis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Hans Böchmann Melchior|Melchior]], 1834)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Waldmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Apodemus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Apodemini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Altweltmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Murinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Langschwanzmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Muridae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Mäuseartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Muroidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Bild             = Apodemus.flavicollis.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Gelbhalsmaus (&amp;#039;&amp;#039;Apodemus flavicollis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Mapa Apodemus flavicollis.png|mini|rechts|Verbreitungsgebiet der Gelbhalsmaus]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gelbhalsmaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Apodemus flavicollis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Säugetiere|Säugetierart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Langschwanzmäuse]] (Muridae). Diese mittelgroße Langschwanzmaus besiedelt große Teile der westlichen [[Paläarktis]] und bewohnt [[Wald|Wälder]] und andere baumreiche Lebensräume. Die Gelbhalsmaus zählt zu den häufigsten Säugerarten Europas und ist laut [[IUCN]] ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Gelbhalsmaus gehört zu den mittelgroßen Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Apodemus]]&amp;#039;&amp;#039;. Die Ohren sind relativ groß, die Augen groß und hervorstehend. Die [[Kopf-Rumpf-Länge]] beträgt 88–130&amp;amp;nbsp;mm, die Schwanzlänge 90–135&amp;amp;nbsp;mm, die Länge der Hinterfüße 22–27&amp;amp;nbsp;mm und die Ohrlänge 15–20&amp;amp;nbsp;mm. Die Tiere wiegen 16–56&amp;amp;nbsp;g, meist 26–36&amp;amp;nbsp;g. Das Fell ist oberseits warm rot- oder gelbbraun. Die Unterseite ist fast rein weiß; die Abgrenzung zur Oberseitenfärbung ist sehr deutlich. Eine Brustzeichnung ist in Europa meist als durchgehendes gelblichbraunes Halsband ausgebildet, nur in [[Südeuropa]], [[Kleinasien]] und im [[Kaukasus]] ist sie nur als längsovaler Fleck vorhanden. Die Hinterfüße sind oberseits weiß behaart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet der Gelbhalsmaus umfasst große Teile der westlichen [[Paläarktis]]. In West-Ost-Richtung reicht das Areal von [[Wales]], [[England]] und dem Nordwesten [[Spanien]]s bis zum südlichen [[Ural]], im Südosten über die [[Türkei]] bis in den Norden des [[Iran]]s. Obwohl der Süden [[Großbritannien (Insel)|Großbritanniens]] besiedelt ist, fehlt die Art im atlantiknahen Westen [[Kontinentaleuropa]]s. In Nord-Süd-Richtung erstreckt sich die Verbreitung vom mittleren [[Schweden]] und dem südlichen [[Finnland]] bis zur Südspitze [[Italien]]s, bis in den Süden von [[Griechenland]] und weiter östlich bis [[Israel]] und Nordiran.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=1892|ScientificName=Apodemus flavicollis|PureURL=yes}} Die Gelbhalsmaus auf der Red List der IUCN, mit Verbreitungskarte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelbhalsmäuse sind weitgehend an Wald gebunden. Als optimale Lebensräume gelten ältere, von [[Buchen]] und [[Eichen]] dominierte [[Laubwald|Laubwälder]]. Daneben werden auch baumreiche [[Hecke]]n und [[Garten|Gärten]] bewohnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Dolch: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Säugetierfauna des Landes Brandenburg – Die Säugetiere des ehemaligen Bezirks Potsdam&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039; Sonderheft 1995, {{ISSN|0942-9328}}). [[Landesumweltamt Brandenburg]], Potsdam S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst dringen Gelbhalsmäuse häufig in Gebäude ein. Die Höhenverbreitung reicht von [[Meereshöhe]] bis etwa 2100&amp;amp;nbsp;m in den [[Alpen]], im [[Kaukasus]] noch höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GelbhalsmausSprung.jpg|mini|260px|Gelbhalsmaus im Sprung]]&lt;br /&gt;
Gelbhalsmäuse sind [[nachtaktiv]] und klettern sehr gut, zum Teil bis in den Kronenbereich von Bäumen. Die Nester befinden sich meist in Erdbauen zwischen Baumwurzeln oder unter Felsblöcken, seltener in Holzstößen oder in Eichhörnchenkobeln und Nistkästen bis in 8&amp;amp;nbsp;m Höhe. Die Erdbaue übernehmen sie meist von [[Maulwürfe]]n oder [[Wühlmäuse]]n, selten graben sie selber welche. Die Gelbhalsmaus ist ein [[Allesfresser]]. Die Nahrung besteht aus Samen und Früchten wie [[Eichen|Eicheln]], [[Bucheckern]] und [[Gemeine Hasel|Haselnüssen]], Knospen sowie Insekten und anderen [[Wirbellose]]n; gelegentlich werden auch kleine [[Wirbeltiere]] und Vogeleier gefressen. Der Anteil tierischer Nahrung beträgt etwa 10 %. Für den Winter werden Nahrungsdepots mit Eicheln, Haselnüssen oder Bucheckern angelegt. Die Fortpflanzung findet im Norden des Areals von Januar bis Oktober statt und entspricht im Übrigen weitgehend der der [[Waldmaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gelbhalsmaus zeigt deutliche, jedoch nicht zyklische Bestandsschwankungen in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot. In Wäldern [[Osteuropa]]s kann die Siedlungsdichte in [[Mastjahr]]en bis auf über 100 Individuen/[[Hektar]] steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Gelbhalsmaus als Krankheitsüberträger ==&lt;br /&gt;
Die Gelbhalsmaus ist auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] als Überträger des &amp;#039;&amp;#039;Dobrava-Virus&amp;#039;&amp;#039; identifiziert, das zu den [[Hantaviren]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Koch-Institut]]: {{Webarchiv|url=http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/Steckbriefe/Steckbriefe_120606.pdf;jsessionid=25F1BD337B153CC3B20D86BC60F0BC19.2_cid381?__blob=publicationFile |wayback=20160826210815 |text=&amp;#039;&amp;#039;Steckbriefe seltener und importierter Infektionskrankheiten&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-04-13 02:01:12 InternetArchiveBot }}, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach dem Ursprung des [[Rötelnvirus]] wurden im Jahr 2020 von Andrew J. Bennet und Kollegen erstmals zwei eng verwandte Viren bei mehreren Tierarten nachgewiesen.&amp;lt;ref name=Bennet2020&amp;gt;Andrew J. Bennett, Adrian C. Paskey, Arnt Ebinger, Florian Pfaff, Grit Priemer, Dirk Höper, Angele Breithaupt, Elisa Heuser, Rainer G. Ulrich, Jens H. Kuhn, Kimberly A. Bishop-Lilly, Martin Beer, Tony L. Goldberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nature.com/articles/s41586-020-2812-9 Relatives of rubella virus in diverse mammals.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; Online-Vorabveröffentlichung vom 7. Oktober 2020, [[doi:10.1038/s41586-020-2812-9]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines der Viren wurde bei Gelbhalsmäusen nachgewiesen. In einer Erläuterung des [[Friedrich-Loeffler-Institut]]s (FLI) hieß es: „Beide Viren zeigen große strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Rötelnvirus und weisen drauf hin, dass dessen Ursprung im Tierreich zu suchen ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://idw-online.de/de/news755516 &amp;#039;&amp;#039;Stammt das Rötelnvirus aus dem Tierreich?&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;idw-online.de&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei drei verendeten Zootieren und in Gelbhalsmäusen war in Deutschland vom Friedrich-Loeffler-Institut ein bis dahin unbekannter, nach dem Fundort am [[Strelasund]] ([[Mecklenburg-Vorpommern]]) als „[[Rustrela-Virus]]“ bezeichneter Erreger nachgewiesen worden. Auslöser war der Tod eines Esels, eines Baumkängurus und eines Wasserschweins in einem norddeutschen Zoo, die nach Anzeichen einer [[Enzephalitis]] verstorben waren. Danach wurde das Virus auch bei den örtlich freilebenden Mäusen nachgewiesen, die vermutlich ein [[Erregerreservoir|Reservoir]] für das Virus darstellen, aber selber nicht erkranken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sciencemag.org/news/2020/10/newly-discovered-viruses-suggest-rubella-jumped-animals-humans &amp;#039;&amp;#039;Newly discovered viruses suggest ‘German measles’ jumped from animals to humans.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;sciencemag.org&amp;#039;&amp;#039; vom 7. Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
In Großbritannien hat sich das besiedelte Areal in historischer Zeit durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland deutlich verkleinert. Die Gelbhalsmaus zählt insgesamt jedoch zu den häufigsten Säugerarten Europas; der Bestand ist offenbar weitgehend stabil. Die Art ist laut [[IUCN]] weltweit ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Stéphane Aulagnier, Patrick Haffner, Anthony J. Mitchell-Jones, François Moutou, Jan Zima: &amp;#039;&amp;#039;Die Säugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Der Bestimmungsführer.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern u. a. 2009, ISBN 978-3-258-07506-8, S.&amp;amp;nbsp;230–231.&lt;br /&gt;
* Anthony J. Mitchell-Jones, Giovanni Amori, Wieslaw Bogdanowicz, Boris Krystufek, P. J. H. Reijnders, Friederike Spitzenberger, Michael Stubbe, Johan B. M. Thissen, Vladimiŕ Vohralik, Jan Zima: &amp;#039;&amp;#039;The Atlas of European Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London, 1999, ISBN 0-85661-130-1, S.&amp;amp;nbsp;270–271.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Stresemann]] (Begründer), Konrad Senglaub (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsfauna von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Wirbeltiere.&amp;#039;&amp;#039; 12., stark bearbeitete Auflage. G. Fischer, Jena u. a. 1995, ISBN 3-334-60951-0, S.&amp;amp;nbsp;412–413.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2009&lt;br /&gt;
|ID=1892&lt;br /&gt;
|ScientificName=Apodemus flavicollis&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2008&lt;br /&gt;
|Assessor=Amori, G., Hutterer, R., Kryštufek, B., Yigit, N., Mitsain, G. &amp;amp; Palomo, L.J.&lt;br /&gt;
|Download=20. Januar 2010&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commons|Apodemus flavicollis|Gelbhalsmaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldmäuse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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