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	<title>Gelbflossen-Panzerwels - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gelbflossen-Panzerwels&amp;diff=1524714&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki am 20. Dezember 2024 um 12:46 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-20T12:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Gelbflossen-Panzerwels&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Osteogaster melanotaenia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Charles Tate Regan|Regan]], 1912)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Osteogaster&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Panzer- und Schwielenwelse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Callichthyidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Loricarioidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Welsartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Siluriformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Ostariophysi&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterkohorte&lt;br /&gt;
| Bild             = Corydoras melanotaenia.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gelbflossen-Panzerwels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Osteogaster melanotaenia&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Corydoras melanotaenia&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Süßwasserzierfisch]] der Gattung [[Corydoras]]. Er wird auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grüner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldener&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bronzener Panzerwels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Gelbflossen-Panzerwels kann eine maximale [[Standardlänge]] von 5,8 cm Zentimetern erreichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fishbase&amp;quot; /&amp;gt; Die Schnauze ist nach Regan halb so lang wie der Kopf, die [[Barteln]] reichen fast oder gänzlich bis zur [[Kieme]]nöffnung. Die oberen Knochenplattenreihen an den Körperseiten zählen 24, die unteren 22 Knochenplatten. Nach der [[Erstbeschreibung]] hat die am Rand etwas konkav verlaufende [[Rückenflosse]] (Dorsale) 1 [[Flossenstrahl|Stachelstrahl]] und 7 Weichstrahlen. 3 bis 4 Weichstrahlen sind länger als der Stachelstrahl. Die Basis der Rückenflosse ist etwa so lang wie der Abstand zur [[Fettflosse]], 3 bis 4 Knochenplatten trennen die Fettflosse von der Rückenflosse. Für die [[Afterflosse]] (Anale) gibt Regan I/6 Flossenstrahlen an. Der Stachel der [[Brustflosse]] (Pectorale) reicht bis zur Basis der [[Bauchflosse]] (Ventrale). Die Färbung ist dem Rücken zu bräunlich, dem Bauch zu gelblich, entlang der Seite verläuft ein breites dunkles Band. Die Flossen sind ungemustert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom ähnlichen [[Metallpanzerwels]] (&amp;#039;&amp;#039;Osteogaster aeneus&amp;#039;&amp;#039;) unterscheidet sich diese Art nach Regan durch die gestrecktere Körperform, den kleineren Kopf, die längere Schnauze, die schmalere Interorbitalregion und durch mehr Knochenplatten in einer Reihe (für &amp;#039;&amp;#039;Osteogaster aeneus&amp;#039;&amp;#039; gab Regan 21 bis 23/19 bis 21 Knochenplatten an).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regan&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Gelbflossen-Panzerwels ist das [[Río Meta]] [[Einzugsgebiet]] in [[Kolumbien]]. Als [[Typenfundort]] gab Regan Kolumbien, [[Honda (Kolumbien)|Honda]] an&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regan&amp;quot; /&amp;gt; (die Gemeinde liegt am [[Río Magdalena]]). Eigenmann (1922) bezweifelte den Typenfundort, seiner Meinung nach wurden die Exemplare aus Honda verschickt, jedoch im Río Meta Einzugsgebiet gesammelt. Unter anderem Nijssen und Isbrücker (1983) schließen sich dem an, aus dem Río Magdalena Einzugsgebiet sind keine Exemplare des Gelbflossen-Panzerwels bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nijssen_und_Isbrücker&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Río Meta weist folgende Wasserwerte auf:&lt;br /&gt;
* einen [[pH-Wert]] von 6 bis 8&lt;br /&gt;
* einen [[Wasserhärte|GH-Wert]] von 2 bis 25 °d&lt;br /&gt;
* einen [[Karbonathärte|KH-Wert]] von 2 bis 15 °&lt;br /&gt;
* und eine Temperatur von 20 bis 25&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Wie alle Panzerwelse ist der Gelbflossen-Panzerwels ein akzessorischer [[Darmatmer]]. Von Zeit zu Zeit kann er zusätzlich (akzessorisch) von der Wasseroberfläche Luft holen. Im [[Aquarium]] sollte er daher nicht in einem Becken mit geschlossener Schwimmpflanzendecke gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Der Gelbflossen-Panzerwels ist [[Allesfresser|allesfressend]] (omnivor) und ernährt sich, indem er am Boden und in Bodennähe nach Algen, [[Detritus (Biologie)|Detritus]], Kleintieren und Pflanzenteilen sucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
In der freien Wildbahn vollziehen die Panzerwelse nach der [[Regenzeit]], wenn sich das Wasser wieder erwärmt hat, ihr arttypisches Paarungsverhalten. Nach der Regenzeit befinden sich sehr viele Schwebstoffe und somit Beutetierchen im Wasser. Die Tiere vollziehen ein spezielles Paarungsverhalten, bei dem die Männchen paarungsbereite Weibchen umkreisen und damit [[Balz]] betreiben. Die Weibchen bilden mit den Bauch[[flosse]]n Taschen, in die zwei bis drei [[Eier]] gelegt werden. In der sogenannten T-Stellung, bei der das Männchen sich quer vor dem Weibchen positioniert und mit der Brustflosse die Barteln des Weibchens einklemmt, werden die Eier befruchtet.&lt;br /&gt;
Anschließend [[Laich|laichen]] die Weibchen an einem geeigneten [[Substratlaicher|Substrat]] ab. Ein Weibchen wiederholt diesen Zyklus etwa zehnmal, bis es alle Eier abgelaicht hat. Im Aquarium legt ein Weibchen nacheinander etwa 30 durchsichtig-weiße Eier, welche an großen Blättern, Steinen oder anderen Flächen geklebt werden. Die Eier werden unbewacht zurückgelassen. Für eine gezielte Aufzucht werden diese daher besser separat zum Schlupf gebracht und die Jungfische separat aufgezogen.&lt;br /&gt;
Diese brauchen etwa 3 bis 5 Tage bis zum Schlüpfen. Die Larven sind sehr klein und teilweise durchsichtig. Zwei bis drei Tage nach dem Schlüpfen, wenn der Dottersack aufgebraucht ist, können die Larven Nahrung zu sich nehmen (im Aquarium bsp. [[Artemia]]-Nauplien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aquaristik ==&lt;br /&gt;
Die Tiere sind Schwarmfische und sollten bei [[Aquaristik|Aquarienhaltung]] in Gruppen von mindestens zehn Tieren gepflegt werden. Der &amp;#039;&amp;#039;Corydoras melanotaenia&amp;#039;&amp;#039; ist sehr friedlich und kann mit kleineren Fischen oder Garnelen problemlos vergesellschaftet werden. Die Tiere suchen immer wieder am Boden nach Essbarem und durchwühlen ihn mit seinen [[Barteln]]. Wichtig ist entsprechend ein weicher, nicht scharfkantiger Bodengrund (Sand ist optimal), da sich die Tiere sonst die Barteln verletzen können. Er kann in Becken ab 56&amp;amp;nbsp;l gehalten werden. Die [[Tierhaltung|Nachzucht]] ist möglich und bedarf einer Simulation einer Regenzeit durch starke, abrupte Teilwasserwechsel mit Temperaturschwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fishbase&amp;quot;&amp;gt;Fishbase&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Regan&amp;quot;&amp;gt;Charles Tate Regan (1912): &amp;#039;&amp;#039;A revision of the South-American siluroid fishes of the genus Corydoras, with a list of the specimens in the British Museum (Natural History).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annals and Magazine of Natural History&amp;#039;&amp;#039; Serie 8, Vol. 10, Nr. 56, diese Art auf S. 217–218. ([https://www.biodiversitylibrary.org/page/18640280#page/229/mode/1up Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nijssen_und_Isbrücker&amp;quot;&amp;gt;H. Nijssen, Isaäc J. H. Isbrücker (1983): &amp;#039;&amp;#039;Review of the genus Corydoras from Colombia, with descriptions of two new species (Pisces, Siluriformes, Callichthyidae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beaufortia&amp;#039;&amp;#039; 33, S. 53–71. ([https://www.researchgate.net/publication/311765325_Review_of_the_genus_Corydoras_from_Colombia_with_descriptions_of_two_new_species_Pisces_Siluriformes_Callichthyidae Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Corydoras melanotaenia}}&lt;br /&gt;
* {{Fishbase|g=Corydoras|s=melanotaenia}}&lt;br /&gt;
* [{{ITIS|TSN=679836|Name=&amp;#039;&amp;#039;Corydoras melanotaenia&amp;#039;&amp;#039;|Linktext=nein}} www.itis.gov: Corydoras melanotaenia]&lt;br /&gt;
* [http://www.planetcatfish.com/catelog/species.php?species_id=111 www.planetcatfish.com: Corydoras melanotaenia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Panzer- und Schwielenwelse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aquarienfisch (Süßwasser)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fan-vom-Wiki</name></author>
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