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	<title>Gelber Fluss - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Furfur: /* Einleitung */ +Bild</title>
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		<updated>2024-11-28T22:19:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; +Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Gelber Fluss&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Huang He&amp;lt;br /&amp;gt;{{zh|kurz=1|v=黄河}}&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Volksrepublik China|VR China]]&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Gelber Fluss&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Gelbe Meer/Gelbes Meer&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 752443&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 4845&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= //////2571///&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Quellgebiet&lt;br /&gt;
| QUELLE= Gyaring-See und Ngoring-See im [[Hochland von Tibet]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 4500&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 35/18/50.1/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 96/13/56.8/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= CN-QH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= [[Golf von Bohai]] (Gelbes Meer)&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 0&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 37/44/40.7656/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 119/8/23.5034/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= CN-SD&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= [[Lanzhou]], [[Wuhai]], [[Baotou]], [[Kaifeng]], [[Jinan]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KARTE= Yellowrivermap.jpg&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Verlauf des Flusses&lt;br /&gt;
| BILD= Yellow River - panoramio.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Gelber Fluss bei der Stadt [[Sanmenxia]] in der Provinz [[Henan]]&lt;br /&gt;
| BILD1= &lt;br /&gt;
| BILD1-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gelbe Fluss&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Huang He&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|v=黄河|t=黃河|p=Huáng Hé|w=Huang Ho}}, {{Audio|Huanghe pron.ogg|&amp;lt;small&amp;gt;anhören&amp;lt;/small&amp;gt;}}, veraltet nach [[Transkriptionssystem der chinesischen Post|Post]]: &amp;#039;&amp;#039;Hwang Ho&amp;#039;&amp;#039;, [[Mongolische Schrift|mong.]] &amp;#039;&amp;#039;Hatan Gol&amp;#039;&amp;#039;, kurz: {{zh|kurz=1|c=河|p=Hé}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelber Fluss 01&amp;quot; /&amp;gt; genannt, ist ein [[Strom (Gewässer)|Strom]] im Nordosten der [[Volksrepublik China]]. Er ist der zweitlängste Fluss Chinas und der [[Liste der längsten Flüsse der Erde|achtlängste einzelne Fluss der Erde]]. Seine Länge wird je nach Messverfahren unterschiedlich angegeben: 4845&amp;amp;nbsp;Kilometer ist die geläufigste Angabe; 5464&amp;amp;nbsp;Kilometer die längste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt; Sein Einzugsgebiet umfasst {{FormatNum|752443}}&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen trägt der Fluss aufgrund der gelblichen Färbung, die durch abgetragenen [[Löss]] entsteht, der über Bäche und Nebenarme in den Flusslauf gespült wird. Über den [[Kaiserkanal]] besteht eine Verbindung zum [[Jangtsekiang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
Die Quelle des &amp;#039;&amp;#039;Gelben Flusses&amp;#039;&amp;#039; befindet sich in den ausgedehnten Weiten des [[Hochland von Tibet|Hochlandes von Tibet]], von relativ flach wirkenden Bergen umrahmt, etwa 200 Kilometer nördlich der Mitte der [[Luftlinie]] zwischen [[Lhasa]], der Hauptstadt des [[Autonomes Gebiet Tibet|Autonomen Gebiets Tibet]], und [[Xining]] in der tibetisch geprägten Region [[Amdo]]. Dort liegt sie im Gebirgszug [[Bayankara]] Shan (südlich des [[Kunlun]] Shan) etwa 450 Kilometer östlich des Quellgebiets des [[Jangtsekiang]], westlich zweier Seen (&amp;#039;&amp;#039;Ngoring Tsho&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kyaring Tsho&amp;#039;&amp;#039;) und nordwestlich des Sternenmeers (Xingsuhai) – ein felsig-steppenartiges Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flusslauf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:九曲黄河第一湾1.JPG|mini|Erste große Biegung des Flusses bei [[Maqu]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:YellowRiver.jpg|mini|Gelber Fluss nahe [[Guide (Hainan)|Guide]] ([[Qinghai]])]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zhongshan-Brücke-01.JPG|mini|Gelber Fluss in Lanzhou mit [[Zhongshan-Brücke (Lanzhou)|Zhongshan-Brücke]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hukou Waterfall.jpg|mini|[[Hukou-Wasserfall|Hukou-Fälle]], bei [[Xi’an]] – Engpass am Knie des Huanghe]]&lt;br /&gt;
Von seiner Quelle aus durchquert der Gelbe Fluss erst die beiden Seen &amp;#039;&amp;#039;Gyaring Tsho (Tsaring-nor)&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ngoring Tsho (Ngoring-nor)&amp;#039;&amp;#039; ({{Coordinate|text=/| NS=34/55.318//N| EW=97/30.714//E| type=waterbody|region=CN|name=Kyaring Tsho}}). Danach fließt er hauptsächlich in östlicher Richtung unter dem tibetischen Namen &amp;#039;&amp;#039;Ma-chu&amp;#039;&amp;#039; ([[Tibetische Schrift|tib.]] རྨ་ཆུ་, „Fluss des Pfaus“; [[Hochchinesisch|chin.]] {{zh|kurz=1|t=瑪曲|v=玛曲|p=Mǎqū}}) im  [[Zickzack-Muster|Zickzack]]-Kurs durch ein stark gewundenes Hochgebirgstal, unweit des heiligen Bergs [[A’nyê Maqên]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein weiterer Lauf führt dann nordwärts, wo er bis an die Grenzen der [[Innere Mongolei|Inneren Mongolei]] vorstößt. Dort beschreibt er einen riesigen Bogen um das [[Ordos-Plateau]], bis er, nun wieder südlich fließend, in den Stausee der [[Sanmenxia-Talsperre]] mündet. In diesem See fließt ihm aus der Region der alten Kaiserstadt [[Xi’an]] der [[Wei He]] zu; dies ist der größte Nebenfluss des Gelben Flusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich des [[Funiushan]]-Gebirges biegt er um 90° nach Osten ab. Von dort aus fließt der Gelbe Fluss durchwegs in Richtung Osten über die [[Xiaolangdi-Talsperre]], durchquert in den Provinzen [[Shaanxi]] und [[Shanxi]] ein [[Löss]]plateau und verlässt nach und nach das schluchtenreiche Bergland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 45&amp;amp;nbsp;km nach der Stadt [[Kaifeng]] wendet sich der Strom nach Nordosten und durchfließt die aus seinen Ablagerungen gebildete Tiefebene. Etwas über 500&amp;amp;nbsp;km hinter Kaifeng erreicht der Huáng Hé zwischen [[Tianjin]] und der Halbinsel [[Shandong]] den [[Golf von Bohai]], einen Randbereich des [[Gelbes Meer|Gelben Meeres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserführung und Sedimente ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Oberlauf des Gelben Flusses in Qinghai und Gansu führt durch ein trockenes Gebiet, aus dem nur wenig Wasser abfließt. Die Wasserführung des Gelben Flusses sinkt entlang des Großen Bogens in der Inneren Mongolei, wo mehr Wasser verdunstet und versickert, als dem Fluss zufließt. Auf seinem Weg in Richtung Süden, auf der Grenze zwischen den Provinzen Shanxi und Shaanxi nimmt der Gelbe Fluss zahlreiche Nebenflüsse auf, wodurch er stark anschwillt, wohingegen er von [[Zhengzhou]] in Richtung seiner Mündung keine Nebenflüsse mehr hat und seine Wasserführung entsprechend abnimmt. Im Jahresdurchschnitt beträgt der natürliche Abfluss des Gelben Flusses 1877 m³ pro Sekunde, dies jedoch mit Spitzenwerten von {{FormatNum|33000}} m³ pro Sekunde bei starken Hochwasserereignissen und periodischem Trockenfallen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Durchqueren des [[Lössplateau]]s nimmt der Gelbe Fluss durch die starke Erosion entlang seiner Ufer und der Ufer seiner Nebenflüsse sehr viele Sedimente auf. Diese Sedimente verleihen dem Strom ab hier seine charakteristische und namensgebende ockergelbe Farbe. Unter den großen Flüssen der Erde hat der Gelbe Fluss mit einer durchschnittlichen [[Sedimentation|Sedimentfracht]] von 35&amp;amp;nbsp;kg/m³ die höchste Schwebführung; die Sedimentfracht der Nebenflüsse liegt teilweise noch deutlich höher.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sedimente lagern sich am [[Potamal|Unterlauf]] und im Mündungsbereich des Gelben Flusses ab, was zu ständigem Landzuwachs an der Ostküste Chinas führt. Stauseen verschlammten innerhalb von wenigen Jahren. Am Unterlauf schuf der Fluss durch Sedimentation seine eigenen Seitendämme, weshalb man den Gelben Fluss in der [[Nordchinesische Tiefebene|Nordchinesischen Tiefebene]] als einen [[Dammuferfluss]] bezeichnet. Dabei erhob sich der Strom auch über das Niveau der weiten Ebene, bis er das selbst geschaffene Ufer durchbrach. Dies hat in der Vergangenheit zu mehrmaligen Verlagerungen des [[Flussbett]]s geführt, was zu gewaltigen Hochwassern und damit verbundenen Schäden führte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zukünftige Flussbettverlagerungen zu vermeiden, wurden im Lössplateau Maßnahmen gegen Erosion getroffen, was die Sedimentmenge verringert und das Verschlammen von Stauseen verlangsamt hat. An seinem Unterlauf fließt der teils mehrere Kilometer breite Fluss zwischen zehn Meter hohen [[Deich]]en in einem Bett, das ungefähr fünf Meter über dem Niveau der umgebenden Ebene liegt, so dass Nebenflüsse nicht mehr einfließen können. Die Deiche wurden seit den 1950er Jahren mehrmals erhöht, die Überwachung und Schutzmaßnahmen verstärkt. Stauseen am Oberlauf des Flusses, hier vor allem die [[Xiaolangdi-Talsperre]], haben die Möglichkeiten zur Hochwasservermeidung gestärkt, gleichzeitig sorgen sie dafür, dass der Fluss eine Mindestmenge an Wasser für die Trinkwasserversorgung und zu Bewässerungszwecken in der Landwirtschaft führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während in den 1950er Jahren noch 79 Prozent der Wassermassen des Flusses auch tatsächlich die [[Mündung (Gewässer)|Mündung]] erreichten, hat sich dieser Anteil bis heute auf knapp 30 Prozent verringert. Immer stärkere Entnahmen für die Trinkwasserversorgung von mehr als 100 Millionen Menschen, zu Bewässerungszwecken sowie für die Industrie haben dazu geführt, dass in der Gegenwart der Unterlauf und das Mündungsgebiet für ungefähr ein halbes Jahr trockenfallen und in der Folge der [[Grundwasser]]spiegel sinkt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Flussverlagerungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Yellow River watercourse changes en.png|mini|Historische Verläufe des Gelben Flusses]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Yellow River course changes.gif|mini|Veränderungen des Flusslaufes und der Küstenlinien durch Sedimentierung]]&lt;br /&gt;
Der Legende nach ließ [[Yu der Große|Da Yu]], der Begründer der archäologisch nicht belegten [[Xia-Dynastie]], den Gelben Fluss regulieren und die Ebene entwässern. Historisch gesichert ist jedoch die Rolle, die der Fluss bei der Herausbildung der chinesischen Zivilisation spielte. Der Schutz vor Überschwemmungen und die Nutzung des Wassers zu Bewässerungszwecken erforderte von den sich herausbildenden Staaten koordinierte gemeinsame Bemühungen. Der Bau des [[Zheng-Guo-Kanal]]es führte zu einem wirtschaftlichen Erstarken des Staates [[Qin (Staat)|Qin]], dem es später gelang, China erstmals zu einen und die [[Qin-Dynastie]] zu errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind mindestens sechs große Verlagerungen des Flussbetts des Gelben Flusses aufgezeichnet. Bis zum Jahre 602 v. Chr. mündete der Gelbe Fluss nördlich des heutigen [[Tianjin]] in den [[Golf von Bohai]]. Durch die Verlagerungen in den Jahren [[11]] und [[1048]] wanderte das Mündungsgebiet jeweils 500&amp;amp;nbsp;Kilometer in südliche Richtung. Die Veränderungen im Flusslauf des Jahres 11 lösten während der [[Han-Dynastie]] und dem Interregnum von [[Wang Mang]] große Not und Aufstände wie den [[Aufstand der Roten Augenbrauen]] oder den [[Aufstand der Mutter Lü]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhn106&amp;quot; /&amp;gt; Die Verlagerung des Jahres 1128 wurde von Menschenhand ausgelöst: Um die Armeen des Staates Jin aufzuhalten, ließen die Generäle der [[Song-Dynastie]] die Deiche am Gelben Fluss zerstören. Von da ab floss der Gelbe Fluss über [[Si Shui]] und [[Huai-Fluss]] ab und mündete südlich der [[Shandong-Halbinsel]] ins [[Gelbes Meer|Gelbe Meer]]. Dadurch wurde das Entwässerungssystem des Huai-Flusses zerstört und der [[Kaiserkanal]] in Mitleidenschaft gezogen. Kleinere Flusslaufveränderungen in den Jahren 1289 und 1324 schwächten die [[Yuan-Dynastie]], die die {{FormatNum|150000}} zwangsverpflichteten Arbeiter zur Reparatur der Deiche nur mit wertlosem Papiergeld bezahlen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhn312&amp;quot; /&amp;gt; Nach einer weiteren Änderung des Verlaufes um das Jahr 1363 begann man während der Ming-Dynastie, den Unterlauf mit doppelten Deichen zu sichern, wobei ein innerer Deich die Flussgeschwindigkeit erhöhen und ein äußerer Deich die Umgebung vor Überflutungen schützen sollte. Diese Maßnahmen konnten nicht verhindern, dass Deichbrüche zu verheerenden Überflutungen führten und dass sich der Gelbe Fluss im Jahre 1855 einen neuen Weg zum Meer bahnte. Er folgt seitdem dem Verlauf des Daqing-Flusses und mündet nördlich der Shandong-Halbinsel ins Meer. Es dauerte 30 Jahre, bis um 1885 der Verlauf neuer Deiche feststand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenig später kam es bei der [[Flutkatastrophe am Gelben Fluss 1887]] wieder zu zahlreichen Deichbrüchen und es starben vermutlich mehr als 900.000 Menschen.&lt;br /&gt;
Die Wassermassen des Gelben Flusses wurden wiederholt als militärisches Mittel eingesetzt. Im Jahre 1642 ließ [[Li Zicheng]], als er die Stadt [[Kaifeng]] belagerte, die Deiche des Flusses zerstören. Diese Maßnahme führte zu Überschwemmungen, Hungersnot und einer [[Pocken]]epidemie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhn430&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1938 lösten die Truppen der [[Kuomintang]] eine [[Überflutung des Gelben Flusses 1938|verheerende Überflutung]] aus, um die japanische Invasion Chinas abzuwehren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stauseen ==&lt;br /&gt;
Am Gelben Fluss gibt es unter anderem folgende Stauseen:&lt;br /&gt;
* [[Sanmenxia-Talsperre]], 108 m hoch, 35.400 Mio. m³ Inhalt&lt;br /&gt;
* [[Laxiwa-Talsperre]], 250 m, 1.060 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Longyangxia-Talsperre]], 178 m, 27.419 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Lijiaxia-Talsperre]], 155 m, 1.648 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Xiaolangdi-Talsperre]], 154 m, 12.650 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Liujiaxia-Talsperre]], 147 m, 5.700 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Qingtong-Talsperre]], 43 m, 570 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Sanshenggong-Talsperre]], 9 m, 80 Mio. m³&lt;br /&gt;
* [[Tianqiao-Talsperre]], 47 m, 70 Mio. m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;We Found the Source of the Yellow River.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[China heute|China Reconstructs]].&amp;#039;&amp;#039; № 2, 1954, S. 2–6.&lt;br /&gt;
* [[Otto Franzius]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Huangho und seine Regelung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 1, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Bautechnik.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Heft 26, 12. Juni 1931, S. 397–404.&lt;br /&gt;
** Teil 2, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Bautechnik.&amp;#039;&amp;#039; Band 9, Heft 30, 10. Juli 1931, S. 450–455.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gelber Fluss 01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Abkürzung zum Gelben Fluss  „Huanghe, Abk. He (黄河, 缩: 河)“, chinesisch: [https://www.zdic.net/hans/%e6%b2%b3 zdic.net] auf zdic.net, abgerufen am 9. Mai 2018 – Online&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhn106&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Dieter Kuhn (Sinologe)|Dieter Kuhn]] |Titel=Ostasien bis 1800 |Auflage= |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2014 |ISBN=978-3-10-010843-2 |Seiten=106}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhn312&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Kuhn |Titel=Ostasien bis 1800 |Auflage= |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2014 |ISBN=978-3-10-010843-2 |Seiten=312}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhn430&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Kuhn |Titel=Ostasien bis 1800 |Auflage= |Verlag=S. Fischer |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2014 |ISBN=978-3-10-010843-2 |Seiten=430}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vermeer240–241&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Eduard B. Vermeer]] |Titel=Gelber Fluss |Sammelwerk=Das große China-Lexikon: Geschichte, Geographie, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft, Kultur | Hrsg=Brunhild Staiger |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft|Ort=Darmstadt|Datum=2003| ISBN=3534149882 |Seiten=240–241}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Yellow River|Gelber Fluss|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nytimes.com/2006/11/19/world/asia/19yellowriver.html Jim Yardley, A Troubled River Mirrors China’s Path to Modernity] ([[The New York Times|New York Times]], 19. November 2006 – &amp;#039;&amp;#039;umfangreiche Reportage mit mehreren Diaschauen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [https://www.wdl.org/en/item/11387/ Abbildungen der Bewachung des Gelben Flusses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flussnetz Huang He}}{{Normdaten|TYP=g|GND=4025968-7|VIAF=244966404|NDL=00630711}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gelber Fluss| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Gansu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Henan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Sichuan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in der Inneren Mongolei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Ningxia]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Furfur</name></author>
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