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	<title>Gelbe Turbane - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gelbe_Turbane&amp;diff=105324&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marsupil: typo</title>
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		<updated>2026-01-01T08:30:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Militärischer Konflikt&lt;br /&gt;
|KONFLIKT=Aufstand der Gelben Turbane&lt;br /&gt;
|TEILVON= [[Zeit der Drei Reiche]]&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDBREITE=&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG=&lt;br /&gt;
|DATUM= 184 – 205 AD&lt;br /&gt;
|DATUMBIS= &lt;br /&gt;
|ORT= China&lt;br /&gt;
|CASUS=&lt;br /&gt;
|GEBIETE=&lt;br /&gt;
|AUSGANG=Sieg der Han-Dynastie&lt;br /&gt;
|FOLGEN= &lt;br /&gt;
|FRIEDENSSCHLUSS= &lt;br /&gt;
|KONTRAHENT1=[[Han-Dynastie]]&lt;br /&gt;
|KONTRAHENT2=Gelbe Turbane&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER1=[[He Jin]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Huangfu Song]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Lu Zhi]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Zhu Jun (Han-Dynastie)|Zhu Jun]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Dong Zhuo]]&lt;br /&gt;
|BEFEHLSHABER2=[[Zhang Jue]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Zhang Bao (Gelbe Turbane)|Zhang Bao]]&amp;lt;br&amp;gt;[[Zhang Liang (Gelbe Turbane)|Zhang Liang]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Aufstand der Gelben Turbane&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|t=黃巾之亂|v=黄巾之乱|p=Huáng Jīn zhī Luàn}}) war ein religiös-sozialer Bauernaufstand der daoistischen &amp;#039;&amp;#039;[[Taiping dao (Daoismus)|Taiping-Bewegung]]&amp;#039;&amp;#039; ({{zh|c=太平道|p=Tàipíng dào|kurz=1}}) in der Spätzeit der [[Han-Dynastie]] am Ende des 2. Jahrhunderts. Ihre Anhänger waren an ihren gelben Kopftüchern (daher [[Turban]]e) erkennbar. Die Bewegung der Gelben Turbane war daoistisch inspiriert, aber ihre Anhänger sahen im Daoismus nicht nur einen religiösen Glauben, sondern ein gesellschaftliches Handlungsprogramm und eine zu verwirklichende, diesseitige Utopie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Günter Wagner |Titel=Der Daoismus. Chinas indigene Religion und Philosophie |Verlag=Origo |Ort=Bern |Datum=2025 |ISBN=978-3-28200214-6 |Seiten=93}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gerechtigkeitsideen und deren Umsetzung spielten im frühen Daoismus jener Zeit eine fundamentale Rolle, insbesondere beim Religionsstifter [[Laozi]]. Das sozialpolitische Programm war durchaus auf Umverteilung gerichtet: „Nimm vom Zuviel und ergänze das Zuwenig – das ist des Himmels Dao.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Liu Weihua |Titel=Das Gedankengut des Daojia und gesellschaftliche Notzeiten |Hrsg=Josef Thesing / Thomas Awe Thomas |Sammelwerk=Dao in China und im Westen |Verlag=Bouvier Verlag |Ort=Bonn |Datum=1999 |ISBN=978-3-416-02864-6 |Seiten=240-254, hier S. 258}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursache des Aufstands war die [[Landwirtschaft|Agrarkrise]] jener Zeit. Viele entwurzelte Bauern und ehemalige militärische Siedler waren auf Landsuche, vermehrten die Arbeitskräfte im Süden und wurden von den reichen Großgrundbesitzern abhängig, die riesige Vermögen anhäuften und eigene [[Paramilitär|Milizen]] aufstellten. Heimatlose Bauern bildeten umherirrende Banden (ca. 170). Die Situation verschärfte sich durch kleinere Überschwemmungen am Unterlauf des [[Gelber Fluss|Gelben Flusses]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die übermäßige Macht der Großgrundbesitzer existierte schon zu Beginn der späten Han-Dynastie (vgl. [[Wang Mang]]) und verschärfte sich im 2. Jahrhundert. Die [[Minister]] und [[Eunuch]]en jener Zeit hinterließen riesige Vermögen und kämpften bei Hofe um Einfluss auf die schwache Regierung. Das Beamtentum wurde als „demoralisiert und ausgehöhlt“ betrachtet, was die [[Sekte]]n begünstigte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstand wurde von [[Zhang Jiao]] und seinen zwei Brüdern [[Zhang Bao (Gelbe Turbane)|Zhang Bao]] und [[Zhang Liang (Gelbe Turbane)|Zhang Liang]] in [[Shandong]] organisiert. Zhang Jiao (sein Name ist auch als Zhang Jue überliefert, da das zweite Zeichen auch die Aussprache „Jue“ erlaubt), war der erste [[Patriarch]] einer [[Daoismus|daoistischen]] Sekte des „Großen Friedens“ (Taiping Dao), welche die Gleichheit aller und die Gemeinsamkeit aller Güter propagierte. Der Gott dieser Sekte war &amp;#039;&amp;#039;Huanglao&amp;#039;&amp;#039;, eine Mischung aus dem Herren der gelben Erde ([[Huáng Dì|Huangdi]]) und [[Laozi]]. Kennzeichnend waren auch mehrere Tage dauernde Feste und [[Zeremonie]]n, mit [[Sünde]]n-Bekennung, gemeinsamer [[Trance]], [[Ritualmagie|Magie]] und Zauberei und manchmal sexuellen [[Riten]]. Typisch für den Daoismus dieser Richtung ist eine ausgeprägt missionarische Haltung. So sandte Zhang Jiao seiner Anhänger in alle Himmelsrichtungen, um die daoistische Lehre zu verbreiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Barbara Hendrischke |Titel=Early Daoist Movements |Hrsg=Livia Kohn |Sammelwerk=Daoism Handbook |Verlag=Brill |Ort=Leiden, Boston und Köln |Datum=2000 |ISBN=978-90-04-11208-7 |Seiten=132-164, hier 152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Organisation seiner Bewegung basierte auf einer religiösen Stufenfolge mit ihm in der Mitte und flankiert von den „Generälen“ des Himmels, der Erde und der menschlichen Welt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Eichhorn |Titel=Die Religionen Chinas |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1973 |ISBN=978-3-172-16031-4 |Seiten=142}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese [[Taoismus|daoistische]] Sekte verfügte über eine ganze [[Hierarchie]] von Anführern, die gleichzeitig militärische, administrative und religiöse Funktionen hatten, und das seit 175 in acht [[Provinz]]en. Diese Leute waren auch verheiratet und hatten soziale Verpflichtungen.[[Datei:Yellow Turban Rebellion.jpg|mini|Aufstand der Gelben Turbane in der Östlichen Han-Dynastie (184 n. Chr.)]]&lt;br /&gt;
Die Zhang-Brüder nannten sich „Generale Herren des Himmels, der Erde und der Menschen“. Ihr Aufstand brach zum &amp;#039;&amp;#039;zweiten Mond&amp;#039;&amp;#039; des Jahres 184 in [[Shandong]] und [[Henan]] aus. Die Truppen der Gelben Turbane zählten bereits zu Beginn des Aufstandes 360.000 Mann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Isabelle Robinet |Titel=Geschichte des Taoismus (Aus dem Französischen von Stephan Stein) |Verlag=Diederichs |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=978-3-424-01298-9 |Seiten=86}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Halbbruder der Kaiserin, [[He Jin]] erhielt das Oberkommando und siegte im Februar 185 gegen die Rebellion, aber nach zwei Monaten brach der Aufstand erneut aus. Die Zhang-Brüder wurden schon zu Beginn des Aufstandes getötet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
185 erfasste die Bewegung das Gebiet des [[Taihangshan]] (ein Gebirge in Hebei), und dehnte sich 186 nach [[Shaanxi]], [[Hebei]] und [[Liaoning]] aus, 188 auch nach [[Shanxi]]. 188 gab es einen zweiten Aufstand in [[Sichuan]]. Dessen Führer bekannte sich zu den Gelben Turbanen, stellte aber keine Zusammenarbeit her und nannte sich selbst Himmelssohn. Durch den Aufstand der Gelben Turbane kamen die Generäle an die höchste Macht, die mit der Unterdrückung dieses Aufstandes betraut waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dezember 188/Anfang 189 bedrohten die Aufständischen die Hauptstadt [[Luoyang]], woraufhin die kaiserlichen Garden nach Westen und Süden ins Feld geschickt wurden. Die Südarmee erzielte einen Erfolg, trotzdem wurde ihr Befehlshaber eingesperrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Han Lingdi|Kaiser Ling]] kurz danach starb (189), kam es zum Streit um die Thronfolge, der zwischen He Jin und den [[Eunuch]]en – den bisherigen Machthabern im Staat – ausgetragen wurde. Die Eunuchen ermordeten He Jin und versuchten danach dessen Unterbefehlshaber [[Yuan Shao]] abzusetzen. Der handelte prompt, setzte den Kaiserpalast in Brand und richtete ein Massaker unter den Eunuchen an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Erfolg trug jedoch ein anderer davon: [[Dong Zhuo]], ein Kriegsherr, bemächtigte sich der minderjährigen Prinzen und besetzte mit dieser Legitimation und wenigen Truppen die Hauptstadt [[Luoyang]], die furchtbar ausgeplündert wurde. 192 wurde er wegen seiner Grausamkeit ermordet, [[Cao Cao]]s Aufstieg begann. So gesehen leitete der Aufstand den Sturz der [[Han-Dynastie]] ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
192 siegte [[Cao Cao]] über angeblich 300.000 Mann der Gelben Turbane und gliederte sie großteils in seine eigene Armee ein. Aber auch danach gab es noch Aktivitäten der Gelben Turbane, die den einen oder anderen Kriegsherren unterstützten und schließlich ca. 207 verschwanden. Selbst der jugendliche Kaiser [[Han Xiandi|Xiandi]] war zwischen 192 und 196 wiederholt in ihrer Hand und obwohl sie nichts von den Han hielten, wagten sie es nicht, den machtlosen Kaiser umzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Wudoumi Dao]]&lt;br /&gt;
* [[Himmelsmeister-Daoismus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Werner Eichhorn |Titel=Die Religionen Chinas |Verlag=Kohlhammer |Ort=Stuttgart |Datum=1973 |ISBN=978-3-172-16031-4 |Seiten=142}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Barbara Hendrischke |Titel=Early Daoist Movements |Hrsg=Livia Kohn |Sammelwerk=Daoism Handbook |Verlag=Brill |Ort=Leiden, Boston und Köln |Datum=2000 |ISBN=978-90-04-11208-7 |Seiten=132-164, hier 152}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Isabelle Robinet |Titel=Geschichte des Taoismus (Aus dem Französischen von Stephan Stein) |Verlag=Diederichs |Ort=München |Datum=1995 |ISBN=978-3-424-01298-9 |Seiten=86}}&lt;br /&gt;
* [[Denis Twitchett]], [[Michael Loewe]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Cambridge History of China&amp;#039;&amp;#039;. Volume 1: &amp;#039;&amp;#039;The Ch&amp;#039;in and Han Empires, 221 BC–AD 220&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge University Press, Cambridge u.&amp;amp;nbsp;a. 1986, ISBN 0-521-21447-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Liu Weihua |Titel=Das Gedankengut des Daojia und gesellschaftliche Notzeiten |Hrsg=Josef Thesing / Thomas Awe Thomas |Sammelwerk=Dao in China und im Westen |Verlag=Bouvier Verlag |Ort=Bonn |Datum=1999 |ISBN=978-3-416-02864-6 |Seiten=240-254, hier S. 258}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Hans-Günter Wagner |Titel=Der Daoismus. Chinas indigene Religion und Philosophie |Verlag=Origo |Ort=Bern |Datum=2025 |ISBN=978-3-28200214-6 |Seiten=93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schulen des Daoismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Han-Dynastie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeit der Drei Reiche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauernaufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (2. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konflikt (3. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule des Daoismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufstand in der Antike]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marsupil</name></author>
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