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	<title>Geithain - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geithain&amp;diff=61122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JKowar: /* Geschichte */ Form ( Printmedien kursiv).</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geithain&amp;diff=61122&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-24T10:39:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Form ( Printmedien kursiv).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Geithain.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/03//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/41//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Geithain in L.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Leipzig&lt;br /&gt;
|Höhe              = 225&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04643&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034341, 034346&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14729150&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GTH&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 10 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 11&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.geithain.de/ www.geithain.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Rudolph&lt;br /&gt;
|Partei            = UWG&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geithain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich: Geidn) ist eine [[Große Kreisstadt]] im Süden des [[Landkreis Leipzig|Landkreises Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Geithain liegt im [[Sächsisches Hügelland|Sächsischen Hügelland]], an dem im nahegelegenen Waldstück &amp;#039;&amp;#039;[[Wickershain (Wald)|Wickershain]]&amp;#039;&amp;#039; entspringenden Bach [[Eula (Fluss)|Eula]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name und Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Ortsnamens wird in dem altsorbischen Wort „Chyten, Chytan“, einem Personennamen, gesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Faber und Faber Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86730-038-4, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Stadt Geithain gehören außer der Kernstadt die Orte (Eingemeindungsdatum in Klammern):&lt;br /&gt;
* [[Altdorf (Geithain)|Altdorf]] (1. April 1934)&lt;br /&gt;
* [[Mark Ottenhain]] (1875)&lt;br /&gt;
* [[Narsdorf]] (1. Juli 2017) mit [[Dölitzsch (Geithain)|Dölitzsch]] (1. Juli 1973 nach Narsdorf) und [[Seifersdorf (Geithain)|Seifersdorf]] (1. April 1934 nach Narsdorf)&lt;br /&gt;
* [[Nauenhain]] (1. Juli 1995)&lt;br /&gt;
* [[Niedergräfenhain]] (1. Januar 1994)&lt;br /&gt;
* [[Ossa (Geithain)|Ossa]] (1. Oktober 1996 nach Narsdorf) mit [[Bruchheim (Geithain)|Bruchheim]] (1. Oktober 1948 nach Ossa), [[Kolka (Geithain)|Kolka]] (1. Oktober 1948 nach Ossa) und [[Wenigossa]] (1. Oktober 1948 nach Ossa) mit [[Niederpickenhain]] (1. Oktober 1935 nach Wenigossa)&lt;br /&gt;
* [[Rathendorf]] (1. Oktober 1996 nach Narsdorf) mit [[Oberpickenhain]] (1956 nach Rathendorf)&lt;br /&gt;
* [[Syhra]] (1. März 1994) mit [[Theusdorf]] (1. April 1935 nach Syhra)&lt;br /&gt;
* [[Wickershain]] (1. Januar 1974)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geschichte der Stadt Geithain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ur- und frühgeschichtlicher Zeit ist lediglich eine Siedlung der Kultur mit [[Stichbandkeramik]] bekannt. In der Bronze- und Eisenzeit war das weitere Umland offenbar unbesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geithain Marienkirche.jpg|mini|links|Die [[St. Marien (Wickershain)|Marienkirche in Wickershain]]]]&lt;br /&gt;
In das Licht der schriftlichen Überlieferung tritt Geithain im Jahr 1186 in einer Urkunde, welche die Schenkung der Einkünfte der Wickershainer Marienkirche durch den Grafen [[Dedo III. (Lausitz)|Dedo von Rochlitz]] an den [[Bistum Merseburg|Merseburger Bischof]] festschrieb, zu dessen [[Diözese|Sprengel]] sie gehörte. Der Name Geithain hat seine Wurzeln im altsorbischen [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|*]]&amp;#039;&amp;#039;Chyten (Chytan)&amp;#039;&amp;#039; und bezeichnet den Ort einer Person namens *&amp;#039;&amp;#039;Chyt (Chit)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geithain Nikolaikirche.jpg|mini|Die [[St. Nikolai (Geithain)|Nikolaikirche]] in Geithain]]&lt;br /&gt;
Die älteste frühstädtische Ansiedlung im Stadtgebiet war wahrscheinlich eine Kaufmannssiedlung unterhalb der Nikolaikirche, wie sie beispielsweise auch in [[Rochlitz]] und anderen sächsischen Städten bestand. Sie lag an einer von [[Altenburg]] über [[Colditz]] nach [[Leisnig]] führenden Handelsstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1209 wurden Ort und Nikolaikirche erneut in einer Urkunde genannt, als Markgraf [[Konrad II. (Lausitz)|Konrad II. von Landsberg]] die Schaffung eines Hospitals und einer Jakobuskapelle in der Stadt anordnete. Die Anlage der Rechtsstadt um den langgestreckten Straßenmarkt, der wiederum eine Parallele im unweit liegenden, etwa gleich alten Städtchen Rochlitz besitzt, muss demnach schon in den Jahren um 1200 erfolgt sein. Eine Ratsverfassung ist jedoch erst für das Jahr 1335 nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte und zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erlebte die Stadt und das Umland unter Markgraf [[Wilhelm I. (Meißen)|Wilhelm I. dem Einäugigen]] eine Blüte. Verwaltet wurde Geithain im [[Mittelalter]] durch einen [[Vogt]], der seinen Sitz im 1349 erstmals erwähnten Freihof hatte. Der Geithainer Pulverturm, heute eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt, war Teil des Freihofes und fügte sich zusammen mit diesem in die Stadtbefestigung ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geithain Pulverturm.jpg|mini|hochkant|links|Der Pulverturm]]&lt;br /&gt;
Um 1349/50 ist im Zusammenhang mit der Stadt von einer „curia et castrum“, einem Hof und einer Burg, die Rede. 1357 erhielt Geithain das Privileg für die [[Leinwand]]produktion. 1392 erwarb Geithain die [[Niedere Gerichtsbarkeit|niedere]] und 1467 die [[Blutgerichtsbarkeit|obere Gerichtsbarkeit]]. Das älteste Stadtsiegel Geithains stammt aus dem Jahr 1416 und wurde 1904 zur Grundlage für das noch heute gebräuchliche Stadtwappen. Vor 1377 wurde in Geithain ein überregionaler [[Schöffenstuhl]] eingerichtet, der auch Urteile für benachbarte Städte fällte. Dieses Recht wurde den Geithainer Geschworenen 1432 vom Landesherrn bestätigt. Ab 1499 wurden jährlich drei [[Jahrmarkt|Jahrmärkte]] abgehalten. In der zweiten Hälfte des 15. und der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurden mehrere Innungen erstmals schriftlich genannt und mit Privilegien ausgestattet. Nachdem bereits 1529 ein Brauhaus errichtet worden war, verlieh 1553 [[Moritz (Sachsen)|Kurfürst Moritz]] der Stadt das [[Braurecht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Herzog [[Heinrich (Sachsen)|Heinrich dem Frommen]] wandte sich das [[Albertiner|albertinische]] Sachsen in den Jahren 1539 und 1540 der Lehre [[Martin Luther|Luthers]] zu. Auch in Geithain wurde daher am 1. Advent 1539 die [[Reformation]] eingeführt. Im Jahr 1551 ist für die Stadt eine „Geistige Vorsteherei“ bezeugt, zu der neun Gemeinden gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] wirkte sich auch auf Geithain aus. Insgesamt siebzehnmal wurde die Stadt in diesem Krieg geplündert. 1641 wurde die [[Polizeiordnung]] des Rates der Stadt als Norm des städtischen Strafrechts mit 48 Geboten und Verboten eingeführt. Nachdem Kurfürst [[Johann Georg III. (Sachsen)|Johann Georg III.]] 1683 im [[Kurfürstentum Sachsen]] ein [[Sächsische Armee|stehendes Heer]] einführte, wurde die Stadt zum Garnisonsort (ständig erst ab 1690). Im Zuge der Vermessung des Kurfürstentum Sachsen unter [[August II. (Polen)|August dem Starken]] wurden in Geithain 1727 zwei [[Kursächsische Postmeilensäule|Postmeilensäulen]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1833 wurde in Geithain eine bürgerliche Städteordnung eingeführt. Die Stadt zählte zu dieser Zeit rund 3000 Einwohner, davon 64 Leineweber, 26 Schneider, 146 sonstige Handwerker und Tagelöhner. 1861 wurde im Königreich Sachsen die Gewerbefreiheit erlassen. Daraufhin lösten sich in Geithain die alten Innungen der Leineweber, Gerber, Seiler, Kürschner und Böttcher auf. Im selben Jahr erschien die erste Ausgabe der [[Zeitung]] &amp;#039;&amp;#039;Geithainer Wochenblatt&amp;#039;&amp;#039;, die bis 1943 herausgegeben wurde. Geithain lag bis 1856 im [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Amt Rochlitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;58&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1856 gehörte der Ort zum [[Gerichtsamt Geithain]] und ab 1875 zur [[Amtshauptmannschaft Borna]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230416070423if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/borna.htm | archiv-datum=2023-04-16 | abruf=2025-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geithain Kriegerdenkmal.jpg|mini|hochkant|Das Kriegerdenkmal]]&lt;br /&gt;
Nachdem 1869 mit dem Bau des Bahnhofsgebäudes begonnen wurde, erfolgte am 8. April 1872 mit der Eröffnung der [[Bahnstrecke Neukieritzsch–Chemnitz]] der Anschluss an das sächsisch-bayerische Eisenbahnnetz. Schließlich wurde 1887 die [[Bahnstrecke Leipzig–Geithain]]-[[Chemnitz]] eröffnet. Mit dem Abzug des [[2. Königlich Sächsisches Ulanen-Regiment Nr. 18|2. Königlich-Sächsischen Ulanenregimentes Nr. 18]] nach Leipzig endete 1897 die über 200 Jahre währende Garnisonszeit der Stadt. In der ehemaligen Reithalle der Geithainer Garnison wurde 1898 das Geithainer Emaillierwerk errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1925 wurde die Paul-Guenther-Schule eingeweiht. Mit ihrem 36&amp;amp;nbsp;m hohen Turm ist sie heute einer der markantesten Punkte in der Silhouette dieser Stadt. Der Schulbau erfolgte auf Anregung des Schuldirektors Louis Petermann (Ehrenbürger der Stadt, * 13. August 1870; † 22. März 1964), der sich angesichts der schlechten räumlichen und baulichen Verhältnisse im alten Schulgebäude an [[Paul Guenther (Industrieller)|Paul Guenther]], mit der Bitte um Stiftung einer Schule wandte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte die Stadt 219 Tote zu beklagen. 13 Personen kamen am 13. April 1945 beim einzigen Luftangriff auf die Stadt ums Leben. Das Ziel der Tiefflieger bei diesem Angriff war der Bahnhof. Am 14. April 1945 endete für Geithain mit dem Einzug der amerikanischen Truppen der Zweite Weltkrieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf der [[Kreisreformen in der DDR|Verwaltungsreform]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde Geithain 1952 Kreisstadt des [[Kreis Geithain|Kreises Geithain]] im [[Bezirk Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1953 wurde der Geithainer Einwohner [[Eberhard von Cancrin]], Vater zweier minderjähriger Töchter, an seiner Arbeitsstelle im Werk Espenhain festgenommen und wahrscheinlich in der folgenden Nacht vom NKWD erschossen. Die Witwe bekam erst sechs Wochen nach dem Verschwinden des Ehemannes bei der Übergabe der Urne Nachricht von seinem Tod. Von Cancrins Schicksal war jahrzehntelang DDR-Staatsgeheimnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.17juni53.de/tote/crancin.html www.17juni53.de: &amp;#039;&amp;#039;Eberhard von Cancrin&amp;#039;&amp;#039;]. Zuletzt abgerufen am 15. August 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 erfolgte nach zweijähriger Bauzeit die Eröffnung des städtischen Freibades. Im selben Jahr wurde auch die [[Poliklinik]] eingeweiht. 1986 begingen die Bürger Geithains die 800-Jahr-Feier der Stadt. Mit dem Reformationsgottesdienst am 31. Oktober 1989 und der im Anschluss stattfindenden Demonstration begann auch in Geithain die [[Wende und friedliche Revolution in der Deutschen Demokratischen Republik|politische Wende]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geithain verlor am 1. August 1994 mit der Schaffung des [[Landkreis Leipziger Land|Landkreises Leipziger Land]] den Status als Kreisstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/232155 |titel=Geithain wird ab Januar 2020 »Große Kreisstadt« |abruf=2020-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2002 schloss sich die Gemeinde Narsdorf mit Geithain zu einer [[Verwaltungsgemeinschaft Geithain|Verwaltungsgemeinschaft]] zusammen. Am 1. Juli 2017 wurde Narsdorf nach Geithain eingemeindet und die Verwaltungsgemeinschaft damit aufgelöst. Zum 1. Januar 2020 erhielt die Stadt den Status einer Großen Kreisstadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;[[Datei:NiedergräfenhainKirche3.JPG|mini|Kirche in Niedergräfenhain]]&lt;br /&gt;
;Eingemeindungen&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Ehemalige Gemeinde&lt;br /&gt;
! Datum&lt;br /&gt;
! Anmerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Altdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot;&amp;gt;Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  align=right | 1. April 1934  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bruchheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  align=right | 1. Oktober 1948  ||  Eingemeindung nach Ossa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dölitzsch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. Juli 1973  ||  Eingemeindung nach Narsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kolka&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. Oktober 1948  ||  Eingemeindung nach Ossa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mark Ottenhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | vor 1880  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Narsdorf  || style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1. Juli 2017  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nauenhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: [https://www.statistik.sachsen.de/html/825.htm Gebietsänderungen]&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  align=right | 1. Juli 1995  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niedergräfenhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. Januar 1994  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Niederpickenhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot;&amp;gt;Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  align=right | 1. April 1935  ||  Eingemeindung nach Wenigossa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oberpickenhain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1956  ||  Eingemeindung nach Rathendorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ossa&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: [https://www.statistik.sachsen.de/html/825.htm Gebietsänderungen]&amp;lt;/ref&amp;gt;  ||  align=right | 1. Oktober 1996  ||  Eingemeindung nach Narsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rathendorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. Oktober 1996  ||  Eingemeindung nach Narsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Seifersdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. April 1934  ||  Eingemeindung nach Narsdorf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Syhra&amp;lt;ref name=&amp;quot;Statistisches-Landesamt-Sachsen&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. März 1994  || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Theusdorf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sachsenbuch&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. April 1935  ||  Eingemeindung nach Syhra&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wenigossa&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. Oktober 1948  ||  Eingemeindung nach Ossa&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wickershain&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeinden1994&amp;quot; /&amp;gt;  ||  align=right | 1. Januar 1974  || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 65,3 % (2019: 60,3 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = &amp;lt;nowiki&amp;gt;UWG&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 32.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 24.4&lt;br /&gt;
|FARBE1         = 5656DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Unabhängige Wählervereinigung Geithain&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = FLG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 18.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 15.1&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG2     = Freie Liste Geithain; 2014 als [[NPD Sachsen|NPD]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/kommunalwahl-waehlergruppen-rechtsextreme-100.html Rechtsextreme ziehen über freie Listen in Kommunalparlamente]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FARBE2         = AA4422&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 14.1&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 19.2&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = WV NOR&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 13.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 17.7&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 6699FF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG4     = Wählervereinigung Narsdorf-Ossa-Rathendorf&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = BfG&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 10.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 0.0&lt;br /&gt;
|FARBE5         = 2323DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG5     = Bürger für Geithain&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 6.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 0.0&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 4.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7   = 13.4&lt;br /&gt;
|PARTEI8        = WvWV&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT8   = 10.2&lt;br /&gt;
|FARBE8         = AFDFDF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG8     = Wählervereinigung zur Wahrung von Vereinsinteressen&lt;br /&gt;
}}{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float          = right&lt;br /&gt;
|Land           = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung   = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift    = Stadtrat ab 2024&lt;br /&gt;
|   Linke|SPD|WV NOR|UWG|BfG|CDU|FLG&lt;br /&gt;
|  WV NOR Farbe = 6699FF&lt;br /&gt;
|  UWG Farbe    = 5656DF&lt;br /&gt;
|  BfG Farbe    = 2323DF&lt;br /&gt;
|  FLG Farbe    = AA4422&lt;br /&gt;
|Linke          = 1&lt;br /&gt;
|SPD            = 1&lt;br /&gt;
|WV NOR         = 2&lt;br /&gt;
|UWG            = 6&lt;br /&gt;
|BfG            = 2&lt;br /&gt;
|CDU            = 3&lt;br /&gt;
|FLG            = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Stadtratswahl am 9. Juni 2024]] führte zu den nebenstehenden Ergebnissen. Frühere Stadtratswahlen sind unten tabellarisch aufgelistet.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14729&amp;amp;gemeinde=14729150&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14729&amp;amp;gemeinde=14729150&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14729&amp;amp;gemeinde=14729150&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-stimmenverteilung%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in % &lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Unabhängige Wählervereinigung Geithain&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;32,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;24,4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|30,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Freie Liste Geithain &amp;lt;small&amp;gt;(2014: [[NPD Sachsen|NPD]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|18,3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|15,1&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|10,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|14,1&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|19,2&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|27,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wählervereinigung Narsdorf-Ossa-Rathendorf&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|13,2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|17,7&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bürger für Geithain&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|10,5&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|6,6&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|4,9&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|13,4&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|17,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Wählervereinigung zur Wahrung von Vereinsinteressen&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|10,2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|12,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[FDP Sachsen|FDP]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|1,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |65,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |60,3 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |53,0 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist Frank Rudolph (UWG).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
!Bürgermeister&lt;br /&gt;
!Vorschlag&lt;br /&gt;
!Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Leipzig|2022]]&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;lt;u&amp;gt;Frank&amp;lt;/u&amp;gt; Dieter Rudolph&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |UWG&lt;br /&gt;
|73,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Leipzig|2015]]&lt;br /&gt;
|52,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Leipzig|2008]]&lt;br /&gt;
|Romy Bauer&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|62,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Leipziger Land|2001]]&lt;br /&gt;
|Heinz Herzog&lt;br /&gt;
|UWG&lt;br /&gt;
|48,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Landkreis Leipziger Land|1994]]&lt;br /&gt;
|Rolf Galisch&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|48,8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Geithain Rathaus.jpg|mini|hochkant|Das Rathaus am Markt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung|Beschreibung]]: In Gold eine durchgehende schwarze goldgefugte [[Mauer (Heraldik)|Zinnenmauer]] mit drei aufgesetzten Türmen, Spitzdächern mit Knauf und je einem tagbelichteten Fenster. Zwei offene Fenster sind auch in der Mauer neben einem offenen Durchgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Seit 1990 ist [[Veitshöchheim]] in Unterfranken (Bayern) Partnerstadt von Geithain.&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* [[Musikelectronic Geithain|Musikelektronik Geithain GmbH]] (Studiotechnik, Beschallungstechnik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
==== Straßen ====&lt;br /&gt;
Durch den Ort führt die [[Bundesstraße 7]]. Außerdem ist Geithain über die gleichnamige Anschlussstelle westlich von Niedergräfenhain direkt an die [[Bundesautobahn 72|A&amp;amp;nbsp;72]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schienenverkehr ====&lt;br /&gt;
[[Datei:NiedergräfenhainViadukt.JPG|mini|Viadukt im Ortsteil Niedergräfenhain an der Bahnstrecke Neukieritzsch – Chemnitz]]&lt;br /&gt;
Geithain besitzt einen [[Bahnhof]] an der bis hier elektrifizierten [[Bahnstrecke Neukieritzsch–Chemnitz|Bahnstrecke Leipzig – Neukieritzsch – Borna – Chemnitz]]. Im [[Bahnhof Geithain]] mündet auch die Strecke [[Bahnstrecke Leipzig–Geithain|Leipzig – Bad Lausick – Geithain]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bestehen von Geithain aus stündliche, schnelle Verbindungen mit dem RegionalExpress RE 6 der [[Mitteldeutsche Regiobahn|Mitteldeutschen Regiobahn]] (MRB) nach Leipzig über [[Bad Lausick]] sowie nach [[Chemnitz]] über [[Burgstädt]]. Ergänzend dazu verbindet die Linie RB 113 der [[DB Regio Südost]] im Stundentakt Geithain und Leipzig mit Halt in kleineren Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Inbetriebnahme des [[City-Tunnel Leipzig|City-Tunnels Leipzig]] im Dezember 2013 ist Geithain in das Netz der [[S-Bahn Mitteldeutschland]] eingebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Zuglauf&lt;br /&gt;
! Takt&amp;amp;nbsp;(min.)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{S-Bahn Mitteldeutschland|6}}&lt;br /&gt;
| Leipzig Messe – L. Essener Straße – L. Nord – Leipzig&amp;amp;nbsp;Hbf (tief) – L. Markt – L. Wilhelm-Leuschner-Platz – L. Bayerischer Bahnhof – L. MDR – Leipzig-Connewitz – Markkleeberg&amp;amp;nbsp;Nord – Markkleeberg – Markkleeberg-Großstädteln – Markkleeberg-Gaschwitz – Großdeuben – Böhlen (b Leipzig) – Böhlen Werke – Neukieritzsch – Lobstädt – Borna (b Leipzig) – Petergrube – Neukirchen-Wyhra – Frohburg – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geithain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Bedarfshalt an den Haltepunkten Böhlen Werke, Petergrube und Neukirchen-Wyhra.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{Bahnlinie|RB|113|7=Regionalbahn}}&lt;br /&gt;
| Leipzig Hbf – L.-Paunsdorf – L. Werkstättenstraße – L.-Mölkau – L.-Holzhausen – L.-Liebertwolkwitz – Großpösna – Oberholz – Belgershain – Otterwisch – Lauterbach-Steinbach – Bad Lausick – Hofgarten (Sachs) – Tautenhain – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geithain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{Bahnlinie|RE|6|7=Regionalbahn}}&lt;br /&gt;
| Leipzig Hbf – Bad Lausick – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geithain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – Narsdorf – Burgstädt – Chemnitz Hbf&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Örtlich zuständiger Aufgabenträger für den Schienenpersonennahverkehr, und damit verantwortlich für die Ausgestaltung des Nahverkehrsangebots, ist der [[Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gesamte [[Schienenpersonennahverkehr]] und der straßengebundene [[ÖPNV|öffentliche Personennahverkehr]] in und um Geithain sind tariflich als Zone 154 in den [[Mitteldeutscher Verkehrsverbund|Mitteldeutschen Verkehrsverbund]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geithain Paul Guenther Schule.jpg|mini|Die Paul-Guenther-Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Paul-Guenther-Schule (Grund- und [[Oberschule]], Gemeinschaftsschule), benannt nach ihrem Stifter, dem Industriellen [[Paul Guenther (Industrieller)|Paul Guenther]]&lt;br /&gt;
* Internationales Privatgymnasium Geithain (IGG)&lt;br /&gt;
* Internationale private Grundschule (IPS) und Kita&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Geithain}}&lt;br /&gt;
* Stadtmauer mit runden [[Bastion]]en und erhaltenes unteres [[Stadttor]]&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum&lt;br /&gt;
* romanisch-gotische Nikolaikirche mit prachtvoller Innenausgestaltung&lt;br /&gt;
* Marienkirche&lt;br /&gt;
* Zollhaus am Westwall&lt;br /&gt;
* Pulverturm (amtlich Freiturm, da er zum adligen [[Freihof]] gehörte)&lt;br /&gt;
* Pulvermühle&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* Unterirdische Gänge unter dem Areal der Nikolaikirche&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal&lt;br /&gt;
* Barometerhäuschen&lt;br /&gt;
* mittelalterlicher Wohnturm am Alten Pfarrhaus, darin die sogenannte „Kalandstube“ mit mehreren Wandmalereien datiert von 1562(Inschrift), u.&amp;amp;nbsp;a. drei barbusige junge Frauen&lt;br /&gt;
* [[Kursächsische Postmeilensäule|Kursächsische Postdistanzsäule]] am ehemaligen Obertor und artgleiche [[Liste der kursächsischen Postmeilensäulen|Postmeilensäule]] bzw. verschleppter königlich-sächsischer [[Meilenstein|Ganzmeilenstein]] in der Parkanlage am noch erhaltenen Untertor sowie zum Wegweiser umgestalteter königlich-sächsischer [[Meilenstein|Stationsstein]] am Originalstandort vor der Tankstelle&lt;br /&gt;
* Geithain-Sommerhof, Am Kalkweg 10, ältester teil-erhaltener Hoffmannscher [[Ringofen]] in Sachsen – zum Brennen von Kalk oder Ziegeln – nach [[Friedrich Eduard Hoffmann|Patent Hoffmann/Licht]], Inbetriebnahme am 20. Juli 1869&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel am Ofen beim Gasthof Sommerhof, Geithain, Am Kalkweg 10, Sachsen, 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1870 besichtigte der sächsische König Johann bei einem Besuch in Geithain den hier errichten Ringofen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unbekannter-bergbau.de/inhalte/spot_12_2016_DolomitwerkeGeithain.htm#hoffmannscherofen Ringofen in Geithain-Sommerhof]&amp;lt;/ref&amp;gt; Genutzt bis 1910 (Teilabriss), erhalten ohne Schornstein, restauriert; sowie Reste zweier Öfen nahe dem Bahnhof Geithain.&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Syhra]]: Rittergut und Schloss Syhra mit Torhaus, vom Verfall bedroht&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Ossa (Geithain)|Ossa]]: Reste des Rittergutes Ossa mit erhaltenem Gutshaus oder Torhaus&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Rathendorf]]: slawischer oder frühdeutscher Burgwall&lt;br /&gt;
* Freibad&lt;br /&gt;
* Tierpark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geithain Nikolaikirche Stadttor.jpg|Unteres Stadttor, Stadtbefestigung und Nikolaikirche&lt;br /&gt;
Geithain_St._Nikolai_Felderdecke-02.jpg|Bemalte Holzdecke in der Nikolaikirche&lt;br /&gt;
Geithain_Pulverturm.jpg|Turm eines ehem. adligen [[Freihof]]es, später genutzt als Pulverturm der Stadtbefestigung&lt;br /&gt;
Barometerhäuschen_IMG_0770.jpg|[[Barometer]]häuschen&lt;br /&gt;
Altes_Kantorat_Kantorgasse_1_10600.jpg|Wermann-Gedenktafel am Alten Kantorat&lt;br /&gt;
Geithain_Ofen.jpg|Alter Kalkbrennofen in der Stadt nahe dem Bahnhof&lt;br /&gt;
Geithain_Zollhaus-01.jpg|Ehem. [[Zollhaus (Gebäude)|Zollhaus]] am Westwall in Geithain&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
* {{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Geithain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste von Persönlichkeiten der Stadt Geithain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Reuter: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Geithain. Teil 1. Von den Anfängen bis 1634.&amp;#039;&amp;#039; Dedo-Verlag Geithain 2001, ISBN 3-00-008522-X . &amp;#039;&amp;#039;Teil 2. Von 1635 bis zur Inflation 1923.&amp;#039;&amp;#039; Dedo-Verlag Geithain 2003, ISBN 3-00-008522-X.&lt;br /&gt;
* Gottfried Senf: &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Stadt Geithain, Teil 3, von 1924 bis 2000.&amp;#039;&amp;#039; Buchhandlung „Bücher, Bilder &amp;amp; Musik“, Geithain, Geithain 2010,&lt;br /&gt;
* Gottfried Senf: &amp;#039;&amp;#039;Geithain Journal, Beiträge zur Stadt- und Schulgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1 bis 3, Buchhandlung „Bücher, Bilder &amp;amp; Musik“, Geithain&lt;br /&gt;
* {{BKD|15|26|27|Geithain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Eine umfangreiche Überlieferung des Stadtgerichts Geithain für den Zeitraum 1606–1868 zu Gerichts- und Lokalverwaltung, Straf-, Zivil- und Freiwilliger Gerichtsbarkeit, Kirchen-, Schul- und Lehnsangelegenheiten, Ablösungen, Gerichtsbüchern und Gerichtsprotokollen sowie der Weberinnung befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, Bestand 20605 Stadt Geithain (Stadtgericht).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=07.&amp;amp;bestandid=20605 |titel=Stadt Geithain (Stadtgericht)|werk=Staatsarchiv Leipzig |abruf=2020-03-26}} (Infotext zum Geithainer Stadtgericht unter „Einleitung“)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.geithain.de/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=07.&amp;amp;bestandid=20605 Findbuch 20605 Stadt Geithain (Stadtgericht)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Leipzig&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Geithain&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4280144-8|VIAF=241566481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Kreisstadt in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1186]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Große Kreisstadt in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Ortsname slawischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JKowar</name></author>
	</entry>
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