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	<title>Geistingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T19:27:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geistingen&amp;diff=1175032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-04-28T06:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geistingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Hennef (Sieg)]] und war früher Hauptort der Gegend mit eigenem [[Kirchspiel]], eigener Gemeinde und eigenem Gericht&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: [[Kirchspiel Geistingen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hennef 344, Geistingen.jpg|mini|Geistingen, Luftaufnahme, Blickrichtung Osten (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hennef 354, Geistingen.jpg|mini|Geistingen, Luftaufnahme, Blickrichtung Westen (2017)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Erwähnung ==&lt;br /&gt;
Geistingen wurde als erster Ort der Stadt Hennef 799/800 als &amp;#039;&amp;#039;Geistinge&amp;#039;&amp;#039; im Namensverzeichnis einer Urkundensammlung des 16. Jahrhunderts benannt. Die Namensendung &amp;#039;&amp;#039;-ingen&amp;#039;&amp;#039; weist auf eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Siedlung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besitz ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 885 wurde ein Abt &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Geistingen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Er hatte von König [[Ludwig III. (Ostfrankenreich)|Ludwig]] Geistingen erhalten und stiftete ein Viertel dem [[Cassius-Stift]] [[Bonn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1075 gehörten die Kirche in Geistingen dem Cassiusstift und der [[Abtei Michaelsberg]] zur Hälfte. Die Hoch- und Blutgerichtsbarkeit im Bann Geistingen lag beim [[Pfalzgraf]]en und später bei den [[Grafen von Sayn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
1817 wohnten hier 609 Einwohner, im Nachbarort Hennef nur 221.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut Fischer (Germanist)|Helmut Fischer]]: &amp;quot;Hennef an der Sieg&amp;quot;, S. 39, Sutton Verlag, Erfurt 2011, ISBN 978-3-86680-815-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die alte Pfarrkirche St. Michael gebaut; sie wurde am 8. März 1945 im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] weitestgehend zerstört. &amp;lt;!-- 1875 wurde der Turm der Pfarrkirche durch einen [[Blitz]] getroffen. -- Ist das wesentlich?--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurde zwischen der &amp;#039;&amp;#039;Bergstraße&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Sövener Straße&amp;#039;&amp;#039; eine [[Synagoge (Geistingen)|Synagoge]] erbaut. 1864 wird die &amp;#039;&amp;#039;Spezialsynagogengemeinde Geistingen&amp;#039;&amp;#039; gegründet, 1887 mit der von [[Uckerath]] vereinigt. Am 10. November 1938, einen Tag nach den [[Novemberpogrome]]n, wurde die [[Synagoge]] niedergebrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{KuLaDig|O-12303-20110620-10 |Ehemalige Synagoge Geistingen | |zusatz=Gedenkstätte Bergstraße/Söverner Straße |zugriff=2017-07-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 wurden alle jüdischen Männer verhaftet, 1942 waren alle Juden aus Hennef vertrieben (geflohen oder Vernichtungslagern zugeführt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 wurde das [[Kloster Geistingen]] eröffnet, das wegen seiner [[Philosophisch-theologische Hochschule|Philosophisch-theologischen Hochschule]] von Papst [[Benedikt XVI.]] in seiner Autobiographie „Joseph Kardinal Ratzinger – Aus meinem Leben“ Erwähnung findet, weil er in der Hochschulbibliothek als Bonner Theologieprofessor Studien betrieb. Es bestand bis 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948–1964 wurde die katholische Kirche St. Michael romanisch wieder aufgebaut bzw. rekonstruiert; der Turm, der Altarraum und einige weitere Elemente wurden modern gestaltet. Baumeister war der Kölner [[Dombaumeister]] Prof. [[Willy Weyres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mittelalter ==&lt;br /&gt;
Im [[Truchsessischer Krieg|Truchsessischen Krieg]] wurde Geistingen ebenso wie Hennef 1588 völlig niedergebrannt. Im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] Anfang des 18. Jahrhunderts wurde Geistingen teilweise zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerichtsbarkeit ==&lt;br /&gt;
1744 wurde Geistingen neben Warth Gerichtsort auch für [[Eitorf]] und [[Neunkirchen (Neunkirchen-Seelscheid)|Neunkirchen]]. 1812 wurde unter [[Napoléon Bonaparte|Napoleon]] das Landgericht/Friedensgericht nach Hennef verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
1791 wurde eine erste Schule in Geistingen erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflösung ==&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1934 wurde die Gemeinde [[Stadt Blankenberg|Blankenberg]] nach Geistingen eingegliedert. Im selben Jahr wurde die Gemeinde Hennef gebildet und die [[Gemeinde Geistingen]] eingegliedert. 1935 wurde die Eigenständigkeit des Ortes Geistingen aufgehoben und dieser dem Ort Hennef zugeschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Am 8. März 1945 wurde der Ortskern von Geistingen von 208 Viereinhalb-Zentner-Bomben zerstört. Der Angriff kostete 44 Menschenleben (Zivilisten und ausländische [[Zwangsarbeiter]]), die Kirche wurde zerstört. Laut Beschreibung von Pfarrer Aretz riss der &amp;#039;&amp;#039;uralte&amp;#039;&amp;#039; Turm (was auf einen Turm der Gründungskirche schließen lässt), das Langhaus wurde bis auf die Grundmauern zerstört, Chor- und Querhaus waren stark angegriffen. Bereits einen Tag später erschienen die Amerikaner in Geistingen und lieferten sich einen mehrtägigen Kampf mit deutschen Einheiten am nördlichen Siegufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Geistingen (Hennef)|Geistingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/46/18/N |EW=7/16/12/E |type=city |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4575907-8|VIAF=237005385}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Hennef (Sieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Sieg-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemarkung Geistingen]]&lt;/div&gt;</summary>
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