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	<title>Geistermantis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T06:23:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geistermantis&amp;diff=1102884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: Auswahl der Wikilinks erscheint im Wesentlichen willkürlich</title>
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		<updated>2021-09-18T08:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Auswahl der Wikilinks erscheint im Wesentlichen willkürlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Geistermantis&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Phyllocrania paradoxa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Hermann Burmeister|Burmeister]], 1838&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Phyllocrania&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Epaphroditinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Hymenopodidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Fangschrecken&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Mantodea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Insekten&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Insecta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Phyllocrania paradoxa Morphology.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Geistermantis (&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Phyllocrania_Paradoxa_Subadult.JPG|mini|200px|Subadultes Tier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phyllocrania paradoxa Ootheca.jpg|mini|200px|Oothek]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Phyllocrania paradoxa TPopp.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Zoologische Staatssammlung München|Zoologischen Staatssammlung München]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geistermantis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039;) (Plural: die Mantis, engl.: „Ghost Mantis“), auch „Verdorrtes Blatt“ genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Insektenart]] aus der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Hymenopodidae]] in der [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] der [[Fangschrecken]] (Mantodea). Von dieser Art gibt es zwei [[Unterart]]en: neben der 1838 beschriebenen [[Nominatform]] gibt es noch die 1871 entdeckte &amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa insignis&amp;#039;&amp;#039;, die allerdings stellenweise als eigene Art geführt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mantodea Species File Online&amp;quot;&amp;gt;[http://mantodea.speciesfile.org/Common/basic/Taxa.aspx?TaxonNameID=201 Otte, Daniel, Lauren Spearman and Martin B.D. Stiewe. Mantodea Species File Online. Version 1.0/3.5. (abgerufen am 15. Mai 2010)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich um eine kleine blattnachahmende Fangschrecke, die sich perfekt als verdorrtes Blatt tarnt ([[Mimese]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Besonders auffällig sind die zahlreichen Anhängsel ([[Exoskelett|Loben]]) am [[Abdomen (Gliederfüßer)|Abdomen]] und den Beinen, der ausgeprägte Nackenschild (siehe Abb.), sowie die hohe Krone, welche die Tiere auf dem Kopf tragen. Auffallend ist auch die hohe Beweglichkeit des Kopfes, der um fast 180 Grad gedreht werden kann, sowie die seitlich angeordneten Augen und der stark verlängerte [[Prothorax]]. Die großen, versetzt angeordneten Augen ermöglichen [[stereoskopisches Sehen]] und stellen das wichtigste Sinnesorgan zur Jagd und zum genauen Lokalisieren der Geschlechtspartner dar. Zwischen den Antennen befinden sich drei Punktaugen ([[Ocellus|Ocelli]]), mit denen die Tiere Helligkeitsunterschiede registrieren (siehe Abb.). Das vordere Beinpaar ist, wie bei Fangschrecken üblich, zu [[Fangbein]]en umgebildet, [[Femur (Gliederfüßer)|Femur]] und [[Tibia (Gliederfüßer)|Tibia]] sind mit Dornen zum Festhalten der Beute besetzt. Die weit nach vorne verlagerten Fangbeine wirken bei diesen Tieren eher wie Arme, da sie frei beweglich sind und sehr weit von den Schreitbeinen entfernt sind. Als [[Imago (Zoologie)|Imago]] besitzen die Tiere zwei Flügelpaare, die weiblichen Tiere sind allerdings nicht flugfähig, da ihre Flügel zu klein sind. Die Flügelansätze lassen sich bereits im subadulten Stadium erkennen. Die [[Exoskelett|Cuticula]] der Tiere ist sehr rau und ungleichmäßig gestaltet, außerdem trägt sie die Farben und Muster ihrer Lebensumgebung, um noch besser getarnt zu sein. Es kommen grüne, sandfarbene, bis hin zu fast schwarzen Tieren vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch geschlüpfte [[Larve]]n haben eine Länge von etwa sechs bis sieben Millimetern. Die adulten Tiere erreichen eine Länge von etwa 50 Millimetern, wobei die weiblichen und männlichen Tiere fast gleich groß sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Das Geschlecht lässt sich bei dieser Fangschreckenart schon etwa ab dem dritten Larvenstadium relativ einfach bestimmen, da die Krone des Weibchens vom Kopf aus gerade verläuft, während die des Männchens charakteristisch geschwungen ist. Die Antennen der Männchen sind wesentlich dicker und länger als beim Weibchen und die Flügel des Männchens sind größer als die des Weibchens, was bereits im subadulten Stadium an den unterschiedlich großen Flügelansätzen sichtbar wird. Die Loben, das Nackenschild und die Fangbeine der Männchen sind deutlich kleiner als beim weiblichen Tier, insgesamt ist der Körperbau etwas filigraner als bei den Weibchen, dies lässt sich allerdings ebenfalls erst in den späteren Larvenstadien erkennen. Die Geschlechter unterscheiden sich außerdem in jeden Larvenstadium durch die Anzahl der [[Sternum (Gliederfüßer)|Sternite]], sie beträgt bei den weiblichen Tieren sechs und bei den männlichen acht. Die Lebenserwartung weiblicher &amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039; beträgt etwa 11 Monate, Männchen werden etwa 8 Monate alt. In dieser Zeit häuten sich die Männchen sechs-, die Weibchen siebenmal. Die Weibchen sind ca. 14 Tage nach der Imaginalhäutung paarungsbereit, die Männchen bereits nach etwa sieben Tagen. Ein bis fünf Tage nach der etwa drei bis sechs Stunden dauernden [[Begattung|Kopulation]] legt das Weibchen im Abstand von 6 bis 12 Tagen etwa 10, drei bis fünf Zentimeter große, längliche, schmale, mit einer „Antenne“ versehene Eierpakete ([[Oothek]]en), die jedoch auch bis zu acht cm groß sein können. Direkt nach der Ablage sind die Ootheken grünlich, allerdings werden sie mit der Zeit immer dunkler, so dass sie beim Schlupf meist dunkelbraun sind. Sehr alte Ootheken können fast schwarz sein. Aus den Ootheken schlüpfen nach etwa vier Wochen 10 bis 50 schwarze Larven, die ungefähr sechs bis sieben Millimeter lang sind und Ameisen ähneln (Ameisen[[mimikry]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Art lebt in [[Ostafrika]], der [[Demokratische Republik Kongo|Demokratischen Republik Kongo]], [[Angola]], [[Namibia]], [[Südafrika]] und [[Simbabwe]]. Ihr Lebensraum sind Sträucher und Büsche in trockenen Gebieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Weibliches Tier&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phyllocrania Paradoxa Subadult Detail.JPG|Subadultes Tier&lt;br /&gt;
Phyllocrania Paradoxa w rückenschild.jpg|Gut ausgebildeter Nackenschild&lt;br /&gt;
Phyllocrania Paradoxa W Flügelansätze.JPG|Flügelansätze bei einem subadulten Tier&lt;br /&gt;
Phyllocrania Paradoxa W Octellen.JPG|Ocellen bei einem subadulten Tier&lt;br /&gt;
Female P. paradoxa laying ootheca 2.jpg|Weibchen beim Anfertigen einer Oothek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Männliches Tier&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Phyllocrania Paradoxa M Kopfdetail.JPG|Subadultes Tier&lt;br /&gt;
Phyllocrania Paradoxa M Flügelansätze.JPG|Flügelansätze bei einem subadulten Tier&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* I. Bischoff, R. Bischoff, C. Hessler, M. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Mantiden. Faszinierende Lauerjäger&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage. Edition Chimaira, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-930612-45-3, (&amp;#039;&amp;#039;PraxisRatgeber&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Reinhard Ehrmann: &amp;#039;&amp;#039;Mantodea. Gottesanbeterinnen der Welt&amp;#039;&amp;#039;. NTV, Münster 2002, ISBN 3-931587-60-6, (&amp;#039;&amp;#039;NTV Wissenschaft&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Phyllocrania paradoxa|Geistermantis (&amp;#039;&amp;#039;Phyllocrania paradoxa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hymenopodidae (Familie)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
	</entry>
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