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	<title>Geison - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T19:23:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>93.218.126.143: /* Geschichte und Gestaltung */Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-16T13:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte und Gestaltung: &lt;/span&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Gerald Geison]] (1943–2001), US-Historiker.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple hephaistion Agora-Athens.jpg|mini|[[Gebälk]] am [[Tempel des Hephaistos]] von oben nach unten:&amp;lt;br /&amp;gt; Geison&amp;lt;br /&amp;gt; [[Fries]] mit [[Triglyphe]]n&amp;lt;br /&amp;gt;[[Architrav]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lycosoura-3.jpg|mini|Unterseite eines dorischen Geison-Eckblockes mit Mutuli und Guttae, aus [[Lykosura]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geison&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|τό γεῖσον|geîson}}, Plural &amp;#039;&amp;#039;Geisa&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Corona&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. für ‚Kranz, Krone‘) genannt, ist das weit vorragende [[Gesims|Kranzgesims]] griechischer und römischer Architektur, das sich an der Traufe antiker Repräsentationsbauten oberhalb des Frieses oder des Zahnschnitts befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das die Giebelschräge, den sogenannten [[Ortgang]] begleitende Geison wird auch &amp;#039;&amp;#039;Schräggeison&amp;#039;&amp;#039; genannt. Bekrönt wird das Geison von der [[Sima]], der Traufleiste antiker Bauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Die Geisa der unterschiedlichen Bauordnungen sind verschieden gestaltet. Man unterscheidet zwischen &amp;#039;&amp;#039;[[Dorische Ordnung#Gebälk|dorischem Geison]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Ionische Ordnung|ionischem Geison]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Konsolengeison&amp;#039;&amp;#039;, um nur die grundsätzlichen zu nennen. Das Konsolengeison ist ab Mitte des 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. fest mit der [[Korinthische Ordnung|korinthischen Ordnung]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das ionische Geison nur eine einfache, nach unten ausgezogene Hängeplatte ist und keine weiteren Verzierungen aufweist, ist das dorische Geison fest in das Gesamtkonzept des dorischen Tempels eingebunden und nimmt dessen Rhythmus auf. An der Unterseite des dorischen Geison sind Platten, die &amp;#039;&amp;#039;Mutuli&amp;#039;&amp;#039; (Singular: &amp;#039;&amp;#039;Mutulus&amp;#039;&amp;#039;), angebracht, die ab der zweiten Hälfte des 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. mit drei Reihen von sechs Tropfen, den [[Gutta]]e, verziert sind. Im frühen 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert variierte die Ausbildung der Mutulusplatten stark. Insbesondere gab es Lösungen mit alternierenden breiten und schmalen Mutuli, wobei letztere dann auch eine reduzierte Anzahl an Guttae aufwiesen. So gab es Platten mit 3&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;3 Guttae, oder zweireihige Ausprägungen mit beispielsweise alternierenden 2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;3 und 2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5 Guttae, etwa am Porostempel der Aphaia auf [[Ägina]]. Der Zwischenraum zwischen den Mutuli wird „Via“ genannt. Die Mutuli greifen den Rhythmus des [[Triglyphenfries]]es auf, indem je eine Mutulus-Platte über einer [[Metope (Architektur)|Metope]] und einer [[Triglyphe]] angebracht ist. Bei alternierender Mutulusbreite wird die schmale Platte immer oberhalb der Metope angeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. erfährt das ionische Geison verschiedene Veränderungen, die zur Entwicklung des Konsolengeisons führten. Zunächst wurden die Unterseiten der Geisa verziert, beispielsweise mit Rhomben- oder mit Mäanderreliefs. [[Pergamon]], [[Rhodos]] und [[Alexandria]] waren hierbei die Zentren, die den Schritt zur vollen Entwicklung plattenverzierter ionischer Geisa taten. Diese Platten, den Mutuli des dorischen Geison durchaus vergleichbar, wurden Träger von Ornamenten und Profilen, und wurden zu Konsolen unterschiedlichster Ausprägung weiterentwickelt. Ab dem frühen 1.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde dieses neue Konsolengeison vor allem in das Gebälk korinthischer Bauten integriert, dessen kanonischer Bestandteil es ab [[Augustus|augusteischer Zeit]] werden sollte. Überaus reich mit Profilen und [[Soffitte (Architektur)|Soffitten]] an den meist geschwungenen Konsolen verziert, mit reliefierten Feldern oder [[Kassettendecke|Kassetten]] zwischen den Konsolen geschmückt, bildete es den krönenden Abschluss römischer Repräsentationsarchitektur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Henner von Hesberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Konsolengeisa des Hellenismus und der frühen Kaiserzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Römische Mitteilungen|Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Römische Abteilung]].&amp;#039;&amp;#039; Ergänzungsheft 24). Philipp von Zabern, Mainz 1980, ISBN 3-8053-0469-2.&lt;br /&gt;
* [[Hans Koepf]], [[Günther Binding]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildwörterbuch der Architektur. Mit englischem, französischem, italienischem und spanischem Fachglossar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kröners Taschenausgabe.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 194). 4., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-19404-X ([https://moodle.unifr.ch/pluginfile.php/975203/mod_resource/content/0/KOEPF%2C%20BINDING%2C%202005%2C%20Bildwoerterbuch%20der%20Architektur.pdf Digitalisat auf moodle.unifr.ch], abgerufen am 13. Januar 2024), S. 206.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www3.architektur.tu-darmstadt.de/akropolis4d.com/catalog/site/propyl/middle/west/gebaelk/geison/index.php Geison der Westvorhalle der Propyläen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel (Architektur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ornament (Bauteil)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.218.126.143</name></author>
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