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	<title>Geislautern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:06:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geislautern&amp;diff=518075&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Donar15: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-02-12T11:36:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Geislautern&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = [[Mittelstadt]]&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Völklingen&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.234567&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6.833947&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 190 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3183&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.voelklingen.de/voelklingen/stadtportrait-statistik-geschichte/ |titel=Stadtportrait, Statistik &amp;amp; Geschichte |hrsg=Stadt Völklingen |datum=2024-06-30 |abruf=2025-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 66333&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06898&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                   = Geislautern Mariä Himmelfahrt 07.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Himmelfahrt (Geislautern)|Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; in Geislautern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geislautern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Völklingen]] im [[Saarland]] mit etwa 3000 Einwohnern. Geislautern war ehemals mit der [[Eisenhütte Geislautern]] und der [[Grube Geislautern]] ein früher und bedeutender Standort der Montanindustrie im Saarrevier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name gehört zu dem Gewässernamen Lauter ([[Lauterbach (Rossel)|Lauterbach]]) und zu einem daraus gebildeten Siedlungsnamen Lautern. Da die alten Namensformen (1280 &amp;#039;&amp;#039;Luttern&amp;#039;&amp;#039;, 1296 &amp;#039;&amp;#039;Geisenlutra&amp;#039;&amp;#039;, 1316 &amp;#039;&amp;#039;Geißlutra&amp;#039;&amp;#039;, 1372 &amp;#039;&amp;#039;Lutern&amp;#039;&amp;#039;) den Stammsilbenvokal -ei- und nicht -î- haben, stellt man das Bestimmungswort nicht zu althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;gîsan&amp;#039;&amp;#039; (wallen, brodeln), sondern zum Genitiv &amp;#039;&amp;#039;Geisen&amp;#039;&amp;#039; des althochdeutschen Personennamens &amp;#039;&amp;#039;Geiso&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Christmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Neue Beiträge zur saarländischen Ortsnamenforschung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend&amp;#039;&amp;#039;, 12. Jg., Saarbrücken 1962, S. 11–26, zu Geislautern S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1280, als die Vogtei von Geislautern, welches damals noch schlicht „Luttern“ hieß, vom Sohn des Ritters Walter von Wolmeringen an Heinrich von Folchelingen verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 20. Jahrhundert hinein lebten die Einwohner vor allem von Bergbau und Eisenindustrie sowie von Land- und Forstwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1585 erlaubte der Graf von [[Nassau-Saarbrücken]], in Geislautern eine Eisenhütte zu errichten. In [[napoleon]]ischer Zeit avancierte das Werk zu einem wichtigen Technologiezentrum, in dem neue Verfahren zur Eisenverhüttung und -weiterverarbeitung gefunden und erprobt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Geislautern 1810.png|mini|Kohleabbau in Geislautern, Ausschnitt aus einer Karte des Saarkohlen-Atlasses von [[Jean Baptiste Duhamel (Bergbauingenieur)|Jean Baptiste Duhamel]]]]&lt;br /&gt;
1807 wurde auf Geheiß Napoleons hin die napoleonische Berghochschule, die „École pratique impériale des mines de la Sarre“ errichtet, um dort kaiserliche Ingenieure auszubilden. Direktor der Bergschule war u.&amp;amp;nbsp;a. [[Jean Baptist Duhamel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hüttenwerk wurde 1884 aufgrund mangelnder Rentabilität geschlossen. Mitte des 19. Jahrhunderts war auch eine Weißblechfabrik angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Geislautern |Band=7 |Seite=78 |zenoID=20009988130}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1905 wurde in Geislautern die Hansena-Brauerei, die ein eigenes Brauverfahren vorzuweisen hatte, gegründet. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte diese aufgrund von Kriegsschäden jedoch nicht weitergeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1906 wurde der Grundstein zur katholischen Pfarrkirche [[Mariä Himmelfahrt (Geislautern)|Mariä Himmelfahrt]] gelegt, welche 1907 eingesegnet wurde. Geweiht wurde das Gotteshaus erst 1911 durch den [[Bistum Trier|Trierer]] Bischof [[Michael Felix Korum]] im Rahmen einer [[Firmung|Firmreise]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Rehbruchweiher, Geislautern.JPG|mini|270px|Rehbruchweiher, Geislautern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naherholungsgebiet Rehbruchweiher ==&lt;br /&gt;
Der Rehbruchweiher und seine Umgebung sind ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der Weiher liegt erhöht oberhalb des hier eingefassten Lauterbachs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geislauterner Dampfwagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geislauterner Dampfwagen Nachbau 2014.JPG|mini|Nachbau des Geislauterner Dampfwagens im Depot des [[Verkehrsmuseum Nürnberg|Verkehrsmuseums Nürnberg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1819 wurde in Geislautern der von der [[Königlich Preußische Eisengießerei|Königlich Preußischen Eisengießerei]] zu [[Berlin]] zwischen 1815 und 1817 nach Plänen des Lokomotivkonstrukteurs [[John Blenkinsop]] hergestellte und in Einzelteilen auf dem Seeweg über [[Amsterdam]] ins Saarrevier transportierte [[Dampfwagen der Königlichen Eisengießerei Berlin#Geislauterner Dampfwagen|Geislauterner Dampfwagen]], die zweite Lokomotive Deutschlands, wieder zusammengebaut. Die Pläne wurden 1814 von zwei Mitarbeitern des brandenburgischen Oberbergamtes nach „Forschungen“ in England nach Preußen gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrversuche mit der Lok scheiterten jedoch, denn die dünnen Achsen des Dampfwagens konnten das Gewicht des gusseisernen Kessels nicht tragen und verbogen sich. Das einseitig angebrachte Zahnrad verursachte eine Schräglage des Fahrzeuges im Gleis. Zudem bekamen die Lokbauer den Kessel nicht dicht. Nach mehrjährigen Versuchen wurde der Dampfwagen abgestellt und 1834 verschrottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2014 wurde von einer Gruppe saarländischer Lokalhistoriker der Dampfwagen nach den erhaltenen Originalplänen im Maßstab 1:1 als Anschauungsmodell nachgebaut. Dieses steht im Depot des [[Verkehrsmuseum Nürnberg|Verkehrsmuseums Nürnberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Beschreibung des Fahrzeuges am Modell im Verkehrsmuseum Nürnberg, 1. Juli 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Aaron Worms]] (1754–1836), Talmudist und Oberrabbiner von Metz&lt;br /&gt;
* [[Medardus Luca]] (1935–2016), Fußballschiedsrichter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schöpp: &amp;#039;&amp;#039;Der Geislauterner Dampfwagen,&amp;#039;&amp;#039; Heimatkundlicher Verein Warndt e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.voelklingen-im-wandel.de/stadtteile-geislautern.php Chronik von Geislautern.] Völklingen-im-Wandel.de&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Völklingen+Geislautern}}&lt;br /&gt;
* [http://www.voelklingen.de/index.php?id=329 Beschreibung zu Geislautern.] Völklingen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Völklingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4263651-6|VIAF=241552186}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regionalverband Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Völklingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Regionalverband Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Donar15</name></author>
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