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	<title>Geisingberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T04:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geisingberg&amp;diff=380709&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-08T10:25:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME               = &lt;br /&gt;
|BILD               = Altenberg Geisingberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = &lt;br /&gt;
|HÖHE               = 820.6&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = DE-NHN&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG     = {{GeoQuelle|DE-SN|SA|SUFFIX=Maßstab 1:4.514}}&lt;br /&gt;
|LAGE               = [[Sachsen|Freistaat Sachsen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 50/46/18.1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 13/46/22.1/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = DE-SN&lt;br /&gt;
|TYP                = [[Kegelberg]]&lt;br /&gt;
|GESTEIN            = [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = Einweihung des Turmes 1891&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 1.8&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = Raupennest&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 66 &amp;lt;!-- ca. 1km, Hanggraben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = [[#Touristische Erschließung|Louisenturm]] ([[Aussichtsturm|AT]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geisingberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein markanter {{Höhe|820.6|DE-NHN|link=true}} hoher [[Basalt]]berg im östlichen [[Erzgebirge]] in der Nähe der Stadt [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]] im [[Sachsen|Freistaat Sachsen]]. Zu Beginn des professionellen Wintersports war er Austragungsort mehrerer Wettkämpfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Geisingberg gehört zu den nördlichen Ablegern des böhmischen Tertiärvulkanismus. Als vor 30 Millionen Jahren die Erdkruste in Mitteleuropa erneut in Bewegung geriet, wurde das Erzgebirge emporgehoben und an zahlreichen Stellen quoll Lava empor. Zeugen dieser bewegten Erdgeschichte zeigen sich auch heute noch in Form anderer Vulkanbauten, wie der benachbarte [[Luchberg]] oder der [[Scheibenberg (Erzgebirge)|Scheibenberg]] im Westerzgebirge. Geologisch werden diese Berge und somit auch der Geisingberg zur [[Quellkuppe]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Umgebung ==&lt;br /&gt;
Der Geisingberg liegt im oberen [[Osterzgebirge]] zwischen der Bergstadt [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]] und ihrem Stadtteil [[Geising]]. An der Nord- und Westseite verläuft die Trasse der [[Bahnstrecke Heidenau–Kurort Altenberg|Müglitztalbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderrouten zum Gipfel ===&lt;br /&gt;
* Der bequemste Aufstieg führt von Altenberg über den Fahrweg zum Gipfel.&lt;br /&gt;
* Weitere Wanderwege beginnen in [[Geising]] und [[Bärenstein (Altenberg)|Bärenstein]].&lt;br /&gt;
* Über den Geisingberg verläuft der [[Bergwanderweg Eisenach–Budapest]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung des Namens ===&lt;br /&gt;
Der Wortstamm &amp;#039;&amp;#039;geut&amp;#039;&amp;#039; (germ.) bzw. &amp;#039;&amp;#039;geußen&amp;#039;&amp;#039; (frühneuhochdeutsch) deutet auf &amp;#039;&amp;#039;fließen lassen&amp;#039;&amp;#039; hin und bezeichnet den Geisingberg als den (vom Regenwasser) übergossenen Berg.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Hammermüller (&amp;#039;&amp;#039;Um Altenberg, Geising und Lauenstein.&amp;#039;&amp;#039; [[Werte der deutschen Heimat]] Band 7. Berlin 1964) vermutet demgegenüber eine Übertragung des Stadtnamens von [[Geising]] auf den Berg. [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (&amp;#039;&amp;#039;Städtenamenbuch der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1986) gehen hingegen vom Gegenteil aus. Es erscheint aber glaubwürdiger, dass ein so markanter Einzelberg wie der Geisingberg schon eine Bezeichnung besaß, bevor es zur Anlage der Siedlung zu seinen Füßen kam.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Touristische Erschließung ===&lt;br /&gt;
Am 23. Juli 1828 besuchte [[Alexander von Humboldt]] den Gipfel des Berges und führte hier Höhenmessungen durch. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts existierten auf dem Gipfel Pavillons, die von den sächsischen Königen, insbesondere König [[Anton (Sachsen)|Anton]], für Jagdzwecke genutzt worden sind.&lt;br /&gt;
Nachdem erste Versuche gescheitert waren, die Gäste des Berges gastronomisch zu versorgen, ergriff Carl Mutze aus [[Geising]] die Initiative und errichtete um einen Ahornbaum auf dem Gipfel ein Aussichtsgerüst und eine Blockhütte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1890 bis Geising eröffnete [[Schmalspurbahn Heidenau–Altenberg|Müglitztalbahn]] brachte der Region einen touristischen Entwicklungsschub. Schon 1889 hatte sich in Altenberg ein Gebirgsverein gegründet, welcher den Bau eines Aussichtsturmes auf dem Geisingberg beabsichtigte. Dieser wurde am 27. September 1891 an Stelle des Aussichtsgerüsts eröffnet. Der Turm ist 18 Meter hoch, 88 Stufen führen auf die Aussichtsplattform. Benannt wurde der &amp;#039;&amp;#039;Louisenturm&amp;#039;&amp;#039; nach der damaligen Verlobten des späteren Königs [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III. von Sachsen]], Prinzessin [[Luise von Österreich-Toskana|Louise]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.geisingberg.de/turm.htm &amp;#039;&amp;#039;Der Louisenturm&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite der &amp;#039;&amp;#039;Bergbaude Geisingberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1898 errichtete man daneben ein Unterkunftshaus, das 1906 bereits wieder abgerissen und durch eine auf massiven Grund errichtete [[Bergbaude]] ersetzt wurde. Diese wurde zunächst nur während der Sommersaison bewirtschaftet und lädt noch heute zum Besuch ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früher Wintersport ===&lt;br /&gt;
Eine bekannte Skiabfahrtsstrecke am Geisingberg war einst die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Sachsenabfahrt&amp;#039;&amp;#039;, die u.&amp;amp;nbsp;a. zu den [[Deutsche Meister im Alpinen Skisport|Deutschen Ski-Meisterschaften 1937]] benutzt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Westseite des Berges erfolgte im Januar 1933 die Einweihung einer als &amp;#039;&amp;#039;Sachsenschanze&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Sprungschanze|Skisprungschanze]]. Beim Eröffnungswettkampf, den etwa 6.000 Zuschauer verfolgten, wurden Sprungweiten bis 59 Meter erreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Schindler: &amp;#039;&amp;#039;Chronik zur Geschichte von Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz 1933-1945.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 2017, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Schanze existierte nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 1950er Jahre unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Schanze des Friedens&amp;#039;&amp;#039;, auf welcher auch internationale Wettkämpfe ausgetragen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau und Steinbruchbetrieb ===&lt;br /&gt;
Angeregt von der nahen Altenberger [[Zinn]]erzlagerstätte, fanden zwischen 1749 und 1794 sowie von 1838 bis 1842 auch am Westhang des Geisingbergs Abbauversuche auf Zinnerz statt. Dabei wurde auch ein 24 Meter tiefer Schacht abgeteuft. Die Bergbauversuche verliefen jedoch ergebnislos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der in einem Steinbruch am Osthang des Berges wahrscheinlich schon länger betriebene Basaltabbau intensiviert. 1908 erfolgte die Anlage einer Seilbahn, die das gebrochene Gestein zur Station Hartmannmühle der [[Schmalspurbahn Heidenau–Altenberg|Müglitztalbahn]] transportierte. Im Vorfeld einer am 1. März 1930 durchgeführten [[Kammersprengung]] mit 40.000&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff erfolgten Proteste vom [[Landesverein Sächsischer Heimatschutz]] und anderen Organisationen, die mit der Ausweitung des Basaltabbaus eine Abtragung des Berges befürchteten. Der Steinbruch wurde daraufhin stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutz ===&lt;br /&gt;
Die Geschichte des Naturschutzes reicht am Geisingberg bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück. Bereits 1911 beantragte der [[Landesverein Sächsischer Heimatschutz]] den Schutz der Geisingbergwiesen. 1925 kaufte der Verein dann ein erstes ca. 10 Hektar großes Areal und verpachtete dieses an ortsansässige Landwirte als Heuwiese. Dadurch wurde eine intensive landwirtschaftliche Nutzung verhindert, so dass auf den Bergwiesen außergewöhnlich artenreiche und schützenswerte Lebensräume und Landschaftselemente (u. a. [[Borstgrasrasen]], [[Moor|Nieder- und Zwischenmoore]], [[Feuchtwiese]]n, unverbaute Bachläufe und Bergmischwälder) erhalten blieben. Schützenswert sind zudem die zahlreichen [[Lesesteinhaufen|Steinrücken]] an den Berghängen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.osterzgebirge.org/gebiete/geising.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren wurden der Geisingberg und ein Teil der umgebenden Wiesen als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen. Neben der [[Gemeine Fichte|Fichte]] wachsen hier [[Rotbuche]], [[Gewöhnliche Esche]], [[Bergahorn]] und [[Spitzahorn]]. Die Bodenflora besteht meist aus subkontinentalen Arten, darunter [[Wolliger Hahnenfuß]], [[Süße Wolfsmilch]] und [[Hasenlattich|Purpur-Hasenlattich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde das Gebiet auf mittlerweile über 300 Hektar erweitert. Das [[Bundesamt für Naturschutz]] förderte zwischen 1999 und 2008 mit einem Finanzvolumen von 5,37 Mio. € die nachhaltige Sicherung und naturschutzfachliche Aufwertung der strukturreichen Offenlandschaft durch eine naturverträgliche extensive Landnutzung im Rahmen des Projektes [[Bergwiesen im Osterzgebirge]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.bfn.de/0203_osterzgebirge.html |wayback=20110516214827 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:08801-Altenberg-1907-Louisenturm auf dem Geisingberg-Brück &amp;amp; Sohn Kunstverlag.jpg|Historische Ansicht des Berges mit dem Louisenturm&lt;br /&gt;
Datei:Geisingberg Bergbaude (02wiki).jpg|Blick auf die Geisingbergbaude&lt;br /&gt;
Datei:Geisingberg Louisenturm (01sr).JPG|Der 1891 errichtete Louisenturm&lt;br /&gt;
Datei:Fotothek df roe-neg 0006231 024 Skispringen auf der &amp;quot;Schanze des Friedens&amp;quot;.jpg|Skispringen auf der &amp;#039;&amp;#039;Schanze des Friedens&amp;#039;&amp;#039; (1952)&lt;br /&gt;
Datei:Geisingberg 2.jpg|Bergwiesen am Klengelsteig unterhalb des Berges&lt;br /&gt;
Datei:Blick auf Geising vom Geisingberg.JPG|Aussicht vom Geisingberg auf Geising&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in Sachsen]]&lt;br /&gt;
* Der [[Gaising]], lettisch &amp;#039;&amp;#039;Gaiziņkalns&amp;#039;&amp;#039;, ist die höchste Erhebung in Lettland und liegt etwa 312 Meter über dem Meeresspiegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|7}}&lt;br /&gt;
* Grüne Liga Osterzgebirge: &amp;#039;&amp;#039;NSG Geisingberg.&amp;#039;&amp;#039; Reihe Naturschutzgebiete des Osterzgebirges. Dippoldiswalde 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.osterzgebirge.org/gebiete/geising.html Informationen zum Naturschutzgebiet Geisingberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.geisingberg.de/ Homepage Bergbaude Geisingberg (mit Informationen zur Geschichte und Geologie)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Altenberg, Erzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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