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	<title>Geisha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geisha&amp;diff=1130800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Piet Parkiet: /* Karriere und Beruf */ erg.</title>
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		<updated>2026-02-25T14:19:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Karriere und Beruf: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Asteroiden siehe [[(1047) Geisha]].}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Maiko|Für weitere Bedeutungen siehe [[Maiko (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gion Higashi maiko Hinayū in Seirai-in Temple 08.jpg|mini|180px|Geisha in Gion, hier noch als &amp;#039;&amp;#039;Maiko&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geisha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Japanische Schrift|jap.]] {{lang|ja|芸者}} {{IPA-Phonem|geːʃa}}; „Person der Künste“) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geiko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|ja|芸子}} {{IPA-Phonem|geɪko}}; „Kind der Künste“) bezeichnet man in [[Japan]] eine [[Unterhaltungskünstler]]in und Gastgeberin, die verschiedenste, [[tradition]]elle Künste und Aufführungen darbietet. Eine weitere, alternative Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geigi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (芸妓; „Mädchen der Künste“). Angehende Geishas werden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Maiko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (舞妓; „Kind des Tanzes“) genannt. Es gibt auch männliche Geishas, die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Hōkan]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (幇間; „Schmeichler“) genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geishas sind für ihre aufwendige [[Maske]]rade und prachtvolle [[Kostüm (Darstellende Kunst)|Kostümierung]] bekannt, sie gelten weltweit als [[Schönheitsideal]] und, neben [[Miko (Berufsbezeichnung)|Mikos]], [[Samurai]] und [[Tennō]], als „das Kultursymbol Japans schlechthin“. Bis heute wird das Bild der Geisha mit Begriffen wie „[[Anmut]]“, „[[Eleganz]]“ und „[[Exotik]]“ verbunden, sie gelten auch als Symbol von [[Kultur]], [[Tradition]] und [[Exklusivität]]. Entgegen hartnäckigen [[Klischee]]s und [[Gerücht]]e bieten Geishas keine sexuellen Dienstleistungen an, sie sind keine [[Prostituierte]]n. Der Beruf der weiblichen Geisha lässt sich bis in die japanische Frühzeit zurückverfolgen, wurde aber erst im [[17. Jahrhundert]] offiziell anerkannt. Seit der [[Shōwa-Zeit]] ist der Beruf wieder stark rückgängig. Heute gilt es als Zeichen von Wohlstand und [[Prestige]], eine Geisha engagieren zu können, um sie bei Feiern und Veranstaltungen auftreten zu lassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bonnie G. Smith: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Encyclopedia of Women in World History, Volume 1&amp;#039;&amp;#039;. Oxford (UK) 2008, S. 350–352.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kitagawa Utamaro - Toji san bijin (Three Beauties of the Present Day)From Bijin-ga (Pictures of Beautiful Women), published by Tsutaya Juzaburo - Google Art Project.jpg|mini|180px|Drei Geishas; Holzfarbdruck von [[Kitagawa Utamaro]] aus dem Jahr 1793 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die drei Schönen des Tages&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Geisha&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus zwei Schriftzeichen zusammen, die jeweils ursprünglich der traditionellen [[Chinesische Schrift|chinesischen Schrift]] entstammen. Das [[Ideogramm]] 芸 wird auf [[Chinesische Sprache|Chinesisch]] &amp;#039;&amp;#039;Yún&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA-Phonem|jɯ̥n}}) gelesen und bedeutet wörtlich „Kunst“ oder „Kunstwerk“. Das Ideogramm 者 wird auf Chinesisch &amp;#039;&amp;#039;Zhě&amp;#039;&amp;#039; ({{IPA-Phonem|ʃe:}}) gelesen und bedeutet wörtlich „ausübende Person“. Zusammen ergibt sich das Wort &amp;#039;&amp;#039;Yúnzhě&amp;#039;&amp;#039; (芸者 {{IPA-Phonem|jɯ̥nʃe:}}), das sich mit „Kunst ausübende Person“ übersetzen lässt. Im [[Japanische Sprache|Japanischen]] werden die Schriftzeichen &amp;#039;&amp;#039;gei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;sha&amp;#039;&amp;#039; gelesen, sie ergeben das Wort „Geisha“. Dabei wurde die Wortbedeutung aus dem Chinesischen mit übernommen. &amp;#039;&amp;#039;Geisha&amp;#039;&amp;#039; bedeutet demnach auch im Japanischen wortwörtlich „Kunst ausübende Person“, sinnbildlich „Person der Künste“. Die Verwendung und Übernahme eigentlich chinesischer Ideogramme bedeutet allerdings nicht, dass das Wort „Geisha“ als fester Begriff chinesischen Ursprungs ist. „Geisha“ ist eine japanische Wortschöpfung und sie wurde während der [[Muromachi-Zeit]] im [[14. Jahrhundert]] in der [[Präfektur Edo]] eingeführt, woraus umgehend der alternative Begriff &amp;#039;&amp;#039;Geiko&amp;#039;&amp;#039; entstand. Letzterer findet heute im Westen Japans, speziell in der Region [[Kansai]], Verwendung.&amp;lt;ref&amp;gt;Kelly M. Foreman: &amp;#039;&amp;#039;The Gei of Geisha&amp;#039;&amp;#039;. London 2017, S. 4–6 u. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Beruf der Geisha lässt sich bis in die [[Asuka-Zeit]] im [[6. Jahrhundert]] zurückverfolgen. Zu dieser Zeit wurden Mädchen im Alter von 7–9 Jahren als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Saburuko&amp;#039;&amp;#039; (サブル子; wörtl. „Schwarzkind“) an reiche und adlige Familien vermietet oder gar verkauft. Dort wurden sie zu [[Kurtisane]]n und Edel-Prostituierten, sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Oiran]]&amp;#039;&amp;#039; (花魁), erzogen. Alternativ wurden sie zu Dienerinnen und Serviererinnen ausgebildet. Bis zu Beginn der [[Heian-Zeit]] im [[10. Jahrhundert]] übernahmen noch Hōkan die Aufgabe des Alleinunterhalters. Sie sollten ihren Herrn unterhalten und zerstreuen, bis dessen bevorzugte Kurtisane oder Oiran eintraf und die „intimere Unterhaltung“ übernahm. Mit Beginn der Heian-Zeit begannen nach und nach auch Frauen, unterhalterische Dienste auszuüben, dennoch blieb der Beruf einer &amp;#039;&amp;#039;Geisha&amp;#039;&amp;#039; in Form des &amp;#039;&amp;#039;Hōkan&amp;#039;&amp;#039; den Männern vorbehalten. Erst gegen Ende der [[Shokuho-Zeit]] im frühen [[17. Jahrhundert]] wurde auch Frauen die Ausübung dieses Berufes gestattet und sogleich erlebte Japan einen wahren „Boom“ der weiblichen Geisha. Mit Beginn der [[Edo-Zeit]] im 17. Jahrhundert galten Geishas als „die [[Trend (Soziologie)|Trendsetter]] Japans“, sie waren Schönheitsikonen und der lebende Inbegriff von Anmut, Grazie und Jugend. Dieser gesellschaftliche Status wandelte sich mit der [[Zweiter Weltkrieg|Nachkriegszeit]], was vor allem auf westliche Kultureinflüsse zurückzuführen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Sibylle Herden: &amp;#039;&amp;#039;Die Rolle der Frau in Japan&amp;#039;&amp;#039;. GRIN, Leipzig 2008, ISBN 978-3-640-16725-8, S. 4–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgaben und Darbietungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Toshimana playing shamisen 06.jpg|mini|180px|Eine Geisha spielt auf einer Shamisen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maiko in Miyagawa, Kyoto Prefecture; November 2018 (02).jpg|mini|180px|Eine Maiko führt einen &amp;#039;&amp;#039;Kimi ni ōgi&amp;#039;&amp;#039; auf]]&lt;br /&gt;
In früherer Zeit fand die &amp;#039;&amp;#039;Mizuage&amp;#039;&amp;#039; (水揚げ; „Entlassung“) – der Verlust der [[Jungfräulichkeit]] einer &amp;#039;&amp;#039;Maiko&amp;#039;&amp;#039; an einen zahlenden Gönner – als Teil des Übergangs von der Maiko zur Geisha statt. Sie wurde durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Baishun Bōshi-hō]]&amp;#039;&amp;#039; (jp. 売春防止法, dt. etwa „Anti-Prostitutionsgesetz“) am 24. [[Mai]] 1956 abgeschafft. Prostitution war nie offizieller Teil des Geisha-Berufs, da Gesetze die beiden Berufe &amp;#039;&amp;#039;Unterhalterin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Oiran&amp;#039;&amp;#039; bereits im frühen Altertum strikt trennten. Schon im [[18. Jahrhundert]] wurde heimliche Prostitution schwer bestraft.&amp;lt;ref&amp;gt;D.E. De Becker: &amp;#039;&amp;#039;The Nightless City of The Geisha&amp;#039;&amp;#039;. Hoboken 2012, S. 301–303.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die falsche Vorstellung, dass Geishas Prostituierte seien, entstand überwiegend aus westlichen Verwechslungen von Geishas mit Kurtisanen, sowie mit den Oiran, die beide im Altertum auch Kimonos trugen und ähnlich geschminkt waren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEB&amp;quot;&amp;gt;D.E. De Becker: &amp;#039;&amp;#039;The Nightless City of The Geisha&amp;#039;&amp;#039;. Hoboken 2012, S. 3–7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geishas treten für gewöhnlich in [[Teehaus|Teehäusern]], den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Chaya&amp;#039;&amp;#039; (茶屋), oder in traditionellen japanischen Lokalen, den &amp;#039;&amp;#039;Ryōtei&amp;#039;&amp;#039; (料亭), auf. Sie erscheinen zu Festen wie [[Hochzeit]]en und [[Geburtstag]]sfeiern, manchmal auch zu [[Junggeselle]]nabenden. Früher traten sie vornehmlich in &amp;#039;&amp;#039;Yūkaku&amp;#039;&amp;#039; (遊廓), lizenzierten und damit legalen [[Rotlichtviertel]]n, sowie am Hof des [[Tennō]] auf. Eine Geisha hat die Aufgabe, ihren Auftraggeber und/oder Kunden zu unterhalten und aufzuheitern. Sie ist [[Schauspieler]]in, [[Komödie|Komödiantin]], [[Gaukler]]in und [[Minnesänger]]in zugleich. Sie singt, tanzt, führt [[Pantomime]]n und [[Puppenspiel]]e auf, vollführt kleinere, [[Akrobatik|akrobatische]] Kunststückchen und erzählt geistreiche Witze. Eine Geisha beherrscht aber auch die Kunst des [[Japanische Teezeremonie|Teeservierens]] und der gehobenen Konversation. Sie weiß die Stimmung zu heben und die Laune der Gäste und Kunden auf positivem Niveau zu halten. Und sie weiß um die Kunst des &amp;#039;&amp;#039;[[Ikebana]]&amp;#039;&amp;#039; (生け花; „Blumengesteck“), stilvolle Blumenarrangements. Zu guter Letzt beherrscht sie die [[Kalligraphie]] und die Regeln des [[Go (Spiel)|Go]] (囲碁). Tritt sie zusammen mit Hōkan auf, assistiert sie ihnen und rundet deren Auftritte mit ihren eigenen [[Begabung|Talenten]] ab.&amp;lt;ref&amp;gt;D.E. De Becker: &amp;#039;&amp;#039;The Nightless City of The Geisha&amp;#039;&amp;#039;. Hoboken 2012, S. 67–74.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den gängigen Darbietungen gehört das Singen und Musizieren. Geishas spielen bevorzugt drei [[Musikinstrument|Instrumente]]: die &amp;#039;&amp;#039;Shamisen&amp;#039;&amp;#039; (三味線), eine japanische [[Laute]], die &amp;#039;&amp;#039;Shakuhachi&amp;#039;&amp;#039; (尺八), eine [[Flöte]] und eine &amp;#039;&amp;#039;Kotsuzumi&amp;#039;&amp;#039; (小鼓), eine kleine, tragbare [[Trommel]] an einem Schultergurt. Zu den Grundformen des Gesangs gehören &amp;#039;&amp;#039;Ko’uta&amp;#039;&amp;#039; (小唄; „Kurzes Lied“) und &amp;#039;&amp;#039;Naga’uta&amp;#039;&amp;#039; (長唄; „Langes Lied“). Wenn Geishas singen, tragen sie meistens [[Ballade (Gedicht)|Balladen]] oder [[Liebeslied]]er vor, zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Gion-kōta&amp;#039;&amp;#039; (祇園小唄; „Kleines Lied aus Gion“). Oder sie sagen ein rührendes [[Gedicht]] auf, das sie dann musikalisch untermalen. Wenn Geishas tanzen, führen sie in der Regel kleinere Tänze wie den &amp;#039;&amp;#039;Kimi ni ōgi&amp;#039;&amp;#039; (君に扇; „Fächer für dich“) oder den &amp;#039;&amp;#039;Momiji-no-hashi&amp;#039;&amp;#039; (紅葉の橋; „Ahornbrücke“) auf. Weite Bekanntheit aber genießt der &amp;#039;&amp;#039;[[Miyako Odori|Miyaki-odori]]&amp;#039;&amp;#039; (都をどり; „Hauptstadt-Tanz“), der alljährlich in [[Kyōto]] aufgeführt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KMF&amp;quot;&amp;gt;Kelly M. Foreman: &amp;#039;&amp;#039;The Gei of Geisha&amp;#039;&amp;#039;. London 2017, S. 16–19, 32–35 u. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tracht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:★traditional Japanese women&amp;#039;s hairstyle &amp;#039;Osa-fune&amp;#039;.jpg|mini|180px|Traditionelle &amp;#039;&amp;#039;Osafune&amp;#039;&amp;#039;-Frisur]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Traditional Japanese women&amp;#039;s hairstyle &amp;#039;Yui-wata&amp;#039;.JPG|mini|180px|Traditionelle &amp;#039;&amp;#039;Yuiwata&amp;#039;&amp;#039;-Frisur]]&lt;br /&gt;
Geishas sind für ihre aufwendige, makellos wirkende Maskerade und ihre prachtvollen [[Kimono]]s bekannt. Die gesamte Ausstaffierung ist stets perfekt aufeinander abgestimmt und unterliegt strengen und strikten Regeln. Allein für das Schminken gibt es genaueste Vorgaben, welches [[Makeup]] in welcher Reihenfolge wie aufzutragen ist. Auch die [[Accessoire]]s müssen zur Kleidung und sogar zur Jahreszeit passen. Dabei wird dem aufmerksamen Betrachter nicht entgehen, dass vollwertige Geishas und Hōkan deutlich bescheidener aufgemacht sind als Maikos. Der Grund dafür ist der Umstand, dass Maikos mit ihrer natürlichen Jugend und Schönheit ihre Geisha-Gilde besonders gut repräsentieren können – je kunstvoller, schöner und anmutiger eine Maiko auftritt, desto höher steigt das Ansehen der Gilde und desto mehr wohlhabende Kunden kann sich das Haus davon erhoffen. Maikos sind also gewissermaßen das Aushängeschild der Geishas und ihrer Gilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ALH&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LDP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Make-up ==&lt;br /&gt;
Das Auftragen und Kombinieren des Makeups nimmt das Meiste der Vorbereitungszeit in Anspruch. Bis zu 3 Stunden kann es dauern, bis die Maskerade vollständig und ebenmäßig aufgetragen ist. Die präzise und strikte Einhaltung der Reihenfolge sowie eine ruhige Hand sind unerlässlich für ein makelloses Ergebnis.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ALH&amp;quot;&amp;gt;Allison Lowery: &amp;#039;&amp;#039;Historical Wig Styling&amp;#039;&amp;#039;. New York 2020, S. 311–316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LDP&amp;quot;&amp;gt;Lesley Downer: &amp;#039;&amp;#039;Women of the Pleasure Quarters&amp;#039;&amp;#039;. New York 2001, S. 28–32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die Kamakura-Zeit benutzten Kurtisanen, Oiran, Maikos und Geishas ein weißes Puder, das stark [[blei]]haltig war – mit katastrophalen Konsequenzen für ihre Haut und Gesundheit. Das hochgiftige Blei vernarbte mit der Zeit nicht nur die Haut, sondern führte auch zu schleichenden Vergiftungserscheinungen. Und weil die Frauen mit zunehmendem Alter verzweifelt bemüht waren, ihre Hautschäden zu vertuschen, benutzten sie immer mehr Puder. Dies führte zu einer erhöhten Sterberate, bis man in Japan auf das Geheimnis der [[Bleivergiftung]] kam. Fortan benutzten die Frauen [[Reis]]pulver und feine [[Kreide (Gestein)|Kreide]] als natürliche Grundlage für ihr Makeup. Heute wird spezielles Makeup als hautfreundliches Fertigprodukt vertrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ALH&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LDP&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere und Beruf ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanohisa 03.jpg|mini|180px|Eine angehende Maiko. Ihre Oberlippe ist nicht geschminkt und ihr Kragen ist einwärts gefaltet und halb verdeckt.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Maiko.jpg|mini|Maiko]]&lt;br /&gt;
=== Karriere {{Anker|Maiko}} ===&lt;br /&gt;
Seit der Shōwa-Zeit muss eine Frau mindestens 16 Jahre alt sein, um mit der Ausbildung zur Geisha beginnen zu dürfen. Wenn eine junge Frau sich dazu entschließt, eine Geisha zu werden, lässt sie sich dazu in einer Art „Geisha-Schule“ ausbilden, die als &amp;#039;&amp;#039;Ryū-ha&amp;#039;&amp;#039; (流派; „Gilde“) bezeichnet wird. „Geishas-in-Ausbildung“ werden in Kyōto als &amp;#039;&amp;#039;Maiko&amp;#039;&amp;#039; betitelt. Weitere Titel sind &amp;#039;&amp;#039;Han’gyoku&amp;#039;&amp;#039; (半玉; „Halb-Edelstein“) und/oder &amp;#039;&amp;#039;Ōshaku&amp;#039;&amp;#039; (雛妓; „Geisha-Küken“). Eine Ausbildung zur Geisha dauert für gewöhnlich 5–6 Jahre. Sie ist rigoros und erfordert Disziplin, eisernen Willen und die Bereitschaft, auf künftige und potentielle Kunden zu- und einzugehen. Während der Ausbildungszeit wohnen und leben Maikos für gewöhnlich in besonderen Quartieren, den &amp;#039;&amp;#039;Okiya&amp;#039;&amp;#039; (置屋), die von einer weiblichen Direktorin verwaltet und beaufsichtigt werden. Maikos sprechen sie meist respektvoll mit &amp;#039;&amp;#039;Okāsan&amp;#039;&amp;#039; (お母さん) an, was wörtlich „Mutter“ bedeutet. Untereinander sprechen sich Maikos und Geishas mit &amp;#039;&amp;#039;Nee-san&amp;#039;&amp;#039; (姉さん; „Schwester“) an, wenn sie gut miteinander auskommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KMF&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;LDW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den schwierigsten Künsten, die eine Maiko erlernt, gehören das Musizieren, das Auswendiglernen der Lied- und Gedichttexte und die Teezeremonie. Die Ausbildung wird von einem speziellen Meister, &amp;#039;&amp;#039;Iemoto&amp;#039;&amp;#039; (家元; „Familien-Oberhaupt“) genannt, geleitet und überwacht. Musikschulen werden in Japan als &amp;#039;&amp;#039;Jikata-ryū&amp;#039;&amp;#039; (地方流派; „Gilde des Musizierens“) bezeichnet, Tanzschulen als &amp;#039;&amp;#039;Tachikata-ryū&amp;#039;&amp;#039; (立ち方流派; „Gilde des Posierens“). Hier werden auch Schauspieler des Nō-Theaters und des Kabuki unterrichtet. Das erklärt auch, warum professionelle Geishas Darbietungen beherrschen, die denen des Nō und des Kabuki so ähnlich sind. Die hohen Kosten für die Ausbildung werden von den Besitzerinnen der Okiya übernommen und müssen von den Geishas zurückgezahlt werden. Viele Geishas üben ihren Beruf bis ins hohe Alter aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KMF&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausübung ===&lt;br /&gt;
Das Engagieren einer Geisha ist heute für gewöhnlich nur ausgesuchten Gästen vorbehalten. Die Buchung erfolgt bei einem &amp;#039;&amp;#039;Kemban&amp;#039;&amp;#039; (検番; „Programm-Vermittlung“), einer „Geisha-Agentur“, die die Termine organisiert und die Zeitpläne für Auftritte und Ausbildung verwaltet. Geishas, Maikos und auch Hōkan werden nach Stunden bezahlt. Jede Stunde wird nach [[Räucherstäbchen]] berechnet, diese brauchen genau eine Stunde, um herunter zu brennen. Es wird dann gewissermaßen nach verbrauchten Räucherstäbchen abgerechnet. Diese Methode hat eine lange Tradition und wird &amp;#039;&amp;#039;Senkōdai&amp;#039;&amp;#039; (線香代; „Räucherstäbchen-Gebühr“) oder seltener &amp;#039;&amp;#039;Hanadai&amp;#039;&amp;#039; (花代; „Blumengebühr“) genannt. [[Tourismus|Touristen]] haben zu insgesamt fünf Zeiten des Jahres die Chance, echte Geishas, Maikos und Hōkan zu sehen, eine davon ist das bereits erwähnte &amp;#039;&amp;#039;Miyako-odori&amp;#039;&amp;#039; zu Kyōto, das im [[April]] stattfindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tsunagujapan.com/12-facts-you-probably-didn-t-know-about-geisha/ James Davies: &amp;#039;&amp;#039;12 Things You Didn’t Know About Geisha&amp;#039;&amp;#039;. Internetartikel vom 8. August 2022 auf &amp;#039;&amp;#039;tsunagujapan.com&amp;#039;&amp;#039;.] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Zweiten Weltkrieg hatten die meisten Geishas einen &amp;#039;&amp;#039;Dan&amp;#039;na&amp;#039;&amp;#039; (旦那; „Eidam“, „Gatte“), einen [[Sponsoring|Sponsor]] oder Gönner, der für einen Teil ihrer Lebenshaltungskosten aufkam. Mit ihm standen Geishas unter Vertrag. Der Dan&amp;#039;na bezahlte nicht nur das Meiste an Kostüm- und Schminkutensilien und die Kimonos, er zahlte oft auch ein monatliches Gehalt. Die jährlichen Kosten konnten sich dabei auf umgerechnet bis zu 250.000&amp;amp;nbsp;[[US-Dollar|$]] belaufen. Seit den 1970er Jahren werden Dan&amp;#039;na immer seltener, weil die Unterhalts- und Kostümierungskosten für Maikos, Geishas und Hōkan teilweise einfach zu hoch geworden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LDW&amp;quot;&amp;gt;Lesley Downer: &amp;#039;&amp;#039;Women of the Pleasure Quarters&amp;#039;&amp;#039;. New York 2001, S. 33, 52–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufsrisiken ===&lt;br /&gt;
Zu der Zeit, als weibliche Geishas als offizielle Berufsgruppe anerkannt wurden, erlebten das [[Nō]]-, [[Bunraku]]- und [[Kabuki]][[theater]] ihre erste Blütezeit. Allen vorgenannten Berufsgruppen (Kurtisane, Oiran, Hōkan, Geisha und Schauspieler) ist gemeinsam, dass die ausübenden Personen kunstvoll geschminkt und aufwendig kostümiert sind. Dabei können bestimmte Maskeraden, Frisuren und Kostümierungen, aber auch bestimmte Gesten und Mimiken als „erotisch“ bis „anzüglich“ empfunden werden. Für die Darsteller und Schauspieler birgt dies die Gefahr der Übergriffigkeit bis hin zur Vergewaltigung. Da Hōkan, Geishas und Theaterschauspieler aber keine Prostitution ausüben dürfen und dies in den allermeisten Fällen auch gar nicht wünschen, bedarf es des besonderen Schutzes dieser Personengruppen. Die Verwechslung von Hōkan und Geishas (seltener Theaterschauspieler) mit Oiran und Kurtisanen in der westlichen Welt rührt daher, dass diese im Altertum auch Kimonos trugen und ähnlich geschminkt waren. Oiran und Geishas waren (und sind) beide gleichermaßen dem Risiko der Vergewaltigung ausgesetzt. Dadurch drohten ungewollte Schwangerschaften, die nicht nur das Ende der Karriere für die Damen bedeuteten: Ungewollte Schwangerschaften bei Prostituierten und Geishas sorgten regelmäßig für [[Skandal]]e, [[Fehde|Familienfehden]] bis hin zu [[Mord]]en und [[Suizid]]en. Auch dies sollten scharfe Gesetze und einschneidende Auflagen verhindern. Aus diesen Gründen wurde am 24. Mai 1956 ein besonderes Anti-Prostitutionsgesetz eingeführt. Vergewaltigungen und ungewollte Schwangerschaften sind bis heute ein Problem und werden nicht selten [[tabu]]isiert, weshalb in Japan regelmäßig Aufklärungskampagnen stattfinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Susan L. Burns, Barbara J. Brooks: &amp;#039;&amp;#039;Gender and Law in the Japanese Imperium.&amp;#039;&amp;#039; University of Hawaii Press, Honolulu 2013, ISBN 978-0-8248-3919-2, S. 48–53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geishas in der Moderne ==&lt;br /&gt;
[[Datei:知恩院 舞妓撮影 Chion-in Maiko (11153083786).jpg|mini|180px|Maikos in Chion-in]]&lt;br /&gt;
Geishas gelten in Japan heute als Bewahrerinnen althergebrachter Traditionen und [[Brauch|Bräuche]]. Man verbindet sie mit alten Künsten und Kulturen wie dem Nō-Theater und dem [[Kabuki]], aber auch mit den alten Schulen des Tanzes. Geishas sind es auch, die dazu beitragen, dass Künste wie das Ikebana, das Herstellen von Perücken und Kimonos und die Teezeremonie erhalten bleiben und nicht vergessen werden. In der westlichen Welt gelten sie, wie bereits angemerkt, noch heute als Sinnbild von unvergänglicher Schönheit und Jugend, Schmink-Tutorials sind zeitlos populär. In der breiten Öffentlichkeit gelten Geishas aber auch noch immer als Erotik-Ikonen und als „verführerisch“. Dies stellt für heute noch arbeitende Geishas häufig ein gewisses Problem bis Risiko dar, Übergriffe sind nicht selten. In den Vierteln, in denen Geishas auftreten, den sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Hanamachi]]&amp;#039;&amp;#039; (花街; „Blumenviertel“), werden Besuche in Geisha-Häusern deshalb streng überwacht und reglementiert. Heute existieren nur noch wenige Hanamachi, die berühmtesten davon in Kyōto, dem Zentrum der japanischen Geisha-Kultur. Das größte und bekannteste Hanamachi ist das Kyōter &amp;#039;&amp;#039;Gion&amp;#039;&amp;#039; (祇園). Die Zahl der Geishas geht stetig zurück, und ihre Dienste sind inzwischen teuer und exklusiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Melissa Hope Ditmore: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Prostitution and Sex Work, Vol. 1.&amp;#039;&amp;#039; Westport (Con.) 2006, S. 181–186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2007 debütierte in Tokio zum ersten Mal eine westliche Frau als Geisha unter dem Namen [[Sayuki]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20180916100818/https://www.japantimes.co.jp/life/2008/06/29/people/aussie-geisha-speaks-out/#.W54rm3bP3cs Edan Corkill: &amp;#039;&amp;#039;Sayuki: Aussie geisha speaks out&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;The Japan Times&amp;#039;&amp;#039;. Internetartikel vom 29. Juni 2008 auf &amp;#039;&amp;#039;japantimes.co.jp&amp;#039;&amp;#039;] (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2012 gibt es zwei Ausländerinnen, die als Geisha in Japan arbeiten und den japanischen Geisha-Verbänden angehören: Ibu, eine Geiko ukrainischer Abstammung, die in [[Anjō]] auftritt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Chūnichi Shimbun]], 1st of October 2011, 3rd opening&amp;lt;/ref&amp;gt; und Fukutaro (Isabella Onou), rumänische Staatsangehörige, die in der [[Izu-Nagaoka]]-[[Onsen]] in [[Shizuoka-ken|Shizuoka]] arbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;japantimes&amp;quot;&amp;gt;{{cite news|url=https://www.japantimes.co.jp/community/2011/07/23/general/romanian-woman-thrives-as-geisha/#.VExYdPmUfk0|title=Romanian woman thrives as geisha|last=Gilhooly|first=Rob|date=2011-07-23|publisher=The Japan Times|language=en|accessdate=2014-12-16|location=Tokyo}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D.E. De Becker: &amp;#039;&amp;#039;The Nightless City of The Geisha&amp;#039;&amp;#039;. Taylor and Francis, Hoboken 2012, ISBN 978-1-136-18339-3.&lt;br /&gt;
* Melissa Hope Ditmore: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Prostitution and Sex Work, Vol. 1&amp;#039;&amp;#039;. Greenwood Publishing Group, Westport (Con.) 2006, ISBN 978-0-313-32968-5.&lt;br /&gt;
* Bonnie G. Smith: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Encyclopedia of Women in World History, Volume 1&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford (UK) 2008, ISBN 978-0-19-514890-9.&lt;br /&gt;
* Kelly M. Foreman: &amp;#039;&amp;#039;The Gei of Geisha: Music, Identity and Meaning&amp;#039;&amp;#039;. Taylor &amp;amp; Francis, London 2017, ISBN 978-1-351-54409-2.&lt;br /&gt;
* Lesley Downer: &amp;#039;&amp;#039;Women of the Pleasure Quarters: The Secret History of the Geisha&amp;#039;&amp;#039;. Broadway Books, New York 2001, ISBN 978-0-7679-0972-3.&lt;br /&gt;
* Allison Lowery: &amp;#039;&amp;#039;Historical Wig Styling: Victorian to the Present&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, New York 2020, ISBN 978-0-429-74968-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Geisha|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://karyukai.esmartdesign.com/glossary.html |wayback=20071025003243 |text=Ausführliches Glossar}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.ne.jp/asahi/orion/mako-rigeru/kosiki8 Historische Fotografien von Maikos aus Gion Kobu, ca. 1950] (japanisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4156345-1|LCCN=sh85053673|NDL=00562287}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geisha| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Kunst und Kultur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weibliche Berufsbezeichnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Piet Parkiet</name></author>
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