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	<title>Geiseltalsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geiseltalsee&amp;diff=136510&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schiefbauer: lütt</title>
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		<updated>2026-04-20T09:55:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lütt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Ausflugsschiff siehe [[Geiseltalsee (Schiff)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Geiseltalsee&lt;br /&gt;
|BILD = Landzunge im Geiseltalsee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Landzunge im Geiseltalsee&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 51/18/28.67/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 11/53/7.32/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Saalekreis]]&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 18.4&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 7.3&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 3.5&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 423000000&lt;br /&gt;
|UMFANG = 41&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 78&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 23&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = von der [[Saale]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|HÖHE = 98.05&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Frankleben]], [[Klobikau]], [[Stöbnitz (Mücheln)|Stöbnitz]], [[Bad Lauchstädt]], [[Braunsbedra]], [[Mücheln (Geiseltal)|Mücheln]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Merseburg]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = [[Tagebaurestloch]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geiseltalsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Tagebaurestloch|Tagebaurestsee]] im südlichen [[Sachsen-Anhalt]]. Der See entstand im Zuge von [[Rekultivierung]]smaßnahmen im früheren [[Braunkohle]]abbaugebiet [[Geiseltal]] nordöstlich von [[Mücheln (Geiseltal)|Mücheln]]. Er ist mit einer Fläche von 18,4&amp;amp;nbsp;km² der zweitgrößte künstliche See in Deutschland (hinter dem [[Cottbuser Ostsee]]), gehört zu den [[Liste von Seen in Deutschland#Wasserreichste deutsche Seen|zehn wasserreichsten Seen in Deutschland]] und ist das größte Gewässer im [[Mitteldeutsches Seenland|Mitteldeutschen Seenland]]. Zusammen mit weiteren südöstlich gelegenen Seen ([[Runstedter See]], [[Südfeldsee]] und dem wesentlich kleineren Hassesee bei [[Roßbach (Braunsbedra)|Roßbach]]) bildet er den Geiseltaler Seenkomplex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Geiseltal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Braunkohletagebau ===&lt;br /&gt;
Im Geiseltal befindet sich eine im [[Tertiär]] ([[Eozän]]) entstandene [[Braunkohle]]lagerstätte, die sich auf einer Fläche von etwa 15&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;5 Kilometer erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Förderung der Kohle lässt sich bereits für 1698 urkundlich belegen, gewann jedoch erst in der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts an Bedeutung. Die erschlossenen Gruben dienten vor allem zur Versorgung umliegender Zuckerfabriken. Insgesamt bewegte sich die Förderung aber auf einem geringen Niveau. Zwischen 1861 und 1906 belief sie sich auf nur etwa 4,4&amp;amp;nbsp;Millionen Tonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der fortschreitenden Industrialisierung erbrachten Erkundungen neue Erkenntnisse über das Ausmaß der Lagerstätte, die ab 1905/06 im großtechnischen Maßstab erschlossen wurde. Innerhalb weniger Jahre nahmen die [[Tagebau]]e &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; (1907), &amp;#039;&amp;#039;Rheinland&amp;#039;&amp;#039; (1907), &amp;#039;&amp;#039;Cecilie&amp;#039;&amp;#039; (1907), &amp;#039;&amp;#039;Beuna&amp;#039;&amp;#039; (1907), &amp;#039;&amp;#039;Leonhardt&amp;#039;&amp;#039; (1910), &amp;#039;&amp;#039;Vesta&amp;#039;&amp;#039; (1910), &amp;#039;&amp;#039;Gute Hoffnung&amp;#039;&amp;#039; (1911), &amp;#039;&amp;#039;Pfännerhall&amp;#039;&amp;#039; (1911) und &amp;#039;&amp;#039;Elise&amp;#039;&amp;#039; (1912) den Betrieb auf. Zur Weiterverarbeitung wurden zwischen 1897 und 1913 acht [[Brikettfabrik]]en errichtet. Zu den Pionieren und bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutendsten Arbeitgebern im Geiseltal zählten die [[Michelwerke (Montanunternehmen)|Michelwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Geiseltal geförderte Braunkohle wurde nicht nur zur Energiegewinnung insbesondere in umliegenden Zuckerfabriken genutzt, sondern diente auch als [[Rohstoff]] für [[Chemie|chemische]] Prozesse und beschleunigte die Ansiedlung entsprechender Produktionsstätten im Raum [[Merseburg]]. Nach dem Werk [[Ludwigshafen-Oppau|Oppau]] der [[BASF]] gingen 1917  die [[Leunawerke]] als zweite großtechnische Anlage für die [[Ammoniak]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;synthese nach dem [[Haber-Bosch-Verfahren]] in Betrieb. Die [[I.G. Farben]] begannen 1936 in [[Schkopau]] mit dem Bau der [[Buna-Werke]], der weltweit ersten Fabrik für [[Synthesekautschuk]]. Im gleichen Jahr war in [[Lützkendorf]] bei [[Krumpa]] auch Baubeginn für das [[Mineralölwerk Lützkendorf]] der [[Wintershall|Wintershall AG]] zur Herstellung von [[Synthetischer Kraftstoff|synthetischem Benzin]] und Schmierstoffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 erfolgte eine Intensivierung des Abbaus (1948 Aufschluss des Tagebaus &amp;#039;&amp;#039;Kayna Süd&amp;#039;&amp;#039;). Der umfangreiche Tagebaubetrieb zog grundlegende Änderungen im Landschaftsbild und der Siedlungsstruktur nach sich. Seit 1929 wurden Siedlungen [[Devastierung|devastiert]]. Insgesamt wurden 18 Siedlungen ganz oder teilweise überbaggert und rund 12.500 Menschen umgesiedelt. Der Lauf der [[Geisel (Fluss)|Geisel]] wurde viermal verlegt. Die [[Bahnstrecke Merseburg–Querfurt|Bahnstrecke Merseburg–Mücheln]] musste ebenfalls viermal neu trassiert werden, die [[Straßenbahnstrecke Halle-Ammendorf–Bad Dürrenberg#Geschichte|Überland-Straßenbahnlinie Merseburg–Mücheln]] wurde ab 1957 schrittweise rückgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rekultivierung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Geiseltalsee, Blick vom Aussichtsturm auf den See, 2011.jpg|mini|links|Blick vom [[Aussichtsturm]] Pauline auf den See, 2011]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Geiseltalsee Weinberg 002.JPG|mini|links|Weinberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Die nach Abbau der Braunkohle verbliebenen riesigen [[Tagebaurestloch|Tagebaurestlöcher]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; führten schon zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten zu Überlegungen zur weiteren Nutzung, wobei jedoch zunächst nur an einen großen [[Wasser]]speicher gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedervereinigung richteten sich die Planungen seit 1991 auf die Sanierung mit dem Ziel, unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Geiseltaler Seenkomplex&amp;#039;&amp;#039; ein überregionales Erholungs- und Freizeitgebiet als [[Bergbaufolgelandschaft]] zu schaffen. Der Tagebaubetrieb wurde am 30. Juni 1993 eingestellt, nachdem insgesamt 1,4&amp;amp;nbsp;Milliarden Tonnen Braunkohle abgebaut und ebenso viel Abraum bewegt wurde. Durch den Abbau entstand ein knapp 80&amp;amp;nbsp;m tiefes Tagebaurestloch von rund 2600 [[Hektar]] Fläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flutung mit [[Saale]]wasser begann nach umfangreichen Erd- und Sanierungsarbeiten am 30. Juni 2003 und wurde 2011 abgeschlossen. Ende August 2008 erfolgte der Zusammenlauf aller Teilseen zu einer geschlossenen Wasserfläche beim Stand von {{Höhe|90.3|DE-NHN}}. Der Pegel stieg bis zum Volllauf täglich um einen Zentimeter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplanten Wald- und Erholungsflächen sollen etwa 800 Hektar betragen. Auf rund 30 Hektar der sanft abfallenden Uferflächen im Norden wurde das [[Weinbaugebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Goldener Steiger&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Straußwirtschaft]]) angelegt. Die Landschaftspflege wird u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Rotes Höhenvieh|Rotem Höhenvieh]] betrieben, einer vom Aussterben bedrohten Rinderrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. April 2011 erreichte der Geiseltalsee seinen höchsten Pegelstand von {{Höhe|98.05|DE-NHN}},&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Trio feiert das Flutungsende&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteldeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. April 2011; [http://www.geiseltalsee-ifv.de/Pressespiegel/pressespiegel.html geiseltalsee-ifv.de/Pressespiegel] abgerufen am 1. September 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; das Auslaufbauwerk Frankleben übernahm seine Funktion als Pegelregulierer. Es ist vorgesehen, dass noch mindestens 20 Jahre lang Fremdwasser zugeführt wird, weil der bergbaulich zerklüftete Untergrund Versickerungsverluste verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Touristische Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geiseltalsee-Begegnungsstätte3.JPG|mini|hochkant|„Europäische Begegnungsstätte der Kulturen“ am Weinberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Aussichtsturm Stöbnitz.JPG|mini|hochkant|Aussichtsturm Pauline]]&lt;br /&gt;
[[Datei:StöbnitzStrand.JPG|mini|links|Stöbnitzer Strand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Skg-radweg.jpg|mini|hochkant|Logo des Radwegs &amp;#039;&amp;#039;Sole, Kohle und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunsbedra Seebrücke2a.JPG|mini|Seebrücke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben drei etwa 14&amp;amp;nbsp;Meter hohen [[Aussichtsturm|Aussichtstürmen]] sind zahlreiche gastronomische und touristische Einrichtungen im Bau oder in Planung.&lt;br /&gt;
* Der 2002 errichtete 14,5&amp;amp;nbsp;m hohe Aussichtsturm &amp;#039;&amp;#039;Seeblick Klobikauer Höhe&amp;#039;&amp;#039; steht 2&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Klobikau]], einem Ortsteil der Stadt [[Bad Lauchstädt]] auf der Halde Klobikau unweit einer verlassenen Bunkeranlage.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://structurae.de/bauwerke/aussichtsturm-klobikau &amp;#039;&amp;#039;Aussichtsturm Klobikau&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Structurae]]&amp;#039;&amp;#039; (in anderen Quellen wird die Höhe mit 15&amp;amp;nbsp;m bzw. etwa 15&amp;amp;nbsp;m angegeben).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der 1996&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pfaennerhall.de/index.php?id=424 &amp;#039;&amp;#039;Leonhardt&amp;#039;&amp;#039;.] pfaennerhall.de&amp;lt;/ref&amp;gt; errichtete 14,43&amp;amp;nbsp;m hohe Aussichtsturm &amp;#039;&amp;#039;Leonhardt&amp;#039;&amp;#039; steht am Geiseltalrundweg unmittelbar nördlich von Neumark, einem Ortsteil der Stadt [[Braunsbedra]]. Der Turm mit der 11,05&amp;amp;nbsp;m hohen Aussichtsplattform bildet ein künstliches Tor über einer Seitentrasse des asphaltierten Rundwegs&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.strab-holz.de/aussichtsturm-leonhardt.html &amp;#039;&amp;#039;Aussichtsturm Leonhardt in Braunsbedra&amp;#039;&amp;#039;.] strab-holz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der 15&amp;amp;nbsp;m hohe Aussichtsturm &amp;#039;&amp;#039;Pauline&amp;#039;&amp;#039; steht seit 2003 am Rande von Stöbnitz, einem Ortsteil der Stadt [[Mücheln (Geiseltal)|Mücheln]] oberhalb des Geiseltalrundwegs 1&amp;amp;nbsp;km nördlich der dortigen [[Marina (Hafen)|Marina]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geiseltalsee.de/sehenswuerdigkeiten/67-aussichtsturm-pauline-ot-stoebnitz.html &amp;#039;&amp;#039;Aussichtsturm „Pauline“ OT Stöbnitz&amp;#039;&amp;#039;.] geiseltalsee.de, Sehenswürdigkeiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle touristische Nutzung der Seefläche sollte Mitte August 2011 mit einer Teilfreigabe einsetzen. Hier ist es zu Irritationen der Investoren und Seenutzer gekommen, weil die behördliche Begutachtung der Standfestigkeit von [[Böschung|Böschungen]] immer noch nicht abgeschlossen ist. Diese Verzögerungen sind offenbar eine Folge des Böschungsabbruchs am [[Concordiasee (Seeland)|Concordiasee]] von Nachterstedt im Juni 2009. Die Teilfreigabe erfolgte 2012, sie umfasst einen großen Teil des Südteils.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.geiseltalsee.de/files/files/Karte_Ueberarbeitet.pdf Freigabekarte.] (PDF) geiseltalsee.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Auf der Südseite, in Braunsbedra und Mücheln,&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; befinden sich zwei Marinas. 2014 wurde die Seebrücke in Braunsbedra übergeben. Badestrände befinden sich auf der Nordseite, in Frankleben (mit Tauchbasis und Hundestrand) sowie Stöbnitz (mit [[Campingplatz]] und [[Freikörperkultur|FKK]]-Strand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24–30 km lange, teilweise asphaltierte, Radwege umschließen den See, teilweise laufen nichtasphaltierte Wanderwege parallel. Der See ist außerdem Startpunkt des Radwegs &amp;#039;&amp;#039;Sole, Kohle und Geschichte&amp;#039;&amp;#039; nach [[Lützen]] über [[Bad Dürrenberg]], der &amp;#039;&amp;#039;Dolmen-, Goethe&amp;#039;&amp;#039;- und &amp;#039;&amp;#039;Salzstraße-Radweg&amp;#039;&amp;#039; führen am See vorbei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.saale-unstrut-tourismus.de/weitere-radwege |text=Radwege in der Saale-Unstrut-Region. |wayback=20180819182158}} saale-unstrut-tourismus.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Der &amp;#039;&amp;#039;Geiseltalexpress&amp;#039;&amp;#039; mit Startpunkt Braunsbedra umrundet den See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 begann der Verband Netzwerk Geiseltal e.&amp;amp;nbsp;V. unterstützt vom Land Sachsen-Anhalt mit der Installation der touristischen Themenstraße „Geiseltaler Sagensteine“. Hierfür wurden an 25 Orten rund um den Geiseltalsee Findlinge mit [[Edelstahl|Edelstahltafeln]] installiert, die Touristen und Besuchern, die von Betreuern oder GPS-Koordinaten geführt auf den Spuren der Geiseltaler Sagenwelt wandern, Anlaufziele bieten. Konzeptionell führt dieses Konzept die Strategie des Bildungstourismus in Sachsen-Anhalt fort und bietet Koppelpunkte zu den Tourismusrouten [[Himmelswege]], Via Regia, dem Mühlenwanderweg und dem [[Jakobsweg]], welche das Gebiet des Geiseltalsees an verschiedenen Punkten tangieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfauna ==&lt;br /&gt;
Nachdem bestimmte Teile des Stausees für die Sportfischerei zugelassen wurden, hat der Kreisangelverein Merseburg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitglied im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;/ref&amp;gt; die Fischereirechte gepachtet. An Fischarten kommen unter anderem [[Flussbarsch]]e, [[Brachse]]n, [[Giebel (Fisch)|Giebel]], [[Hecht]]e, [[Karausche]]n, [[Karpfen]], [[Kleine Maräne]]n, [[Regenbogenforelle]]n, [[Rotauge]]n, [[Rotfeder]]n, [[Schleie]] und [[Zander]] vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.lmbv.de/wp-content/uploads/2021/04/LMBV_konkret03_2012.pdf |text=LMBV-konkret 03/2012: Kleine Maräne, Barsch und Plötze auf dem Vormarsch |format=PDF |wayback=20220626230435}}, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Raubfischen wie dem Hecht, der sehr gut abwächst, finden auch Friedfische ideale Lebensbedingungen. So wurden im klaren Wasser wiederholt bis über 60&amp;amp;nbsp;Zentimeter große Schleien beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hechtparadies dank Braunkohle, Blinker, Mai 2016, S. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Geiseltalsee wurde seit dem Jahr 2009 ein Großbesatz mit [[Maräne]]n vorgenommen. Aufgrund des großen Vorkommens von [[Zooplankton]] geht das Institut für Binnenfischerei in Potsdam davon aus, dass sich die als Speisefisch sehr geschätzte Maräne im See in naher Zukunft als Hauptfischart etablieren und stabile Bestände bilden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/merseburg/saalekreis-5-8-millionen-neue-fische-im-geiseltalsee-2264681 |titel=Saalekreis: 5,8 Millionen neue Fische im Geiseltalsee |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2010-04-29 |abruf=2021-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/merseburg/millionen-maranen-fur-geiseltalsee-2550638 |titel=Millionen Maränen für Geiseltalsee |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2009-04-15 |abruf=2021-07-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/lokal/merseburg/saalekreis-maranen-werden-bald-fur-eigenen-nachwuchs-sorgen-2275129 |titel=Maränen werden bald für eigenen Nachwuchs sorgen |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2010-09-30 |abruf=2024-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Gewässer in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Interessen- und Förderverein Geiseltalsee e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Geiseltal im 21. Jahrhundert. Gestaltung einer Bergbaufolgelandschaft&amp;#039;&amp;#039;. Mücheln 2000.&lt;br /&gt;
* Hellmund Meinolf (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Geiseltal-Projekt 2000. Erste wissenschaftliche Ergebnisse&amp;#039;&amp;#039;. Hallesches Jahrbuch für Geowissenschaften Beiheft 13, Halle an der Saale 2001.&lt;br /&gt;
* Verband Netzwerk Geiseltal e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Regionales Handlungskonzept für Tourismus und verbundene Dienstleistungen im Geiseltal&amp;#039;&amp;#039;. Krumpa 2008.&lt;br /&gt;
* Backhaus-Verlag (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geistertalsee&amp;#039;&amp;#039;. Sagen und Geschichten aus dem Geiseltal inklusive Hörbuch und Lokationswanderkarte. Langeneichstädt 2008.&lt;br /&gt;
* Beratungsdienst Jakubowski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Taschenführer Geiseltalseen&amp;#039;&amp;#039;. Touristischer Führer über lokale Sehenswürdigkeiten inklusive Rad- und Wanderkarte und einem Restaurant und Unterkünfteverzeichnis. Roßbach 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Geiseltalsee}}&lt;br /&gt;
* [http://www.geiseltalsee.com/ geiseltalsee.com] – Informationen zur Region, Fremdenverkehrsangeboten, News.&lt;br /&gt;
* [http://www.geiseltalsee.de/ geiseltalsee.de] –  Informationen zum See.&lt;br /&gt;
* [http://www.geiseltalsee-ifv.de/ geiseltalsee-ifv.de] –  Interessen- und Förderverein &amp;#039;&amp;#039;Geiseltalsee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [http://www.geiseltal.info/ geiseltal.info] –  Informationsportal über das Geiseltal und den &amp;#039;&amp;#039;Geiseltalsee&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1053945809|VIAF=309642998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Mücheln (Geiseltal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Braunsbedra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebaurestsee im Mitteldeutschen Braunkohlerevier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserbauwerk im Saalekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Binnenschifffahrt (Sachsen-Anhalt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Saalekreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Braunsbedra)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mücheln (Geiseltal))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Badeanlage in Sachsen-Anhalt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schiefbauer</name></author>
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