<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geiselstein_%28Vogelsberg%29</id>
	<title>Geiselstein (Vogelsberg) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Geiselstein_%28Vogelsberg%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geiselstein_(Vogelsberg)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T12:58:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geiselstein_(Vogelsberg)&amp;diff=2782087&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meloe: /* Geologie */ ich denke, der ist gemeint</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Geiselstein_(Vogelsberg)&amp;diff=2782087&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-08-13T13:05:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie: &lt;/span&gt; ich denke, der ist gemeint&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Geiselstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, um 1427 noch „Geisenstein“, vor 200 Jahren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;noch Grisselfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine der höchsten Erhebungen im Oberwald des [[Vogelsberg|Vogelsbergs]]. Er stellt eine mauerartige Felsformation aus [[Basanit (Gestein)|Basanit]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; dar. Auch wenn vom Gipfel ein Ausblick wegen der umgebenden Bäume nicht möglich ist, so ist der Weg hinauf durch ein Geländer erleichtert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Reischmann, Adalbert Schraft |Titel=Die Geotope des Vogelsbergs: Der Geiselstein |Hrsg=Hess. Landesamt für Umwelt und Geologie |Sammelwerk=Der Vogelsberg - Geotope im größten Vulkangebiet Mitteleuropas |Ort=Wiesbaden |Datum=2009 |ISBN=978-3-89026-359-5 |Seiten=120 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Geiselstein ist mit 720,4&amp;amp;nbsp;m Höhe der höchste Punkt im Stadtgebiet von [[Herbstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoher Vogelsberg Geiselstein Summit NP81991 T.png|mini|Gipfel des Geiselstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geiselstein erhebt sich im [[Naturpark Vulkanregion Vogelsberg]] in bewaldetem Gebiet des Naturraums [[Oberwald (Vogelsberg)|Oberwald]]. Er gehört zum Naturschutzgebiet rund um die Quelle des [[Main]]-Zuflusses [[Nidda (Fluss)|Nidda]], das wegen seines nahe gelegenen Hochmoors geschützt ist. Westlich unterhalb der Felsen ergießt sich ein quellnaher Abschnitt des Ellersbachs, einem Zufluss der [[Alte Hasel|Alten Hasel]] in etwa östliche Richtung. Etwa 1000&amp;amp;nbsp;m westnordwestlich des Geiselsteins liegt der Gipfel des [[Sieben Ahorn]] ({{Höhe|752.7}}) und knapp 2&amp;amp;nbsp;km{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} südlich der Gipfel des Taufsteins. Der Geiselstein befindet sich im äußersten Westen des Stadtgebiets von [[Herbstein]] und gehört zur Gemarkung des Ortsteils [[Lanzenhain]], der 4,2&amp;amp;nbsp;km ostnordöstlich liegt. Westlich unterhalb der Felsformation verläuft die Grenze zur Stadt [[Schotten (Stadt)|Schotten]] mit der 4&amp;amp;nbsp;km südwestlich gelegenen Ortschaft [[Breungeshain]]. Nördlich schließt sich das Gemeindegebiet [[Lautertal (Vogelsberg)|Lautertals]] mit dem 4,5&amp;amp;nbsp;km nordöstlich befindlichen Ortsteil [[Eichelhain]] an und nordwestlich das Stadtgebiet von [[Ulrichstein]] mit der 4,5&amp;amp;nbsp;km nordwestlich liegenden Ortschaft [[Feldkrücken]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Geiselstein ist ein etwa 20&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; hoher, nord-süd-ausgerichteter, mauerartiger, 40&amp;amp;nbsp;bis 50&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; breiter [[Dyke]] &amp;#039;&amp;#039;(Gang)&amp;#039;&amp;#039;, der auf einer Länge von über 200&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; aus seiner Umgebung hervortritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felsformation besteht aus geomorphologisch aufschlussreichen, langgestreckten [[Basanit (Gestein)|Basanit]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;platten,&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; die am Südende der Felsklippe flach bis halbsteil nach Ostnordosten einfallen. Sie stellt einen vulkanischen Durchbruch entlang der von Wilhelm Schottler als &amp;#039;&amp;#039;Geiselsteinspalte&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSchottler&amp;quot; /&amp;gt; bezeichneten [[Formation (Geologie)|Formation]] dar, die vom Felsen &amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039; westlich von [[Engelrod]] ([[Lautertal (Vogelsberg)|Lautertal]]) bis zur &amp;#039;&amp;#039;Alten Burg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|616.8}}) südöstlich von [[Kaulstoß]] ([[Schotten (Stadt)|Schotten]]) verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mineralogisch handelt es sich bei diesem Block- und Säulengipfel –&amp;amp;nbsp;den Willi Schulze als „schönsten gangförmigen Durchbruch im Oberwald (des Vogelsberges)“&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSchulze&amp;quot; /&amp;gt; charakterisiert&amp;amp;nbsp;– um einen Basanit von feinkörnigem bis&lt;br /&gt;
dichtem, [[porphyr]]ischen Gefüge. Er besteht aus [[Nephelin]]-[[Leucit]]-Basanit und weist einen hohen Anteil an [[Magnetit]] (Magneteisenstein) auf. In der teilweise glasigen Grundmasse treten vor allem [[Klinopyroxen]]-Einsprenglinge auf. Zudem sind [[Feldspat]], [[Olivin]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;einsprenglinge von einer Größe unter 1&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt; vertreten, darunter auch die seltenen Phlogopit-[[Peridotit|Peridotite]], die auf einen metasomatisch veränderten [[Erdmantel]] verweisen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Reischmann, Adalbert Schraft |Titel=Die Geotope des Vogelsbergs: Der Geiselstein |Hrsg=Hess. Landesamt für Umwelt und Geologie |Sammelwerk=Der Vogelsberg - Geotope im größten Vulkangebiet Mitteleuropas |Ort=Wiesbaden |Datum=2009 |ISBN=978-3-89026-359-5 |Seiten=121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem sind in geringen Anteilen [[Biotit]], [[Sodalith]], [[Plagioklas]], Nephelin und [[Analcim]] vorhanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Magnetit ist ein Erzmineral, das, wie seine Bezeichnung sagt, leicht magnetisiert werden kann. Dies geschieht durch Blitzeinschlag; eine exponierte Bergspitze wie der Geiselstein kann besonders leicht vom Blitz getroffen werden. Wegen seines hohen Magnetitanteils wird der Geiselstein auch als „Nordpol des Vogelsbergs“ bezeichnet: Daher ist die Nadel eines vor Ort befindlichen [[Kompass]] nicht am [[Nordpol#Arktischer Magnetpol|arktischen Magnetpol]] (auch: magnetischer Nordpol) der Erde ausgerichtet, sondern an der Felsformation des Geiselsteins selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Der Geiselstein liegt im Nordosten des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiets]] &amp;#039;&amp;#039;In der Breungeshainer Heide&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;81991; 1974 ausgewiesen; 64,37&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] groß), im [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|Fauna-Flora-Habitat]]-Gebiet &amp;#039;&amp;#039;Hoher Vogelsberg&amp;#039;&amp;#039; (FFH-Nr.&amp;amp;nbsp;5421-302; 38,6136&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]]) und im [[Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Vogelsberg&amp;#039;&amp;#039; (VSG-Nr.&amp;amp;nbsp;5421-401; 636,4497&amp;amp;nbsp;km²).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Der Baumbestand rund um die [[Blockhalde]] des Geiselsteins besteht aus naturnahen [[Bergahorn]]beständen, die mit [[Buche]], [[Gemeine Esche|Esche]], [[Bergulme]], [[Spitzahorn]] und [[Vogelbeere]] vermischt sind. Buchen rücken zugunsten von Bergahorn in den Hintergrund. [[Farne]] und [[Moos]]arten in großer Anzahl umgeben den Felsen. Im frühen April ist das Gebiet um die Anhöhe von blühenden [[Märzenbecher]]n durchzogen. Die nahe gelegene Lichtung der Goldwiese ist durch [[Arnika]]bewuchs geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr und Wandern ==&lt;br /&gt;
Etwa 1000&amp;amp;nbsp;m südwestlich vorbei am Geiselstein verläuft die [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;3291, die Feldkrücken im Nordwesten mit dem Taufstein und dem [[Hoherodskopf]] im Südosten verbindet; an der Straße liegt der [[Wandererparkplatz]] &amp;#039;&amp;#039;Niddaquelle&amp;#039;&amp;#039;. Dort und an der Felsformation vorbei führt der mit einem grünen „H“ gekennzeichnete &amp;#039;&amp;#039;Höhenrundweg Vogelsberg&amp;#039;&amp;#039;, ein Premiumwanderweg der [[Wanderwege im Vogelsberg#Extratouren Vogelsberg|Extratouren Vogelsberg]]. Etwa 350&amp;amp;nbsp;m südöstlich der Felsen verläuft zwischen dem Taufstein und Lanzenhain der [[Europäischer Fernwanderweg E3|Europäische Fernwanderweg&amp;amp;nbsp;E3]]. Weiträumig um die Formation herum führt der &amp;#039;&amp;#039;Vulkanring Vogelsberg&amp;#039;&amp;#039; des [[Vogelsberger Höhen-Club]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLUG&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„6&amp;amp;nbsp;– Geiselstein“&amp;#039;&amp;#039; in: [https://www.hlnug.de/fileadmin/dokumente/geologie/geotope/Geotope-Vogelsberg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Geotope im Vogelsberg&amp;#039;&amp;#039;], zuletzt abgerufen am 22.&amp;amp;nbsp;November 2014, auf hlnug.de (PDF; 3,35&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSchottler&amp;quot;&amp;gt;Wilhelm Schottler: &amp;#039;&amp;#039;Der Vogelsberg…&amp;#039;&amp;#039; (siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[#Literatur|Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!----&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WSchulze&amp;quot;&amp;gt;Willi Schulze: &amp;#039;&amp;#039;Gießener Geographischer Exkursionsführer&amp;#039;&amp;#039; (siehe Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[#Literatur|Literatur]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willi Schulze und Harald Uhlig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gießener Geographischer Exkursionsführer&amp;#039;&amp;#039;, Band&amp;amp;nbsp;3, Gießen 1982&lt;br /&gt;
* Bauschmann, Braun, Helfrich: &amp;#039;&amp;#039;Der Vogelsberg in Farbe&amp;#039;&amp;#039;, Kosmos-Reiseführer Natur, Stuttgart 1980&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schottler: &amp;#039;&amp;#039;Der Vogelsberg –&amp;amp;nbsp;Notizblatt der Hessischen Geologischen Landesanstalt zu Darmstadt&amp;#039;&amp;#039;, V.&amp;amp;nbsp;Folge, 18.&amp;amp;nbsp;Heft, Darmstadt 1937&lt;br /&gt;
* Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie: &amp;#039;&amp;#039;Der Vogelsberg –&amp;amp;nbsp;Geotope im größten Vulkangebiet Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-89026-359-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/32/0.7/N|EW=9/14/34.6/E|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanisches Objekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Herbstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lautertal (Vogelsberg))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herbstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoher Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Vogelsberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
	</entry>
</feed>